NZZ Folio 03/10 - Thema: Alles öko!   Inhaltsverzeichnis

Raetsel -- Hundefrass

© Anna-Lina Balke
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Ein Buch, wahrscheinlich mit Schweizerkreuz, spielt eine wichtige Rolle. Dank ihm kam sein ­Besitzer in ein ­Alchemistenlabor, das einen Hundenamen trägt. Welchen?

Von CUS

Farmerschinken oder Pharmaschinken? Im allgemeinen gilt Öko als gesund und Chemie als ungesund. In dem hier gesuchten Fall liegt die Sache jedoch weniger eindeutig. Der Fall führt uns zum Schweizerkreuz und zu einem Rätsel – für diese Kolumne nichts Ungewöhnliches, dennoch ein Vorgang, der die Weltpresse beschäftigte.

Fangen wir mit dem Buch an, das dort eines Tages gefunden wurde. Es trägt ein Schweizerkreuz, wie man erfuhr (doch mag das, wie so vieles an der Geschichte, nicht die ganze Wahrheit sein). Viele ­berühmte Namen stehen darin, handschriftlich – der berühmteste Name ist wohl gleich der erste Eintrag. Vom Träger dieses Namens ging ein Foto um die Welt: Es zeigt ihn zusammen mit einem Schweizer, der eine blau gemusterte Krawatte trägt.

Rund vierzig Tage nach dem Fototermin wurde es unheimlich. Und zwar eben dort, wo man, wenn überhaupt, eher Pharmaschinken als Farmerschinken erwartet. Wo man sich in ein Alchemistenlabor versetzt fühlt, wie eine grosse Zeitung schrieb. Der Name des Hauses stammt von einem Vorbesitzer, sein Hund soll so geheissen haben. An diesem Tag also betritt unser Schweizerbuch-Halter das Haus mit dem Hundenamen. Wie ist er nur hereingekommen?

Der VIP vom Foto habe nachgeholfen, erzählt man sich. Unser Mann kommt mit einer Frau ins Gespräch. Über den weiteren Verlauf des Abends breitet sich Schweigen – inklusive der Straftat, die dem Hausherrn noch mehr Publicity beschert. Dahin wohl auch der Traum, aus dem Schweizerbuch ein richtiges Buch zu machen.

Wie heisst das bekannte «Alchemistenlabor» mit dem Hundenamen, in dem das Mysterium begann?

Auflösung des Rätsels aus Folio 2/10

Gesucht war der Kanton Genf, Sitz des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz. Laut Statuten dürfen nur Schweizer in die Versammlung des IKRK be­rufen werden. Ursprünglich waren alle Mitglieder dieses Zirkels Genfer Protestanten. Der Initiator des Roten Kreuzes, Henry Dunant, ging bankrott, verliess Genf und starb in Heiden AR. Er liegt in Zürich auf dem Friedhof Sihlfeld begraben. Und so schloss sich der Kreis: Ebenfalls in Heiden wurde Jakob Kellenberger geboren, der jetzige Präsident des Komitees. Dieser Schlenker, so entnehmen wir Ihren Zuschriften, war auch vielen Schweizkennern neu.

CUS ist Rätselmacher, auch für NZZ Folio; er lebt in München.

Einsenden und gewinnen: Wer das Rätsel gelöst hat, kann die Antwort an folioraetsel@nzz.ch schicken (oder per Post an Verlag NZZ Folio, Rätsel, 8021 Zürich). Aus den Einsendern der richtigen Lösung wird ein Gewinner ausgelost, der eine exklusive ­­­Folio-Bleistiftbox und ein Folio-Notizbuch erhält. Einsendeschluss ist der 15. März 2010; der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ende 2010 werden alle Monatsgewinner überdies zu einem Nachtessen mit dem Rätselmeister CUS eingeladen. Gewinnerin des Februarrätsels war Roswitha Parlow-Burzynska aus Essen (D).

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