EIN WUNDERSCHÖNES BABY, der kleine Louis Robert. Und sehr wandlungsfähig: bald kahl, bald mit dichtem Schopf - bald schwarz, bald braun, bald rötlich-blond. Da erstaunt es nicht, dass keines der deutschen Regenbogenblätter das fürstliche Kind aus dem Hause Grimaldi auf seiner Titelseite missen wollte. In Zeiten eines verstärkten Wettbewerbs auf dem Pressemarkt zählt Exklusivität. Und so hatten sie alle - ob «Neue Post» oder «Neues Blatt», ob «Frau aktuell» oder «Frau mit Herz» - das Baby exklusiv. Warum sich die Bilder so wenig glichen? Die Antwort ist einfach: Zwar war die Mutter, die Prinzessin Stéphanie von Monaco, immer dieselbe, der Vater aber war jeweils ein anderer Bildredaktor.
Bilder lügen nicht. War diese Behauptung angesichts der Kunst der Retuscheure schon immer mit einem Fragezeichen zu versehen, so wirkt sie heute geradezu rührend antiquiert: Die Layouter und Bildmonteure am Graphikcomputer stellen jede gewünschte Mischung her. Das hat er nun davon, der Fürst Rainier, der seit seiner Glamour-Hochzeit mit dem amerikanischen Filmstar Grace Kelly alle Familienfotos gegen hohe Dollarbeträge von einer Agentur vermarkten lässt. Die Bildmischer sind billiger - und schneller: Das erste Bild des Kindes seiner jüngsten Tochter erschien bereits am 6. Juni 1992, fünfeinhalb Monate vor der Niederkunft, auf dem Cover der Zeitschrift «Die Aktuelle», die damit ihrem Namen alle Ehre machte.
Aber nicht nur Fotos, auch Filme können lügen. Nicht alles, was als «Dokumentation» über die Bildschirme läuft, wird seinem Etikett gerecht. Gerade erst konnte die Zeitung «Asahi» dem staatlichen japanischen Fernsehen nachweisen, dass ein angeblich dokumentarischer Film über Umweltprobleme in der nepalesischen Region Mustang rund 60 gestellte und gefälschte Szenen enthielt; unter anderem hatten die Fernsehleute eine künstlich ausgelöste Sandlawine als Naturereignis ausgegeben. Und der neue Nachrichtenkanal n-tv zeigte vor wenigen Wochen Aufnahmen von einem angeblichen Angriff serbischer Panzertruppen auf bosnische Muslime. Dabei handelte es sich allerdings um Bilder einer serbischen Militärshow, die in der Nähe Belgrads eigens für westliche Journalisten inszeniert worden war.
Mehr als den Bildmedien misstraut das Publikum in der Regel dem gedruckten Wort. Jemand lügt wie gedruckt, sagt der Volksmund. Aber Falschmeldungen sind oft alles andere als beabsichtigte Verdrehungen und Entstellungen. Die Medien sind hier ebenso häufig Opfer wie Täter, allerdings manchmal sehr willige Opfer.
Für die Symbiose von Täter und Opfer bot der Skandal um die Tagebücher Adolf Hitlers das beste Anschauungsmaterial. «Hitlers Tagebücher entdeckt» titelte die deutsche Illustrierte «Stern» in ihrer Ausgabe vom 28. April 1983. Redaktion und Verlag nutzten die «Weltsensation» zu einer beispiellosen Werbekampagne. Und Chefredaktor Peter Koch kommentierte selbstbewusst: «Die Geschichte des Dritten Reiches muss teilweise umgeschrieben werden.»
Schon nach wenigen Tagen entpuppte sich der sensationelle Fund als plumpe Fälschung. Um die Echtheit des «Knüllers» gar nicht erst in Frage stellen zu lassen und diesen vor der Konkurrenz zu sichern, hatte der Medienkonzern Gruner + Jahr auf gründliche archivtechnische Untersuchungen und eingehende historische Expertisen verzichtet. Die Sternstunde wurde zum Flop, der das Blatt nicht nur die 9,34 Millionen Mark gekostet hat, die es für die 60 Tagebuchkladden bezahlt hatte, sondern einen Verlust an Auflage und Ansehen, von dem es sich bis heute nicht erholt hat. Das mag man als gerechte Strafe ansehen für die Sensationsgier des «Sterns». Allerdings hatten auch die anderen Medien darunter zu leiden: Eine repräsentative Bevölkerungsumfrage ergab einige Wochen später, dass die Affäre bei einem Drittel der Deutschen zu einem Vertrauensverlust gegenüber der Presse insgesamt geführt hatte.
Es ist nicht ohne Pikanterie, dass der «Stern»-Skandal mit dem Namen eines der grössten Nachrichtenfälscher der Weltgeschichte verbunden ist: Hitler und seine Helfer hatten ihre gesamte Politik auf dem Prinzip kommunikativer Falschmünzerei aufgebaut. So gaben die Nazi-Ideologen die gefälschten «Protokolle der Weisen von Zion», die 1903 erstmals in der Petersburger Zeitung «Snamja» gedruckt worden waren, als Beweis für die jüdische Weltverschwörung aus. Dieses ominöse Traktat wurde zur Grundlage antisemitischer Hetzartikel unter anderem in den nationalsozialistischen Organen «Der Stürmer» und «Völkischer Beobachter».
Ein anderes Beispiel: Am 31. August 1939 überfielen sieben Männer den Sender der in der Nähe der deutsch-polnischen Grenze gelegenen Stadt Gleiwitz, um den Aufruf eines polnischen Aufständischenverbandes zu verlesen. Die angeblichen Eindringlinge aus Polen waren in Wirklichkeit in Zivil gekleidete SS-Leute, die damit den Deutschen ein Alibi für den lange beschlossenen Überfall auf Polen verschaffen wollten. Hitlers Propagandaminister Goebbels tat in der Folge alles, um den Angegriffenen die Schuld am Ausbruch des Zweiten Weltkrieges zuzuschieben.
Die gesamte Informationspolitik der Nazis basierte auf Falschmeldungen. Mit rigider Kontrolle - angefangen bei der Rekrutierung der Redaktoren über Lenkungs- und Zensurmassnahmen bis zum Verbot des Abhörens von «Feindsendern» - verstanden sie es, die Massen über ihre wahren Absichten zu täuschen. Sie haben darin manchen gelehrigen Schüler gefunden - etwa den rumänischen Conducator Ceausescu, der zur Feier seines Geburtstags gefälschte Telegramme ausländischer Staatsoberhäupter veröffentlichen liess.
Politiker haben zu allen Zeiten die Medien für ihre Zwecke zu nutzen versucht. Manchmal mit einer Falschmeldung wie jener von dem Hagelwetter in Potsdam mit angeblich verheerenden Folgen, mit der Friedrich II. von Preussen die öffentliche Aufmerksamkeit von den Gerüchten über Kriegsvorbereitungen ablenken wollte.
Es müssen nicht immer Erfindungen sein. Manchmal genügen auch verkürzte Darstellungen. Das wohl folgenreichste Beispiel ist die «Emser Depesche»: Die französische Regierung hatte in einer Kammererklärung vom 6. Juli 1870 die Kandidatur des Erbprinzen von Hohenzollern für den spanischen Thron schroff abgelehnt. Nachdem der Erbprinz verzichtet hatte, verweigerte der preussische König Wilhelm I. in Bad Ems gegenüber dem französischen Botschafter Graf Benedetti die von diesem verlangte Erklärung, künftig einer solchen Kandidatur niemals wieder zustimmen. Darüber berichtete der Geheime Legationsrat Abeken am 13. Juli 1870 in einem Telegramm an das Auswärtige Amt in Berlin. Kanzler Otto von Bismarck redigierte eigenhändig den Text und verschärfte durch Kürzung und Pointierung die Aussage: «Seine Maj. der König hat es darauf abgelehnt, den Franz. Botschafter nochmals zu empfangen, und demselben durch den Adjutanten vom Dienst sagen lassen, dass S. Majestät dem Botschafter nichts weiter mitzuteilen habe.»
Bereits am Abend des 13. Juli erschien der Text in der Bismarckschen Fassung als Extrablatt der «Norddeutschen Allgemeinen Zeitung», und am nächsten Morgen zogen mehrere andere Zeitungen nach. Die so öffentlich bekanntgewordene Missachtung des französischen Wunsches musste von Napoleon III. und seinen Ministern als Affront aufgefasst werden. Nicht wenige Historiker sehen in der Publikation den Anlass für die umgehende Mobilmachung und die kurz darauf erfolgte Kriegserklärung der Franzosen. Die «Emser Depesche» ist ein Beispiel dafür, dass die Töne die Musik machen - und Formulierungsnuancen nicht selten die Politik.
Die Massenmedien waren häufig jedoch nicht Mittel, sondern Ziel von Falschmeldungen, wie folgende Geschichte zeigt: Am 17. November 1911 traf sich eine Gruppe befreundeter Ingenieure im Wiener «Grandhotel» zum Mittagessen. Die Gespräche drehten sich um die neuesten Nachrichten vom Tage, besonders um die Berichterstattung der «Neuen Freien Presse». Das Blatt hatte ein kleines Erdbeben zu einem bedeutenden Ereignis gemacht.
Angesichts dieser Schmockerei kam einem der Teilnehmer, Arthur Schütz, einem Fachmann für Riementechnik, eine Idee, an die er sich zwanzig Jahre später folgendermassen erinnern sollte: «Ein wilder Wunsch trieb mich plötzlich in das Schreibzimmer des Hotels. Dort schrieb ich unter dem Zwang eines mir selbst unbegreiflichen Impulses in einem Zuge, wie im Fieber, den haarsträubendsten technischen Unsinn, der mir gerade einfiel, in der Form eines Erdbebenberichtes an die -Neue Freie Presse? nieder. Alles an diesem Berichte war Spott und Hohn und nichts als ein Höllenwirbel hirnrissiger Verkupplung aller technischen Begriffe.»
Am nächsten Morgen stand in besagter Zeitung ein Artikel mit der Überschrift: «Die Wirkungen des Bebens im Ostrauer Kohlenrevier». Als Einsender ist angegeben ein Dr. Ing. Erich Ritter von Winkler, Assistent der Zentralversuchsanstalt der Ostrau-Karwiner Kohlenbergwerke. Es heisst dort etwa: «Ich sass allein im Kompressorenraum, als - es war genau 10 Uhr 27 Minuten - der grosse 400pferdekräftige Kompressor, der den Elektromotor für die Dampfüberhitzer speist, eine auffällige Varietät der Spannung aufzuweisen begann. Da diese Erscheinung oft mit seismischen Störungen zusammenhängt, so kuppelte ich sofort den Zentrifugalregulator aus und konnte neben zwei deutlich wahrnehmbaren Longitudinalstössen einen heftigen Ausschlag (0,4 Prozent) an der rechten Keilnut konstatieren . . . Da bei uns alle Wetterlutten im Receiver der Motoren zusammenlaufen, so hätte leicht ein unabsehbares Unglück entstehen können, weil auf den umliegenden Schächten die Förderpumpen ausgesetzt hätten. Völlig unerklärlich ist jedoch die Erscheinung, dass mein im Laboratorium schlafender Grubenhund schon eine halbe Stunde vor Beginn des Bebens Zeichen grösster Unruhe gab.»
Der Verfasser hatte - sozialwissenschaftlich gesprochen - ein Feldexperiment gemacht. Er ging dabei von der Hypothese aus, dass ein Bericht aufgenommen werde, sobald er nur «im Gewande der Wissenschaft schillere und von einem gut klingenden Namen gezeichnet sei sowie der Mentalität des Blattes entspreche». Diese Hypothese konnte er verifizieren, diesesmal und noch ungezählte weitere Male. Schütz bereicherte die wissenschaftlich-technische Zivilisation in der Folge um: ovale Wagenräder und feuerfeste Kohlen, um Degeneratoren und Seilrillen, um Imprägnierungsanlagen für eichene Ridialholznieten und um kupferne Isolatoren, ferner um Betonwürmer und Paraffinzündholzfabriken sowie um Glühkopfmotoren und Lokomotivvergaser und viele andere bemerkenswerte Innovationen mehr.
Der Ingenieur Schütz folgte den Spuren von Karl Kraus. Dieser hatte bereits dreieinhalb Jahre früher die Methode der Maskerade gewählt und der gleichen Zeitung unter fremdem Namen mit der Berufsangabe «Zivilingenieur» einen Erdbebenbericht beschert. Das gleiche Genre: eine wissenschaftliche Mystifikation; gleicher Erfolg: prompter Abdruck. Und seine Meldung rutschte keineswegs nur durch blosse Unachtsamkeit ins Blatt. Die Redaktion hatte sie - wie Kraus in der «Fackel» nachweist - sogar noch stilistisch überarbeitet. Sein Fazit über die «Neue Freie Presse»: «Sie schweigt mich seit zehn Jahren tot; sie ignoriert mich als Satiriker und lässt mich nur als Geologe gelten . . .»
Bereits Georgius Agricola hat in seinem wichtigen Werk über den Bergbau, 1556 unter dem Titel «De re metallica» erschienen, den «kleinen Wagen» erwähnt, «den die Bergleute den Hund nannten». Seit Schütz ist dies ein pressetypologischer Begriff geworden. Im Unterschied zur Zeitungsente, der schlichten Falschmeldung, haben die «Grubenhunde» eine medienpädagogische Mission. Ihre Züchter wollen die mangelnde Kompetenz der Journalisten aufdecken, züchtigen ihre Ignoranz.
Die Geschichte von Arthur Schütz ist zu Ende. Er hat die tausend Zigaretten, die er mit seiner Ingenieurswette gewann, redlich verdient und seinen Platz in der Pressegeschichte sicher. Die Geschichte der Grubenhunde indessen geht weiter. Bis heute verbellen diese trojanischen Tiere mit den vier Rädern ihre Beute, mit Vorliebe innerhalb der wissenschaftlich-technischen Berichterstattung. Der staunende Leser findet dann Meldungen über die erste Prostatatransplantation oder über ein Infrarot-Radiometer, das menschliche Sympathie messen kann.
Wie sich fehlende Fachkompetenz, der Mangel an Recherchierkapazität oder Abhängigkeit von kanalisierten Informationsflüssen (und nicht selten alles zusammen) auswirken kann, hat unter anderem die Berichterstattung über den Reaktorunfall von Tschernobyl deutlich gemacht. Nicht nur Politiker und Verwaltungsleute, nicht nur Wissenschafter, auch die Massenmedien haben hier versagt. Selbst sogenannte Qualitätszeitungen haben in hohem Masse fehlerhaft berichtet. Der Medienforscher Michael Haller konnte in den 171 redaktionellen Texten, die zwischen dem 2. und dem 17. Mai 1986 in vier angesehenen schweizerischen und deutschen Tageszeitungen zu Tschernobyl erschienen, 199 eindeutige, für einen Fachmann leicht erkennbare Fehler ermitteln. Nicht nur die übernommenen Agenturtexte, auch die Eigenberichte enthielten falsche Darstellungen. Zu den Faktenfehlern gesellten sich Deutungsfehler - und zwar sowohl der externen Quellen als auch der Redaktionen.
Besonders heikel sind Falschmeldungen über Todesfälle. So erschien ein Teil der Auflage des Boulevardblattes «Blick» am 1. Juni 1963 mit der Schlagzeile: «Ein grosser Papst ist gestorben.» Der schwerkranke Papst Johannes XXIII., dessen Tod hier verkündet wurde, starb allerdings erst zwei Tage später. Ein Maschinenmeister hatte die bereits vorbereitete Druckplatte mit der Todesnachricht verfrüht in die Rotation eingehängt.
Am 13. April 1964 um 21 Uhr 48 schickte die Deutsche Presse-Agentur (DPA) eine Blitzmeldung vom Tod des sowjetischen Partei- und Regierungschefs Chruschtschew über die Fernschreiber in die Redaktionen von Zeitungen und Rundfunkanstalten. Bis heute ist nicht geklärt, wer der Urheber dieser Fehlinformation war. Die Agentur hatte jedenfalls versäumt, die Quelle zu überprüfen. Auch wenn DPA bereits 14 Minuten später den Fehler korrigierte - die Nachricht war in der Welt und wurde von vielen Medien und auch von anderen Agenturen aufgegriffen. Ein Dementi hilft da kaum - das ist, wie es die Kabarettistin Lore Lorentz einmal formulierte, der verzweifelte Versuch, die Zahnpasta wieder in die Tube hineinzubekommen.
Von der Nachricht ihres Ablebens wurden auch einige noch sehr lebenslustige Schriftsteller überrascht. Als die «Stralsunder Zeitung» im Jahre 1858 den Tod Fritz Reuters meldete, schrieb dieser an die Redaktion: «Da ich einen leicht begreiflichen Widerwillen gegen das Lebendigbegrabenwerden habe, sind Sie wohl so freundlich, mich aus Nr. 268 Ihrer geehrten Zeitung wieder auszugraben. Zumal mich besondere Gründe veranlassen, wenn's Gott gefällt, noch länger unter den Lebenden zu weilen.» Mark Twain, dem ähnliches in Amerika widerfahren war, bekam auf seine Beschwerde vom zuständigen Redaktor die Antwort: «Was gedruckt ist, ist gedruckt. Wir nehmen nie etwas zurück. Diese Blösse geben wir uns nicht. Alles, was wir tun können, ist, eine neue Geburtsanzeige von Ihnen einzusetzen. Preis: Ein Dollar!»
Angesichts solcher Erfahrungen verwundert es, dass ausgerechnet Goethe, der sonst von der Presse nicht viel hielt, im Todesfalle den Wahrheitsbeweis einer Zeitungsmeldung offenbar für überzeugend ansah: Als Mephisto im «Faust» Marthe die Nachricht vom Tode ihres Mannes überbringt («Ihr Mann ist tot und lässt Sie grüssen»), antwortet die zweifelnde Frau: «Ich möchte gern ein Zeugnis haben, / Wo, wie und wann mein Schatz gestorben und begraben. / Ich bin von je der Ordnung Freund gewesen / Möcht' ihn auch tot im Wochenblättchen lesen.»
Falschmeldungen werden dann und wann auf vertrackte Weise auch wahr. So traf sich der Literaturkritiker Jörg Drews Anfang Mai 1970 mit einigen Freunden in Bargfeld, dem Wohnort Arno Schmidts, um über dessen voluminöses Werk «Zettels Traum» zu sprechen. Zurück in der Redaktion, veröffentlichte er, um seine Reisekosten zu legitimieren, eine Meldung über die Gründung eines «Arno-Schmidt-Dechiffrier-Syndikats». Daraufhin kamen so viele Anfragen, dass das «Syndikat» wirklich gegründet wurde. Die Zeitschrift der Gruppe - der «Bargfelder Bote» - erscheint noch heute.
Der preussische General Clausewitz hat festgestellt: «Ein grosser Teil der Nachrichten, die man im Kriege bekommt, ist widersprechend, ein noch grösserer ist falsch und bei weitem der grösste einer ziemlichen Ungewissheit unterworfen . . .»
Walter Hömberg ist Professor für Kommunikationswissenschaft an der Katholischen Universität Eichstätt.