NZZ Folio 08/97 - Thema: Der Dollar   Inhaltsverzeichnis

Mr. Dollar im Bolschewikenland

Russland und das Symbol des Kapitalismus.

Von Jewgeni Popow

AUS DEN ZEITEN meiner barfüssigen Kindheit ist mir die Geschichte eines Schulkameraden im Gedächtnis, des Halbstarken Schukow, der Röhrenhosen trug und Halbschuhe mit Gummisohlen, was damals als ideologisches Vergehen galt. Schukow sang ein Lied, von dessen Text einem speiübel werden konnte, er charakterisiert jedoch exakt die Zeit, als die UdSSR, wie die Zeitungen schrieben, «selbstsicher den Schritt in den Kosmos tat» und ausserdem «dem ungarischen Volke zum Kampf gegen die Konterrevolution seine helfende Hand reichte», jene überlange Hand, die später auch in die Tschechoslowakei und nach Afghanistan griff. Das Lied lautete:

Little Sputnik - bi-bi-bi,
Wie ein Dollar glänzt du doll.
Bist ein Teil des Rock'n'Roll.
O little Sputnik, little Sputnik!

Der Halbstarke Schukow wurde für dieses Lied aus der Schule geworfen. Denn er hatte es gewagt, die grösste sowjetische Errungenschaft jener Jahre zu vergleichen mit der «von den Werktätigen in der ganzen Welt verachteten Währung, mit deren Hilfe der amerikanische Imperialismus die Weltherrschaft zu errichten versucht» (so der politisch gebildete Schuldirektor auf der Versammlung, bei der die Komsomolzen wütend über den unglücklichen Kosmopoliten herfielen).

Ein derart mystisches Verhältnis zu eigentlich ganz gewöhnlichem Geld verwunderte lange Jahre niemanden unter meinen Landsleuten, von denen die meisten den Dollar nur von den Karikaturen in der «Prawda» kannten, auf denen der ziegenbärtige Uncle Sam stets einen Zylinder mit dem Zeichen $ trug. Sogar die Künstlerelite jener Jahre, die Schriftsteller, Maler und Musiker, hatten praktisch keinen Zugriff auf ihre ausländischen Honorare: Ihr Geld sass auf ihren persönlichen Konten bei der Staatsbank fest. Der Schriftsteller Wassili Axjonow zum Beispiel erhielt Anfang der sechziger Jahre von einem westlichen Verlag ein Honorar von 2000 Dollar, und das einzige, was man amtlicherseits dem damaligen Jugendidol und Anführer der «neuen Prosa» grosszügig gestattete, war das Recht, von Zeit zu Zeit bargeldlos Zigaretten und Getränke in einem speziellen Ausländergeschäft zu kaufen, dann verbot man ihm auch das - mit dem Verweis auf eine nebulöse «Staatsräson».

Was den Sklaven des Sowjetsystems nicht gestattet wurde, war allerdings den Führungsriegen des «sozialistischen Lagers» erlaubt: Sie exportierten Dollars gleich kofferweise in den Westen, um damit Spionagedienste zu bezahlen und die «kommunistischen Bruderparteien» zu finanzieren, die diese Gelder bekanntlich durchaus nicht für «Zigaretten und Getränke» verwendeten, sondern für die «Befreiungsbewegung» (Terrorismus) und den «Kampf der Werktätigen» (gegen die eigene Regierung) - eines der wichtigsten Staatsgeheimnisse des untergehenden Regimes.

Das mit seinem Bettelkommunismus in Zwangsehe lebende Russland hatte also schon immer ein äusserst reges Interesse an «The brave Mr. Dollar», und das Verhältnis war durchaus geprägt vom traditionellen Dreieck Liebe, Hass und Eifersucht.

Der berühmte Michail Bulgakow beschreibt in seinem Roman «Der Meister und Margarita» in satirischer Form, wie der KGB, die sowjetische Geheimpolizei, Leuten, bei denen sie Dollars vermutete, das Geld abpresste, indem sie diese Devisenschieber tagelang ohne Brot und Wasser einsperrte. Und ich erinnere mich an den alten «antisowjetischen» Witz, der erzählt, wie ein Mann mit jüdischem Namen vom KGB vorgeladen wird und ihm gesagt wird:

«Rabinowitsch, Sie haben aus dem Ausland eine Erbschaft von einer Million Dollar überwiesen bekommen. Sie sind Sowjetmensch und müssen dieses Geld der Regierung überlassen, denn wir bauen den Kommunismus auf, und dazu benötigen wir Mittel.»

«Ich bin Sowjetmensch», antwortet Rabinowitsch, «aber da muss ich vorher meine Frau fragen.»

«Na, was hat denn Ihre Frau gesagt?» will man am nächsten Tag von ihm wissen.

«Wenn kein Geld da ist, hat sie gesagt, wozu müssen die dann bauen?»

Ausserdem erinnere ich mich, dass zu den Zeiten des relativ liberalen Nikita Chruschtschew ein Schauprozess gegen ein paar junge Leute veranstaltet wurde, die sich mit Devisenoperationen abgegeben hatten und innerhalb weniger Jahre Untergrundmillionäre geworden waren. Gegen diese Wirtschaftsdissidenten, die es gewagt hatten, das Allerheiligste - das Staatsmonopol auf den Dollar - anzutasten, wurde auf Anweisung von Chruschtschew im Strafgesetz ein neuer Paragraph eingeführt, und gegen jedes Recht, dass in einem zivilisierten Staat einem Gesetz keine rückwirkende Kraft zukommt, wurden sie erschossen. Ich persönlich neige zur Ansicht, dass diese jungen Leute Finanzgenies waren. Und hätten sie die Gegenwart erlebt, da man das Schild «Devisentausch» in Moskau häufiger antrifft als in kommunistischen Zeiten die überall hängende Losung «Ruhm der KPdSU», die damals Hingerichteten würden heute vielleicht Regierungsämter bekleiden und, wer weiss, es nicht zulassen, dass Geld rausgeworfen wird für Chimären wie den Tschetschenienkrieg oder die Union mit dem besessenen Staatschef Weissrusslands, dem «roten» Lukaschenko.

Alles, was den Dollar betraf, verstrickte die Sowjetmenschen in endlose Erniedrigungen. Der Schriftsteller Anatoli Pristawkin, heute als Vorsitzender der Begnadigungskommission des Präsidenten ein wichtiger Mann im Staat, erzählte mir, wie er während des «reifen Sozialismus» nach Überprüfung seiner Loyalität sich für sein eigenes Geld auf eine Kreuzfahrt für Schriftsteller durch mehrere europäische Länder begeben durfte und als «Taschengeld» für alle diese Länder insgesamt 20 Dollar bekam. In Frankreich las er auf der Strasse einen Regenschirm mit verbogener Spitze auf, bog die Spitze gerade und brachte den Schirm seinem Schwiegervater als teures Geschenk «aus dem Ausland» mit. Er konnte es sich nicht erlauben, auf eine gebührenpflichtige öffentliche Toilette zu gehen oder unterwegs einen Krug Bier zu trinken. Kein Wunder, dass ein anderer Sowjetmensch, der bekannte Eishockeyspieler N., in Schweden von der Polizei verhaftet wurde, weil er einen Spielautomaten ausgeräumt hatte, und die renommierte Malerin W. dabei ertappt wurde, wie sie in einem Londoner Geschäft Handschuhe klaute. Anmerken möchte ich, dass sie alle bei sich zu Hause keine armen Leute waren, aber sie hatten eben keine Dollars.

Dies alles geschah in einer Zeit, als der Eiserne Vorhang schon stark rostete, Leonid Breschnew westliche Autos sammelte und die Sprösslinge der Mitglieder des Politbüros, des obersten Gremiums der KPdSU, auf Safari nach Afrika reisten. «Jedem das Seine», wie auf dem Tor eines Nazi-KZ geschrieben stand. Doch so wie auf einem Bild von Hogarth während der öffentlichen Hinrichtung eines Diebes sein Kollege einem gaffenden Gentleman in der Menge die Taschenuhr stiehlt, konnten sogar die gestrengen sowjetischen Gesetze die nach wirtschaftlicher Freiheit und persönlichem Reichtum gierenden Devisenschieber nicht aufhalten.

Ein alter Moskauer Taxifahrer erzählte mir, bei ihm im Taxidepot habe es verwegene Burschen gegeben, die sich trotz den strengen Verboten sogar in jenen Zeiten von Ausländern nicht in Rubel, sondern in Dollars bezahlen liessen. Einige von ihnen waren nach einem Gefängnisaufenthalt (Devisenvergehen fielen wie Spionage, «antisowjetische Tätigkeit» und «Verleumdung der Gesellschaftsordnung» stets in die Kompetenz des KGB) in den neuen Zeiten zu reichen Leuten geworden. Andere verschwanden für immer im Gulag.

Eine Art Devisenpuffer zwischen Ost und West waren neben den Touristen in noch grösserem Ausmass die Studenten aus den sozialistischen Ländern, namentlich aus Polen, wo der Dollar schon damals frei ver- und angekauft wurde. Die unternehmensfreudigen Polen erwarben Dollars bei Moskauer Devisenschiebern, setzten sie bei sich zu Hause fünfmal so teuer ab, brachten für die erzielten Zloty-Gewinne Ausschussware nach Moskau (bei uns war damals wahrscheinlich alles Ausschussware ausser den kubanischen Zigarren des Genossen Fidel Castro), verkauften diese gegen Rubel und kauften für die Rubel Devisen. So schloss sich der Kreis.

Bemerkenswert ist, dass die - von den Machthabern so genannten - Dissidenten, die Vorkämpfer der Menschenrechte, wie auch die oppositionellen Literaten und Künstler sich niemals Dollars geben liessen, da sie zu Recht befürchteten, damit den KGB zu provozieren, was zwangsläufig zur Verhaftung geführt hätte. Ich weiss noch, wie mir, da ich 1979 aus dem Schriftstellerverband ausgeschlossen worden war, der auf Druck von oben nach Deutschland emigrierte Dichter Juri Kublanowski «der Armut wegen» 100 Dollar schickte. Ich bat den «Postboten», einen deutschen Slawistikstudenten, höflich, mir mit dem schönen Scheinchen im Devisengeschäft «Berjoska», zu dem Russen der Zutritt verwehrt war, für die gesamte Summe Gin, Whisky und Bier zu kaufen. Darauf betrank ich mich mit einem Freund wie nie zuvor im Leben.

Doch dann brachen neue Zeiten an. Gorbatschew verkündete unter der Losung «mehr Sozialismus» die Perestroika, aber die totalitäre Maschine, einmal ausser Takt geraten, kam völlig ausser Kontrolle, und unser Land schlidderte dorthin, wo es sich jetzt befindet. Nämlich in den nach Marx benannten «Wilden Kapitalismus», der - unter grossen Schwierigkeiten zwar, aber doch - mehr und mehr ein «menschliches Gesicht» erlangt.

Ich persönlich war damals überzeugt (und bin heute froh über meinen Irrtum), die Veränderungen würden ein oder höchstens zwei Jahre Bestand haben und ungefähr so enden wie der Prager Frühling von 1968. Und ganz ähnlich dachten offensichtlich auch die Bolschewiken.

Als es möglich wurde, ins Ausland zu reisen, was ich 1988 erstmals tat, tauschte man mir zu meiner Verwunderung 300 sowjetische Rubel in Dollars um, und zwar zum lachhaften «offiziellen Kurs», demzufolge 1 Dollar dem Gegenwert von 0,6 Rubel entsprach. Ausserdem rückte die Aussenhandelsbank, der einzige Deviseninhaber auf Unionsebene, einen Teil meiner Honorare aus dem Westen heraus, auf die ich früher selbstverständlich keinen Zugriff gehabt hatte. Doch schon bald wurden Individualreisen ehemaliger Sowjetmenschen ins Ausland zu etwas Alltäglichem, und man liess die Reisenden nicht mehr zu einem derart günstigen Tarif tauschen. Gleichzeitig kurbelte der Staat die Inflation an. Der Wert der heute eingenommenen Rubel (im Volksmund «hölzerne Rubel») schrumpfte in einem Tag auf die Hälfte. Dafür konnte man jetzt in fröhlicher Runde für 15 bis 20 Dollar im Restaurant essen, ohne zum Dessert eine Gefängnisstrafe befürchten zu müssen.

Die Devisenkonten bei der Aussenhandelsbank wurden erneut «eingefroren». Dennoch tauchte neu die Möglichkeit auf, in den tagtäglich wie Pilze aus dem Boden schiessen Wechselstuben Dollars zu kaufen und dort auch nötigenfalls wieder Dollars zu verkaufen. Und dies ungeachtet des Umstands (o Dollar, Dollar! o rätselhaftes, paradoxes Russland!), dass der entsprechende «Devisenparagraph» des Strafgesetzes bis in die jüngste Zeit gültig geblieben ist. Trotz Perestroika, neuem Denken und zwei vereitelten kommunistischen Putschversuchen hätte man also weiterhin jeden einbuchten können, der Dollars in Umlauf brachte. Praktisch griff der Paragraph jedoch nicht mehr, und die Menschen, allmählich kühner geworden, kauften und verkauften die Dollars nunmehr bereits zu utilitären Zwecken. Die einen, die Käufer, um der Inflation zu entgehen oder im Westen billig Ware einzukaufen und sie in Russland wieder zu verkaufen; die anderen, die Verkäufer, die im Westen oder bei sich zu Hause Dollars verdient oder sie von Verwandten bekommen hatten, um Bargeld in Rubelform für den Warenumschlag, fürs Business oder einfach fürs tägliche Brot zu haben. In den Worten des damals regierenden Gorbatschew gesagt: Der Prozess war losgegangen.

Die einen wie die anderen trafen sich unterm Dach der Wechselstube, welche von beiden Seiten «Prozente» bekam, wie das halt an jedem Punkt des Erdballs, an dem es keine totalitären Regimes gibt, üblich ist. Und wenn es zunächst noch einen schwarzen Devisenmarkt gab und sich in der Nähe der Wechselstuben verdächtige Gestalten herumtrieben, die einen «günstigeren Wechselkurs» anboten, so ist jetzt an derlei Gestalten kein Bedarf mehr. Der schwarze Markt ist zum offenen Markt geworden, wo man weniger Gefahr läuft, dass einem während des Tauschs der Kopf eingeschlagen wird oder Blüten untergejubelt werden.

«Mr. Dollar» ist für die neuen Zeiten gut gerüstet, und was sich derzeit in Russlands Weiten ereignet, dürfte sich überall dort, wo es neu die grünen Scheinchen gibt, ganz ähnlich abspielen.

Was auffällt: Der erste Rummel und die erste Angst sind allmählich einem gleichgültigen, fast prosaischen Verhältnis zum Dollar gewichen. Trotz einem staatlichen Gesetz, das vorschreibt, dass auf dem Gebiet des Landes nur die Landeswährung verwendet werden darf, und trotz dem Hinweisschild an der Tankstelle, bei der ich immer tanke: «Wir nehmen keine Dollars», streunt «Mister Dollar» wie Kiplings Kater ganz von allein durch Russland. In Dollars werden Gehälter ausgezahlt, Bestechungsgelder entgegengenommen, Dienstleistungen und gekaufte Waren abgegolten, Dollars werden verschenkt, Dollars werden vererbt. Gewöhnlich geht das alles, nach einem russischen Jargonausdruck, «an der Kasse vorbei», das heisst, es wird nirgends offiziell registriert.

Kürzlich wurde das Auto eines Bekannten, eines Journalisten, auf einer Moskauer Strasse von einem Offizier der Verkehrsmiliz angehalten. Der Offizier forderte wegen irgendeines Verstosses gegen die Strassenverkehrsverordnung 50 Dollar (selbstverständlich, um sie in die eigene Tasche zu stecken). «Ich habe nur einen 100-Dollar-Schein», versuchte der Verkehrssünder sich herauszureden. «Ich kann wechseln», erwiderte der Offizier mit dem breiten Lächeln des freien russischen Menschen und gab ihm tatsächlich zweimal 20 und einmal 10 «bucksy» (wie es im russischen Amerikanisch heisst) zurück. Vor nicht allzu langer Zeit hätten die beiden Geschäftspartner noch 10 bis 15 Jahre Gefängnis bekommen.

Aber diese Zeiten sind vorbei und neue noch nicht wirklich angebrochen. In Moskau und anderen Städten gleichen sich die Preise dem westlichen Standard an, ja sie sind oft sogar höher als jene, während die monatliche Durchschnittsrente umgerechnet ungefähr 60 Dollar beträgt. Zur Ära des Übergangs gehören die im Westen Orgien feiernden «neuen Russen», aber auch der nie ganz aufgeklärte Skandal aus dem vorigen Jahr, als während des Präsidentenwahlkampfs der bekannte TV-Boss L. von der Wache aufgehalten wurde, als er das russische Weisse Haus mit einem Pappkarton verliess, der mehrere hunderttausend Dollar («cash», wie man im Russischen jetzt sagt) enthielt - offensichtlich die Bezahlung für den Wahlkampf. Oder jene Episode, als der nun in Ungnade gefallene General Lebed bei seinem Besuch des traditionsreichen Moskauer Maly-Theaters voller Rührung über die Schauspielkunst hinter den Kulissen auftauchte und der Direktion für theatralische Belange 10 000 Dollar aushändigte.

Und das Gesetz? - Ach, das Gesetz . . .

In Moskauer Geschäften findet man oft merkwürdige Preisschildchen in der Währung «VE». Ein Staubsauger zum Beispiel kostet 500 VE. Ganz Unbedarfte finden unter dem Preisschildchen die Erklärung für diese Bezeichnung: VE = 1 $. «Aber was heisst denn nun VE?» fragt trotzdem ein Käufer. «Verrechnungseinheit», antwortet der Verkäufer. Der Käufer versteht noch immer nicht: «Also, wie soll ich bezahlen, in Dollars oder in Rubeln?» Worauf die Antwort meistens lautet: «Wie Sie wollen.»

«Wie Sie wollen» - darum hat sich die Rubelinflation stark verlangsamt, und man kann Rubel nunmehr mindestens einen Monat oder zwei ohne spürbare Verluste aufheben. Dafür kostet jetzt eine Portion sibirische Pelmeni im Restaurant des Zentralen Schriftstellerhauses 15 Dollar - pardon: VE.

Und in Moskau erzählt man sich jetzt den Witz von einem «neuen Russen», der nach der Rückkehr von einer Reise in die USA lautstark seine Freunde von seiner umwerfenden Entdeckung informiert: «Stellt euch vor, Jungs, unsere russischen bucksy und deren amerikanische Dollars sind ein und dasselbe!» Klingt zwar einfältig, doch die Erkenntnis kommt der Wahrheit ziemlich nahe.

Jewgeni Popow ist Schriftsteller und lebt in Moskau.


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