Der «überflüssige Mensch» ist ein fester Topos in der russischen Literatur. Gemeint sind Figuren, die wie Puschkins Onegin oder Gontscharows Oblomow emotional oder sozial nicht solide verankert sind; Einzelgänger, die auf Distanz zu einer Welt gehen, deren Wandel sie mit ihrem Lebensgefühl vorwegnehmen. Figuren auch, die die Gemeinschaft ausgestossen hat und die zu einsamen, wenngleich luziden Beobachtern werden. «Ja nikomu ne nuschen» (mich braucht niemand) gehört zu jenen Sätzen, die man im sowjetischen Alltag
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