NZZ Folio 12/95 - Thema: Die Gabe   Inhaltsverzeichnis

Alle Jahre wieder

Das Kundengeschenk - Geschichte einer Evaluation.

 Von Martin Suter

JANUAR. «Sehr geehrter Herr Dr. Keller; gerne erwidere ich Ihre guten Wünsche und bedanke mich herzlich für den schönen Wandkalender - Das Toggenburg im Zauber der Jahreszeiten?, der uns wie immer grosse Freude bereitet hat. Mit freundlichen Grüssen, gezeichnet P. Probst.»

Keller stutzt. «Das Toggenburg im Zauber der Jahreszeiten»? Dieses Jahr war doch «Eisenbahnbrücken der Schweiz»? Oder war das letztes Jahr? Nein, letztes Jahr war «Passstrassen aus der Vogelperspektive», an den «Eisenbahnbrücken der Schweiz» thematisch ja anknüpft. Er ruft Frau Trösch an. «?Das Toggenburg im Zauber der Jahreszeiten?, sagt Ihnen das etwas?»

«Ich war als Kind oft im Toggenburg», antwortet Frau Trösch etwas ratlos.

«Einen Wandkalender dieses Namens haben wir dieses Jahr nicht verschenkt?»

«Nein, der hiess <Eisenbahnbrücken der Schweiz>.»

«Ich weiss, ich weiss», brummt Dr. Keller und legt auf. Dann muss es sich um eine Verwechslung handeln, denn sarkastisch ist Probst nicht. Es ist immerhin möglich, dass er noch einen Wandkalender geschenkt bekommen hat. Keller hat nie behauptet, dass die Idee des Wandkalenders besonders originell ist. Es ist eher die Wahl der Sujets und deren thematische Geschlossenheit, auf die er sich bisher etwas eingebildet hatte. «Das Toggenburg im Zauber der Jahreszeiten» scheint ihm doch ziemlich beliebig. Allerdings, dass jemand an sich Präziser wie Peter Probst den Kalender mit «Eisenbahnbrücken der Schweiz» verwechseln konnte . . . Vielleicht sollte er das Kundengeschenkkonzept gelegentlich überdenken. Sakrosankt ist es ja nicht.

FEBRUAR. Im Laufe des vergangenen Jahres hat Dr. Keller viele Entscheidungen getroffen, die ihn jetzt, im Bilanzmonat, auf Trab halten. Aber diejenige zugunsten von «Eisenbahnbrücken der Schweiz» gehört nicht dazu. Nur einmal, als er bei einer Bilanzbesprechung auf das Konto «Kundengeschenke» stösst, hat er dieses kurze Stocken, mit dem sein Unterbewusstsein auf vage Unerledigtes reagiert. Und später noch einmal, in der Rhätischen Bahn auf einer Brücke, unterwegs in die Skiferien. Eisenbahnbrücken? Da war doch was.

MÄRZ. Dr. Keller ist gebräunt von den Skiferien zurückgekehrt. Das verleiht seinem Aussehen, wie er findet, eine gewisse Dynamik, die ausgelebt sein will. Auf der Suche nach Problemen, denen man mit Dynamik statt mit Besonnenheit beikommen kann, stösst er auf den ganzen Kundengeschenkkomplex. Natürlich würde es ihm als künstliche Betriebsamkeit ausgelegt, wenn er das Problem schon jetzt, im März, lösen würde. Aber aufwerfen könnte er es allemal.

Dr. Keller schafft also fürs erste das «Kalenderkonzept» ab. Damit niemand denkt, hat der wirklich keine anderen Sorgen?, tut er das mit grosser Beiläufigkeit in einem Memo, das unter dem Titel «Alte Zöpfe» dazu aufruft, sich von allem Festgefahrenen zu lösen und den Mut zu haben, das vermeintlich Bewährte in Frage zu stellen. Das «Kalenderkonzept» kommt darin nur als eines von mehreren Beispielen neben u. a. «Überstundenkompensation», «Betriebsausflug» und «Teuerungsausgleich» vor.

APRIL. Die Gebirgsbräune ist verblasst, und mit der Käsigkeit des Teints ist auch die Fadheit des Daily Business wieder eingezogen. Dr. Keller lebt führungsmässig wieder von der Hand in den Mund. Was über den Tag hinausgeht, hat keine Priorität. Und Langzeitprojekte wie das Weihnachtskundengeschenk sind der reine Luxus. Etwas, das sich ein Mann mit Vorbildfunktion wie Dr. Keller heutzutage am allerwenigsten leisten darf.

Nur Stefan Buser, der einen Verlag für (unter anderem) Kalender vertritt, ruft sich Frau Trösch mit einem hübschen Büchlein mit 25 Erdbeerrezepten in Erinnerung.

MAI. Während Dr. Keller im Empfang kostbare Minuten lang auf sein Taxi wartet, fällt sein Blick auf das neue Motiv des Wandkalenders «Eisenbahnbrücken der Schweiz», der hinter Frau Bucher im Empfang an der Wand hängt. Es zeigt ein elegantes Viadukt in der Schinschlucht. Eine Pionierleistung. Das Leitmotiv, das sich durch alle Kalender zieht, die die Firma jeweils am Jahresende an ihre Kunden (auch die potentiellen) verschickt. In diesem Sinn war auch «Passstrassen aus der Vogelperspektive» zu verstehen und «Wasserkraft», eine Sammlung von zwölf spektakulären Stauwehraufnahmen, immer im passenden saisonalen Kontext. So gesehen ist Dr. Kellers Kundengeschenkkonzept eben doch originell, denn es besteht ja nicht einfach darin, Wandkalender zu verschenken, sondern immer wieder andere Interpretationen des Pioniergedankens, dem sich das Unternehmen seit jeher verpflichtet fühlt. «Eisenbahnbrücken der Schweiz» stimmt mit der Unternehmungsphilosophie überein, ist programmatisch ohne das Ästhetische zu vernachlässigen. Die Latte ist hoch gelegt, denkt Dr. Keller. Leicht wird es nicht sein, etwas Ebenbürtiges zu finden. Im Taxi macht er sich eine Notiz. «Kundengeschenk?»

JUNI. Imboden ist zurück aus den Ferien in Schottland. An der Direktionssitzung überfährt er die Runde mit dem Vorschlag «Smoked Salmon». Ein stimmiges Weihnachtsgeschenk direkt aus der schottischen Lachsräucherei. Imboden macht eine kleine Degustation, erläutert die Offerte (Verpackung und Versand ab Räucherei, Gewichtsabstufung nach geschäftlichem Gewicht des Kunden, personalisierter Festtagsgruss).

Die Idee wäre nicht schlecht. Wenn sie nicht von Imboden stammte. Aber so fallen die Kommentare vernichtend aus: «Ist es nicht etwas früh für Lachs?» (Rüetschi). «Und etwas früh für Weihnachten?» (Hess). «War da nicht etwas mit Würmern bei Lachs? Oder Antibiotika oder so?» (Baumann). «Die Lachse sind bekanntlich die Schweine der Meere.» (Gruber).

Dr. Keller, der Innovationen, auch solche auf Kundengeschenkebene, nicht Imboden überlassen will, weist auf konzeptionelle Schwächen hin: «Es ist nicht zwingend, das stört mich.»

«Der Pioniergedanke ist voll enthalten», wehrt sich Imboden. «Das Elementare (Wind, Wasser, Fischfang), das Innovative (Direktversand aus dem Fanggebiet) und das Bilaterale (Schweiz - Schottland).»

«Nichts gegen Schottland, aber was mich an Dr. Kellers Kalenderidee immer so fasziniert hat, ist der schweizerische Bezug zum Pioniergedanken», wirft Rüetschi ein.

Diese Bemerkung ruft, aus karrieretaktischen Gründen, Baumann aufs Parkett. «Andererseits könnte es nichts schaden, auch kundengeschenkpolitisch eine gewisse Öffnung zu signalisieren.»

Nach kurzer Diskussion einigt man sich gegen «Smoked Salmon», aber ohne Präjudiz in bezug auf eine mögliche internationale Lösung. Dr. Keller nimmt sich vor, sich in der Kundengeschenkfrage nicht noch einmal des Heft aus der Hand nehmen zu lassen. Kundengeschenke sind Chefsache.

JULI. Rüetschi lernt in den Ferien in der Provence bei einem Ehepaar aus Uster, das seit Jahren das Haus schräg unter ihnen mietet, einen Lausanner Künstler kennen, spezialisiert auf provenzalische Landschaften, auf denen man noch sieht, was drauf ist. Die Begegnung hat keine unmittelbaren Folgen, sollte aber im Hinblick auf die Entwicklungen Oktober/November im Auge behalten werden.

Baumann, der mit seiner Familie auf der Fahrt nach Rimini in einem toskanischen Gut, das er aus einem Führungsseminar in guter Erinnerung behalten hat, einen Zwischenhalt einlegt, stösst auf die Idee «Vino da tavola» mit individuell gestalteter Etikette, eine Dienstleistung, die der Schweizer Gutsbesitzer (Pioniergedanke, internationale Öffnung plus Schweiz!) anbietet. Gediegen gestaltete Etiketten, erstaunlich preisgünstig und ebenfalls Direktversand ab Weingut. Auf der Weiterfahrt überlegt er sich verschiedene Namen und freundet sich schliesslich mit «Buon anno 1996!» an. Der Doppelsinn gefällt ihm (Prosit Neujahr bzw. guter Jahrgang). Manchmal muss man eben alles hinter sich lassen, um kreativ zu werden.

AUGUST. Eine Gruppe fröhlicher Menschen in etwas aus der Mode gekommenen Badeanzügen winken vom Ufer der Saane dem Schnellzug zu, der hoch über ihnen über die schwindelerregende Brücke pfeilt. Ein schönes Bild, denkt Dr. Keller, als er am ersten Tag nach seinen Sommerferien Frau Bucher im Empfang begrüsst. Neben dem Pioniergedanken auch noch die ganze Sprachgrenzensymbolik. Die für einmal völlig unproblematische Überwindung des Röstigrabens.

In den Ferien hat er mehrmals über das Projekt Weihnachtskundengeschenk nachgedacht. Und das mit konkretem Resultat: Er hat beschlossen, eine Arbeitsgruppe einzusetzen. Damit bleibt die Initiative bei ihm, während die Arbeit delegiert ist. Auch über die personelle Zusammensetzung hat er sich Gedanken gemacht: Imboden, weil er die Sache ja schon im Juni an sich reissen wollte; Rüetschi, weil er mit einem Kommentar bei der letzten Diskussion über das Thema den Eindruck erweckte, dass er Dr. Keller, zumindest was diese Frage betrifft, konzeptionell begriffen hat; und Baumann, aus wettbewerbsstrategischen Erwägungen.

Am Schluss der ersten Direktionssitzung nach den Ferien, unter «Diverses», praktisch schon im Stehen, konstituiert er die Arbeitsgruppe und setzt ihr einen Termin: Mitte Oktober.

Als er wenig später an Rüetschis Tür vorbeigeht, hört er ihn laut und deutlich zweimal «Scheissgeschenk» sagen. Dr. Keller lächelt zwar, aber er merkt es sich.

SEPTEMBER. Baumann ist natürlich im Vorteil mit seinem «Buon anno 1996!». Er kann ganz entspannt eintrudeln zur ersten Sitzung und zuhören, was die andern so haben. «Buon anno 1996!» behält er bis zum taktisch richtigen Moment im Ärmel.

Imbodens Ausgangslage ist auch nicht schlecht. Er hat eine Schweizer Variante von «Smoked Salmon» in petto: «Graved Lachs» vom Schweizer Bauernhof. Pioniergeist, Innovation, Internationalität und trotzdem nationaler Bezug. Sein einziges Handicap ist der Preis. Er liegt erheblich über seiner ursprünglichen schottischen Variante. Aber was soll man machen, bei der Standortvorgabe Schweiz?

Nur Rüetschi hängt völlig in der Luft und ist gezwungen, in der Nacht vor der Sitzung mit seiner Frau Rücksprache zu nehmen. Etwas, das er in geschäftlichen Fragen nur in Notfällen tut, weil er das Gefühl hat, es untergrabe seine Autorität auch auf diesem Gebiet. Aber diesmal ist er froh, dass er sie mit einbezogen hat, denn sie bringt rasch, überraschend rasch, den Namen Pierre ins Spiel.

«Pierre?» fragt Rüetschi.

«Pierre Dubuis, der Künstler. Der bei Bischoffs in der Provence. Der lustige. Der mit den Landschaften.»

«Der so soff?» Rüetschi erinnert sich an den Künstler aus Lausanne mit den provenzalischen Landschaften. Vielleicht malt er auf Auftrag auch Pioniergedanken.

Die erste Sitzung der Kundengeschenkkommission wird auf Ende September einberufen und auf Anfang Oktober vertagt.

OKTOBER. Als Rüetschi das Sitzungszimmer betritt und es leer vorfindet, geht er wieder. Er will aus sitzungstaktischen Gründen nicht der erste sein. Mit kalkulierter Verspätung taucht Imboden im Sitzungszimmer auf, schaut verärgert auf die Uhr, als er es leer vorfindet, und geht wieder. Auf dem Gang trifft er Rüetschi. «Auch unterwegs zur Sitzung?» fragt dieser.

«Welche Sitzung?» fragt Imboden zurück.

Das Sitzungszimmer ist leer, als sie es schliesslich gemeinsam betreten. Kaum haben sie sich gesetzt, ruft die Zentrale an. Herr Baumann habe aus dem Auto angerufen. Er sei unterwegs.

Bis zu Baumanns Eintreffen meiden sie das Thema «Kundengeschenk» sorgfältig. Keinem käme es in den Sinn, sich vom andern in die Karten schauen zu lassen. Aber während sie so dasitzen und auf ihn warten, wächst in jedem von ihnen die Entschlossenheit, aus allen Rohren auf Baumanns Vorschlag zu schiessen, wie genial er auch immer ist.

Das tun sie denn auch. Mit Erfolg, aber unter grossen Opfern. Am Schluss der ersten Kundengeschenksitzung ist von Baumanns «Buon anno 1996!» kein Fetzchen übrig. Aber auch «Graved Lachs» vom Schweizer Bauernhof ist aufgerieben. Und «Tradition/Vision», ein limitierter und signierter Zwölffarbendruck von Pierre Dubuis, atmet nur noch schwach. Sie vergleichen ihre Agenden, setzen einen neuen Sitzungstermin fest und ziehen sich geordnet zurück.

Stefan Buser, der Verlagsvertreter, ist auf dem Weg zu Frau Trösch, um ihr ganz unverbindliche den Kalender «Zwischen Himmel und Erde», Luftseilbahnen der Schweiz, zu zeigen, eine Thematik, die sich seiner Meinung nach sehr schön in das Pionierkonzept des Kunden fügt. Als er auf dem Gang der Direktionsetage an einer halboffenen Tür vorbeigeht, hört er jemanden laut und deutlich dreimal «Scheissweihnachtskundengeschenk» sagen.

NOVEMBER. «Wo stehen wir eigentlich in der Kundengeschenksache?» fragt Dr. Keller an einer ohnehin schon etwas giftigen Direktionssitzung. Imboden, Baumann und Rüetschi wechseln vorwurfsvolle Blicke.

«Das läuft», sagt Rüetschi.

«Ist geplant, mich einzuweihen?» fragt Dr. Keller spitz.

Rüetschi packt seine Chance. «Wir sind an einer hochinteressanten Sache. Pierre Dubuis. <Tradition/Vision>. Limitiert und signiert. Kunst. Einmal etwas anderes.»

Imboden verliert die Nerven. «Ich dachte, das sei vom Tisch. Wie <Buon anno1996!>.»

«Oder <Graved Lachs> aus dem Schweizer Bauernhof», ergänzt Baumann.

«Wir haben November, meine Herren. November!» ruft Dr. Keller dazwischen.

In die Stille, die darauf folgt, lässt Baumann einen Satz fallen, der beweist, dass er eben doch der bessere Taktiker ist. Und der wahre Anwärter auf Dr. Kellers Nachfolge: «Warum unterwerfen wir uns eigentlich jedes Jahr diesem Geschenkterror?»

«Was schlagen Sie vor?» schnappt Dr. Keller.

Baumann lehnt sich zurück. «Wir nehmen das Geld, das uns das Geschenk kosten würde, überweisen es an eine wohltätige Organisation und schreiben einen Brief an unsere Kunden, in dem steht, dass wir das in der heutigen Zeit für das sinnvollere Vorgehen halten. Tue Gutes und rede davon.»

«Auch nicht gerade originell», bemerkt Rüetschi, und sein Blick ruht hoffnungsvoll auf Dr. Keller.

Aber der überlegt, eine gefährliche Reaktion. Wenn Dr. Keller bei einer Idee, die nicht von ihm stammt, länger überlegt, dann nur, um ihr etwas beizufügen, das sie erst zur brauchbaren und damit zu seiner eigenen macht. «Wieviel wollten wir ausgeben?» fragt er schliesslich.

«Dreissigtausend», antwortet Imboden.

«Dann überweisen wir 15 000 ans Rote Kreuz. Der Betrag muss ja nicht im Brief stehen.»

Rüetschi unternimmt einen letzten, verzweifelten Versuch, etwas Boden gutzumachen. «Nichts gegen soziales Engagement, aber unterschätzen wir hier nicht den Kernnutzen von Dr. Kellers Kalenderidee? Unsere zwölfmonatige, unübersehbare Präsenz beim Kunden.»

Baumann merkt sofort, wie gefährlich der Einwand ist, und reagiert mit bemerkenswerter Eleganz: «Wir können ja einen Kalender dazulegen. Er muss ja nicht so luxuriös sein wie früher. Im Gegenteil, es passt ganz gut zum Spendegedanken, wenn er etwas preisgünstiger wirkt.»

Dr. Keller überlegt. «15 000 Franken, Kalender und Versand inbegriffen. Wenn wir einen günstigen finden, bleibt immer noch genug übrig für das Rote Kreuz. Notfalls verzichten wir eben auf den Pioniergedanken. Baumann, Sie kümmern sich darum.»

Baumann bewahrt während des Rests der Sitzung die Würde des guten Siegers. Gleich anschliessend geht er zu Frau Trösch, die ihn mit einem gewissen Stefan Buser, einem zuverlässigen Kalenderlieferanten, in Kontakt bringt.

Als Buser merkt, dass mit «Zwischen Himmel und Erde», Luftseilbahnen der Schweiz, bei diesem Kunden aus konzeptionellen Gründen nichts zu machen ist, verkauft er Baumann einen Kalender, bei dem er ihm preislich sehr entgegenkommen kann, weil er sich jetzt schon die dritte Saison sehr gut verkauft.

DEZEMBER. In der letzten Woche vor Weihnachten erhalten die Kunden (auch die potentiellen) einen von Dr. Keller originalsignierten Brief, der besagt, dass anstelle eines aufwendigen Weihnachtsgeschenkes das Rote Kreuz mit einem namhaften Betrag bedacht worden sei.

Dem Kuvert liegt ein Wandkalender bei: «Das Toggenburg im Zauber der Jahreszeiten».

Martin Suter, Schriftsteller, lebt in Ibiza.


Teilen

Für 94 Franken pro Jahr gibt es NZZ Folio auch im Abonnement. Näheres hier.

Urheberrecht gilt auch im Internet: Verlinken erlaubt, Kopieren verboten.