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In den Fängen der Lobbyisten
© ASCO/Todd Buchanan
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| Zur Jahresversammlung der American Society for Clinical Oncology reisen über 25 000 Krebsspezialisten aus aller Welt an. Die Spesen übernimmt in vielen Fällen die Pharmaindustrie. |
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Die Einflussnahme der Pharmaindustrie auf die Ärzte ist schwieriger geworden. Aber es gibt sie. Ein Blick hinter die Kulissen des wichtigsten Krebskongresses der Welt.
Von Volker Stollorz
Wenn die Koryphäen der Krebsmedizin vorne auf den Podien in den fussballfeldgrossen Sälen im Kongresszentrum Platz nehmen, dann sind sie aus den hinteren Reihen kaum noch zu erkennen. Auf monströsen Leinwänden werden die Köpfe der Redner daher ins Riesenhafte vergrössert. Wie Hühner auf der Stange lauschen Ärzte den Neuigkeiten der Eminenzen zum Thema Tumoren. Mehr als 25 000 Onkologen zieht es diesen Juni nach Chicago, um der Jahresversammlung der American Society for Clinical Oncology (ASCO) im McCormick-Zentrum beizuwohnen. Fast 18 000 Teilnehmer passen in den grössten Saal auf dem wichtigsten Kongress der einflussreichen medizinischen Fachgesellschaft. Trotz solcher Grösse kennt auch dieser Kongress seine magischen Momente. Dann bildet sich unter den Ärzten eine einheitliche Meinung aus, das vielbeschworene «ASCO-Gefühl», das sich in alle Welt verbreitet.
So ein Konsensgefühl stellte sich vor zwei Jahren ein, allerdings ein eher mulmiges. Ein Redner hatte wie vorgeschrieben das Dia mit seinen finanziellen Verquickungen an die Wand projiziert. 15 Pharmafirmen waren dort als Geldgeber verzeichnet – eine Zahl, die bereits ein Raunen auslöste. Dann aber präsentierte er ein zweites Dia, auf dem ein Dutzend weiterer Geldgeber aufgeführt waren. Zuerst entlud sich ungläubiges Gelächter im Saal, dann machte sich Ärger breit. Die Onkologen ahnten, dass es so nicht weitergehen konnte, sollte das Vertrauen in ihre Zunft nicht Schaden nehmen.
In Zeiten, in denen verstärkt Transparenz gefordert wird, stellen sich Fragen nach der wissenschaftlichen Ethik in aller Schärfe. Wenn Reputation der Motor des Ärztetourismus ist, wer liefert eigentlich das Flugbenzin? Können Mediziner in ihrer Meinungsbildung unabhängig bleiben, wenn der Ort, wo sie ihre Meinungen bilden, abhängig ist vom Geld der Pharmaindustrie? Und die wichtigste Frage von allen: Was eigentlich suchen Zehntausende Ärzte auf den Mammutveranstaltungen? Wissen und Orientierung? Kontakt mit Kollegen? Erholung vom Alltag?
Die Ärzte könnten die wichtigen Ergebnisse von Kongressen auch in Fachzeitschriften nachlesen oder wie beim ASCO sogar bequem zu Hause in Form eines «Virtual Meeting» anschauen. Das wäre als Fortbildung sinnvoll, weil selbst ein strebsamer Besucher in den Kongresshallen kaum fünf Prozent aller Veranstaltungen beiwohnen könnte. Eine entscheidende Motivation für den Besuch dürfte der Reputationsgewinn sein, weil auch Ärzte nach Anerkennung unter Kollegen streben. Wer es in Chicago zum Hauptredner auf einem der Podien schafft, der ist im Olymp der Onkologen angekommen. Wer als Jungforscher die Ergebnisse einer kleinen klinischen Studie an einer der vielen Posterwände in den Ausstellungshallen vorstellen darf, der trifft dort zumindest einen Pharmavertreter, der ihm ein verlockendes Angebot zur Zusammenarbeit unterbreitet.
Können Ärzte ihre beim Kongress präsentierten Daten später in einem renommierten Journal veröffentlichen, dann haben sie zu Hause beste Aussichten auf leitende, einflussreiche Positionen. Der Drang nach Reputation ist ein wichtiger Grund, weshalb sich immer mehr Ärzte auf Kongresse drängen. Pharmafirmen mischen mit, um neue Produkte und Studien zu präsentieren, weil sie das Verschreibungsverhalten der Ärzte beeinflussen wollen.
Über den Daumen gepeilte 50 bis 100 Millionen Euro pumpen Pharmaunternehmen jährlich allein in den Krebskongress in Chicago. Zwar gibt es für diese aus vielen Quellen zusammengetragene Schätzung keine offizielle Bestätigung. Unbestritten aber ist: Medizinkongresse platzen in jenen Fachdisziplinen aus allen Nähten, wo das Geschäft mit Arzneimitteln oder Medizinprodukten boomt. Der Markt der Krebsmedikamente mit einem Volumen von 52 Milliarden Dollar ist das Paradebeispiel dafür.
«Der Rummel der Industrie um die Krebskongresse ist völlig aus dem Ruder gelaufen», klagt der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft. Wolf-Dieter Ludwig weiss als Krebsmediziner am Helios-Klinikum in Berlin-Buch, welch «enorme Bedeutung die wichtigen Krebskongresse für die Praxis haben». Zugleich bemängelt er ihren «viel zu hohen Stellenwert». Im Grunde könne ein Arzt und Wissenschafter die dort erst einmal nur in Kurzform vorgestellten klinischen Studien erst dann korrekt einordnen, wenn die Daten als Vollpublikation in einer unabhängigen Fachzeitschrift erschienen seien. Diese kompletten Veröffentlichungen verzögerten sich vor allem dann, wenn Ergebnisse nicht in die von den Sponsoren erhoffte Richtung wiesen. So entstehen dann auf einer dürren Basis unvollständiger Studiendaten auf Kongressen vor allem Meinungen und Moden.
Erstaunlicherweise weiss niemand, wie viele Onkologen auf Kosten der Pharmafirmen nach Chicago fliegen. Eine offizielle Statistik gibt es nicht. Auf Nachfrage erklärt aber zumindest der Schweizer Pharmakonzern Roche überraschend offen: «Wir laden ausserhalb der USA zwischen 800 und 1000 Ärzte zum ASCO ein, weil das der wichtigste Onkologiekongress ist.» Im Gegenzug würden die eingeladenen Ärzte an Treffen klinischer Studiengruppen teilnehmen oder an Fortbildungsveranstaltungen von Fachgesellschaften. Dafür übernehmen Pharmafirmen die Kosten der Anreise, buchen die Hotels, zahlen mitunter auch Beraterhonorare für Vorträge. Klar ist, dass auch andere Pharmaunternehmen Ärzte zum ASCO einladen, darüber aber wie Novartis lieber schweigen. Bei der heiklen Frage nach dem Gesamtbudget für den jährlichen ASCO-Auftritt in Chicago wollte selbst Marktführer Roche «aus Wettbewerbsgründen» lieber keine Aussage machen.
Konsultiert man die Website der Stiftung, die das Budget des ASCO verwaltet, findet man eine lange Liste von Unternehmensspenden. Addiert man die, dann spendeten Pharmafirmen 2009 rund 18 Millionen Dollar für die Organisation. Damit werden «Wi-Fi-Zonen für Laptops» eingerichtet oder Speisen und Getränke im Pressezentrum bereitgestellt, um Hunderte Pressevertreter zu verköstigen. Der Grossteil der Spenden aber besteht aus Auszeichnungen, Nachwuchsstipendien oder Geldern für Symposien, die von der Fachgesellschaft organisiert werden. Allein einen Viertel der in der Liste aufgeführten industriellen Zuwendungen stiftet Roche. Neben direkten Spenden fallen bei den Unternehmen natürlich indirekte Kongresskosten für Ärztereisen und Beraterhonorare an. Rund um das wissenschaftliche Programm laden Pharmafirmen Ärzte zudem zu Satelliten-Symposien und geschlossenen Meetings mit Investoren oder Medienvertretern. Solche Veranstaltungen in den Hotels rund um das McCormick-Kongresszentrum sind der ideale Kontakthof.
Gegen alle Kritiker beschwört Allen Lichter, Geschäftsführer des ASCO, den wissenschaftlichen Geist des Kongresses. Eine ganze Batterie von Fachausschüssen, betont er, wache mit Argusaugen und verschärften Spielregeln darüber, dass der Einfluss kommerzieller Interessen auf die wissenschaftlichen Inhalte minimiert werde. «Die Daten sind die Daten sind die Daten», lautet das Mantra von Lichter. Er könne sich an «keine einzige wissenschaftliche Präsentation erinnern, die nach dem Kongress zurückgezogen werden musste, weil die Daten in unangemessener Voreingenommenheit vorgestellt worden wären». In jedem Jahr bestünden bei weniger als 30 Referenten Zweifel, ob sie wirklich unabhängig von den Firmen sprechen könnten, die ihre Forschungen förderten. In solchen Extremfällen begutachte die wissenschaftliche Kongressleitung schon einmal jedes Dia, um Verzerrungen zu erkennen und nötigenfalls abzustellen.
Der Krebsmediziner plädiert im Grunde für das bewährte Rezept der Begutachtung durch «Peer Review», bei dem die besten Fachleute in jenen Gebieten besonders genau hinschauen, wo mögliche Interessenskonflikte die meisten kritischen Fragen aufwerfen. Dass ein Forscher auch einmal unbelehrbar, scheinbar wider alle Evidenz, an seiner Idee festhalte, sei kein Defekt, sondern auch eine Stärke der modernen Wissenschaft, betont Lichter: «Computer können nun einmal keine interessanten Vorträge halten und eigene Entdeckungen machen.»
Besucher des ASCO sind bisweilen verwundert, warum trotz den vielen Ärzten nicht alle wissenschaftlichen Veranstaltungen überfüllt sind. Ein Grund sind die vielen Möglichkeiten der Zerstreuung. Wem der Vortragsmarathon zu ermüdend ist, der kann sich die schöne Stadt am Wasser anschauen oder nebenan durch die Industrieausstellung schlendern. Dort schreitet man durch hochflorige Teppichlandschaften und kann sich bei Lachsbrötchen und Latte macchiato in den Lounges mit Firmenlogo erholen. Wer durch die riesige Messehalle wandelt, geht an kargen Tischen kleiner Selbsthilfegruppen ebenso vorbei wie an den riesigen Marktständen der Pharmakonzerne. Dort können Ärzte in Gewinnspielen ihr onkologisches Wissen vermehren oder auf Flachbildschirmen in animierten Filmen die angeblichen Wirkmechanismen der neuesten Krebsmittel kennenlernen.
Im Design der Messestände zeichnete sich mit den Jahren ein derart absurder Gigantismus ab, dass kürzlich die Ethikkommission des ASCO einschritt. Seither darf die umbaute Fläche einer Firma nicht mehr die Grösse eines Fussballfeldes übersteigen. Normiert wurde auch, wie hoch die Firmenlogos in die Halle ragen dürfen. So soll der Eindruck vermieden werden, dass ökonomische Schwergewichte den Kongress dominieren. Dabei fällt schon im wissenschaftlichen Programm auf, wie viele Innovationen aus der Pharmaindustrie stammen. Allein die Wirkstoffe aus den Laboratorien der Firma Roche sind die Grundlage für zehn Prozent aller auf dem Jahreskongress 2010 vorgestellten wissenschaftlichen Präsentationen.
Noch in den 1980er Jahren ging es am ASCO vor allem darum, dass junge Ärzte von führenden Kollegen etwas lernen konnten. «Damals konnte man noch alle Koryphäen persönlich treffen», erinnert sich Thomas Cerny, Onkologe am Kantonsspital St. Gallen. Nach einem Vortrag tafelte man auch mal abends im Restaurant, um über die neueste Mode in der Krebsforschung zu diskutieren. Bald aber explodierte die Zahl der Ergebnisse aus der Grundlagenforschung. Zudem starteten clevere Forscher mit Unterstützung potenter Investoren kleine Biotechnologieunternehmen, die die Krebsmedizin revolutionierten. Ein früher Erfolg waren molekulare Zauberkugeln wie der Antikörper Rituximab, der dem Schweizer Roche-Konzern schon mehr als 25 Milliarden Euro einbrachte. Solche erstaunlichen, aber extrem teuren Durchbrüche lockten Nachahmer in die Onkologie.
Der Boom veränderte um das Jahr 2000 auch den Charakter des grössten Krebskongresses. Rund um das wissenschaftliche Programm begannen Satellitenmeetings zu wuchern, auf denen Firmen ihre Forschungsergebnisse im bestmöglichen Licht erscheinen lassen wollten. Fürstlich entlöhnte Meinungsführer präsentierten exklusive Daten. In den Messehallen wurden die Ärzte von den Marketingvertretern eingeseift. Die erlaubten den Doktoren, in eine Schatulle zu greifen, um daraus möglichst kostbare Zigarren zu angeln. Hinzu kam der Freifahrschein zum Golfkurs nach dem anstrengenden Kongress.
Heute, glaubt Cerny, bemühe man sich wieder um mehr Abstand zu den Firmen, strenge Codices seien erlassen worden. Seit der Onkologe Chefarzt in St. Gallen ist, bucht seine Sekretärin alle seine Reisen ohne die Hilfe von Firmen. «Ich möchte mir meine Unabhängigkeit erhalten», sagt Cerny stellvertretend für viele wissenschaftlich tätige Ärzte. In seiner Klinik fliege auch keiner der Ärzte mehr auf Kosten von Pharmafirmen zu einem Kongress, sofern er dort nicht einen klaren Auftrag habe. So könne es natürlich bei der Teilnahme an klinischen Studien mit vielen internationalen Zentren vorkommen, dass sich alle Studienärzte praktischerweise auf dem ASCO träfen. In so einem Fall dürfe eine Firma einen Teil der Kosten übernehmen, aber auch da müsse es immer eine Eigenleistung der Klinik und einen klaren Vertrag geben. Die neue Benimmregel lautet: Keine Leistung ohne vertraglich geregelte Gegenleistung.
Um verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen, haben sich längst auch die Pharmafirmen eine freiwillige Selbstkontrolle im Umgang mit Ärzten auferlegt. Bei Veranstaltungen mit Medizinern darf es vor Ort inhaltliche Gespräche und ein Essen geben, aber keine Party mehr, zu der die Firma nachher einlädt. Nach dem Dinner ist Alkohol tabu. Der Ort eines Treffens darf kein Vergnügen signalisieren, Symposien in Casinos, Opern, ja selbst eine Jazzband zum Abendessen mit Ärzten gelten als unlauter. Auch Einladungen in Luxushotels sind weitgehend tabu (mit der Folge, dass einige dieser Häuser in Kongressstädten ihre Sterne «zurückgeben»). In den USA nehmen die Regeln manchmal hysterische Züge an, wenn Firmen sogar verboten wird, Kugelschreiber mit Logo zu verschenken.
Diesen Trend zur Transparenz befeuern strenge Gesetze der Regierung Obama. So werden in den USA ab 2013 alle Pharmafirmen verpflichtet, in einer Datenbank sämtliche Zahlungen an Ärzte und Krankenhäuser offenzulegen. Pfizer, der grösste Pharmakonzern der Welt, veröffentlichte soeben eine erste Liste seiner Zuwendungen an 5000 amerikanische Ärzte. Im Durchschnitt erhielt jeder dieser Doktoren 7000 Dollar, als Zubrot für Vorträge oder in Form anderer Vergünstigungen.
Im Grunde bestreitet kaum jemand den unersetzlichen Beitrag der Pharmafirmen zur Entwicklung innovativer Medikamente. Wenn es aber wie bei Krebs um Leben und Tod gehe, findet Cerny, sollte es «allein die Evidenz der wissenschaftlichen Daten sein, die Ärzte in ihren Therapieentscheidungen überzeugt». Das klingt richtig und ist doch offenbar nicht ganz so einfach in der Praxis zu verankern. Von Pharmafirmen verantwortete Anlässe sollen nach den Richtlinien der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften nicht mehr als Fortbildung anerkannt werden. Eine die Fachgesellschaften beratende Kommission bekräftigte kürzlich, dass ein «Monosponsoring» die «fachliche Unabhängigkeit eines Anlasses in Frage stellt und deshalb zu vermeiden ist».
Auch in Zeiten der noch zaghaften Ehrlichkeit könnten Europas Kongressveranstalter eine Menge lernen vom Vorbild ASCO. Dort füllen die Regelbücher inzwischen viele Seiten, die medizinischen Fachgesellschaften achten peinlich genau darauf, das wissenschaftliche Programm zumindest räumlich von den Industrieausstellungen zu trennen, damit nicht der Eindruck eines medizinischen Jahrmarkts entsteht.
Auf dem Deutschen Krebskongress in Berlin hingegen muss jeder Teilnehmer erst einmal in Schlangenlinien durch die gesamte Industrieausstellung wandern. Schon bei der Anmeldung steckt jeder Arzt seinen Kopf in die Schlinge der Pharmaindustrie – weil die Kongressleitung sogar die Halsbänder mit den Namensschildern als Werbefläche verkauft. Wer für so etwas zahlt? Roche!
Volker Stollorz ist freier Wissenschaftsjournalist; er lebt in Köln.
Leserbriefe:
Zu In den Fängen der Lobbyisten - NZZ-Folio Die Ärzte (06/10)
Eine Ergänzung zum engagierten Beitrag meines Kollegen Volker Stollorz "In den Fängen der Lobbyisten": So sehr die Lobbyarbeit der Pharmafirmen gerade auch in der Onkologie fühlbar ist, so vordergründig und wohlfeil fällt doch die Kritik daran aus. Meiner Kenntnis nach erlaubt sich gerade im deutschsprachigen Bereich die Öffentliche Hand in der Pharma-Forschung und -Fortbildung eine Alleinstellung der Industrie. Damit wird auf der einen Seite viel Geld für Forschungskosten gespart, auf der anderen Seite muss man leider auch hinnehmen, dass die forschende Industrie gewinnorientiert arbeitet und in ihren Fortbildungsaktivitäten nicht gemeinnützig vorgeht. Da ist Roche keine Ausnahme. Wollte man wirkungsvoll den Einfluss der Industrie auf die Ärzte eindämmen, so sollte man wenigstens die ärztliche Fortbildung aus öffentlichen Mitteln zahlen und nicht so bequem sein, sie weitgehend durch die Industrie durch-führen zu lassen. Ob allerdings auch die Forschung mit staatlichen Mitteln zu bewerkstelligen ist, bezweifle ich nach den schlechten Erfahrungen in den früheren Ostblock-Staaten. Dr. Till U. Keil, München
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