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NZZ Folio 05/08 - Thema: Alles Kunst? Inhaltsverzeichnis
Rätselhaft -- Kunst im Affekt
© Fabienne Roth
Von CUS
Als die genuin menschlichsten Schöpfungen gelten gemeinhin die Sprache, das abstrakte Denken oder der Gebrauch von Werkzeugen. Doch all das gibt es auch bei Tieren. Bleibt die Kunst als das am weitesten dem Tierreich entrückte Feld menschlichen Geistes: Der hier gesuchte Maler sorgte in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts für Furore. Picasso soll sich ein Bild von ihm an die Wand gehängt haben. Bei einer Auktion gingen die Bilder des Meisters besser weg als die gleichzeitig feilgebotenen Werke von Renoir und Warhol. Immer wieder diskutierten die kleineren Geister, ob es sich bei seinen Bildern überhaupt um Kunst handle. Der Maler starb nach kurzer Karriere in den 1960er Jahren an Tuberkulose.
Übrigens: Der Name des Malers erinnert uns an ein Land und entfernter auch an eine Art Kollegen des Malers, der es als «König» in New York zu zweifelhaftem Ruhm brachte und der wegen der Sache mit dem World Trade Center scharf angegriffen wurde. Wie heisst unser Maler?
Auflösung des Rätsels aus Folio 04/08:
Richtig war Antwort D: Wie weit man vom Mount Everest sehen kann, wissen wir auch nicht genau. Weniger als 800 Kilometer vermutlich. Viel weiter aber kann man hören: Die Eruption des Vulkans Krakatau im Jahr 1883 zum Beispiel war noch auf der Insel Rodrigues nahe Mauritius zu hören – in 4800 Kilometern Entfernung. Laut dem «Guinness-Buch der Rekorde» war dies der lauteste jemals auf Erden festgestellte Knall.
CUS
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