Um zu ihm zu gelangen, muss man auf Reisen gehen. Zunächst mit dem Flugzeug nach Nizza, weiter auf der Autobahn bis nach Cannes, und von dort immer der Côte d’Azur entlang. Es giesst wie aus Kübeln, das Mittelmeer schäumt, Elemente in Aufruhr. Und unversehens stellt sich Einklang her mit jenem anderen Teil der Annäherung an diesen Mann: der aufwühlenden Reise durch seine Gedankenwelten.
Die Akademie der Künste in Berlin hat letztes Jahr das Archiv von Klaus Harpprecht übernommen: 40 Regalmeter Papier – und das ist zweifelsfrei nur das, was im feinmaschigsten Netz des Bewahrenswerten hängengeblieben ist. Zusammengetragen in bald 60 Berufsjahren als ZDF-Korrespondent in Washington, als Produzent von Dokumentarfilmen, als Leiter des S.-Fischer-Verlages, als Chefredaktor der Zeitschrift «Geo», als Berater und Redenschreiber von Willy Brandt, als Biograph von Georg Forster und Thomas Mann, als Verfasser unzähliger Reportagen und Essays, als Briefeschreiber und Weltenbummler.
Die Lektüre von Harpprechts Texten ist kein Spaziergang. Immer wieder tun sich Abgründe eigener Unwissenheit auf, über die man am besten mit einem kühnen Sprung hinwegsetzt, in der Hoffnung, auf der anderen Seite den Pfad wiederzufinden. Wenn man Glück hat allerdings, packt einen Harpprecht wie ein Adler mit den Krallen und lädt zum Rundflug über imposante Landschaften: Martin Luther und das Erstarken des Individuums, von dort zur Französischen Revolution, hinüber zu Aufklärung und dem Geschenk des Zweifels, zu Gutenbergs Buchdruck und damit der Chance zur Bildung und von hier nun weiter zu Wohlstand und Bürgertum und endlich zur Demokratie.
Von Theorie kaum eine Spur in seinen Büchern, sondern vor allem: gelebtes Leben. Wer dem deutschen Revolutionär Georg Forster mit seinen Talenten, seinen Sehnsüchten, seinem Scheitern bis in die letzten elenden Wochen in einer Kammer in Paris lesend folgt, betrachtet so manches nicht mehr als selbstverständlich, bürgerliche Freiheit zum Beispiel. Und ganz nebenbei zeigt Harpprecht: Auch im Leben eines Revolutionärs nimmt der private Kampf um den einen geliebten Menschen nicht weniger Raum ein als der Umsturz der Nation.
Harpprechts Werkzeug ist das Wort. Mit seiner Hilfe durchdringt er, was ihm ins Blickfeld gerät. Das ist kein Beruf, das ist eine Daseinsform. «Journalismus», hat er einmal vor Studenten gesagt, «das ist die Chance, viele Leben zu leben.» Und er hat hinzugefügt: «Ein Glück, das sich nur aus der Passion ergibt.»
Die Flamme, so scheint es, erlöscht nicht. Zurzeit fliegt Klaus Harpprecht regelmässig nach Hamburg, um sich in das Archiv seiner verstorbenen Kollegin und Zeitgenossin Marion Gräfin von Dönhoff einzuschliessen; ihr Leben ist es, das er derzeit lebt. Er schreibt ihre Biographie, ein Mammutunternehmen – allein 865 Aktenordner Material gilt es zu sichten, und das ist nur der Anfang. Zurück in Südfrankreich, hat ein Fieberanfall den 79-Jährigen für einen Tag aufs Bett geworfen, körperlicher Tribut an einen geistigen Kraftakt, nicht zum ersten Mal. Die exzessive Arbeit an Thomas Manns Biographie – anderthalb Jahre tagtäglichen Diktierens dauerte allein die Niederschrift des 2300 Seiten starken Konvoluts – hat Harpprecht mit einem Rückenleiden bezahlt, und gut ein Jahr nach Abschluss der Arbeit fiel er vor Erschöpfung in Depression.
So weit gehen nur Getriebene. Insofern scheint Harpprecht den Männern verwandt zu sein, denen er sich gewidmet hat: Willy Brandt, dessen leidenschaftliche Natur, gepaart mit ebenso starkem Machtwillen, immerhin den Eisernen Vorhang zu lüpfen vermochte. Thomas Mann, dessen Kunst sich aus unterdrückter Leidenschaft nährte. Und Georg Forster, der an seiner Liebe zur Welt geradezu verglüht ist. Was ist es, was eine solche Energie zu allererst freisetzt, ihr die Richtung verleiht?
So etwas geschieht seltsamerweise oft auf Dachböden. In Harpprechts Fall war es der Dachboden des Evangelisch-Theologischen Seminars in Blaubeuren, wo er nach dem Krieg ein Reifezeugnis zu erwerben versuchte. Dort entdeckte er 1946 sämtliche Jahrgänge des Kulturmagazins «Neue Rundschau». Europa lag in Schutt und Asche, als der 19-Jährige die Essays und Erzählungen, Gedichte und Rezensionen aus der Jahrhundertwende verschlang. «Unschuldig, empfindsam und kritisch warf ich mich in ein Abenteuer, das alle intellektuellen Sensationen und literarischen Wunder späterer Jahre überglänzt», erinnert er sich. Redaktor einer solchen Zeitung wollte er werden.
La Croix Valmer, ein kleines, verschlafenes Nest in der Nähe von St-Tropez. Hier also leben Klaus Harpprecht und seine Frau seit 20 Jahren. Warum ausgerechnet hier? Wie findet ein solches Leben seine Orte, seine Chronologie? Was reiht Menschen, Länder, Ereignisse, Landschaften, Aufgaben und Projekte augenscheinlich so harmonisch aneinander, das jedes und alles zu seiner Zeit die Energie bekommt, deren es bedarf?
Das Haus liegt versteckt in den grünen Hügeln. «Vor vielen Jahren waren wir hier bei einer Freundin zu Besuch», erzählt Harpprecht, «und als wir morgens auf die Terrasse traten, habe ich zu meiner Frau gesagt: ‹Weisst du was, hier bleiben wir.› Den Bau des Hauses haben wir von Washington aus dirigiert, nur einmal ist meine Frau hergeflogen und hat das Haus um 90 Grad gedreht, um die Zimmer nach der Sonne auszurichten.»
Sein Arbeitszimmer ist ein autonomes Refugium – mit grossem Kleiderschrank, Bücherregalen, einem Schaukelstuhl, einem schweren Schreibtisch und einem Beistelltisch, auf dem sich Unterlagen und Zeitungen zu Gebirgen stapeln: FAZ, taz, Süddeutsche, Le Monde, NZZ, Herald Tribune. Mittelpunkt ist ein grosses Bett aus dunklem Holz mit grüner Tagesdecke. Vor dem Fenster Olivenbäume und Zypressen, in der Ferne das Meer, auf dem Tisch Apfelkuchen. Die Titelseiten dieser Tage zeigen muslimische Frauen mit von Hass verzerrten Gesichtern, brennende dänische Flaggen in der Hand. Es zündelt und brodelt allerorts, die Karikaturen Mohammeds haben eine Lawine des Protests ausgelöst, und das Wort kommt nicht dagegen an, scheint weder Deeskalation noch Aufklärung zu bewirken. Drängt sich die Frage auf – zumal an einen, der nicht nur seit 60 Jahren das Treiben der Menschen beobachtet, sondern es auch aus der Geschichte heraus zu verstehen versucht: Wird die Welt bald wieder in Flammen stehen?
Klaus Harpprecht sitzt im Schaukelstuhl, hat die Beine übereinandergeschlagen, seine blauen Augen blicken streng, aber nicht unhöflich, lächeln tut er selten. Er sagt mit der tiefen, ruhigen Stimme eines Märchenerzählers: «Ich bin da wenig in Sorge. Auffällig ist doch, dass überall dort Proteste stattfinden, wo die Regierungen Interesse daran haben, von der gegenwärtigen innenpolitischen Situation abzulenken: in Ägypten, Syrien, Libanon, Iran. Ein Grossteil der Menschen, die dänische Flaggen anzünden, hat keine Ahnung, wo Dänemark liegt. Und nichts fällt einem rhetorisch begabten Mullah leichter, als lokale Proteste zu initiieren. Vermutlich gibt es für zwei Stunden Kreischen ein Handgeld, Flaggenverbrennen ist ein Sport.»
Er erzählt, wie er 1958 als Reporter für den WDR die letzte Phase der Revolution in Bagdad miterlebte und mit ansah, wie die Villa des Ministerpräsidenten Nuri el Said am Tigris-Ufer gestürmt wurde. König Feisal und sein Onkel, der Kronprinz Abdullah, waren bereits massakriert worden – Harpprecht bekam heimlich Fotos der Toten zugesteckt. Er hat dann den Diktator Karim Kassim interviewt. Kassim konnte sich nicht lange halten, er wurde schon bald von einer Revolte junger Offiziere beiseite gefegt, darunter, so Harpprecht beiläufig, «ein ehrgeiziger junger Hauptmann namens Saddam Hussein». Eine faszinierende Vorstellung: Harpprecht und Hussein vor 50 Jahren in den Strassen von Bagdad. Der eine war 3 1, ein aufstrebender Journalist und noch kein Schriftsteller. Der andere gerade 21, ein Soldat und noch kein Diktator.
Was bewirkt das Umschlagen religiöser Passion in Fanatismus?
Besonders explosiv ist es dort, wo religiöser und politischer Eifer verschmelzen. Nationalismus ist die Grundkrankheit von Gesellschaften. Man denke nur an die Bauernkriege. Martin Luther ist in seinen Schriften gegen die Bauern von einem grossen Schrecken beherrscht gewesen: er hat am Beispiel von Thomas Münzers Radikalprotestanten gesehen, wie leicht der Glaube in Fundamentalismus kippen kann.
Hat der Mensch kein eigenes Korrektiv? Warum lachen Amerikaner über nackte, am Boden liegende Iraker? Warum lachen tunesische Studenten, wenn Menschen aus dem brennenden World Trade Center in den Tod springen?
Die meinen das vermutlich gar nicht persönlich. Das lässt sich abstrahieren. Der Mensch sucht immer wieder Deckung im Kollektiv. Luthers grosse Leistung – die direkte Konfrontation des Einzelnen mit seinem Gott, ohne Mittlerdienste eines himmlischen Hofstaats – steht am Anfang der Entwicklung zur Aufklärung und schliesslich zur Demokratie. Gleichzeitig war damit aber auch die Last des Ich-Seins, des Ich-Gewissens unendlich viel grösser geworden. Kein Wunder also, dass immer wieder die Bereitschaft besteht, aus dieser Verantwortung auszubrechen.
Betrachtet man den Zulauf der Evangelikalen in den USA, scheint auch die westliche Welt dagegen nicht gefeit.
Zurzeit sind wir in einer düsteren Phase, aber das wird sich wieder lichten. Die amerikanische Geschichte war zwar spannungsreich, aber bisher doch eine glückliche Ehe von Aufklärung und Religiosität. Im 1 8. Jahrhundert raste eine wahre Glaubensinbrunst durch die Vereinigten Staaten, und trotzdem ist damals eines der schönsten Dokumente der abendländischen Aufklärung entstanden: die amerikanische Verfassung, die noch heute gilt.
Die USA betreiben illegale Gefängnisse, misshandeln Gefangene, missachten das Völkerrecht.
Dennoch bin ich optimistisch, was Amerika anbelangt. Der Unterschied zu den meisten arabischen Ländern ist der, dass der amerikanische Rechtsstaat über Instrumente verfügt, die der inneren Auseinandersetzung mit sich selbst dienen. Genau das verdanken wir der Aufklärung, und die ist an der muslimischen Welt fast spurlos vorbeigegangen. Dabei gab es mal eine Zeit, Ende des 17. Jahrhunderts, in der die muslimische Welt in Europa als Vorbild der Toleranz gegolten hat. Nachdem die Türkei den spanischen Juden Ende des 15. Jahrhunderts Zuflucht gewährt hatte, entwickelte sich ein regelrechter Türkenkult, der den Edelmut muslimischer Herrscher feierte. Denken Sie zum Beispiel an Mozarts Oper «Die Entführung aus dem Serail». – Im jüdischen Fundamentalismus hat die Aufklärung übrigens auch nicht stattgefunden, nur hat der keine Macht.
Während Klaus Harpprecht durch den Raum geht, um diverse Lampen einzuschalten, montiert er nebenbei die weltpolitischen Querverstrebungen: Es sei einer der historischen Denkfehler des Zionismus gewesen – Nahum Goldmann, der Präsident des Jewish World Council habe es selbst gesagt –, den «arabischen Aspekt» bei der Gründung Israels nicht genug zu beachten. Junge Araber, für die Palästina Heimat war, fühlten sich in ihrer Existenz bedroht. Und die arabischen Nachbarn haben ihnen keine Heimat geboten. Das sei eines der Erzübel, das den Völkern des Nahen Ostens den Frieden verwehre. «Man wollte die palästinensische Wunde offen halten.» Ebenso wie es auf der anderen Seite die Grundsünde der Palästinenser sei, das Lebensrecht eines israelischen Staates zu verneinen. «Dem Nahen Osten und Israel bleibt nichts anderes übrig, als auf die Rückkehr Amerikas zu sich selbst zu setzen.»
Woher nehmen Sie die Zuversicht, dass es das tun wird?
Bisher hat Amerika immer zu sich zurückgefunden. Das, was die Aufklärung gebracht hat, lässt sich auf ein Wort reduzieren: Zweifel. In diesem Sinne ist es möglich, mehrere Wahrheiten nebeneinander stehenzulassen. Amerika wird sich von Herrn Bush erholen, und auch die Welt wird sich von Herrn Bush erholen.
Was hat Sie angetrieben – als Journalist?
Nach Ende des Kriegs gab es nur einen Gedanken: Das darf nicht wieder passieren. Das Politische sass einem auf dem Hals. Und als dann unter den Alliierten eine freie Presse entstand, war mein Weg klar. In Bonn waren wir damals ein kleiner Kreis von Freunden, und wir wollten unbedingt eine solide Verankerung der Demokratie in Deutschland, dazu bedarf es informierter Bürger. Und wir Journalisten haben durch unser seltsames Handwerk eine besondere Bürgerpflicht.
Ein eitles Geschäft?
Eben nicht. Die Leidenschaft für den Journalismus sollte sich aus der Leidenschaft für das Wort speisen und aus der Leidenschaft zur Wahrhaftigkeit.
Der Gegenstand der leidenschaftlichen Betrachtung wechselt ständig und führt kreuz und quer durch die Welt. Braucht Leidenschaft Heimat?
Sie braucht eine gewisse innere Sicherheit, diese Sicherheit hat mit dem Menschen zu tun, mit dem man lebt. Sonst droht die Gefahr des Verlorengehens. Beim Forster habe ich mich so überwältigen lassen, dass ich von nichts anderem mehr gesprochen habe. Meine Frau ist fast verrückt geworden. Irgendwann konnte und wollte sie von dem Rindvieh nichts mehr hören.
Setzt die Neugier Menschenliebe voraus?
Ernst Jünger war neugierig auf seine Käfer und hat sie aufgespiesst. Ich weiss nicht, ob er seine Käfer geliebt hat.
Und Sie? Lieben Sie die Menschen?
Ja. Ich glaube, dass die Menschenliebe ein tragendes Element meines Daseins ist, eines, das mich über vieles hinweggerettet hat. Ich habe Krieg, Diktatur und Nachkriegszeit sehr bewusst miterlebt, die Eltern meiner Frau sind im KZ ermordet worden, sie selbst hat Auschwitz und Bergen-Belsen nur knapp überlebt. Da stand man dem Urbösen gegenüber. Ohne eine gewisse Menschenliebe wäre nichts mehr gegangen. Ohne die Übertragungswellen der Sympathien gibt es keine Verständigung.
Kollidierten in Ihrem Leben jemals private und berufliche Leidenschaften?
Ich glaube, darin hatte ich Glück. Meine Frau wusste, dass sie einen Verrückten heiratet, der in seiner Arbeit aufgeht. Wir sind seit 1959 zusammen – dank meiner Frau.
Führt Ihre Offenheit, die Neugier, die Fähigkeit zur Hingabe nicht auch auf Abwege, fern der Zweisamkeit?
Das kann passieren, wir sind alle multiple Persönlichkeiten. Wie sagt Oscar Wilde? Die einzige Möglichkeit, einer Versuchung zu entkommen, ist, ihr nachzugeben.
Jeder?
Am besten ja.
Dann pokert man hoch.
Dann pokert man ziemlich hoch. Aber Leidenschaft bedeutet immer, dass man etwas riskiert, sich selbst oder einen guten Teil von sich selbst. Es gibt keine grosse Arbeit, an der man sich nicht irgendwann wundreibt. Und das gilt auch im Allerpersönlichsten: eine gelebte Liebe ist immer auch eine gelittene Liebe – eine erlittene und eine, die Leid zufügt.
Selbst dann, wenn sie erwidert wird?
Das ist kein Schutz. Erwiderte Liebe bedeutet grössere Nähe, grössere Nähe bedeutet grössere Verletzlichkeit. Das grosse Glück ist wohl immer eine Sache von zehn Sekunden. Worum es letztlich geht, ist eine Gleichmässigkeit des Zusammenseins, die eine eigene Art von Glück bedeutet. Anders wäre ein Zusammenleben nicht möglich.
Können Leidenschaften erlöschen?
Als Kind wollte ich Musiker werden, habe mich für nichts anderes interessiert. Doch Pianist konnte ich nicht werden, weil der kleine Finger der rechten Hand von Geburt an verkrüppelt ist, und Dirigient bin ich nicht geworden, weil mir jemand sagte, dafür brauche man das absolute Gehör. Später habe ich erfahren, dass das Unsinn ist, und habe es dem Menschen lange nicht verziehen. Meine Passion wandte sich bald der Literatur zu, aber noch heute höre ich jeden Abend vor dem Einschlafen Musik. Nein, Leidenschaften erlöschen nicht. Es gibt dieses neudeutsche Wort: entlieben. Das ist mir vollkommen rätselhaft. – Wie soll das gehen?
Klaus Harpprecht, geboren 1927 in Stuttgart, war 1962 bis 1966 Nordamerikakorrespondent des ZDF, 1966 bis 1968 Leiter des S.-Fischer- Verlages, Mitherausgeber und Redaktor des «Monats», 1972 bis 1974 Chef der Schreibstube und Berater des deutschen Bundeskanzlers Willy Brandt, dann Chefredaktor von «Geo». Seit 1982 lebt Klaus Harpprecht als freier Schriftsteller in Südfrankreich. Zu seinen Buchpublikationen zählen unter anderem «Georg Forster oder die Liebe zur Welt. Eine Biographie» ( 1990), «Thomas Mann. Eine Biographie» ( 1995), «Amerikaner» ( 1984), «Die Lust der Freiheit. Deutsche Revolutionäre in Paris» ( 1989). Klaus Harpprecht ist seit 1959 mit Renate Harpprecht verheiratet, das Paar hat keine Kinder.
Anja Jardine ist NZZ-Folio-Redaktorin.