NZZ Folio 04/94 - Thema: Südafrika   Inhaltsverzeichnis

Wie weit ist Simbabwe?

Lehren von einem Nachbarn.

Von Mthuli Ncube und Colin Stoneman

Wenn es darum geht, die Zukunftsperspektiven Südafrikas abzuschätzen, werden gerne Vergleiche mit lateinamerikanischen oder südostasiatischen Ländern bemüht. Viel ergiebiger ist jedoch ein Blick auf Simbabwe, das den Weg der Demokratie bereits gegangen ist und somit ein Stück Geschichte hinter sich hat, das für Südafrikas neue Ära richtungsweisend sein könnte.

Simbabwe und Südafrika - die Länder teilten in diesem Jahrhundert bereits Erfahrungen: Beide Staaten gehörten zum britischen Empire und wurden dann in die Unabhängigkeit beziehungsweise Selbstverwaltung entlassen - Südafrika 1910 und Simbabwe (als Rhodesien) 1923; in beiden blieben die Weissen an der Macht, beide führten Kriege gegen Befreiungsbewegungen der Schwarzen und wurden konfrontiert mit internationalen Sanktionen, die die Herrschaft der Weissen beenden sollten. Als die Weissen sich schliesslich bereit erklärten, das Machtmonopol aus den Händen zu geben - 1979 in Simbabwe und 1990 in Südafrika -, hatte der internationale Druck nunmehr zum Ziel, die ökonomischen Interessen der Weissen zu schützen.

In Simbabwe gelang das weitgehend, und zahlreiche Hoffnungen der Schwarzen wurden enttäuscht. Von den knapp zehn Millionen Simbabwern sind etwa 97 Prozent Schwarze (mehrheitlich dem Volk der Shona zugehörig, die Minderheit dem der Ndebele), 2 Prozent Weisse, der Rest Mischlinge und Asiaten. Die neue, marxistisch geprägte Regierung unterliess weitgehend eine Neuverteilung des Wohlstands, schon aus Sorge, dass ausländische Investitionen dann ausbleiben würden. Ein Effekt, der in Südafrika ebenfalls eintreten könnte.

Die Geschichte Simbabwes seit der Unabhängigkeit weist Erfolge wie Misserfolge auf, in allen Bereichen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Seit seiner Unabhängigkeit und der Installierung einer schwarzen Regierung im Jahre 1980 ist Simbabwe ein Mehrparteienstaat und eine «gemischtrassige» Demokratie geblieben. Drei Gesamtwahlen sind seither abgehalten worden, alle frei und fair, trotz vereinzelten Einschüchterungsversuchen gegenüber Oppositionsparteien von seiten der Zanu-PF (Zimbabwe African National Union-Patriotic Front) unter Robert Mugabe. Den früheren Anspruch auf einen sozialistischen Einheitsstaat hat diese aufgegeben, nachdem ihr Anteil bei den Wahlen 1990 von 94 Prozent (1985) auf 78 Prozent zurückgegangen war, bei einer Wahlbeteiligung von knapp 50 Prozent.

Eher gemischt ist die Beurteilung Simbabwes hinsichtlich der Menschenrechtssituation. Zwar vermerken etwa Berichte des amerikanischen Aussenministeriums positiv, dass die Justiz unabhängig ist und es keine politischen Gefangenen gibt. Beanstandet werden hingegen das Vorgehen von Geheimdienst und Polizei, die die Versammlungsfreiheit beschnitten und sich in Lokalwahlen einmischten. Die Pressefreiheit ist einigermassen gegeben, sieht man von Attacken auf oppositionelle Medien meist seitens der von der Regierung kontrollierten Zeitungen und der nationalen Rundfunkanstalt ab. Zusammengefasst: Alles in allem fällt eine politische Bestandesaufnahme doch relativ positiv aus, immer gemessen an den in der Dritten Welt üblichen Verhältnissen. Vor allem hebt sich Simbabwe positiv von andern afrikanischen Ländern ab, Südafrika eingeschlossen.

Anerkennung verdient auch, was Simbabwe im Sozialbereich erreicht hat, besonders auf den Gebieten Wohlfahrt, Bildungs- und Gesundheitswesen. Die Grundschulausbildung ist für alle kostenlos, die Einschreibungen für eine weiterführende Ausbildung haben sich seit 1987 verachtfacht, so dass mittlerweile drei Viertel aller Kinder in den Genuss einer umfassenden Bildung kommen. Für ärmere Familien ist die Krankenversicherung kostenlos. Eine Vielzahl neuer Kliniken wurde eröffnet, und die Geburtenkontrolle ist besser denn je: laut Weltbank hat Simbabwe das bestentwickelte System der Geburtenkontrolle auf dem afrikanischen Kontinent.

Auf wirtschaftlichem Gebiet steht Simbabwe gemäss den wichtigsten Kennziffern für afrikanische Verhältnisse recht gut da. So stieg zwischen 1979 und 1989 das Bruttosozialprodukt jährlich um rund 4 Prozent, um 2,5 Prozent mehr als in den anderen afrikanischen Ländern; das Pro-Kopf-Einkommen wuchs in Simbabwe um 1 Prozent, während es in derselben Zeit im übrigen Afrika um 1,5 Prozent zurückging. Diese Zahlen entsprechen ziemlich genau jenen Südafrikas, dessen Wirtschaft im übrigen sehr viel weniger ausgeglichen ist. Simbabwes Hauptanbauerzeugnisse sind Zuckerrohr, Mais, Hirse, Erdnüsse, Weizen, Baumwolle, Tabak, Tee und Zitrusfrüchte; es verfügt über Bodenschätze wie Chrom, Asbest, Gold, Eisen, Steinkohle, Phosphat und Nickel. Daneben hat das Land aber auch Metall-, Nahrungsmittel-, Tabak-, Textil- und chemische Industrie und ist damit weniger abhängig von Produkten des Primärsektors als Südafrika. Die ebenfalls diversifizierten Exporte machten 1990 32 Prozent des Bruttosozialprodukts aus, was einer Steigerung von 27 Prozent gegenüber 1979 entspricht. Schliesslich hat Simbabwe gut ausgebaute Infrastrukturen, inklusive eines hochentwickelten Finanzsektors mit einer Aktienbörse.

Allerdings gibt es auch politische und wirtschaftliche Sachzwänge, die sich eher negativ auf die Entwicklung auswirken. Beispielsweise verhinderte das Londoner Lancaster-House-Abkommen von 1979, mit dem Rhodesien in die Unabhängigkeit entlassen wurde, eine tiefgreifende Landreform, weil darin für zehn Jahre untersagt blieb, weissen Grundbesitz anzutasten. So ist bis heute viel fruchtbares, wasserreiches Kulturland aus weissem Besitz kaum genutzt, während die Regierung erhebliche Mittel in die Kultivierung von trockenem, wenig fruchtbarem Boden steckte.

Da die Weissen in Handel und Industrie beinahe ein Monopol besassen (eine nennenswerte Ausnahme bildeten lediglich die Busunternehmen) und dieses auch bewahren wollten, hatten schwarze Unternehmer nach der Unabhängigkeit wenig Chancen, rentable Firmen aufzubauen. Tatsächlich wird die Wirtschaft denn auch heute noch von den Weissen dominiert; die einzigen Einbrüche in diese Phalanx kamen entweder durch Korruption zustande oder durch Verstaatlichung, mit der in der Regel ökonomische Ineffizienz einhergeht. Staatliche Initiativen zur Aufweichung der herkömmlichen Strukturen wussten die Weissen zu verhindern, deren wirtschaftliche Vormacht deshalb bei den Wahlen im nächsten Jahr eines der grossen Themen sein wird.

Die Lancaster-House-Verfassung half auch, die Umverteilung von Einkommen und Vermögen hinauszuzögern. So blieb der einheimische Markt klein, die niedrigen Einkommen verhinderten das Aufkommen neuer Konsummöglichkeiten, und die Investitionsanreize in der Industrie blieben aus. Wer investierte, tat dies in die Exportindustrie. Es erstaunt deshalb nicht, dass nur wenig neue Arbeitsplätze geschaffen wurden. Man kann sogar sagen, dass der augenfälligste Misserfolg Simbabwes in der Arbeitsmarktpolitik liegt. Die Zahl der Schulabgänger wuchs von weniger als 50 000 im Jahr 1980 dank des ausgebauten Schulsystems auf über 200 000 zehn Jahre später. Im selben Zeitraum stieg die Zahl der Arbeitsplätze aber um weniger als 20 000. Obwohl die Notwendigkeit, mit Investitionen neue Arbeitsplätze zu schaffen, wortreich beschworen wurde, ergriff die Regierung kaum konkrete Massnahmen, denn sie hätten die Beweglichkeit des Gewinnpotentials geschmälert. Genossenschaften, welche die Regierung als einkommensfördernde Konzepte befürwortete, waren ebenfalls ein Misserfolg, weil es an finanzieller oder fachlicher Unterstützung fehlte.

Hinzu kamen in den Jahren 1981 und 1982 Übergriffe der südafrikanischen Armee und später kleinere Sabotageakte. Grund war, dass der ANC über simbabwisches Territorium in Südafrika einsickerte. Simbabwe liess zwar dem ANC gewisse politische Unterstützung zukommen, stellte ihm aber nie wie andere Staaten Operationsbasen zur Verfügung. Ausserdem sah Südafrika nur ungern vor der eigenen Haustüre einen gemischtrassig regierten Staat. Gravierendere Konsequenzen jedoch trafen Simbabwe indirekt, indem Südafrika dafür sorgte, dass es den Transportweg durch Moçambique und dessen Häfen nicht mehr benutzen konnte und nun auf die dreimal weiter entfernt liegenden südafrikanischen Häfen angewiesen war. Entsprechend steil stiegen die Import- und Exportkosten an. Andere Destabilisierungsdrohungen und der innersimbabwische Konflikt zwischen den Völkern der Ndebele und Shona in Matabeleland zu Beginn der achtziger Jahre hatten zur Folge, dass die 50 000 Mann starke Armee rund 15 Prozent des Staatshaushalts verschlang - eine finanzielle Belastung, die gar das Budgetdefizit übertraf und den weiteren Ausbau des Gesundheits- und Bildungswesens beeinträchtigte. Das Streben der primär aus Shona bestehenden Zanu-PF nach Monopolherrschaft und ihre massiven Versuche, sie auch Matabeleland aufzuzwingen, hatte Stammesrivalitäten geweckt, wie sie Simbabwe vorher nicht gekannt hatte. Als die erste Koalition zwischen der Zanu-PF und der von Ndebele dominierten Zapu (Zimbabwe African Peoples Union) unter Joshua Nkomo bald nach der Unabhängigkeit auseinanderbrach, führte die Regierung einen blutigen Unterdrückungskrieg gegen die Bevölkerung in Matabeleland.

Eine wenig glückliche Rolle spielten schliesslich auch die wichtigsten ausländischen Partner. Da weder Südafrika noch Grossbritannien, weder die USA noch die Weltbank Interesse an einem eigenständigen marxistischen Experiment in Simbabwe hatten, kamen beispielsweise weniger als zehn Prozent der bedürftigen Familien in den Genuss eines staatlichen Programms zur Besiedlung von ungenutztem Land, weil die nötigen ausländischen Hilfsmittel ausblieben. Und ein grosser Teil der vereinbarten Hilfsgelder entpuppten sich als kommerzielle Kredite. Zwar hatte die apartheidähnliche Politik vor 1979 gravierende Probleme hinterlassen; dennoch misstraute das Ausland staatlichen Versuchen, sie zu lösen, und vertraute auf das Spiel der Marktkräfte. Fast schien es, als ob es nicht darum ging, dass eine Politik funktionierte, sondern darum, dass sie dem Dogma der freien Marktwirtschaft entsprach. So erwies sich 1981 ein Darlehen der Weltbank für die Errichtung eines Fonds zur Exportunterstützung der verarbeitenden Industrie als äusserst segensreich; die Weltbank weigerte sich jedoch, den Fonds auszubauen, solange der Handel nicht liberalisiert würde. Dies alles hatte zur Folge, dass die Schuldenrückzahlungen in der zweiten Hälfte der achtziger Jahre die ausländischen Hilfsgelder überschritten. Dennoch erreichte das Land mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate des Bruttosozialprodukts von vier Prozent annähernd jene anderer Länder, die als Erfolgsgeschichten gepriesen werden - zum Beispiel Ghanas, das ein fünfprozentiges jährliches Wachstum verzeichnete, allerdings bei einem höheren Devisenzufluss. 1990 dann lancierte die Regierung ein Programm zur Liberalisierung des Handels mit dem Ziel, die Exporte zu steigern. Aber das Programm wurde nicht konsequent genug durchgesetzt und schlug fehl. Die Exportquote sank sogar, und in nur zwei Jahren schlitterte Simbabwe von einem Zahlungsbilanzüberschuss in ein Defizit.

Die Regierung trug, wie man sieht, vieles dazu bei, die Situation zu verschlimmern. Sie bekannte sich zu einem radikalen Sozialismus, liess den Worten aber keine Taten folgen. Ein starkes Motiv blieb die Furcht, die im Lancaster-House-Abkommen versprochene Unterstützung zu verlieren. Die für den Export wichtige Grosslandwirtschaft und der Bergbau waren immer noch Besitz der Weissen, und den wagte man nicht anzutasten. So breitete sich der Kapitalismus weiter aus, von dem nun auch eine schwarze Elite profitierte, stillschweigend geduldet wiederum von der weissen Elite, die schlau genug war, hinter aller marxistischen Rhetorik ihre Überlebenschancen zu sichern.

Versäumnisse sind schliesslich auch in der Landwirtschaftspolitik auszumachen. Seit der Unabhängigkeit haben nur etwa 50 000 Familien - weniger als ein Drittel gemäss erstem Dreijahresplan - Land zugeteilt bekommen. Statt dessen unterstützte die Regierung Bauern, die gemeindeeigene Böden bebauten. Das schien zunächst auch erfolgversprechend: Der Anteil von so produziertem Mais und von Baumwolle an der nationalen Produktion stieg von 10 Prozent vor der Unabhängigkeit auf über 50 Prozent Mitte der achtziger Jahre. Was scheinbar bewies, dass man für eine Sicherung der Eigenversorgung und für den Export nicht auf privatbetriebene und gewinnorientierte Farmen angewiesen war. Daraus wurde der Schluss gezogen, dass eine Neuverteilung von Land nicht nötig sei. Untersuchungen der Weltbank und anderer Institutionen haben jedoch ergeben, dass private Farmer nur die Hälfte ihres bebaubaren Landes nutzen; von daher geböten wirtschaftliches Denken und Fairness eine Landreform. Heute aber fehlen dem Staat die Mittel; die Reform kommt nur langsam voran.

Kann Südafrika aus solchen Erfahrungen lernen? Niemand hat natürlich einen genauen Entwurf für Südafrikas ideale Strategie der Zukunft griffbereit, und man kann auch nicht Simbabwes Erfahrungen vorbehaltlos auf Südafrika übertragen. Allerdings soll man auch nicht in den Irrtum verfallen, das eigene Land als einzigartig anzusehen, und sich weigern, aus den Fehlern der anderen zu lernen.

In Simbabwe war es von allem Anfang an klar, dass fast die gesamte politische Macht von der Zanu-PF ausgeübt wird, weshalb sich ihr rasch auch frühere Gegner - unter anderem weisse Bauern und Geschäftsleute - anschlossen. Diese verbündeten sich mit Kräften in der Partei, die wie sie gegenüber Mugabes sozialistischen Ideen Vorbehalte hatten. Weil es für eine gesetzlich untermauerte Neuverteilung wenig Raum gab, förderte die Kombination von weisser wirtschaftlicher Macht und schwarzer politischer Macht Korruption und politische Entscheidungsschwäche.

In einer ähnlichen Position wird sich der ANC in Südafrika nach den Wahlen finden, und wenn dort auch keine ethnische Gruppe vorherrscht wie die Shona in Simbabwe, wird die Regierungskoalition wohl von Xhosa dominiert werden. Die vorwiegend aus Zulu zusammengesetzte Inkatha Freedom Party mag sich in einer ähnlichen Position befinden wie die Ndebele in der Zapu. Ohne eine versöhnliche Politik auf beiden Seiten besteht die Gefahr, dass in Südafrika eine Situation entsteht wie in Simbabwe, als es in Matabeleland zum blutigen Konflikt kam.

Für Schulbildung der Schwarzen müssen in Südafrika allein schon aus Gründen von Moral und Gerechtigkeit mehr Mittel ausgegeben werden - eine Investition, die sich auch in wirtschaftlicher Hinsicht längerfristig auszahlen wird, weil kein Land sich Heerscharen von ungebildeten Arbeitskräften leisten kann. Das Problem ist, wie der Fall von Simbabwe zeigt, dass das als Investition nicht genügt. Denn wenn das einzige Ergebnis Hunderttausende von Schulabgängern mit Primar-, Mittelstufen- oder gar Universitätsabschluss sind, die dann keine Stelle finden, ist der menschliche Gewinn ein kleiner - einige würden sogar sagen, es ist keiner.

Wirtschaftspolitisch sieht sich Südafrika mit ähnlichen Problemen konfrontiert wie Simbabwe. Neue Zahlen besagen, dass in den vergangenen Jahren weniger als 10 Prozent der Schulabgänger Arbeit fanden (Simbabwe steht nur unwesentlich besser da), und die Arbeitslosenquote beträgt 30 bis 50 Prozent, während aus dem Ausland nur für kapitalintensive Bereiche Investitionen bereitgestellt werden. So könnte der Schutz einer in den Anfängen steckenden Industrie - Bauwesen, Verbesserung der Infrastruktur - mit der Arbeitsbeschaffung zusammengebracht werden in einem Programm, das eher zentrale Planung verlangt als Vertrauen auf die Kräfte des Weltmarktes. Das heisst aber nicht, dass die Politik die Bedingungen des Weltmarktes und des Exportwachstums ignorieren könnte.

Ein Schlüsselelement ist die Beziehung zu Europa, und für Südafrika wäre es von Vorteil, wenn es in den Genuss von Zollbegünstigungen im Europäischen Markt käme. Dies würde potentiell auch anderen Ländern im südlichen Afrika nützen, die bisher nicht nach Europa exportieren konnten, weil ihre Produkte teils südafrikanischen Ursprungs waren und somit von der Sanktionspolitik zahlreicher Länder betroffen waren.

Die Weltbank berät Südafrika bereits in Fragen von Landreform und -entwicklung und wird demnächst in Südafrika ein Büro eröffnen. Theoretisch gesehen sind ihre Ratschläge oft die besten, allerdings auch nicht uneigennützig, weil ihr wichtigstes Ziel die Entwicklung des Weltmarktes als Ganzes ist, in den sich die einzelnen Länder einzupassen haben. Wichtig für Südafrika ist deshalb, dass es in den Genuss einer Art Flitterwochen kommt, die es dem Land erlauben, die Marktkräfte auf seine ganz speziellen Gegebenheiten und die Probleme der Region abzustimmen.

Mthuli Ncube ist Simbabwer und lehrt Ökonomie an der London School of Economics; der Engländer Colin Stoneman ist Dozent für Wirtschaftswissenschaft am Centre for Southern African Studies der University of York.


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