NZZ Folio 12/93 - Thema: Diamanten   Inhaltsverzeichnis

Interview -- Wie lebt man mit 613 religiösen Regeln?

Jakob Teichman, Rabbiner.

Von Lilli Binzegger

Rabbiner Dr. Jakob Teichman wurde 1915 in Ungarn geboren. Er studierte am Rabbinerseminar und an der Philosophischen Fakultät der Universität Budapest, wo er mit einer Dissertation über die «Farben der Bibel» promovierte. Nach dem Aufstand von 1956 floh er mit seiner Familie nach Israel, 1959 wurde er von der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich (ICZ) zum Rabbiner berufen; seit 1980 ist er emeritiert. Die ICZ ist eine Einheitsgemeinde; das heisst, sie wird nach thoratreuer Grundlage geführt, ihre Mitglieder repräsentieren jedoch ein breites Spektrum religiöser Auffassungen. Der Öffentlichkeit hat sich Jakob Teichman unter anderem mit Fernsehsendungen und verschiedenen Publikationen bekanntgemacht, mit Vorlesungen an der Volkshochschule und mit seiner Tätigkeit in der Christlich-Jüdischen Arbeitsgemeinschaft der Schweiz.

Mit Rabbiner Jakob Teichman sprach Lilli Binzegger.

Herr Rabbiner Teichman, das jüdische Leben wird von einer Unmenge von Regeln bestimmt; wo sind diese festgeschrieben?

In der Thora - sie wird die schriftliche Lehre genannt - und im Talmud, der sogenannten mündlichen Lehre. Die Thora besteht aus den fünf Büchern Moses, im Talmud sind die Auslegungen und Kommentare der jüdischen Gelehrten aufgezeichnet. Daneben haben wir natürlich auch noch die übrigen Bücher unserer Bibel.

Des Alten Testaments?

Für mich ist es immer noch ganz neu  .  .  . Es gibt da gerne Missverständnisse, wenn die Christen sagen: das Alte Testament ist eure Bibel, und das Neue ist unsere. Zum Beispiel die Psalmen, die Ihr in den Kirchen singt, sind die aus dem Alten Testament. Ihr singt sie nur moderner als wir; wir rezitieren sie immer noch pentatonisch (im fünfstufigen, halbtonlosen Tonsystem), wie einst in Jerusalem - und wie sie auch die Katholiken beibehalten haben. Übrigens ist die jüdische Lehre der Bibel mit den fünf Büchern Moses keineswegs abgeschlossen. Die Propheten haben noch weitere weltbewegende Ideen verkündet, den Messianismus etwa.

Wie viele Regeln sind es genau?

Im ganzen 613 Gebote und Verbote.

Was verbieten und gebieten sie denn?

Die zentralen - die Zehn Gebote - kennen Sie auch: Du sollst nicht morden, du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht falsches Zeugnis reden usw. Dort finden Sie ja auch das Gebot, den Sabbat zu heiligen; dieses wiederum leitet sich aus der Schöpfungsgeschichte ab, wo es heisst: «Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn; denn an ihm ruhte Gott von seinem Werke, das er erschaffen und gemacht hatte» (1. Moses 2,3). Am Sabbat ist jede im weitesten Sinn schöpferische Arbeit verboten; man soll auch niemanden für sich arbeiten lassen. Man soll nichts tun, was der Heiligkeit des Tages unwürdig ist.

Wenn Juden an Sabbat zur Synagoge gehen, sieht man sie nie etwas tragen, die Frauen etwa sind stets ohne Handtasche. Tragen ist aber doch nichts Schöpferisches?

Es steht geschrieben: «Keiner soll am siebenten Tag aus seinem Ort weggehen.» Die Gelehrten folgern da logisch: Es soll am siebenten Tag auch keiner etwas von seinem Ort wegführen. Dieses Verbot ist nicht im Verbot des schöpferischen Tuns begründet. Man trägt am Sabbat nichts auf sich, was man nicht benützen dürfte, kein Schreibzeug zum Beispiel, weil Schreibzeug etwas Werktägliches ist, nur im Alltag gebraucht wird. Streichhölzer etwa trägt man nicht mit sich, weil Feuer entfachen etwas Schöpferisches, also verboten ist.

Da Feuer entfachen verboten ist, ist Juden am Sabbat ja auch das Lichtanzünden verboten. Gibt es nicht den «Sabbat-Goi», den Christen, der am Sabbat das Licht anzündet?

Es ihm direkt zu befehlen ist nicht erlaubt, denn es heisst ja, dass du am Sabbat niemanden, weder deinen Sklaven noch dein Vieh, noch den Fremden in deinen Toren arbeiten lassen sollst. Ein nichtjüdischer Mitbewohner des Hauses ist aber natürlich berechtigt, Licht zu machen oder zu heizen, wenn das in seinem eigenen Interesse geschieht. Der Jude darf bei diesem Licht dann lesen und sich an dem Feuer wärmen.

Fragt man sich nicht manchmal nach dem Sinn all der Gebote und Verbote?

Die Weisen haben unterschieden zwischen Geboten und Verboten, die man mit Logik und Verstand begreifen kann, und solchen, über die man keine Spekulationen anstellen soll, weil diese kaum zu logischen Erklärungen führen. Über die Sabbatgebote und -verbote mag man sich vielleicht wundern, aber sie ersparen einem auch vieles. Sehen Sie sich einen guten Schweizer Christen an. Er packt am Sonntag Frau und Kinder ins Auto und fährt aus. Dass sie den Gottesdienst verpassen, davon will ich nicht einmal reden, aber sie kommen am Abend todmüde zurück. Sie haben sich noch viel mehr Mühe als am Werktag gemacht. Der Jude kann sagen: heute ist alles weit weg von mir. Ein orthodoxer Jude wird am Sabbat keinen Brief öffnen: wieviel Ärger mag er sich damit ersparen!

Sind die Gebote und Verbote unter allen Umständen einzuhalten?

Grundsätzlich: ja. Manche treten allerdings ausser Kraft, wenn Lebensgefahr besteht. Am Sabbat darf ein Jude zum Beispiel nicht Auto fahren und sich nicht fahren lassen, aber wenn er das Auto braucht, um Leben zu retten, ist Autofahren nicht nur erlaubt, sondern geboten. Verbote wie Anbetung fremder Götter, sexuelle Beziehung zwischen Blutsverwandten und gemeiner Mord bleiben jedoch immer Verbote. Es kann auch sein, dass man ein Gebot nicht einhalten kann. Wenn einer zum Beispiel nichts erntet, kann er auch nicht - was ihm eigentlich geboten wäre - den Zehnten abgeben. Es gibt noch etwas Grundsätzliches: Frauen sind wegen ihrer anderweitigen Aufgaben und Pflichten nicht an diejenigen Gebote gebunden, die zu einer bestimmten Tageszeit erfüllt werden sollen.

Wird der Talmud, in dem alle diese Gesetze kommentiert sind, eigentlich ständig à jour gehalten?

Nein. Wenn man ein Problem klären will, greift man auf die alten Quellen zurück und fragt sich: Wie kann ich heute in jenem Geiste und auf Grund der Präzedenzfälle entscheiden? Ausserdem gibt es eine reiche Literatur, die «Scheelot u Teschuwot» («Fragen und Antworten»), allgemein Responsen genannt. Dort sind die Entscheidungen zu finden, die die Rabbiner bei aktuellen Fragen seit Abschluss des babylonischen Talmuds (6.  Jahrhundert der christlichen Zeitrechnung) bis heute getroffen haben.

Könnte man diese Responsen von der Funktion her mit dem Katechismus der katholischen Kirche vergleichen?

Das schon deshalb nicht, weil der Katechismus Glaubensfragen behandelt, die Responsen aber zu praktischen Lebensfragen Stellung nehmen. Hinzu kommt, dass der Katechismus klar auf Dogmen beruht. Im Judentum kennt man aber nur das eine «Grunddogma»: dass es nur einen einzigen Gott gibt.

Sie sagten, dass Frauen nicht alle Gebote einhalten müssen. Gebetsriemen etwa müssen sie nicht tragen, weil dieses Gebot an bestimmte Tageszeiten gebunden ist. Heisst «nicht müssen» auch «nicht dürfen»? Ist es ihnen verboten, Gebetsriemen zu tragen?

Nach talmudischer Quelle haben die Weisen der Frau es nicht verboten. Heute tragen die Frauen sie im allgemeinen aber nicht.

Die Frauen dürfen in der Synagoge ja auch nicht mit den Männern zusammensitzen?

Die orthodoxen Frauen haben sich dem Grundsatz ergeben, dass sie sich nicht vordrängen. Die Trennung kann bei beiden Geschlechtern jedoch auch in dem frommen Wunsch begründet sein, dass man sich nur auf das Göttliche ausrichten, sich nicht ablenken lassen möchte.

Gibt es eigentlich Rabbinerinnen?

Ja, beispielsweise in Amerika, auch in England.

Andere feministische Strömungen?

Rabbinerin sein ist nicht Feminismus, das ist Anstreben von Gleichberechtigung.

Verstehen Sie unter Feminismus nicht auch das?

Unter Feminismus, wie er eine liberale jüdische Gemeinschaft färben kann, verstehe ich etwas anderes als das.

Sie sehen etwas bekümmert aus bei diesem Thema. Es gibt da vermutlich auch unter den Juden unterschiedliche Ansichten?

Persönlich und grundsätzlich-menschlich bin ich gegen alle Diskriminierungen. Bekümmert bin ich, wenn allein um der Liberalisierung willen Werte der Tradition aufgegeben werden. Sicher ist das auch eine Frage der Richtung, der man angehört. Wir haben im Judentum zwei Hauptrichtungen, die orthodoxe und die nichtorthodoxe. Das nichtorthodoxe Judentum ist nochmals in eine konservative, eine liberale Richtung und das Reformjudentum unterteilt, das sich beispielsweise für die Gleichberechtigung der Frau im Gottesdienst einsetzt.

Hat der Rabbiner eigentlich etwa den Status eines Pfarrers in einer christlichen Kirche?

Nein. Er wird nicht geweiht, sondern von Gelehrten autorisiert, er ist eigentlich ein Lehrer auf höherer Ebene. «Rabbi» bedeutet «mein Meister». Er hat auch im Gottesdienst in der Synagoge keine sakralen Aufgaben.

Kennt das Judentum die Beichte?

Wir beichten im werktäglichen Gebet - als Gemeinschaft und direkt vor Gott. Der Rabbiner kann nicht vergeben, er kann nur beraten. Was zu tun ist, überlässt er dem Gewissen des Mannes oder der Frau. Alles ist in Gottes Hand - mit Ausnahme der Gottesfurcht. Ausser der Gottesfurcht ist auch nichts in der Hand des Rabbiners.

Gibt es im Judentum eine klerikale Hierarchie?

Nein. Macht hat bei uns jener, der ein so grosser Gelehrter ist, dass die anderen sich an ihn wenden.

Macht ist also eine Frage der Persönlichkeit, nicht der Institution?

Ja.

Der Rabbiner muss auch nicht im gleichen Sinn moralisches Vorbild sein wie etwa ein katholischer Pfarrer?

Es kommt darauf an, was Sie unter moralischem Vorbild verstehen. Wenn einer ans Krankenbett des Reichen eilt und den armen Kranken warten lässt, ist er in meinen Augen kein Rabbiner. Moralisches Vorbild muss er also schon sein. Ein Amt zu bekleiden genügt nicht.

Aber es ist ihm - ich denke an den Zölibat der katholischen Priester - nichts verboten, was einem gewöhnlichen Gläubigen erlaubt wäre.

Einem gewöhnlichen Gläubigen ist auch ziemlich vieles verboten, wenn er wirklich ein Gläubiger ist.

Hat die Frau eines Rabbiners bestimmte Aufgaben in der Gemeinde, wie sie die Pfarrersfrau vor allem auf dem Land inoffiziell heute noch hat?

Die Gemeinde ist eine grosse Familie, in Freud und Leid miteinander verbunden. Die Frau des Rabbiners, der der geistige Leiter der Gemeinde ist, nimmt an seiner Tätigkeit selbstverständlich teil.

Wie ist es mit jenen Fragen, die in den christlichen Kirchen immer wieder diskutiert werden? Wie ist zum Beispiel die Haltung der Juden zur Scheidung? Ist Wiederverheiratung möglich?

Das ist sogar schon in den Büchern Moses geregelt. Dort steht, dass der Mann der Frau einen Scheidungsbrief mitgeben muss, wenn er sie wegschickt, damit sie sich wieder verheiraten kann. Eine Frau kann nur dann wieder heiraten, wenn sie vor einem Rabbinat geschieden worden ist. Trifft das nicht zu und geht sie zivilrechtlich eine neue Ehe ein, gilt das als Bigamie, ist als solche für den neuen Gatten ebenfalls verboten. Auch ein vor dem Rabbinat nicht geschiedener Mann kann keine neue Ehe eingehen, denn die biblische Vielweiberei haben unsere Gelehrten in Europa bereits vor fast einem Jahrtausend verboten.

Werden Mischehen toleriert?

Nein; wenn die Partner ihre eigene Religion behalten, müssen sie sich mit der standesamtlichen Trauung begnügen. Die Ehe ist aus unserer Sicht dann nicht geschlossen.

Ist es so, dass sich das Judentum nicht über die Väter, sondern über die Mütter vererbt?

Die Gewissheit der Abstammung besteht auch heute noch nur über die Mutter - «mater semper certa  .  .  .». Das Kind gilt nur als jüdisch, wenn die Mutter jüdischen Glaubens ist. Den erzieherisch entscheidenden ersten Einfluss auf das Kleinkind nimmt ja die Mutter. Obwohl der geschichtliche und geistige Weg des Judentums im patriarchalen Zeitalter seinen Anfang nahm, spielte das Matriarchat noch sehr stark hinein. Bedenken Sie ferner, wie sich etwa in Pogromen das Schicksal der jüdischen Frau gestaltet hätte, wenn die Gemeinde ihr in einer Vergewaltigung gezeugtes Kind nicht als Jude anerkannt, also ausgestossen hätte.

Und die Homosexualität? Ist ein homosexueller Rabbiner vorstellbar?

Er würde vermutlich von der Gemeinde nicht gewählt. In den mosaischen Vorschriften wurde Homosexualität noch hart verurteilt. Man muss das differenziert sehen: Wenn man Homosexualität als etwas Krankhaftes betrachtet, dann muss man sich mit gutem Willen mit einem Betroffenen befassen. Steinigen würde man einen Homosexuellen ganz gewiss nicht.

Ist das im Judentum überhaupt ein Thema? In der katholischen Kirche ist es ja eines.

Man bohrt nicht nach, man plagt keinen mit Fragen. Das ist aber nicht eine jüdische, sondern eine allgemein menschliche Haltung.

Wie hält man es mit der Empfängnisverhütung, ist sie erlaubt?

Grundsätzlich verbietet die Thora, Samen unnütz zu vergiessen; aber die Rücksicht auf die Frau, auf ihren Gesundheitszustand, auf Notsituationen ist sehr wichtig.

Und Abtreibung?

Wenn die Schwangerschaft oder die Geburt das Leben der Mutter bedroht, sollte sogar abgetrieben werden. Die Frage ist jedoch nicht abschliessend beantwortet. Es ist durchaus möglich, dass in Zeiten aktueller oder drohender Weltkatastrophen erwogen wird, anders über diesen ganzen Fragenkomplex zu entscheiden als in unseren «normalen» Zeiten. In einer Hungersnot etwa die ehelichen Beziehungen fortzuführen ist nach Meinung der Gelehrten nicht erwünscht.

Leisten fromme Juden Militärdienst? Ist das bei den vielen Regeln, etwa den Speisegesetzen, überhaupt möglich? Im Militär gibt es ja wohl kaum koschere Kost?

Gewiss leisten sie Militärdienst. Damit sie am Morgen beten können, stehen sie eben früher auf. Und verpflegen kann man sich auch aus mitgebrachten Konserven. Unser Sohn hat jeweils den Samstag mit christlichen Kameraden tauschen können und ist dafür am Sonntag in der Kaserne geblieben.

Was tun Juden in der Diaspora am Sonntag?

Sie geniessen den zusätzlichen Ruhetag. Selbstverständlich respektieren sie auch die Gesetze des christlichen Staates.

Gibt es nicht auch Juden, die nur alle paar Wochen in die Synagoge gehen?

Es gibt solche, die gehen nur dreimal im Jahr!

Und die halten sich dann auch an gar keine der jüdischen Regeln?

Oh, doch. Es bleibt trotz eigenmächtiger Lockerung noch ein breites Spektrum dessen, was auch von ihnen eingehalten wird. Ich denke, dass keiner, der jüdisch erzogen worden ist, ein Brot ohne Segensspruch anbricht. Er tut es vielleicht nicht in bewusster Andacht, aber er tut es.

Manchmal sieht man Juden sehr auffällig mit Pelzhüten und Kaftanen gekleidet; Knaben tragen die an sich kurzgeschnittenen Haare über den Ohren lang. Was hat das für eine Bewandtnis? Und grenzen sie sich damit nicht absichtlich von ihrer nichtjüdischen Umgebung ab?

Sicher nicht bewusst, manches davon ist einfach Tradition. Die Schläfenlocken sind in der Thora begründet. Dort heisst es: Du sollst die Enden Deines Kopfhaares nicht abschneiden. Grund war vielleicht - so manche Forscher -, dass es unter den Philistern Mode war, sich die Schläfen kahlzuscheren, und Juden sollten nicht wie Philister aussehen. Natürlich sind solche Äusserlichkeiten schon auch Zeichen für Zugehörigkeit und Abweisung von Fremdem. Ich habe schon jemanden sagen hören: Das ist wie mit den Appenzellern, die Ohrringe tragen, damit man sie nicht für Basler hält  .  .  .

Sie selber tragen keine Schläfenlocken?

Ich beachte die diesbezügliche Vorschrift in der Thora, wie sie im westlich orientierten orthodoxen Judentum galt und gilt, und belasse meinen «Backenbart» bis ungefähr Mitte des Ohrs. Pelzhüte, Kaftane und lange Schläfenlocken, wie Sie sie eben beschrieben haben, werden nur von orthodoxen Juden osteuropäischer Prägung getragen. Solche Äusserlichkeiten beruhen auf alten regionalen Traditionen.

Wie ist Ihr Verhältnis zu den orthodoxen Juden?

Ich schätze sie und bewundere sie. Es braucht Mut und Stärke, orthodoxer Jude zu sein.


Teilen

Für 94 Franken pro Jahr gibt es NZZ Folio auch im Abonnement. Näheres hier.

Urheberrecht gilt auch im Internet: Verlinken erlaubt, Kopieren verboten.