ZU DEN BERUFSGRUPPEN, die von den Wissenschaftern hofiert werden, gehören die Taxifahrer. In England wollen die Gesundheitsexperten Blut von ihnen: «Gehalte von Blutblei und Kohlenmonoxidhämoglobin in Londoner Taxifahrern» (Lancet, Vol. 2, 302-303), in Frankreich die Umweltfachleute Luft aus ihren Autos: «Belastung von Pariser Taxifahrern durch Automobilabgase in ihren Fahrzeugen» (Occupational and Environmental Medicine, Vol. 57, S. 406-410), in Italien die Reproduktionsmediziner Samen: «Auswirkungen von langem Autofahren auf die männliche Fortpflanzungsfunktion: eine Studie unter Taxifahrern» (American Journal of Industrial Medicine, Vol. 30, S. 750-758), und in Japan die Psychologen ausgefüllte Fragebogen: «Verhalten und Persönlichkeitszüge von Taxifahrern unter besonderer Berücksichtigung der Fahrgeschwindigkeit» (Nippon Ika Daigaku Zasshi, Vol. 36, S. 207-227). Einzig die Hirnforscher sind mit ihren Bemühungen, an frische Taxifahrerhirne heranzukommen, noch nicht erfolgreich gewesen. Für die Studie «Erinnerung an Routen um London: Aktivierung des rechten Hippocampus in Taxifahrern» (Journal of Neuroscience, Vol. 17, S. 7103-7110) musste auf die noninvasive Methode der Positronenemissionstomographie zurückgegriffen werden.