Frank Böckelmann, 1941 in Dresden geboren, in Stuttgart aufgewachsen und seit seinem 18. Lebensjahr in München ansässig, ist von Beruf Kommunikationswissenschafter und hat sich als freier Publizist verschiedentlich pointiert in aktuelle Diskussionen eingemischt. Als «eine Art Berufsrevolutionär» war er Mitte der sechziger Jahre in der «Subversiven Aktion» und im «Sozialistischen Deutschen Studentenbund» aktiv, zog sich aber bereits 1968 zurück, als sich, wie er heute sagt, die Bewegung mehr und mehr an «antiquierten Theorie- und Organisationsmodellen» orientierte. In seinem Buch «Begriffe versenken» analysierte er später, wie zentrale marxistische und liberalistische Begriffe ihre Bedeutung verloren haben. Ebenso kritisch nimmt Böckelmann in seinem jüngsten Buch, «Die Gelben, die Schwarzen, die Weissen» (Eichborn-Verlag), die Schlagworte in der aktuellen Diskussion um die multikulturelle Gesellschaft unter die Lupe. Provoziert vom «verlogenen Gerede» der Multikulturalisten, welche die Einwanderung als kulturelle Bereicherung verklären, zeigt er in einem reichen Panorama von gegenseitigen Wahrnehmungsmustern, dass die Menschen verschiedener Kulturen alles andere als gleich sind - weshalb auch ein Zusammenleben in Harmonie eine Utopie bleiben muss.
Herr Böckelmann, wenn ein Westler den Japaner beschreiben soll, fallen ihm vor allem Attribute wie fleissig, freundlich, angepasst und geheimnisvoll ein. Wie kommt es zu solchen Einschätzungen?
Diese Attribute gehören zu den Stereotypen in der Beziehung zwischen Japanern und Europäern, die sich über die Jahrhunderte herausgebildet haben und deren Ursprünge höchst komplex sind. Sicherlich spielen dabei Projektionen eine Rolle, aber im Unterschied zu vielen Japanologen bin ich der Meinung, dass diese Stereotypen nicht nur unser eigenes Gewächs sind, sondern auch einen wahren Kern haben, dass das Objekt gewissermassen Mitproduzent dieses Bildes ist.
Inwiefern?
Es ist ja nicht so, dass die Europäer und die Japaner einfach nüchterne Erkenntnisbeziehungen unterhalten. Wir sitzen uns nicht als wissenschaftlich-neutrale Subjekte gegenüber. Wir haben vielmehr Affären miteinander, in denen das gesamte Repertoire von Verhaltensweisen durchgespielt wird: man wirbt um den andern; man versucht ihn über den Tisch zu ziehen; man geht eine spannungsreiche Beziehung ein, in der man sich an Stereotypen zu orientieren versucht. Ob diese falsch oder richtig sind, ist dabei unerheblich, entscheidend ist, welche es sind. Ein Beispiel: Wenn die Europäer die Japaner oder Chinesen als Schlitzaugen bezeichnen, so geht es nicht darum, ob die Ostasiaten tatsächlich alle Schlitzaugen haben oder, kritisch gewendet, dass ihre Persönlichkeit auf dieses Merkmal reduziert wird. Interessanter ist, was diese Reduktion verrät, nämlich sowohl Faszination als auch ein Gefühl der Bedrohung. Man bemerkt, dass da etwas nicht ganz durchschaubar ist, und um damit leichter fertig zu werden, sagt man halt Schlitzaugen - eine irrsinnige Verharmlosung des andern in seiner Unbekanntheit.
Seit je hat Japan auf den Westen eine ganz besondere Faszination ausgeübt. Warum eigentlich?
Betrachtet man die Expansionsgeschichte des Abendlandes, stellt man fest, dass nicht allein die Aussicht auf Beute ihr Motor war. Es gab auch immer eine grosse abendländische Sehnsucht nach einem Gegenpol, in dem man sich spiegeln und selber wiederfinden kann. Und lange Zeit hatte man die Hoffnung, dieses Gegenstück in China, später in Japan zu finden: eine andere Hochkultur, in der sich die Menschen Briefe schreiben, in der es eine Justiz gibt, in der die Häuser wohnlich eingerichtet sind und wo man sich gegenseitig zu Mahlzeiten empfängt. Da dies alles in Japan der Fall war, eignete sich dieses Land als ideale Projektionsfläche, und die Europäer begannen sich in Japan selbst zu suchen. Man entdeckte weiter: Die haben ja auch Klöster, auch hier legen Mönche Keuschheitsgelübde ab, auch hier werden Windlichter angesteckt, und auch hier ist es der Mann, der den Brautschatz bezahlen muss. Man entdeckte überall Ähnlichkeiten. Der Europäer glaubte, dass ihm der Japaner viel näher sei als die Afrikaner oder die Indianer. Ausgerechnet am anderen Ende der Welt glaubte man ein zweites Abendland zu entdecken.
Was eine ziemlich naive Sicht der Dinge war?
Natürlich. Denn noch deutlicher waren die Unterschiede, und es gab denn auch in der gleichen Zeit unendliche Aufzählungen von dem, was in Japan alles anders ist: dass sie die Aborte nicht vor dem Haus, sondern hinter dem Haus haben; dass die Frauen nicht hinter den Männern, sondern vor den Männern gehen. Die Japaner erschienen den Europäern somit einerseits vertraut und andererseits unsäglich anders und geheimnisvoll.
Ein Geheimnis, das sich bis heute erhalten hat?
Zum Teil ja. Im 20. Jahrhundert entsteht aber auch das völlig andere Bild des Japaners als oberflächliches Wesen, das letztlich nur an materiellen Dingen interessiert ist. Der Konsumrausch der Japaner und ihre Gleichgültigkeit gegenüber unserer Persönlichkeit und Gesellschaft sorgt für eine neue Irritation: Der Europäer bemerkt, dass die Japaner eigentlich nur an seinen Dingen interessiert sind, nicht aber an ihm als Individuum. Und plötzlich erscheinen ihm die Augen des Asiaten, die soviel zu verbergen schienen, nur noch leer. Aufschlussreich für das Scheitern von Projektionen sind auch diese schönen europäisch-japanischen Liebesgeschichten, diese Geisha-Erzählungen von anmutigen, blumengleichen Wesen, deren Hingabe letztlich aber ganz mechanisch erfolgt, ohne «wirkliche Gefühle» und ohne tiefere Bedeutung. Kurz: Es gibt in unserer Wahrnehmung sowohl das geheimnisvolle als auch das leere Japan. Nochmals zwei völlig konträre Bilder, mit denen wir nicht zu Rande kommen. Und gerade daran liegt es wohl, dass uns Japan so fremd vorkommt.
Sie sagen, die Japaner seien an unseren Dingen interessiert, nicht aber an uns als Individuen. Wie soll man das verstehen?
Bereits bei der ersten Begegnung zwischen portugiesischen Seefahrern und Japanern im 16. Jahrhundert lässt sich ein Verhaltensmuster beobachten, das sich bis in die Gegenwart gehalten hat. Schon damals zeigten die Japaner einen ausgeprägten Aneignungsinstinkt, ja eine Aneignungsbegierde. Die Japaner begehrten die Dinge, welche die Portugiesen mitbrachten, ihre Waffen, ihre Instrumente, ihre Textilien, ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse. Sie zeigten grosse Empfänglichkeit gegenüber den Dingen, welche die Seefahrer mitbrachten, ohne sich aber mit den Überbringern dieser Dinge und Erkenntnisse weiter auseinandersetzen zu wollen. Eine Haltung, die natürlich ebenfalls ein Paradox ist, denn die Gegenstände stammen ja von Menschen, und es ist deshalb kaum möglich, das eine vom andern zu abstrahieren. Das Schwanken zwischen Öffnung und totaler Abgeschlossenheit ist die wohl wichtigste Konstante in der japanisch-abendländischen Begegnungsgeschichte. Abwechselnd hat in der Vergangenheit das eine oder das andere dominiert. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts jedoch, mit der Ablösung der militärischen Konfrontation durch den wirtschaftlichen Wettbewerb, sind diese beide Verhaltensweisen, die Empfänglichkeit und die Abweisung, ineinander übergegangen.
Nicht zuletzt, weil Japan aus Inseln besteht, haben wir es dabei mit einem relativ geschlossenen System zu tun, hat Japan eine eigene Kultur, eine eigene Sprache, eigene Verhaltensnormen. Die Insularität scheint für das japanische Selbstverständnis ganz entscheidend zu sein.
Ja. Und ich denke, darin liegt auch eine Erklärung für das eben erwähnte Phänomen. Gerade weil Japan eine Insel ist, ist man so erpicht auf kulturelle Informationen aus der ganzen Welt und bemüht sich ganz besonders, dass Dinge aus der ganzen Welt auch in Japan präsent sind; weil es keinen Transitverkehr gibt, kommt ja nichts von selber. Aber wie gesagt: man braucht nicht auch noch die Menschen, die das alles gemacht haben.
Wie äussert sich das heute?
Jeder, der das erstemal nach Japan kommt, ist irritiert. Denn er findet hier zwar jede Menge westlicher Versatzstücke an Konsumgütern, Architektur, Kunst, doch ist alles so arrangiert und verfremdet, dass es insgesamt kein Westen ist. Diese Aneignung und gleichzeitige Verkehrung westlicher Dinge ist das eigentlich Befremdliche. Da baut man ganze Burgen und Schlösser, spanische und holländische Dörfer nach, um sich ein bisschen europäische Welt anzueignen. Ein anderes Beispiel sind die auf allen Werbeflächen präsenten europäischen und amerikanischen Models. Der westliche Körper gilt in Japan als sehr attraktiv. Diese Attraktivität bedeutet aber nicht, dass man auch die Nähe dieses Körpers suchen würde, dass man ihn begehrt oder berühren möchte. Er wird nur als Staffage benutzt. Würde man nämlich näher an ihn herangehen, müsste man feststellen, dass er grossporig ist, dass er schwitzt, dass er behaart ist.
Man bewundert also den Körper der Weissen, fühlt sich gleichzeitig aber auch abgestossen?
Als besonders attraktiv gilt das scharfgeschnittene Gesicht des Westlers, das deutlich hervortretende Kinn, die Nase, die kräftige Statur, die langen Beine, der ausgreifende Schritt. Und sehr wichtig ist natürlich die weisse Haut, die in Japan selbst als Zeichen edler Herkunft gilt. Als weniger angenehm wird die sture Zielstrebigkeit des Europäers oder Amerikaners empfunden, seine naive, dreiste Art. Das gilt als wenig fein. Als schon nahezu bestialisch erscheint dem Japaner die starke Behaarung, die den Verdacht aufkommen lässt, dass dieser Menschentyp in seiner anthropologischen Entwicklung noch nicht allzuweit vom Affen entfernt ist.
Äusserlichkeiten sind offenbar in der Wahrnehmung des andern sowohl bei Japanern als auch bei Europäern sehr wichtig.
Selbstverständlich. Das Äussere ist eine Chiffre, die man als erstes zu entschlüsseln versucht, und tatsächlich auch ein kultureller Faktor. Das Äussere ist nicht nur eine Äusserlichkeit. Wie man sich bewegt, welche Grimassen man schneidet, wie man gestikuliert - all dies ist ja das Ergebnis einer langen Wanderung und Geschichte und also nicht zufällig. Ich halte es deshalb für falsch, wenn einige Pädagogen propagieren, dass uns Äusserlichkeiten gleichgültig sein sollten. Äusserlichkeiten ziehen an oder stossen ab. Und wenn man behauptet, die Hautfarbe sei egal, dann bringt man sich auch um die Möglichkeit, sich von einer anderen Hautfarbe faszinieren zu lassen.
In japanischen Fernsehserien erscheint der Westler - zur Erheiterung des Publikums - bisweilen auch als fürchterlicher Tolpatsch, der sich in der WC-Türe irrt und überall nur Verwüstung zurücklässt.
Der Weisse ist dort der Tolpatsch. Mehr noch: Er ist eigentlich ein Skandal. Auch wenn die Japaner sich mit uns zu arrangieren versuchen, kommen sie letztlich mit uns nicht klar. Für zusätzliche Spannungen sorgt weiter, dass es die Westler waren, welche die Japaner aus ihrer Selbstbezogenheit herausgerissen haben. Die Westler haben sie gezwungen, sich auf dieser Erde zu positionieren, und sie sind deshalb die Ausländer schlechthin. Zu meiner Überraschung ist mir ausserdem aufgefallen, dass sich die Japaner in bezug auf ihre äussere Erscheinung geradezu herabwürdigen. Sie halten sich selber für wenig attraktiv und schämen sich. Gleichwohl gibt es auch ein Überlegenheitsgefühl, und zwar bezogen auf das Kollektiv. Der Japaner ist überzeugt, dass sein System beziehungsweise das Japanertum allem andern überlegen ist - eine Vorstellung, die auch mythische Wurzeln hat.
Er fühlt sich also gleichzeitig unter- und überlegen. Wie wird er damit fertig?
Das ist natürlich alles höchst widersprüchlich und kann letztlich gar nicht aufgehen. Aber vielleicht ist es genau das, was Fremdheit ausmacht.
Ihr Buch «Die Gelben, die Schwarzen, die Weissen» handelt von Fremdheit. Was verstehen Sie darunter?
Obwohl mein Buch von der Fremdheit handelt, habe ich es tunlichst vermieden, die Fremdheit zu definieren. Ja, ich weiss selbst nicht genau, was Fremdheit ist. Die Fremdheit an sich jedenfalls gibt es nicht. Die Irritationen zwischen Japanern und Europäern sind nicht über den gleichen Leisten zu schlagen wie die Irritationen zwischen den Japanern und den Afrikanern. Es gibt verschiedene Unvereinbarkeiten, verschiedene Bilder, die voller Widersprüche sind. Davon handelt mein Buch. Es wendet sich somit gegen die gängige These in der Diskussion um die multikulturelle Gesellschaft, wonach wir im Grunde alle gleich seien und ein harmonisches Nebeneinander der verschiedenen Kulturen nur ein bisschen guten Willen bedinge.
Wie gingen Sie bei Ihren Recherchen vor?
Zunächst habe ich ganze Bibliotheken durchforstet, wobei mir einige Japanologen, Sinologen und Afrikanisten als Lotsen behilflich waren. Dann suchte ich auch das Gespräch mit Japanern und Chinesen und Schwarzafrikanern, die in Deutschland leben. Ich machte Anzeigen in Vereinszeitschriften und Anschläge in asiatischen Lebensmittelgeschäften, viele Kontakte ergaben sich aber auch über persönliche Empfehlungen. Vor allem bei den Chinesen war dies eine unerlässliche Voraussetzung für ein Interview.
Worin unterschieden sich die Japaner von den andern Gesprächspartnern?
Die Gespräche waren nach einer gewissen Zeit alle sehr lebendig und offen. Die Japaner waren sehr gut vorbereitet, hatten sich bereits Gedanken gemacht, einige brachten sogar eigene Aufzeichnungen mit. Auffallend war ausserdem, dass viele von ihnen wissen wollten, wie viele Gespräche ich schon mit anderen Japanern geführt hatte und worüber gesprochen worden war. Sie wollten sich vergewissern, dass ich nicht irgendwelche Verbindungen mit dem örtlichen Japan-Club hatte. Für die Japaner war es ganz wichtig, dass die Auskünfte vertraulich behandelt wurden.
Haben Sie auch die aktuelle Berichterstattung der Medien über die gegenwärtige Situation in Japan ausgewertet?
Natürlich, und ich kam zum Schluss, dass gerade die Japan-Korrespondenten ein sehr unvollständiges Bild vermitteln.
Inwiefern?
Die meisten Berichte sind seltsam leer und entbehren jeder Mitteilung von Äusserlichkeiten. Alles, was irgendwie irritieren könnte, wird ausgeklammert. Zum andern findet man in den Berichten und Büchern von Journalisten die ständig wiederkehrende Behauptung, dass sich die Japaner nun verstärkt einer individuellen Lebensweise zuwenden würden. Das konnte man bereits in den siebziger Jahren lesen. Da hiess es, dass die japanischen Jugendlichen nun Popmusik hören und Jeans tragen würden, dass sich die Japaner mehr und mehr von ihrer eigenen Tradition distanzierten. Diese Individualitätsmetapher ist unausrottbar, und dahinter steckt nichts anderes als die uralte Hoffnung, dass die Japaner endlich so werden wie wir.
Nun sagen aber gerade die japanischen Jugendlichen selbst, dass sie der Tradition überdrüssig seien und sich vermehrt an einem individuellen Lebensstil orientieren möchten.
Ja, die Jugendlichen sagen das durchaus. Wenn man aber fragt, was sie darunter verstehen, dann erwähnen sie meistens ein paar Konsumideen oder neue Gemeinschaftsvorstellungen wie: In der Kleidung kann man jetzt freier kombinieren, man kann zwischen verschiedenen Musikstilen wählen. Auch unter Individualität versteht der Japaner etwas ganz anderes als der Europäer. Für ihn ist dies weit weniger eine Sache des Charakters, der Persönlichkeit, das ist nicht die spannungsgeladene Auseinandersetzung zwischen inneren Bedürfnissen und der Umwelt, da geht es nicht um die Entwicklung von eigenen Fähigkeiten, sondern man versteht darunter vielmehr eine Art Dressing, eine Art situationsgebundenes Zeremoniell des Verhaltens.
Dennoch: Auch die japanische Gesellschaft ändert sich, die Rolle der Frau ist eine andere als noch vor 20 Jahren, die Bedeutung der Familie geht zurück, die Lebensstelle ist nicht mehr garantiert . . .
Mag sein, und ich masse mir auch nicht an zu wissen, was in der japanischen Gesellschaft alles abläuft. Mein Thema ist die gegenseitige Wahrnehmung von Europäern und Japanern. Und da wage ich nun einfach zu behaupten, dass die Entwicklung, die Japan heute durchläuft, eine andere ist, als viele meinen. Japan wird sich weder zu einer amerikanischen noch zu einer europäischen Gesellschaft entwickeln. Japan wird Japan bleiben.
Wie wird das künftige Japan aussehen?
Heute, im Zeitalter von Internet und Multimedia, gibt es in Japan Phantasien, dass man sich wieder auf sich selbst zurückziehen könnte. Wenn man alle Geschäfte über den Bildschirm abwickeln kann, so meint man, sei die Präsenz von fremden Menschen nicht mehr nötig; die Digitalisierung erscheint somit als Erfüllung eines alten japanischen Wunschtraums. Dies ist allerdings nur eine von vielen Vorstellungen. Wohin die gegenwärtige Entwicklung führen wird, ist kaum auszurechnen. Manchmal erscheint mir die japanische Gesellschaft wie eine Granate, von der keiner weiss, wohin sie fliegen wird.