Samstag, 18. April, 17 Uhr. Von Zürich bis Mailand teilte ich das Zugsabteil mit einer Frau, die aussah als hätte sie alles, was sie trug, gerade eben erst gekauft. Ihre kleine, etwa siebenjährige Tochter sah ebenso gelackt aus und war ausserdem sehr lebhaft. Ich wollte schlafen.
Von Mailand bis Genua sass ich neben einem Mann in Grau. Dieser Mann, liebes Tagebuch, hat mindestens seit 1951 nicht mehr gelacht.
Meinem Taxifahrer in Genua fehlte ein Zahn, und seine Stirn war voller Pickel, die wie Schusswunden aussahen. Doch er hatte mich ins Herz geschlossen: Obwohl ich nur an den Hafen wollte, zeigte er mir seine ganze Heimatstadt und erleichterte mich dabei um 65 000 Lire. Als die «Rhapsody» dann vor mir lag, hatte sich der Mann, der für das Einladen des Gepäcks zuständig war, bereits verabschiedet. Ich war der letzte Passagier, der an Bord ging.
Das war vor einer Stunde.
2 Uhr 30. Das gebe sich dann schon. Das Gleichgewichtsorgan müsse sich halt an die neuen Verhältnisse gewöhnen, sagte Sonja Weidhase, die Reiseleiterin der Deutschen, eine hochgewachsene Blonde im Hosenkostüm, die immer irgendwie lächelt. Die Plätze im Speisesaal blieben jedenfalls grösstenteils leer, und ich sass den ganzen Abend apathisch auf irgendeinem geplüschten Sessel, kaute trockenes Brot und schweifte mit lahmem Blick über Gesichter, Polyesterblusen, Perlenketten, Gürtelschnallen, Bügelfalten hinweg. Um Mitternacht spielte die Musik in der «8 Bells Disco» nur noch für die Sterne.
Und jetzt liege ich also da, ziehe den Chlorgeruch meiner winzigen Kabine durch die Nase und passe auf den Schlaf auf, der nicht kommen will. Ich fühle mich so elend! Ich bin nur noch Magen, und mein Magen ist eine Rumpelkammer. Das Herz pumpt so matt, dass das Blut unmöglich noch bis in die Zehen, geschweige denn in die Fingerspitzen und die Ohrmuscheln vorstossen mag. Ich sterbe.
Sonntag, 19. April. Liebes Tagebuch. Heute um 9 Uhr von einer energischen Lautsprecherstimme, die das Tagesprogramm bekanntgab, geweckt worden. Im «Outrigger Café» schnappe ich mir ein warmes Puderzuckerbrötchen und trete in den Morgen hinaus. Die Luft ist weich und leicht, und das Meer strahlt einen an, als hätte es Geburtstag. Heute werde ich Neapel sehen.
18 Uhr. «Nehmen Sie auf keinen Fall Wertsachen mit, und trauen Sie keinem Strassenhändler», hat Reiseleiterin Sonja Weidhase gesagt. Die Warnung passt zur Vorstellung von Neapel als einem von Teufeln bewohnten Paradies. Da hinein passen die scugnizzi, die Gassenjungen, die fadendünn und katzenbiegsam sind, dunkle, lärmige Gassen, Wäsche zwischen Häusern, deren Putz einem auf den Kopf bröckelt, Menschen, die für Geld alles tun. Und da passt auch die Verklärung der Landschaft: «Ich liebe die Küsten des Tyrrhenischen Meeres, wie sie aus den Zuckungen der Vulkane entstanden sind, ich liebe die dolomitischen Felsen, die steil ins flüssige Blau abstürzen, und das Meer, das dicht wie Metall hingegossen, sich gelb und violett in den Farben der überhängenden Klippen spiegelt», schreibt noch 1990 Raffaele La Capria in seinem Neapelbuch.
«Es ist nicht erstaunlich, dass wir einen Hang zur Nostalgie haben», sagt Mina, unsere Führerin durch Neapel: 1944 kamen die Amerikaner und mit ihnen Schwarzmarkt und Schmuggel, und in den Fünfzigern kam die Bauspekulation. Dann wuchs Neapel mit rund dreieinhalb Millionen Einwohnern ins Grenzenlose, und mit Neapel wuchsen auch die Versorgungs- und Verkehrsprobleme. «Aber seit Antonio Bassolino 1993 zum Bürgermeister gewählt wurde, ist Neapel eine Kulturhauptstadt. Die Gebäude lassen wir nicht mehr vergammeln, wir haben Fussgängerzonen eingerichtet. Neapel ist wieder menschlich geworden.»
Und so schlendern wir also im Pulk durch das gotische, barocke, rokokoke, neoklassische Neapel, vorbei an unzähligen Kirchen und noch unzähligeren Altären. «Die Religion gehört zum Alltag der Neapolitaner», sagt Mina. «Alle bringen Opfer. Niemand schämt sich dafür. Wir glauben auch an Wunder: Viermal im Jahr verflüssigt sich das Blut unseres Schutzpatrons San Gennaro.» Man sieht wunderbare, bröckelnde, unbewohnte Palazzi und ist voller Neid über die Verschwendung, die sich Neapolitaner leisten. Einmal stolpere ich über einen knallblauen Abfallsack, an dem gerade eine dieser mageren Katzen beschäftigt ist. Ab und zu schnarrt irgendwo eine Vespa. Manchmal halte ich mir die Nase zu, weil der Geruch von Pisse ätzend ist. Die Geschäfte wirken manchmal etwas finster und staubig, die Auslagen in den Fenstern sind verblichen. Ein schläfriger Wind fährt durch die Haare. Es ist Sonntag.
Plötzlich stehe ich vor einer riesigen, grauen Mauer, in die ein einziges kleines Fenster eingelassen ist. Dahinter sitzt eine Frau und starrt mich an. Auf ihrer Schulter sitzt eine rote Katze.
Das war ein Schock!
Montag, 20. April, 15 Uhr 30. Liebes Tagebuch, was macht man auf einer Kreuzfahrt vor allem? Man ernährt sich. Heute gab es zum Mittagessen: Salat aus Miesmuscheln, Tintenfischen und weissen Bohnen, abgeschmeckt mit Olivenöl und Zitrone, dann Griesscrèmesuppe «Leopold», dann Ditaloni-Nudeln mit Tomatensosse, dann verlorene Eier Florentiner Art auf Spinatbett, dann Kabeljaufilet nach Marseiller Art, als Beilage Salat vom Buffet. Dann gab es einen gemischten Käseteller mit Crackers und eine Biskuitroulade mit Nusscrème.
Und isst man nicht, spricht man darüber. Meine Tischgenossen, ein Ehepaar aus London und eines aus Glasgow, haben schon mehrere Kreuzfahrten hinter sich. «This is definitely not cruising food!» sagt Hillary, deren brillantgeschmückte Hände einen anstrahlen wie der Schatz der Inkas. Wenn sie lacht, werden ihre Lippen ganz von den grossen Zähnen geschluckt. Zusätzlich wirft sie den Kopf zurück, so dass die blonden Haare nach hinten fliegen. Ihr Mann hat ein Beefsteak bestellt und rümpft ebenfalls die Nase. Er gibt mir einen Tip: das indisch-französische Restaurant Porte des Indes in London. Die Schotten sind soweit zufrieden.
19 Uhr. Von Deck zu Deck spaziert und mit Anna d'Ambrosio, dem Chef-Manager, gesprochen. «Auf so einem Schiff», sagt d'Ambrosio philosophisch, «spiegelt sich die Welt.» Es ist eine Welt, die auf adretter Sklavenarbeit beruht: 400 Personen auf diesem Schiff gehören zur Besatzung. Sie kommen aus Italien, Osteuropa, Mittelamerika, Nordafrika. 600 sind Passagiere, sie kommen zu 50 Prozent aus Deutschland, zu 25 aus Italien, zu 15 Prozent aus England, der Rest verteilt sich auf Frankreich, Russland, Norwegen, Israel und die Schweiz. Das Wichtigste: Sie sind alle zwischen 50 und 60, und fast alle tragen Pirellis um den Bauch und Eheringe. Die wenigen Jungen sind aus Italien, auf Hochzeitsreise. «Sie sprechen vor allem mit den Augen, und ihre Teller müssen oft fast unberührt weggetragen werden» (Teodor, Albanien, Speisesaalkellner, über die Liebe).
Und jetzt Nationalitätenkunde, liebes Tagebuch: Sie trägt die Haare honigblond, die Lippen sehr rot. Ihr Mann hat einen ernsten Blick und ein golfgrünes Lacoste-Hemd. Das Paar, das ihnen gegenübersitzt, könnte geklont sein: zweimal dasselbe pfannkuchenhafte Gesicht, einmal mit und einmal ohne Schnurrbart. Ihre Lippen bewegen sie gleichzeitig, dann heben sich ihre Hände und senken sich, nach einer Weile nehmen sie beide Arme zu Hilfe, sie heben sie gegen den Himmel und senken sie zur Erde hinab, heftig und nachdrücklich, ihre Gesichter werden röter, die Arme fliegen noch heftiger, die Stirnadern schwellen, es gibt kein Halten mehr. 15 Minuten später reden sie immer noch, ein bisschen ruhiger. Wieder 15 Minuten später verlassen sie das «Outrigger Café», immer noch redend, ununterbrochen, die Handbewegungen werden wieder ausufernder, die Erregung steigt. Italiener. Klar. «Man erkennt sie auch daran, dass sie einen Espresso nach dem anderen trinken. Ein Espresso kostet 1300 Lire. Für uns lohnt sich das nicht» (Carlo, Kolumbien, Bar Disco 8 Bells). Wenig später treffe ich die Gruppe wieder. Sie sprechen mich an: «You solo. Perchè? Sposata?» Ob ich einen Mann suche? Nein, das nicht, antworte ich. Und dann reden sie zu viert auf mich ein. Dass ich kein Wort verstehe, stört sie nicht. Im Gegenteil.
Der kleine Mann mit der Narbe im Gesicht heisst German Weh (German Weh!) und ist Reiseleiter der Holdenried-Reisen aus dem Allgäu. Auf seiner Nase sitzt ewig eine Stahlbrille mit gelben Gläsern, so dass seine Augenfarbe die eines ewig Leberkranken ist. Lange bevor man ihn sieht, hört man ihn. Er führt eben eine Informationsveranstaltung durch. «Wenn sie essen, dann essen sie, wenn sie trinken, dann trinken sie. Zwar meistens Bier, aber ich bin zufrieden mit den Deutschen» (Pedro, Ecuador, Bar Showboat Lounge).
Und woran erkennt man den Rest?
«Engländer warten immer, bis man ihnen den Stuhl unter den Hintern schiebt. Am Anfang sind sie reserviert, aber aufgeknöpft vertragen sie einiges, und sie gehen oft als letzte zu Bett. Die Franzosen haben die schönsten Frauen» (Juan Carlos, Kolumbien, Bar Top Sail Lounge). Und die Schweizer? Juan Carlos schneidet die Orange für den Rhapsody-Cocktail zu Ende, fältelt die Stirn und schaut mich aus grossen, braunen Glutaugen an: «Die Schweizer fallen dadurch auf, dass man sie nicht bemerkt.» Dienstag, 21. April, 10 Uhr. Liebes Tagebuch. Gestern abend hat zu den Melodien von «Michelle» und «La Paloma blanca» und «Ti amo, ti amo» auch der Kapitän Silvio Cappuccio getanzt. Er ist ein zierlicher Mann von 150 cm mit energischer Stimme: «Tataaa, tataaa, dedem, dedem, tataa.» Warum wurden Sie Kapitän? «Tataa, dedem. Plaisir. Amusement. Divertissement. <Rhapsody> est un bateau de plaisir. Tataa, tataaa, dedem.»
18 Uhr 30. Im zweiten Jahrtausend v. Chr. blühte auf Kreta die minoische Kultur. Eines ihrer Zentren war die Palastanlage von Knossos. Ich bin auf ihren Überresten herumgekraxelt! Dreissig Minuten habe ich mich von der brennenden Sonne rösten lassen! Und nur, um den berühmten Thron von Minos, den ersten Thron Europas, zu sehen!! Und er war ganz mickrig!!!
Im Museum von Heraklion, vor dem der Autobus eine halbe Stunde auf uns wartete, herrschte angenehme Kühle. (Das ist Kultur!)
Zum Ort Heraklion meinten Eckehardt und Margarete Waldschläger aus Radolfzell am Bodensee: «Der Vorteil einer Kreuzfahrt ist, dass man in kurzer Zeit viel sieht. Ich würde es mal so sagen: Wer würde schon nach Heraklion in den Urlaub fahren, nur um sagen zu können: Ich war im Palast von Knossos.»
Mittwoch, 22. April. Liebes Tagebuch. Von Limassol, Zypern, habe ich nichts gesehen. Die Scheiben des Autobusses, der uns vom Hafen zum einzigen an diesem Mittwoch geöffneten Einkaufsort brachte, einem Woolworth-Warenhaus, waren stark verschmutzt.
Donnerstag, 23. April, 21 Uhr. Liebes Tagebuch. War das ein Tag! Um 7 Uhr 30 ist die «Rhapsody» im Hafen von Ashdod, Israel, eingelaufen. Bei der Passkontrolle gab es Schwierigkeiten. Zuerst wurde ich von einer Frau interviewt, die mich an meine Blauringführerin erinnerte, dann von einem jungen, blonden Mann, der schwer meinem ehemaligen Physiklehrer glich. Frage: «What are you doing here?» Antwort: «I don't know.» Verdacht: «You could be used to carry a bomb.» Strategie: Durchsuchung meiner Kabine.
Gefunden haben sie nichts. Aber inzwischen war der Autobus nach Jerusalem abgefahren.
Also habe ich mir Ashdod angesehen. Ashdod ist noch nicht 35, es hat weder Charme noch Eleganz entwickelt, es ist nur wahnsinnig gewachsen in dieser Zeit.
Elie Perez ist 34 und aus Ashdod. Er handelt mit Diamanten, hat ein Büro in Casablanca und eines in Paris, sein Handy piepst im Fünfminutentakt. Daneben, und das ist seine grosse Leidenschaft, transkribiert er alte hebräische Schriften und druckt sie neu. Im Moment arbeitet er an einem Register aller in den Schriften aufgeführten Rabbis. Er erzählt folgenden Witz: Clinton und Jelzin haben einen Fototermin. Clinton: «Cheese.» Jelzin: «Fromage.»
Bevor Perez mich zum Schiff bringt, zeigt er mir noch eine Mauer am Strand, die auf König Salomons Zeiten zurückgehen soll.
Freitag, 24. April, 10 Uhr. Was läuft heute? «Sanftes Aerobic» mit Vincenzo auf dem Sonnendeck (zwei Teilnehmer), dann Sirtaki-Tanzunterricht mit Anna (drei), Anmeldung für die grosse Schatzsuche, der Workshop «Möchten Sie gerne singen?» mit dem Orchester Blue Night (vier). Ein Diavortrag. Der Workshop «Kreieren wir ein Faschingskostüm» mit dem Animationsteam (sechs), das internationale Quiz mit Teresa (sechs), ein neapolitanischer Abend mit dem Trio Opera 2, Musik in der «8 Bells Disco».
15 Uhr. Das Meer und die Sonne zeigen sich von ihrer lindesten, hellsten Seite, ganz zart, sie lächeln gewissermassen. Das Sonnendeck ist deshalb beinahe hautfarben. Das Leben auf dem Schiff findet zwischen Himmel und Erde statt. Es ist wirklich und nichtwirklich.
16 Uhr. Juan Carlos, magst du das Leben hier?
«Ich bin da, um Geld zu verdienen. Ich mache meine Arbeit gut, die Gäste beklagen sich nicht. Aber ich zähle meine Tage. Das Leben hier ist nicht real. Wir verlieren unser Zeitgefühl. Jeder Tag ist gleich. Der schlimmste Moment ist immer der, wenn die Passagiere der einen Cruise gegangen sind und die neuen kommen. Dann merkst du: Nichts ändert sich. Man muss hart werden hier, du darfst keine Gefühle entwickeln, denn der Abschied ist programmiert.»
16 Uhr 45. Frau Waldschläger, Sie sind nun bereits auf der vierten Kreuzfahrt. Haben sich Freundschaften fürs Leben ergeben?
«Mit einem Paar tauschen wir jeweils Neujahrswünsche.»
Samstag, 25. April, 19 Uhr. Liebes Tagebuch. Es gibt ein Gesetz, das für jeden guten Film gilt: Es muss mindestens einmal regnen. Voilà. Während fünfzehn Minuten gab der Himmel über Rhodos, was er konnte, dann sah man während fünfzehn Minuten vor jedem Souvenirladen die Besen wischen.
In Rhodos, diesem netten Ort, wo einst die Johanniterritter waren und auch Mussolini eine Zeitlang Sommerresidenz hielt, hatte ich Hunger. Ich wartete geduldig. Nichts geschah. Um mich herum wurden alle bedient. Ich fing an, an meiner Existenz zu zweifeln. Zuerst versuchte ich, mit Blickkontakt auf mich aufmerksam zu machen, dann erhob ich meine Hand, dann meine Stimme. Nichts geschah. Schliesslich erhob ich mich ganz.
Beim Hinausgehen sah ich es: Das Restaurant hiess «Romeo und Julia».
Sonntag, 26. April. Habe während einer Stunde das Städtchen Nauplia, Griechenland, besucht. In Nauplia gibt es hübsche Cafés auf hübschen Plätzen und Läden, wo man hübsche Sachen kaufen kann. Die Frau mit der durchsichtigen Haut und den feinen Lippen, die Ketten verkaufte, sagte: Wenn die Leute hereinkommen, frage ich immer zuerst: «Where do you come from?» Wenn sie aus Paris, Zürich, Berlin oder New York kommen, weiss ich, dass sie etwas kaufen werden.
I come from Zurich; meine Kette ist blau.
Dienstag, 28. April. Habe nun auch noch das lärmende, hupende, rastlose, nervende Neapel kennengelernt, wo die Leute zügig und entschlossen ihrer Wege gehen und kaum Zeit für einen Espresso im Stehen haben.
Mittwoch, 29. April. Abschied. Viele Lügen und viele Adressen werden ausgetauscht. «Ja, es war schön; ja, ich werde bestimmt schreiben.» (Warum rührt einen der Abschied von Mr. Buttersack? Warum fühlt man sich plötzlich Frau Pastafredda verbunden? Warum ist das Gefühl genauso spontan und ehrlich verlogen wie das Lächeln im Gesicht?)
Donnerstag, 30. April, 22 Uhr 30. Liebes Tagebuch. Nach stundenlanger Bahnfahrt in Zürich angekommen, einer geschichtsträchtigen Stadt mit sehr teuren Geschäften an der Bahnhofstrasse. Die Trams sind weiss-blau und handtuchschmal. Überall sind Brunnen, Denkmäler, Museen und Münster. Dass sie mich nicht im geringsten interessieren, heisst: Ich bin zu Hause.