NUN SEGELN SIE WIEDER. «Von des schimmernden Sees Traubengestaden her» kommt, wie Klopstock dichtete, «auf dem Flügel der Abendluft . . . süsse Freude». Aber nicht immer. Wo die Landratte nur fröhlich im Wind sich blähende Segel und stramm in den Himmel wachsende Masten sieht, erkennt der Seebär mögliche Probleme, denen es vorzubeugen gilt. Und wenn er sich nicht damit begnügen will, die Mastspitze seiner Jacht mit dem Feldstecher zu inspizieren - Bolzen und anderes gibt es dort oben genug -, muss er klettern.
Der unerfreulichen Tatsache, dass beim Klettern auch Seebären herunterfallen können, will die patentierte «Vorrichtung für das Hochsteigen an einem Segelbootmast» (Patentschrift CH 680706 A5, Int. Cl. A 63 B 27/00) begegnen. Die Erfindung basiert auf dem einfachen Prinzip, dass man sich immer noch am besten am eigenen Schopf aus dem Sumpf zieht: Durch das Körpergewicht des Kletternden gesichert, versehen mit der Annehmlichkeit eines Sitzes und einer Fussauflage, ermöglicht das mit einfachen Klemmen funktionierende Gerät den risikolosen Auf- und Abstieg.
Insider zollen der Erfindung Seiko Nakajimas hohes Lob - ungeachtet seines wenig seemännischen Domizils: Grindelwald.