Die Sowjetunion wird das Jahr 2000 erleben.» So überschrieb ich 1979 einen Artikel, in dem ich am Ende meiner fünfjährigen Korrespondententätigkeit in Moskau den Versuch unternahm, eine Bilanz meiner Erfahrungen zu ziehen und einen Ausblick in die Zukunft zu wagen. Die Prophezeiung lag, wie man seit der offiziellen Auflösung des Sowjetstaates Ende 1991 weiss, weit neben der tatsächlichen Entwicklung.
Ich muss mich wohl oder übel zu meiner Fehlprognose bekennen. Aber ich halte es auch mit dem britischen Osteuropa-Kenner Timothy Garton Ash, der 1999 in einem Rückblick auf die zehn Jahre seit dem Fall der Berliner Mauer und der Befreiung Osteuropas ironisch schrieb: «Plötzlich <erinnerten> sich alle Politiker im Westen daran, dass sie das Ende des Kommunismus schon immer vorausgesagt hätten.» Ash bezeichnet solche nachträglichen Rechthabereien mit einem Zitat des Philosophen Henri Bergson als «Illusionen des restrospektiven Determinismus», vor denen dringend zu warnen sei.
Zu der inzwischen widerlegten Voraussage über die Zukunft der Sowjetunion wurde ich angeregt von einer damals viel diskutierten Schrift des russischen Dissidenten Andrei Amalrik mit dem Titel «Kann die Sowjetunion das Jahr 1984 erleben?» Der Titel war natürlich eine Anspielung auf George Orwells berühmten Roman «1984», die albtraumhafte Vision eines totalitären Zukunftsstaates, in dem das Individuum sich in keinem Bereich mehr der umfassenden Kontrolle des allmächtigen Regimes entziehen kann. Amalrik schrieb in seinem bereits 1969 erschienenen Essay, er zweifle nicht daran, dass die Sowjetunion in ihrer damaligen Gestalt - «dieses riesige ostslawische Imperium, das von den Germanen, den Byzantinern und den Mongolen gegründet wurde» - in das letzte Jahrzehnt ihrer Existenz eingetreten sei.
Bis der von Russland beherrschte kommunistische Ostblock endgültig auseinanderfiel, dauerte es zwar etwas länger - nämlich genau zwei Jahrzehnte. Dennoch lag Amalrik mit seiner Voraussage zumindest in zeitlicher Hinsicht wesentlich näher am tatsächlichen Lauf der Geschichte als die meisten Auguren jener Zeit. In der Breschnew-Ära wurde der sowjetische Koloss trotz den bekannten inneren Widersprüchen noch weltweit unbestritten als zweite Supermacht neben den USA anerkannt. In einem Punkt hat sich allerdings auch der nüchterne Analytiker Amalrik klar geirrt: Er rechnete mit einer langwierigen und zermürbenden kriegerischen Verwicklung zwischen der Sowjetunion und ihrem kommunistischen Rivalen China. Dieser auf konventionelle Waffen und die Grenzregionen beschränkte Abnützungskrieg sollte nach Amalriks Ansicht den Zerfall des Moskauer Imperiums wesentlich beeinflussen. Wie man weiss, hat sich der Ostblock ohne einen solchen Krieg aufgelöst.
Die wohl berühmteste Prognose über Russlands Zukunft hat der französische Historiker Alexis de Tocqueville formuliert. In seinem 1835 erschienenen Buch «Über die Demokratie in Amerika» schrieb er am Ende des ersten Teils die vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg als prophetisch geltenden Sätze: «Es gibt heute auf Erden zwei grosse Völker, die, von verschiedenen Punkten ausgegangen, dem gleichen Ziel zuzustreben scheinen: die Russen und die Angloamerikaner. Beide sind herangewachsen, ohne dass es jemand bemerkt hätte. (. . .) Die Amerikaner kämpfen gegen die Hindernisse, die die Natur ihnen entgegensetzt, der Russe ringt mit den Menschen. Die ersten schlagen sich mit der Wildnis und der Barbarei herum, die letzteren mit der Zivilisation und all ihren Waffen. So erfolgen denn die Eroberungen des Amerikaners mit der Pflugschar des Bauern, die des Russen mit dem Schwert des Soldaten. ( . . .) Dem einen ist das Hauptmittel des Wirkens die Freiheit, dem andern die Knechtschaft. Ihr Ausgangspunkt ist verschieden, ihre Wege sind ungleich. Dennoch scheint jeder von ihnen nach einem geheimen Plan der Vorsehung berufen, eines Tages die Geschicke der halben Welt in seiner Hand zu halten.»
Diese in ihrer Weitsicht verblüffende Voraussage scheint, jedenfalls was die Entwicklung Russlands betrifft, heute überholt. Tocquevilles Prognose ist im 20. Jahrhundert mit dem Aufstieg Amerikas und Russlands zu den beiden Supermächten zwar vollumfänglich bestätigt worden. Doch anders als die Vereinigten Staaten vermochte das zum Kommunismus mutierte und - ganz im Sinne von Tocquevilles Prophezeiung - mit den Mitteln der Unterdrückung regierte russische Imperium seine weltpolitische Dominanz nur einige Jahrzehnte aufrechtzuerhalten. Nach dem Abfall der früheren Sowjetrepubliken im Jahre 1991 ist das neue «halbdemokratische» Russland heute territorial kleiner als das Zarenreich vor der Machtübernahme durch Lenins Bolschewiki.
Rätselhaft bleibt, wie Tocqueville überhaupt zu seiner Prognose über Russland gekommen ist. Denn anders als im Falle der neuen Demokratie in Amerika, die er fast ein Jahr lang kreuz und quer bereist und in seinem Buch tiefgründig analysiert hatte, hat der französische Intellektuelle Russland nie besucht oder sich in anderer Form näher mit diesem Land auseinandergesetzt. Seine Russland-Prophezeiung scheint denn auch eher zufälliger Natur zu sein, und vielleicht ist dies ein Grund, weshalb sie sich nur für begrenzte Zeit als zutreffend erwiesen hat.
Tocquevilles Amerika-Buch wird nicht selten mit dem vielzitierten Reisebericht über Russland verglichen, den sein Landsmann, der Marquis Astolphe de Custine, wenige Jahre später unter dem Titel «La Russie en 1839» veröffentlichte. De Custine hatte das Zarenreich von Mai bis September 1839 besucht, und seine in Briefform festgehaltenen Eindrücke und Erkenntnisse zeichnen ein wenig schmeichelhaftes Bild der russischen Wirklichkeit. Die Mentalität des Despotismus, verkörpert in der Allmacht des Zaren, sei die Hauptquelle für die vielen Übelstände in diesem riesigen Land, schreibt der Marquis. Und düster malt er eine Gefahr an die Wand, was später hauptsächlich während des kalten Krieges von vielen mit gutem Grund als hellsichtige Vorausschau zitiert wurde: «Russland sieht in Europa eine Beute, die ihm früher oder später durch unsere Uneinigkeiten zugeführt werden wird.»
Über Russlands Zukunft und Bedeutung wird natürlich nicht allein unter ausländischen Beobachtern spekuliert, sondern mit grösster Leidenschaft auch unter den Russen selber. In Turgenjews 1867 erschienenem Roman «Rauch» sagt Potugin: «Kommen zehn Engländer zusammen, so unterhalten sie sich sofort über Stempelsteuern oder submarine Telegrafenkabel; sind's zehn Deutsche, so wird natürlich über Schleswig-Holstein und die Einigung Deutschlands gesprochen; besteht die Gruppe aus zehn Franzosen, nun, dann kommt schon unvermeidlich Erotisches aufs Tapet; begegnen sich aber zehn Russen, so entsteht unter ihnen augenblicklich eine endlose Diskussion über <Russlands Bedeutung und Zukunft>. Sie drücken, sie saugen, sie kauen an dieser unglückseligen Frage wie Kinder an einem Gummi und - mit dem gleichen Erfolg.»
Bei dieser innerrussischen Debatte prallen seit Peter dem Grossen und besonders engagiert seit dem 19. Jahrhundert zwei Grundströmungen aufeinander: die Westler und die Slawophilen. Die Westler plädieren, grob gesagt, für die «Europäisierung» Russlands, das heisst eine umfassende Integration in den Kulturkreis des Westens mit seiner aufklärerisch-demokratischen Traditionslinie. Die Slawophilen dagegen lehnen die westliche Zivilisation als krank, verfault, ungläubig, dekadent und materialistisch ab - ein Irrweg, der Russland ins Unglück führen würde. Sie preisen statt dessen die angeblich tiefere Spiritualität des Slawentums und der orthodoxen Kirche. Durch die Besinnung auf diese wahrhaften Werte werde der slawische Osten, so ihre Zukunftsvision, unter russischer Führung in der Welt zum leuchtenden Vorbild universaler Brüderlichkeit und Genügsamkeit aufsteigen.
Zu den schärfsten Kritikern solcher russischer Heilsideen zählte zu Beginn des 19. Jahrhunderts der adlige Moskauer Gelehrte Pjotr Jakowlewitsch Tschaadajew. In seinen «philosophischen Briefen» argumentierte er, dass Russland bisher überhaupt keinen selbständigen Beitrag zum Geistesleben der Menschheit geleistet habe. Dafür machte der Autor vor allem die Tatsache verantwortlich, dass Russland die christliche Religion nicht von Rom, sondern von Byzanz übernommen habe. Die byzantinisch-griechische Orthodoxie aber sei starr und steril geblieben; sie habe sich in Russland als unfähig erwiesen, die schöpferischen Kräfte des Volkes zu wecken und eine von der Staatsgewalt unabhängige, führende Rolle im kulturellen Leben zu spielen.
Diese ketzerische Kritik an der slawophilen Ideologie - und an ihren antiwestlichen Zukunftsverheissungen - erregte im Jahre 1836 in Russland einen Sturm der Entrüstung. Der Zar sprach von einem «Hirngespinst eines Verrückten», und Tschaadajew wurde als angeblich Geisteskranker ein Jahr lang unter Hausarrest gestellt.
Wer allerdings erwartet hatte, dass nach dem Sturz des Zarentums und dem Sieg des Kommunismus in Russland die Tradition der slawophilen Mystik gebrochen sei und mit dem «wissenschaftlichen Sozialismus» westlich beeinflusste Rationalität und Fortschrittlichkeit die Zukunft bestimmen würden, ist in mancher Hinsicht enttäuscht worden. Schon kurz nach der Oktoberrevolution von 1917 machte der scharfsichtige russische Religionsphilosoph Nikolai Berdajew folgende Voraussage: «Bei seinem Sturz ist das alte heilige Russland einem ebenfalls heiligen Reich gewichen, einer Theokratie im verkehrten Sinne. Obwohl der Marxismus weder russischer Herkunft ist noch russischen Charakter trägt, wird er diesen alten Stil aufgreifen und sich dem Slawophilismus annähern. Der rote Kommunismus wird den alten Traum der Slawophilen, die Hauptstadt von Petersburg nach Moskau, in den Kreml, zu verlegen, verwirklichen. Er wird sich das Motto der Slawophilen und Dostojewskis zu eigen machen: ex oriente lux.»
Karl Marx, der Begründer jener «wissenschaftlichen» Lehre, die Lenin und seine Jünger dann dem zusammengebrochenen Zarenreich mit skrupelloser Gewalt als totalitäre Staatsreligion aufpfropften, schätzte die Chancen für soziale Fortschritte in Russland freilich gering ein. In einer 1856 und 1857 in London erschienenen Artikelserie über die russische Geschichte fällte er ein vernichtendes Urteil. Ausgehend von der mehr als zweihundertjährigen Mongolenherrschaft im russischen Siedlungsgebiet, schrieb Marx: «Der blutige Schlamm mongolischer Sklaverei und nicht die rüde Herrlichkeit der Normannenzeit war Moskaus Wiege, und das moderne Russland ist nur eine Metamorphose dieses mongolischen Moskaus.»
Es ist zu vermuten, dass die slawophile Denktradition in Russland selbst zu sowjetischen Zeiten untergründig immer breiter verwurzelt war als die aus dem Westen «importierte» kommunistische Ideologie. Zu den prominentesten und profundesten Vertretern der slawophilen Richtung zählt der Schriftsteller Fjodor Dostojewski. Er liess sich trotz seiner Verzweiflung ob den Zuständen in seiner Heimat nie von seinem Glauben an das «Gott-tragende» russische Volk und die welthistorische Mission Russlands abbringen. Doch anders als manche slawophilen Ideologen versteifte er sich in seinen späteren Jahren nicht mehr darauf, Russland und Westeuropa als unversöhnliche Antithesen zu betrachten. Vielmehr sah er sie als komplementäre Kräfte, wobei er daran festhielt, dass es Russlands zukünftige Aufgabe sein würde, die beiden Richtungen zu einer rettenden universalen Gemeinschaft zusammenzuführen.
Nirgends hat der Autor von «Schuld und Sühne» und der «Brüder Karamasow» diese Vision bewegender zum Ausdruck gebracht als in seiner Rede Anfang Juni 1880 - ein halbes Jahr vor seinem Tode - zur Einweihung des Puschkin-Denkmals in Moskau. Er pries Puschkin als wahres Symbol des universalistischen Strebens der russischen Nation und fuhr dann fort: «Einem echten Russen sind Europa und das Geschick des ganzen grossen arischen Stammes ebenso teuer wie Russland selbst, weil unser Schicksal eben Universalität ist - nicht die mit dem Schwert, sondern die durch die Kraft der Brüderlichkeit und unseres brüderlichen Strebens zur Wiedervereinigung der Menschen erworbene. ( . . .) Und späterhin werden wir, das heisst natürlich nicht wir, sondern die künftigen russischen Menschen, alle bis zum letzten Menschen, begreifen, dass ein wahrer Russe werden eben dies heisst: endgültige Versöhnung in die europäischen Widersprüche zu bringen, der europäischen Sehnsucht den Ausweg zu zeigen in der russischen Seele.» Die Rede löste beim Publikum unbeschreiblichen Jubel aus. Iwan Turgenjew - der vielen in seiner Heimat als «Westler» galt und am Tag zuvor ebenfalls am Puschkin-Denkmal gesprochen hatte - trat vor und küsste Dostojewski, womit er der langen Entfremdung zwischen den beiden ein Ende bereitete.
Eine ähnlich slawophil geprägte Grundhaltung wie Dostojewski vertritt seit langem der Sowjetdissident und Chronist des «Archipel Gulag», Alexander Solschenizyn. Noch vor seiner gewaltsamen Ausweisung aus der damaligen Sowjetunion (1974) warnte er in einem «Offenen Brief an die sowjetische Führung» nicht nur vor der katastrophalen Irrlehre der marxistischen Ideologie, sondern ganz allgemein vor dem westlich-aufklärerischen Zivilisationsmuster, das mit seiner materialistischen Fortschrittsfixierung ins Verderben führe. «Womit», schrieb Solschenizyn vor 28 Jahren an die Kreml-Führung, «haben wir uns ein halbes Jahrhundert beschäftigt: mit der Weltrevolution, mit der Ausweitung unseres Einflusses auf Osteuropa und auf andere Kontinente, mit der Umwandlung der Landwirtschaft nach ideologischen Prinzipien, mit der Vernichtung der störenden Klassen, mit der Ausrottung der christlichen Moral, mit der effekthascherischen nutzlosen Raumfahrt. (. . .) Doch unserem Volk steht es nicht bevor, im Kosmos zu leben, auch nicht in Südostasien, auch nicht in Lateinamerika. Nein, Sibirien und der Norden, das ist unsere Hoffnung und unser reinigender Filter.» Solschenizyns Voraussage über die «Sackgasse des Marxismus» ist mit dem Zusammenbruch des Sowjetimperiums schlagend bestätigt worden - eine Prognose übrigens, die noch vor zwei Jahrzehnten weitherum als realitätsfremd belächelt worden ist.
Dass die sowjetischen Machthaber und ihre Mitläufer von der lichten Zukunft ihres Herrschaftssystems überzeugt waren, versteht sich. Aber auch unter ihren weltpolitischen Gegenspielern während des kalten Krieges (inklusive der westlichen Geheimdienste) hatte damals, abgesehen von einigen exotischen Aussenseitern, niemand mit einem schnellen Verschwinden des so mächtig erscheinenden Sowjetimperiums gerechnet. Doch Solschenizyn hat sich auch tief getäuscht, wenn er die westlich-demokratischen Industrieländer in seinem «Offenen Brief» pauschal als dekadente, dem einfachen Leben entfremdete, moralisch geschwächte und gegenüber dem kommunistischen Totalitarismus hilflose Gesellschaften beurteilte, deren Untergang noch unausweichlicher bevorstehe als derjenige der kommunistischen Sowjetunion.
Das kommunistische Regime hat sich mittlerweile zwar aufgelöst, und Solschenizyn konnte Anfang der neunziger Jahre nach fast zwei Jahrzehnten im schweizerischen und amerikanischen Exil - die westliche Denk- und Lebensweise ist ihm in dieser Zeit nicht näher ans Herz gewachsen - wieder in seine Heimat zurückkehren. Doch in welche Richtung Russland sich in den nächsten Jahrzehnten entwickeln wird, darüber gibt es heute ebensowenig Gewissheit wie in früheren Zeiten. Die hochfliegenden Erwartungen nach dem Kollaps des Kommunismus auf schnelle demokratische und marktwirtschaftliche Fortschritte sind enttäuscht worden. Immerhin haben sich fundamentale demokratische Errungenschaften wie öffentliche Meinungsfreiheit und halbwegs freie Wahlen in den letzten zehn Jahren trotz weitverbreiteter wirtschaftlicher Misere einigermassen eingewurzelt. Und der von Slawophilen und Leninisten gleichermassen kultivierte Messianismus, nach dem die ganze Menschheit am russischen Wesen genesen sollte, scheint heute in den meisten russischen Köpfen wesentlich bescheideneren Vorstellungen gewichen zu sein.
Nach dem Zweiten Weltkrieg, als Deutschland zerstört am Boden lag, hat Thomas Mann aus dem Exil an einen Bekannten in der alten Heimat geschrieben: «(Deutschland) ist im Begriffe, eine neue Gestalt anzunehmen, in einen neuen Lebenszustand überzugehen, der vielleicht nach ersten Schmerzen der Wandlung und des Übergangs mehr Glück und echte Würde verspricht, den eigensten Anlagen und Bedürfnissen günstiger sein mag als der alte.» Im Falle Deutschlands ist diese Hoffnung in Erfüllung gegangen. Warum soll eine ähnliche Wandlung, ein positiver Lernprozess aus einer traumatischen Vergangenheit, langfristig nicht auch in Russland möglich sein? Die Frage impliziert nur eine Hoffnung - keine Prognose.
Reinhard Meier, Auslandredaktor der NZZ, war in den siebziger Jahren Korrespondent in Moskau.