NZZ Folio 02/09 - Thema: Parallelwelten   Inhaltsverzeichnis

Rätsel -- Inkognito

© Anna-Lina Balke
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Wer wurde vom Tunichtgut zum Vorzeigeschweizer? Raten Sie mit!

Von CUS

Der hier gesuchte Schweizer lebte in zwei verschiedenen Welten. Seiner Heimat machte der Tunichtgut keine Ehre: Erst brachte er sein Erbe durch, dann verdingte er sich als Soldat nach Italien und wurde dort, wie man munkelt, in kriminelle Machenschaften verwickelt. Seine Landsleute wollten mit ihm nichts mehr zu tun haben. Sein Sohn starb bei einem Unfall, seine Frau bald danach.

Später begann seine wundersame Verwandlung. Er wurde berühmt, ja zum Vorbild und machte seiner Schweizer Heimat alle nur denkbare Ehre. Eine merkwürdige Wandlung erfuhr auch sein «Vorname»: Die Schweizer Form scheint ausser Gebrauch zu geraten – verdrängt von der bayerisch-österreichisch klingenden Bezeichnung. Geblieben ist der typisch schweizerische «Nachname». Wie unser Promi aber richtig heisst, ja wer weiss das schon zu sagen? Drum wollen wir sein Inkognito auch gar nicht lüften, sondern nur den Namen wissen, unter dem er zu einer Art Institution wurde. Na?

Auflösung des Rätsels aus Folio 1/09:

«Crise de l’immobilier» heisst es auf französisch in den Spielregeln von «Monopoly». Gemeint ist der Fall, dass man eine Strasse gegen eine «Hypothek» an die Bank verpfänden muss. Bereits gebaute Häuser und Hotels kauft die Bank zum halben Preis zurück. Die Karte mit der Strasse (z.?B. Via Nassa) ist dann umzudrehen. Auf der Rückseite ist die Karte rot – und ganz oben steht: «Verpfändet».

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