NZZ Folio 02/94 - Thema: Städte   Inhaltsverzeichnis

Bad Weltstadt

Ein Berliner in Zürich auf der Suche nach dem dem Städtischen.

Von Wolfgang Büscher

ÜBER SCHWABEN muss ich eingenickt sein. Als ich wieder aufschaue, sehe ich den Doktor. Ein langes Rezept schreibt er aus, Vers auf Vers. Ich sehe sein müdes Mondgesicht jenseits des Schreibtischs, sein in einen altmodischen Zweireiher gepacktes Übergewicht. Es dunkelt schnell im Sprechzimmer. Ohne von seinem Schrieb zu lassen, beginnt der Dichterdoktor zu sprechen, leidenschaftslos. «Glauben Sie», hebt er an, «glauben Sie, Zürich sei eine tiefere Stadt?» Er fixiert mich. Ich weiss jetzt, wer er ist. Bevor ich antworten kann, drückt Dr. Benn auf einen Knopf. Rasend schneller Fall. Mein Stuhl und ich sausen ins Nichts. Dann ein Ruck. Eine Landung. Ein Engel sagt: «Mesdames et Messieurs, nous venons juste d’atterrir à Zurich.»

Der erste Eindruck fällt günstig aus. Zürich ist langsam. Eine Stadt, deren Telefonseelsorge im Zeitalter der Hotlines «Die dargebotene Hand» heisst, hat Zeit, selbst in der Not. So leutselig und arabesk gegrüsst zu werden wirkt lindernd. Die akustisch dargebotene Hand streicht kühl über die Stirn des krisengeschüttelten Anrufers, und er fühlt: Nichts ist so heiss, dass es sich lohnt, darüber die gute Form zu vergessen. Tags darauf im Stadtbad Bungertwies. Ein Mann sitzt an einem niedrigen Tisch, vor einer alten Continental- Schreibmaschine. Auf ihr tippt er einen langen amtlichen Brief an den lieben Jules. «Du und Deine Amtskollegen wissen um die immer wieder geäusserten Begehren, ebengenanntes Verfahren voranzubringen.» Und so fort, eine ganze enggetippte Seite lang, und sie wird nicht die letzte sein. Er nimmt seine Pfeife, denkt nach, pafft nach, liest nach, was er geschrieben hat, setzt an zum nächsten Satz. Ein Wunder der Langsamkeit. Ein Unikum und sein Unikat. In der Welt der Kurzbriefe und Faxe ein richtiger Brief.

Ein Stadtplan muss her. Sehr gross ist er nicht, Zürich passt zwischen vier Falten. Weltstadt made in Switzerland steht darauf. Was wohl heissen soll, Zürich sei eine Weltstadt ohne die Qualitätsmängel anderer Städte von Welt. Bad Weltstadt sozusagen, edelsüss wie Schweizer Schokolade, handmade, mechanisch und teuer wie eine Schweizer Uhr.

Der Himmel über Zürich hängt voller Uhren. Mögen sich Grössere mit ihren Menschenmillionen brüsten, mit den Taktzeiten ihrer Geburten oder mit ihrer Mord- und-Totschlag-Frequenz je Minute. Zürich kann sich rühmen, Gott und der Zeit einen gemeinsamen Tempel errichtet zu haben. Der Kirchturm von St. Peter trägt eine der grössten Uhren Europas, mit einem Zifferblatt von acht Meter siebzig Durchmesser. Angesichts des eher bescheidenen Ausmasses der Altstadtkirche bringt die XXL-Swatch eine etwas unzürcherische Disharmonie ins Stadtbild. Der St.-Peter-Kirchturm steht da wie ein Schulbub, dem man eine viel zu grosse Siegermedaille um den Hals gehängt hat.

«Chan ich ine hälfe?» Man lungert in der Schalterhalle der Schweizerischen Bankgesellschaft nicht ohne triftigen Grund herum und gafft zur Decke. Dabei lohnt es sich, auch auf die Betrachtung dieser Zürcher Bankuhr ein wenig Zeit zu verschwenden. Ihr Zifferblatt ist ein aufgemalter Globus, von unten gesehen. Die Zeiger drehen sich um den Südpol. Irgend etwas stimmt nicht mit der Uhr. Es dauert eine Weile, bis man die vertraute Fälschung bemerkt. Die vom Bildmittelpunkt, eben dem Südpol, weit entfernte nördliche Hemisphäre – Europa, Nordamerika – bläht sich auf wie ein Ballon. Das viel nähere Südamerika und Afrika hängen als dünne Fransen daran. Gewöhnlich ist in perspektivischer Darstellung das Nahe gross, und das Fernere wird immer kleiner. Hier ist es umgekehrt. Und stände ich selbst am Südpol, sagt uns diese Weltbilduhr, sähe ich die Welt von Norden.

Das Ticken der Zürcher Uhren wird gedämpft durch das Plätschern der Zürcher Brunnen. Das sind keine grossen, barocken Adelsfontänen. Dafür wäre gar kein Platz auf den engen Plätzen und Gassen, an denen die Brunnen, ein wenig versteckt oft, liegen. Ihr sparsames Rinnen erinnert den Fremden daran, dass er durch eine reformierte Bürgerstadt wandert. «Gotzforcht», Gottesfurcht, und Arbeit hatte Huldrych Zwingli gepredigt, in dieser Reihenfolge. Zürichs Brunnen wären undenkbar im durch und durch säkularen Berlin und erst recht in der Zeitmaschine New York. Sie unterspülen die absolute Herrschaft der Uhr. Sie wahren Zwinglis strenge Balance. Uhren und Brunnen: vermessene Nutzzeit und gemessen dahinfliegende, unnütze Wasserzeit. Jeder Spaziergänger kann das Carpe diem der Uhren jederzeit für ein paar Minuten in der Zeitlosigkeit der Brunnen ertränken. 

 Zürich ist diskret bis zur Selbstverleugnung. Die Diskretion der Banken mit ihren berühmten Nummernkonten passt zu gut ins Bild, um ein bloss zufällig in Zürich ausgeheckter Wettbewerbsvorteil zu sein. In dieser Stadt kann es geschehen, sagt man, dass der Fremde in einer Privatwohnung ein Bild eines alten Meisters entdeckt, nicht etwa protzig im Wohnzimmer zur Schau gestellt, sondern versteckt im dämmrigen Flur, garderobenverhangen. Wer es nicht kennt, geht vorüber. Nur der Kenner bemerkt es. Auf sein erstauntes Zweifeln hin wird man ihm antworten: «Doch, das hat der Manet schon selber gemalt.»

Ein reiches Zürcher Ehepaar, erzählt man mir, legte sich einen zweiten Rolls-Royce zu, von exakt derselben Farbe und, bis auf eine Ziffer, mit demselben Kennzeichen wie ihr erster. Alle Welt denkt, man besitze nur einen. Man hat aber stillvergnügt zwei. Und wer schon im Fraumünster war, um die berühmten Chagall-Fenster zu sehen, dem mochte ein unscheinbarer Herr auffallen, der sie gleichfalls betrachtet. Hatte er nicht einen eigenartigen Glanz in den Augen? Der Sponsor der Fenster blieb bis zu seinem Tod anonym.

Der Verfeinerung der Diskretion sind keine Grenzen gesetzt. Die drei Damen zum Beispiel, die im kommunistischen Traditionslokal Cooperativo zu Mittag essen, tragen diese lässigen bunten Schals, deren Botschaft der unkundige Blick nicht zu deuten vermag. Nur der Habitué erkennt den wahren Wert der Damen an der 500fränkigen Seide aus dem Kreis 4. Es wäre das Ideal des perfekten Bankraubs: es unmaskiert tun und dabei dermassen uniform unauffällig aussehen, dass aus den Erinnerungen der achselzuckenden Zeugen partout kein Phantombild entstehen will.

Eine leise Spur von Gewalt zieht sich vom Rennweg her durch die Schlüsselgasse. Hier ein Loch in der Scheibe, dort das zerborstene Schaufenster einer Boutique. Das waren die Hausbesetzer am Tag der Räumung. Ein Unfall sei geschehen, entschuldigen sich Angestellte jener Boutique. «Sonst sieht das nicht so aus bei uns», heisst es im nächsten Geschäft. Ich glaube es blind.

Mit ihren indiskreten Aussenseitern tut sich die Stadt schwer. Liberalität und Stadtbildpflege liegen im Streit. Die Tramstationen hinterm Bahnhof umwehen Haschisch-Schwaden und das monotone «Stoff, Stoff» der ambulanten Kleindealer. Einerseits toleriert man den öffentlichen Heroinkonsum, andererseits versucht man, das Treiben zum menschenleeren Industriegebiet hin abzudrängen. Hinter dem Bahnhof hauste auch die mittlerweile zweite Hausbesetzergeneration. Auch von dort soll sie fort, am besten an den Stadtrand oder noch weiter weg, wie anderes auch. Dabei ist ihr Bestreben, wahrgenommen zu sein, in der Stadt, als Teil der Stadt, offenkundig.

Die Stadtoberen sollten ihre Besetzer einmal genauer betrachten und umgekehrt. Ähnlichkeiten sind zu entdecken. Der Umbau des Zürcher Hauptbahnhofs läuft unter dem seltsamen Motto «Der saubere Bahnhof». Eine Tiefbaumassnahme ist aber kein Hausputz, und ein saubererer Bahnhof als dieser existiert ohnehin nicht. Überall auf der Welt sind Bahnhofskneipen schäbig und namenlos. Hier, im «Les Arcades», trinkt und plaudert ein gediegenes Publikum, während es auf die Vorortszüge wartet.

So sauber und schön Zürich ist, so ästhetisch sind seine besetzten Häuser – was nichts gegen sie sagt. Nur geben die Keith Haring und A. R. Penck nachempfundene Bemalung und die riesigen Pappmaché-Putten eher ein Bild von Gegenkultur als von Wohnungsnot. Not, die nichts ist als Not, wohnt in Slums und Containern. «Besetzt» steht auf einem der Transparente, blau auf gelb, in klassischer Bodoni-Schrift. Das Besetzerlogo unten rechts, der Kreis mit dem Blitz, wirkt wie ein kleines, feines Designerzeichen. Das Café der Besetzer ist gewiss das ordentlichste Besetzercafé der westlichen Welt. Ein junger Mann räumt den aufgeräumten Raum ständig auf. Wenn gar nichts zu räumen ist, rückt er die leeren Stühle. Die Drohung der ersten Besetzer, «Züri brännt», hat ein zeitgenössischer Witzbold relativiert: «Züri brännt bald». Will sagen, Züri brennt nie.

Wenn es wahr ist, dass die Wahrheit oft hässlich ist, ist Zürich zu schön, um wahr zu sein. Grössere, brutalere Städte legen die Idee nahe, der Hass in ihnen komme von ihrer Hässlichkeit. Der Zürcher Hass, wenn er denn kommt, kommt von einer Überdosis Schönheit und Wohlstand. Die besetzten Häuser stehen inmitten völlig intakter Quartiere. Die adretten Geschäfte sind gleich nebenan, manche ahmen die Besetzerästhetik nach. Die benachbarte Schweizerische Speisewagengesellschaft stand vor der Entscheidung, ihren Personalruheraum entweder zu weissen oder zu blauen, wie immer. Da kam jemand auf die Idee, einen Sprayer zu engagieren. So wurde der Ruheraum der Schweizerischen Speisewagengesellschaft graffitibunt.

Durchsage im Tram Nummer vier auf der Limmatstrasse: «Taschendiebe sind keine angenehmen Fahrgäste. Besonders in der Vorweihnachtszeit treiben sie ihr Unwesen.» Es folgen detaillierte Ratschläge, wohin die Geldbörsen zu stecken seien und wohin besser nicht. Fahrgäste und Taschendiebe hören es mit Interesse.

Die Trauerfeier für Herrn von O. im schmucklos grauen Grossmünster beginnt wie überall in der christlichen Welt. Von der Kanzel herab die alten erhabenen, trostspendenden Redundanzen. «Leben wir, so leben wir dem Herrn. Sterben wir, so sterben wir dem Herrn.» Erloschen ist das lange, erfüllte Leben eines bedeutenden Bürgers der Stadt. Ein Leben, gelebt für die heimische Industrie, für das Zentralkomitee der Zürcher Zünfte, gelebt auch auf internationalem Parkett, gelebt der Kultur, der Kirche, der Offiziersgesellschaft. Nicht zuletzt wirkte der Tote als Familienvorsitzender derer von O.

Dabei will es der Pfarrer belassen. Unmöglich, alle Funktionen aufzuzählen. Er liest seinen Text vom Blatt, als lese er ihn zum erstenmal. Bei schwierigen Wörtern wie Hüftgelenkserkrankung stockt seine Rede. Respekt gebietend war der Verstorbene zur Lebzeit, von grosser innerer Würde. Die Seinen hat er, auch wenn er es nicht immer hat zeigen können, geliebt. Ein Mensch fester Überzeugung und gefestigter Weltbilder war er, bestimmt von der Angst, das alles zerfällt.

Unbewegt hören die Trauernden das Porträt des toten Patriarchen. Mäntel aus gutem Tuch, dezent. Gesichter, schwer zu beeindrucken, kaum zu erschüttern, alt. Die Männer sehen meist besser aus als ihre Frauen, die ein wenig unscheinbar neben ihnen sitzen. Ein Mann in den besten Jahren hält die Arme über der Brust verschränkt. Nicht einmal im Gebet löst sich die stolze Geste. Gesungen wird wenig. Ein Spiel für Orgel und Oboe strukturiert die Trauerfeier wie einen Festakt. Man nimmt teil. Schwer zu sagen, ob alle auch Anteil nehmen. Einer weint, ein älterer Herr. Es ist kein eruptives sizilianisches Schluchzen. Es ist wie ein Rinnsal am Hang, das kaum merklich einen verwitternden Stein befeuchtet.

Den einzigen Anflug von Dramatik bringt die junge Frau mit aufgelöstem Haar ins Spiel. Sie schleicht herein, als alle schon sitzen, drückt sich in die hinterste Bank, und als die Trauergesellschaft die Kirche verlässt, ist sie schon weg.

Ein alter Mann geht durch Hottingen. Ein kleiner, dünner Mann mit einem roten Strickhandschuh an der rechten und einem blauen an der linken Hand. Vor sich her schiebt er ein Wägelchen voller Reklameschriften. Er schiebt es am Hare-Krishna-Tempel und an der Akademie für Risikoforschung vorbei, an alten Häusern und stillen Villen, reservierten Parkplätzen, gehacktem Kaminholz. Auf den Briefkästen steht «Keine Reklame». Das stört ihn nicht. Alle kriegen seine Reklame. Jetzt fliegt dem Alten ein Züri-Sack vor die Füsse. Jemand hat ihn über die hohe Hecke geworfen. Es gibt Züri- Säcke in grau-gelber und solche in grau-blauer Farbe. Dieser ist grau-gelb. Zehn Franken zahle man ihm pro Stunde, sagt der Mann und zeigt ein feines Lächeln. «Ein Hobby für Pensionierte.»

In Hottingen ist es still. Selbst die Baustelle an der Ecke arbeitet beinahe geräuschlos. Ein weisses Taxi gleitet vorüber. Kein Mensch auf der Strasse. Keine freilaufenden Kinder. Kein Hund bellt. Ist hier jemand? An einem Zaun findet sich ein Lebenszeichen, ein Zettel. «Hundebesitzer! Bitte Hundekot nicht auf dem Trottoir liegenlassen. Robidog benützen.» Kein Gramm Hundekot liegt in Hottingen herum, ich schwöre es bei allen Hunden Berlins, durch deren Hinterlassenschaft ich täglich wate. Berlin hat mehr Hunde als Zürich Einwohner und keinerlei Hemmungen, ihnen überall zu gestatten, was sie nicht lassen können. Zürich, du hast es besser. Du hast Hunde und Menschen mit Manieren und diesen geheimnisvollen, wundertätigen Robidog.

Am Zürichberg liegen die Gräber von Georg Büchner und James Joyce. Seit Ulrich von Hutten hat die alte Bürgerstadt viele aufgenommen, die nicht wussten wohin. Diese Offenheit scheint im krassen Gegensatz zum Zürcher Traditionalismus zu stehen, zur Hermetik der Zünfte, in denen altes Geld und alteingesessene Patrizier, gut abgeschirmt gegen Fremde und Neureiche, unter sich sind und bleiben, um sich einmal im Jahr, beim Sechseläutenumzug, dem Volk zu zeigen.

Trotzdem – oder gerade deswegen? – mischt sich in die Enge Zürichs und seiner Altstadtgassen eine ungezwungene Internationalität. Sicher, die Stadt will Käufer, Kunden, Besucher. Sie assimiliert aber auch Fremdes. Lässt sie es nicht in die Zünfte, so lässt sie es doch in die Sprache. Der warme, träge Strom des Züritüütsch führt viele fremde Partikel mit sich. Der Soldat dient in seinem Detachement , die Villa hat ihre Dépendance , und die Asiatin im Altstadtladen verkauft Brot oder Bücher in reinem Schweizerdeutsch. Sprachverwehungen finden sich im Idiom der Leute – «Chönnt ich bitte es Pack Couvert ha?» – in der Papeterie ebenso wie in der Bar an der Ecke. Jemand zahlt, sagt «merci » und geht. «Ciao», schallt es ihm nach.

Als Wladimir Iljitsch Uljanow am 2. April 1917 sein Zimmer an der Spiegelgasse 14 auf immer verliess, muss er guter Dinge gewesen sein. Über ein Jahr lang war der Gestank der Hinterhofmetzgerei zu ihm aufgestiegen, waren seine Beschwerden vergeblich gewesen. Der Furor, mit dem er daheim in Russland das Kleineigentum als Keimzelle des Kapitalismus verfolgte, mag sich am Anblick der Spiegelgasse gemästet haben. Sie hat ihn überlebt. Die Armeleutegegend von damals sei heute ein beliebtes Nostalgiequartier, sagt ein Herr, der mit Lenin den Blick aus dem Fenster und den Kinnbart gemeinsam hat.

Lebte Lenin heute hier, träfe er vielleicht Lena. Auch sie kommt aus Moskau, doch sie will nicht zurück. Sie hat sich langsam nach Westen vorgearbeitet, durch die Belgrader Animierbars in jene von Zürich. Lenin und Lena, das hätte der Welt manches erspart. Er hätte sich Arbeit gesucht in einem der Antiquitätenläden oder bei der kleinen Filmproduktion nebenan. Ein tüchtiger Mann und Anwalt wird immer gebraucht. Mittags hätten sich die zwei im Café Schober auf eine Tasse Schokolade und ein Stück Apfelkuchen getroffen, und von seinem ersten Lohn hätte er ihr in der Chapellerie Natascha einen Sommerhut gekauft.

Allmählich hätte ihm Lena die Rückkehr ausgeredet, und er hätte daran gedacht, sich selbständig zu machen. Lenin hätte alt werden können in der Spiegelgasse und Kleinunternehmer.

Wolfgang Büscher ist freier Journalist in Berlin.


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