|
|
Vereinsleben -- Eine Bank
Von Mikael Krogerus
Patrice Schütz, Sie sind Präsident des Bankers’ Club der Universität St.Gallen. Worum geht es in Ihrem Verein?
Unser Club ist eine Plattform für Studierende, die an der Welt von Finance und Banking interessiert sind. Wir arrangieren Corporate Events, bei denen unsere Mitglieder mit Vertretern von Banken und Unternehmensberatungen zusammenkommen, und Social Events, bei denen wir uns untereinander austauschen.
Sie wurden vor einem Monat zum Präsidenten gewählt. Was haben Sie sich für Ihre Amtszeit vorgenommen?
Ich möchte nicht nur Treffen mit Banken und Unternehmensberatungen anbieten, sondern zum Beispiel auch mit Private-Equity-Unternehmen, was für unsere Mitglieder immer interessanter wird. Ausserdem planen wir fürs nächste Jahr ein grosses Alumnitreffen.
Gibt es Promis unter den ehemaligen Clubmitgliedern?
Klar! Der bekannteste ist sicherlich Joe Ackermann. Aber auch der eine oder andere CS- oder UBS-Banker auf Direktionsniveau ist Passivmitglied.
Mit einer Mitgliedschaft bei Ihnen erhofft man sich also Kontakte zu dieser Bankerelite?
Das wäre wünschenswert. Aber primär nutzen die Unternehmen die Corporate Events zum Recruiting.
Welche Branchen sind zurzeit bei Ihren Mitgliedern am angesagtesten?
Sicher das Investmentbanking und die Unternehmensberatungen.
Warum?
Das sind schlicht die am besten bezahlten Bereiche. Und sie bieten gute Aufstiegsmöglichkeiten.
Und welche Firmen sind da interessant?
Goldman Sachs und Morgan Stanley im Investmentbanking sowie McKinsey und die Boston Consulting Group bei den Beratungen.
Die Big-Ticket-Names also.
Genau, der Reiz liegt, glaube ich, in der Zugangshürde: Je schwerer es ist, irgendwo reinzukommen, desto interessanter scheint es, dort zu arbeiten.
www.stud.unisg.ch/clubs/bankers
Mikael Krogerus ist NZZ-Folio-Redaktor.
Teilen
Für 94 Franken pro Jahr gibt es NZZ Folio auch im Abonnement. Näheres hier.
Urheberrecht gilt auch im Internet: Verlinken erlaubt, Kopieren verboten.
|
|
|