NZZ Folio 03/07 - Thema: Radio   Inhaltsverzeichnis

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Bald kann jeder überall und jederzeit Tausende von Stationen empfangen:Digitaltechnik und Internet treiben das Radio zu neuer Blüte – oder in den Untergang.

Von Peter Glaser

Sehen Sie, drahtgebundene Telegraphie ist etwas wie eine sehr, sehr lange Katze. Sie ziehen in New York am Schweif und hören es in Los Angeles miauen. Verstehen Sie? Und das Radio funktioniert genauso: Sie senden Ihre Signale von hier aus, und dort empfangen Sie sie. Der einzige Unterschied ist, dass da keine Katze ist. Albert Einstein

Am 24. Dezember 1906 vernahmen Schiffsfunker vom Nordatlantik bis hinunter in die Karibik etwas in ihren Kopfhörern noch nie Gehörtes: Musik. Sie waren gewohnt, Morsesignale zu empfangen. An diesem Weihnachtstag sendete der kanadische Erfinder Reginald Fessenden von Brant Rock in Massachusetts aus und wurde mit einem Mikrophon und einem von ihm konstruierten Radiosender zum Urvater aller DJ. In der ersten Rundfunkübertragung der Welt spielte Fessenden Geige und las aus der Bibel.

Die Geschichte der Radioempfänger
1910-1939: Die Anfänge

Anfang 1920 gab es erst ein paar Radiostationen. Zwei Jahre später, nachdem «drahtlose Konzerte» das neue Medium rapid populär gemacht hatten, waren es bereits an die 600. Und das Radio überschritt Grenzen: geographische, ethnische, soziale. Es brachte Menschen in Kontakt mit Orten, Klängen und Lebensgefühlen, die sie sonst niemals kennengelernt hätten. Es waren goldene Radiojahre. 1935 führte die Sängerin Oum Kalsoum den ägyptischen Rundfunk ein, an jedem ersten Donnerstag im Monat schuf sie ein neues Lied. Politiker vermieden es, donnerstags Ansprachen zu halten, Radio Kairo erhöhte seine Kapazitäten, und von Marokko bis zum Golf sass alles vor dem Radio.

Am 30. Oktober 1938, einem Sonntagabend, strahlte die Rundfunkgesellschaft CBS in Amerika das erste Science-Fiction-Hörspiel der Radiogeschichte aus: «Krieg der Welten» unter der Regie von Orson Welles. Die im Stil einer Livesendung gehaltene Reportage über die Landung kriegerischer Marsbewohner in New Jersey entfaltete eine frappierende Wirkung. Tausende Radiohörer flüchteten mit ihren Angehörigen in den folgenden Stunden vor den vermeintlich anrückenden Ausserirdischen.

1949 beobachtete ein gewisser Todd Storz Jugendliche dabei, wie sie an einer Jukebox immer wieder ihre Lieblingsschlager drückten. Wenn die Kids hören wollten, was populär war, dann sollten sie es haben – wieder und wieder: Storz, dem eine Radiostation in Nebraska gehörte, erfand die Hitparade. Werbetreibende liebten die Idee der «Top 40». Es gab keine Kontroversen, und nur die konsenstauglichsten Stücke konnten es in die Charts schaffen. Das Format war ein Gottesgeschenk für alle, die Sex, Rassenkampf und Rock’n’Roll für umstürzlerisches Zeug hielten.

In den grossen Radiostationen der 1950er und 1960er Jahre wurde bereits am Drehbuch für das moderne Radio geschrieben: Jingles und dumme Sprüche, Promotions, Gewinnspiele und weichgespülte Musik, die jeden ansprechen und niemanden provozieren sollte.

Das Nachrichtenmedium Radio ist in den vergangenen Jahren in eine Krise geraten. Die Konkurrenz zwischen den öffentlichrechtlichen und den privaten Stationen hat dazu geführt, dass sich die Sender formal sehr angenähert haben: Programme wurden zunehmend «entwortet», Musikfarben uniformiert. «Formatradio» hiess das Zauberwort. Die Prämisse: «Durchhörbarkeit». Da Geschmack zu seiner Erfrischung immer Trendsetter braucht, erwies sich das Durchsenden vermeintlicher Massentauglichkeit als kontraproduktiv. Ein Geschmack, der sich nur noch an sich selbst orientiert, wird nach einer Weile schal.

Eine neue, erstaunlich vielfältige Radioguerrilla mischt das matt dudelnde Medium nun aber gerade wieder auf und erzeugt ein lebhaftes Durcheinander aus Ideen, Risiken und Überraschungen. Anders als die Schwarzfunker und Piratenradios aus der Zeit der nationalen Rundfunkmonopole senden die modernen Radioguerrilleros im Internet und sind nicht mehr an Subversion interessiert, mehr denn je aber an der erfolgversprechenden Taktik, mit kleinen, flexiblen Einheiten voranzukommen. Schwärme von Nischenprogrammen machen die monolithischen Sendeanstalten nervös. Ein-Mann-Radiosender kämpfen im Netz auf Augenhöhe mit den Grossen um Aufmerksamkeit – Produktionsschwächen werden durch Experimentierfreude ausbalanciert.

Als 1995 der Real Player der Firma Real Networks auf den Markt kam, war noch nicht klar, dass damit jeder mit einem Laptop und einem Mikrophon zum Radiomacher avancieren konnte. Die Software gestattete erstmals Radiohören per Mausklick. Zuvor mussten Klänge am Computer langwierig geladen und ausgepackt werden. Der Real Player ermöglichte sogenanntes Streaming: Man muss dabei nicht mehr auf die fertige Datei warten, sondern kann bereits mithören, während die Daten aus dem Netz herbeiströmen. Von der nachfolgenden ersten Gründungswelle an Internetradios überlebten nur wenige den Niedergang der New Economy, darunter die Netzableger der traditionellen Radiosender oder Portalradios von Netzgrossunternehmen wie Yahoo, aber auch kommerziell unangreifbare idealistische Spartenangebote wie Clubradios oder sogenannte Schlafzimmersender, die ganz im Wortsinn von einer Wohnung aus betrieben werden.

Die machtvollen Vorteile der neuen Radiowelt für den Hörer – zugleich ernste Gefahr für die etablierten Radiosender – lagen auf der Hand: zeitunabhängiges Zuhören jenseits festgelegter Programmschemata und keinerlei Reichweitenbeschränkungen mehr. Jeder Kleinsender ist im Netz weltweit erreichbar.

Um den Stein richtig ins Rollen zu bringen, bedurfte es aber erst eines kleinen, weissen Geräts. Während in den Formatradios noch die täglich immergleichen 200 Titel rotierten, brachte Apple im Oktober 2001 den iPod auf den Markt. Der portable Player speichert ein Vielfaches an Titeln, und zwar kein Hitgeplätscher, sondern die persönliche Lieblingsmusik. Bald hatten die strahlend weissen iPod-Kopfhörer die strahlend weissen Sneakers als Statussymbol der Jugendlichen abgelöst. Sogar Hip-Hopper nahmen ihre goldenen Schneeketten vom Hals und hängten sich das zierliche Teil um.

Im April 2003 liess Apple eine massgeschneidert dazu passende digitale Online-Jukebox folgen, den iTunes Music Store. Apple-Chef Steve Jobs hält nichts von Miet-Kauf-Modellen, wie sie die Musik- und Unterhaltungsindustrie immer wieder vergeblich durchzusetzen versucht: «Die Leute wollen, dass ihnen die Musik gehört, die sie kaufen, und nicht, dass sie verschwindet, wenn man keine Abogebühren mehr bezahlt.» Ende 2003 waren eineinhalb Millionen iPods verkauft und 20 Millionen Musikstücke gekauft und heruntergeladen worden.

Seit Juli 2005 kann man nicht mehr nur Musikstücke, sondern auch Podcasts via iTunes beziehen. Ein Podcast ist eine Audiodatei, die einer Radiosendung sehr ähnelt, mit dem Unterschied, dass es keinen zugehörigen Radiosender braucht. Der aus «iPod» und «Broadcasting» (Rundfunk) zusammengesetzte Begriff steht dafür, dass heute jeder, der ein Mikrophon und einen Computer mit einfacher Audiosoftware besitzt, etwas produzieren kann, was bis vor kurzem regulären Sendern vorbehalten war. «Gesendet» werden Podcasts übers Internet und gehört bevorzugt ab iPod (daher der Name) – während man Fahrrad oder Bahn fährt, im Café sitzt, auf der Wiese liegt.

Im Gegensatz zur Musik sind viele Podcasts im iTunes Music Store kostenlos. Während man sich zuvor neue Folgen seiner Podcast-Favoriten mühsam zusammensuchen musste, kann man sie nun einfach abonnieren. Für die Millionen Hörer, die bereits ihre Musiksammlung auf einem iPod organisiert hatten, waren die Podcasts ein attraktiver Zuwachs: man kann sie ebenso unkompliziert handhaben wie Musik. Podcasting ist seither auf dem Weg zum Massenmedium – einer modernen Version davon: Es werden nicht länger Massen von einigen Medien beliefert, sondern es gibt Massen von Medien, deren expandierende Vielfalt einen zwingt, sich Orientierung zu verschaffen. Im Jahr 2005 kürte der «New Oxford American Dictionary» «Podcast» zum Wort des Jahres.

Auch Hörbücher, die seit Anfang der 1990er Jahre mit zweistelligen Umsatzzuwächsen ohnehin boomen, profitieren von den bequemen Vertriebskanälen über das Internet, ebenso viele andere Arten von hörbaren Daten und Audioabonnements (etwa von Zeitungen und Zeitschriften, auch von NZZ Folio, siehe Seite 5). Sein Wunschprodukt kann man sich inzwischen immer öfter direkt auf den MP3-Player holen, ohne den Weg in die CD-Abteilung eines Warenhauses auf sich nehmen zu müssen – laden statt Laden, lautet nun die Devise.

Den Angeboten der marktführenden Mainstream-Radiosender gesellen sich inzwischen Tausende von Podcasts und Internetradiostationen hinzu. Je mehr sich Einheitstarife für Internet und Handy durchsetzen, desto dünner wird die Luft: Für etablierte Radiostationen bedeutet mehr Wettbewerb nämlich automatisch weniger Einnahmen. Die Werbebudgets wachsen nicht proportional zur technisch möglichen Anzahl an Programmen.

Ab 2012 soll Radio in der Europäischen Union nur noch digital stattfinden und der Analogrundfunk abgeschaltet werden. Zögerliche Einführung und mangelnde Akzeptanz bei den Radiohörern lassen das aber zweifelhaft erscheinen. Die nicht unbegründete Hoffnung der etablierten Sender, die Abschaltung der altgewohnten Technik werde sich noch hinauszögern, ruht auf über 216 Millionen analogen Radioapparaten allein in Deutschland, die nicht nur im Müll landen würden, sondern zum Teil zuvor auch noch aus dem Auto ausgebaut werden müssten.

Der Hauptnutzen von Digital Audio Broadcasting (DAB), vulgo Digitalradio, liegt, neben der Vervielfachung der Kanäle und den einblendbaren Begleitinformationen, in der Verbesserung des Sounds. Laut Studien nehmen die meisten Hörer den besseren Klang allerdings gar nicht wahr. Die neue Radiotechnik krankt auch daran, dass wegen militärischer Einwände die Senderleistungen unterdimensioniert sind und der Empfang in Gebäuden deshalb unstet ist.

Bereits der UKW-Rundfunk, dessen Nachfolge das Digitalradio antreten soll, war ein Kind des Mangels. Als nach dem Zweiten Weltkrieg die Frequenzen für europäische Rundfunksender neu vergeben wurden, hatten die Verliererstaaten nur sehr wenige, ungünstige Frequenzen im Mittelwellenbereich zugeteilt bekommen und planten alsbald den Einsatz von UKW-Sendern. In der Schweiz und in Deutschland ist seit letztem Jahr nun auch der Betrieb von UKW-Sendern mit tatsächlich ultrakurzer Reichweite im Meterbereich erlaubt, etwa zur Übertragung von Signalen eines MP3-Players oder eines iPod zum Autoradio – fast alle grossen Autohersteller bauen inzwischen iPod-Adapter in ihre Fahrzeuge.

Die Musikindustrie, gegenwärtig selbst tief in der Krise, ist dem Radio in einer Art Hassliebe verbunden. Man ist aufeinander angewiesen. Die Labels müssen sich im Internetzeitalter darauf einlassen, Musik nicht mehr wie bisher nur als materielles Produkt – als LP oder CD – zu vertreiben, sondern als Dienstleistung. Damit treten sie in unmittelbare Konkurrenz zum Radio, ihrem wichtigsten Publikationsmedium. Was passieren kann, wenn sich der Rundfunk von einer Promotionsmaschine für den CD-Verkauf plötzlich in einen Online-Plattenladen verwandelt, kann man in den USA bereits sehen. Senatoren haben dort jüngst einen Gesetzesvorschlag eingebracht, der die Betreiber von Kabel-, Satelliten- und Internetradios verpflichten soll, für ihre Sendungen künftig eine Verschlüsselung (Digital Rights Management, DRM) einzusetzen. Den Hörern soll so verunmöglicht werden, «urheberrechtlich geschützte Teile» von Sendungen aufzunehmen.

Im Widerspruch zu den Ankündigungen der Unterhaltungsindustrie, den Datenstrom frei flottieren zu lassen, stehen immer restriktivere DRM-Einkapselungen der angebotenen Inhalte: Musik, Filme, Videospiele. Die anarchistische Maxime «Eigentum ist Diebstahl» erhält so eine kuriose neue Bedeutung. Bei der Neuregelung des Urheberrechts scheint es im Kern darum zu gehen, das Privateigentum abzuschaffen. Woran Anarchismus und Kommunismus gescheitert sind, soll nun offenbar mit den Mitteln des digitalen Kapitalismus durchgesetzt werden.

Musikhören bedeutet inzwischen zunehmend, dass man sich nur noch einzelne Stücke (Tracks) aus dem Angebot pickt. Was dadurch obsolet wird, ist die Idee des Albums – eine Handvoll Musikstücke, die das aktuelle Schaffen eines Künstlers umfassen. Verschwinden damit auch die Stars, die ihr akustisches Leuchten über uns ausbreiten? Werden sie einer Bibliothek der Klänge weichen, aus der man sich, tönende Drogen, nur noch den zur Laune passenden Sound saugt?

Das Ende von etwas Altem ist meist auch der Anfang von etwas Neuem. Was das Radio und seine Seele, die Musik, angeht, sind Untergangsvisionen gewiss unangebracht. Die Probleme, jedenfalls für die etablierten Sender, liegen eher in dem Füllhorn an Vielfalt, die sich über ein zunehmend interessiertes und teilnehmendes, aber auch zunehmend treuloses Publikum ergiesst. Was wir miterleben, ist kein Niedergang, sondern ein Übergang. Das Radio transformiert sich. Es lädt sich auf mit neuen Kräften und Konzepten. Manches Altgewohnte verliert sich, ohne von einer neuen Form aufgefangen zu werden.

Wie mögliche neue Geschäftsmodelle, etwa für ein Download-Radio, aussehen könnten, zeigt der ehemalige Universal-Chef Tim Renner. Ein von ihm verfasstes Buch über die Zukunft der Medienindustrie trägt den verheissungsvollen Titel «Kinder, der Tod ist gar nicht so schlimm». Seit einem Jahr sendet sein MotorFM in Berlin, daneben wird unter www.motor.de Musik aus dem Motor-Radioprogramm zum Herunterladen verkauft. Musiker oder Labels bestücken die Website selbständig und erhalten etwa drei Viertel der Einnahmen. Käufer dürfen die erworbenen Songs zum Weiterverkauf anbieten, dafür gibt es eine Provision – so wird der Hörer zum Händler. Das Radio der Zukunft muss den Hörer auch individuell ansprechen können und mit ihm gemeinsam Nutzungsmöglichkeiten entwickeln. Websites wie Last.fm, Pandora.com oder Musicovery.com erlauben es dem Netzradiohörer schon heute, sich ein persönliches Programm zusammenzustellen.

Pandora geht auf Wünsche etwa nach der Musik eines bestimmten Interpreten ein und sucht auf verschiedenen Radiostationen nach entsprechenden Tracks, die zusammengestellt werden. Nach zehn Titeln wird man aufgefordert, sich zu registrieren. Es gibt eine kostenfreie Variante mit Werbeeinblendungen, und für drei Dollar pro Monat kann man werbefrei Musik hören. In einem Shop gibt es dazu noch radioartige Geräte zu kaufen, über die sich die Musik aus dem Rechner drahtlos empfangen lässt.

Im Gegensatz zu einer persönlichen Musiksammlung oder zur manchmal komplizierten Internetradio-Senderauswahl kann man bei Musicovery.com seine musikalische Stimmungsfarbe selber intuitiv mit ein paar Mausklicks einstellen. Das Geschäftsmodell ist ebenfalls einfach: Musik in niedriger Qualität gibt es kostenlos, für Hi-Fi-Qualität ist eine moderate Monatsgebühr zu entrichten.

Eine weitere Revolution bahnt sich in den Tonarchiven mit der Stichworterschliessung in Sprachaufzeichnungen an. Dank Volltexterfassung lässt sich Gesprochenes auch dem Zugriff von Suchmaschinen zuführen. Was sich mit «Audio Mining» bewerkstelligen lässt, deutete der Geschäftsführer von Google, Eric Schmidt, im Oktober 2006 auf einer Tagung der britischen Konservativen an. Schmidt wies Politiker aus der «TV-Generation» darauf hin, dass das Internet in den kommenden Jahren gravierende Auswirkungen auf den politischen Prozess haben werde. Um zu zeigen, dass Suchmaschinen auch als politische Kontrollinstrumente fungieren könnten, skizzierte er eine Art Software-Wahrheitswünschelrute («Truth Predictor»), die alle online verfügbaren Aussagen und dokumentierten Handlungen eines Politikers auf Widersprüche hin überprüfen – und so den Ausgang von Wahlen beeinflussen – könnte.

Überraschenderweise hat das Radio vieles von dem, was das Internet verheisst, schon lange realisiert: Es ist klein und handlich, drahtlos empfangsbereit, weltweit verbreitet, und seine Nutzung ist jedem Menschen geläufig. Ein entscheidender Vorzug des digitalen Abrufradios ist sein chronokratischer Charakter. Das erlaubt uns, frei über unsere Zeit zu verfügen: Gebotenes kann man sich anhören, wann es einem passt, starre Programmschemata spielen keine Rolle mehr. Im Gegenteil können uns Sendereihen durch komfortable Abos viel zuverlässiger als bisher regelmässig begleiten. So gewinnen wir ein Stück Souveränität über unsere Lebensgestaltung zurück.

Peter Glaser ist Journalist und Schriftsteller; er lebt in Berlin. Zuletzt von ihm erschienen ist «Geschichte von Nichts», Kiepenheuer & Witsch 2003.

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