«Wollen sie sich lieber den sanierten Oberklass-Slum, den Mittelklass-Slum entlang des Kanals oder den Unterklass-Slum unter der Autobahnbrücke ansehen?» Phichet Sanitsawong empfängt seine Gäste im Slum Klong Toey gerne mit einer provokativen Frage. Sein ernster Gesichtsausdruck wirkt etwas aufgesetzt und vermag das gutmütige Lächeln dahinter nicht zu verbergen. Die ruckartigen Bewegungen verraten seine Aufregung und spannen sein viel zu enges Hemd gefährlich in den Nähten. Nur der klebende Schweiss scheint es noch zusammenzuhalten. Der kleingewachsene, leicht rundliche Aktivist geniesst es sichtlich, seine Besucher und Besucherinnen über die Lebensbedingungen in seinem Slum aufzuklären. Als erfahrener Vorsteher einer Selbsthilfeorganisation weiss er über die Missverständnisse und Vorurteile Aussenstehender bestens Bescheid. Deshalb bemüht er sich immer, den Slum in seiner Vielfalt darzustellen. «Den besten Eindruck bekommen Sie auf einem Rundgang durch die verschiedenen Viertel des Slums. Wenn Sie mir bitte folgen wollen . . .»
Phichet weiss, dass sich kaum alle zum Bangkoker Slumkomplex von Klong Toey gehörenden Quartiere in einem halben Tag besichtigen lassen. Zu gross ist das ungefähr hunderttausend Einwohner zählende Armenviertel, zu zahlreich und verwinkelt sind die Gassen und Strässchen, zu weit liegen die Viertel auseinander, als dass sie innert nützlicher Frist erwandert werden könnten. Zudem ist die Luft heiss und stickig - keine Verlockung zu stundenlangen Spaziergängen. Trotzdem lädt Phichet immer wieder Gruppen zur Besichtigung ein: Er will aufmerksam machen, sensibilisieren.
Als dichtes Band von Häusern und Hütten schmiegt sich der Slum Klong Toey auf ungefähr drei Kilometern Länge an das Gelände des Flusshafens von Bangkok, der wichtigsten Anlegestelle Thailands. Schwerbeladene Last- und Lieferwagen kriechen über die chronisch verstopfte Expresshochstrasse, die einen Bogen über den nördlichen Teil des Slums schlägt. Darunter haben sich die ärmsten der rund hunderttausend Slumbewohner einquartiert. Die Stadtautobahn spendet Schatten und bietet Schutz vor den heftigen Niederschlägen - und ersetzt damit das Dach über dem Kopf.
Auch das Bahntrassee verläuft ein Stück weit quer durch den Slum. Die stündlich passierenden Güterzüge fahren hier im Schritttempo und stossen alle paar Meter schrille Warnsignale aus. Dementsprechend fühlen sich die Leute in dieser Schneise einigermassen sicher. Sie nutzen den Platz der Geleise in der sonst dicht überbauten Umgebung für verschiedene Geschäfte - für eine Wäscherei, eine Schreinerei, einen Friseursalon oder Verkaufsstand - oder einfach als Transportweg und Abkürzung, um die engen Gassen zu meiden.
«Bei derart dicht beieinander wohnenden Menschenmassen ist es nicht einfach, Ordnung zu wahren. Aber sehen Sie selbst! Dank unseren Abfall- und Begrünungskampagnen haben wir nicht umsonst den Ruf des saubersten und grünsten Slums Bangkoks. Die Leute begreifen allmählich, dass sie ihr Lebensumfeld selbst mitgestalten können.» Stolz klingt aus Phichets Worten, auch wenn seine Aussagen an jene eines abgebrühten PR-Mannes erinnern, der ein bescheidenes Produkt möglichst gut zu verkaufen versucht. Trotzdem ist ihm ein Erfolg mit Entwicklungsprogrammen und -projekten nicht abzusprechen. Die Errungenschaften basieren in erster Linie auf einem umfassenden Netz von Beziehungen und Kontakten, die er in seinem vierzigjährigen Slumleben zu knüpfen vermochte. Er gehört jener Generation an, deren Eltern in den frühen fünfziger Jahren aus dem armen Nordosten Thailands nach Bangkok gezogen waren, um hier Arbeit zu finden. Dieser Trend hält bis heute im Zuge der Technisierung der Landwirtschaft an: Die Mehrzahl der Bewohner von Klong Toey ist entweder selbst aus den nordöstlichen Provinzen in die Metropole gekommen oder hat dort zumindest noch Verwandte. Trotz der ländlichen Herkunft seiner Eltern sieht Phichet sich als Städter. «Ich bin schliesslich hier geboren und aufgewachsen, wie die meisten meiner Freunde. Wir sind hier zu Hause und wollen auch hier bleiben.»
Als Trainer der Fussballmannschaft von Klong Toey ist Phichet weitherum bekannt. Seine grosse Fangemeinde weiss er auch geschickt für seine Programme zu motivieren. Und dank der Freundschaft mit dem ebenfalls in Klong Toey wohnenden Rockmusiker Suwit verfügt er über ein wichtiges Hilfsmittel: eine Lautsprecheranlage, die aus Kundgebungen nicht mehr wegzudenken ist. An Massenveranstaltungen wie Fussballturnieren oder Rockkonzerten sind die Leute am ehesten für gemeinsame Projekte zu gewinnen.
Phichet und Suwit wohnen beide seit ihrer Geburt in Klong Toey und kennen die Probleme der Bevölkerung genau. Das unterscheidet sie im wesentlichen von den fast dreissig im Slum tätigen Entwicklungs- und Hilfsorganisationen, die nach Phichets Geschmack zu wenig effizient arbeiteten und zu viele Mittel verpuffen liessen. Obschon die Hilfsorganisationen einiges zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Bewohner von Klong Toey beigetragen haben, müssen sie sich auch Kritik gefallen lassen. Am augenfälligsten ist das Missverhältnis von Aufwand und Ertrag bei den Schulen: Fast an jeder Ecke steht ein Schulhaus, und praktisch jede Organisation hat ihren eigenen Kindergarten. Sie übertreffen sich gegenseitig in Architektur und Ausstattung. «Wir sind ja froh, dass unsere Kinder jetzt bessere Ausbildungschancen haben als früher», sagt auch Suwit. «Aber im Schulbereich wird heute eindeutig überinvestiert. Welches Slumkind braucht schon einen Kindergarten, der aussieht wie ein Disney-Schloss mit Türmchen und Glasfenstern? Die Organisationen müssen aufhören, sich mit unnötigen Projekten zu konkurrenzieren.»
Ob sie nun als Musiker amerikanische Songs kopieren, als Näherinnen in Textilfabriken Billigkleider für Italien schneidern, als Nudelverkäufer vor der Shanghai Bank die Manager versorgen, als Lastenträger im Hafen japanische Videogeräte entladen oder als Konsumenten Coca-Cola trinken - die meisten Bewohner von Klong Toey stehen tagtäglich mit der globalen Industriegesellschaft in Kontakt. Mit den internationalen Gütern in Berührung zu kommen bedeutet aber noch lange nicht, auch über sie verfügen zu können. Die Hafenarbeiter laden die importierte Ware von den Schiffen, begutachten und bestaunen sie - und probieren sie vielleicht auch heimlich aus. Meist bleibt es aber beim Traum, einmal eine echte Omega-Uhr, eine Sony-Stereoanlage oder ein Philips-Handtelefon zu besitzen. Denn die kosten mehr, als die Männer in einem Jahr verdienen. Die vielen undichten Stellen in der das Hafenareal umgebenden Mauer und bei den Kontrollorganen erlauben es, dass trotzdem ab und zu Markenartikel im Slum auftauchen - den stolzen Besitzern ist es meist egal, ob ihr Vorzeigeobjekt gestohlen oder halblegal erworben wurde. Halblegal können die Waren auf einem Schwarzmarkt im zollfreien Hafenareal erstanden werden. Den Käufern bleibt dann lediglich das Problem, wie sie die Ware durch den Zoll schleusen.
Obwohl die Hafenarbeiter von Klong Toey tagtäglich den Fortschritt im eigentlichen Sinn des Wortes in ihren Händen halten, haben sie bis jetzt kaum vom wachsenden Handelsvolumen und der allgemein boomenden thailändischen Wirtschaft profitiert. Für sie haben sich in den vergangenen Jahren nur die Wünsche verlagert, ihre ökonomische Situation hingegen hat sich kaum verbessert. Die Strukturen ihres Zusammenlebens helfen ihnen dabei, sich in der ringsum sich verändernden Welt zu behaupten. Sie zählen auf nachbarschaftliche Hilfe und bauen auf die Unterstützung von Freunden und Verwandten. Wem es gelingt, ein möglichst dichtes Netz an Beziehungen zu knüpfen und zu pflegen, hat es im Slum einfacher. Denn materieller Wohlstand beeinflusst das soziale Leben und umgekehrt.
Dies gilt auch für Thanu und seine Freunde, die sich gerade zur abendlichen Trinkrunde in Thanus Hütte eingefunden haben. Sie kennen sich schon seit ihrer Kindheit und arbeiten heute als Lastenträger zusammen im Hafen. An einem durchschnittlichen Tag fällt dort für ungefähr 3000 Personen Arbeit an, um die sich etwa 5000 Bewerber bemühen. Die Chance auf Erwerbstätigkeit ist grösser, wenn man sich als Mitglied einer Gruppe bewirbt, da persönliche Beziehungen einzelner zu den Arbeitgebern dann allen zugute kommen. Viele der Arbeitgeber, Angestellte von Reedereien und Transportgesellschaften, wohnen ebenfalls im benachbarten Slum. Sie bevorzugen beim Anheuern Freunde und Bekannte, nicht zuletzt, um das Risiko von Diebstählen in Grenzen zu halten. Arbeitsverträge existieren nicht, meist handelt es sich ohnehin um nur wenige Stunden dauernde Einsätze. Damit fehlt beiderseits jegliche Absicherung - das Arbeitsverhältnis basiert auf gegenseitigem Vertrauen. Thanu hatte Glück im Unglück, als er sich vor ein paar Jahren Hände, Arme und Oberkörper an Chemiefässern verätzte: «Ich konnte über einen Monat nicht arbeiten», erzählt er. «Zum Glück war der Auftraggeber ein Freund. Er konnte bei der Firma wenigstens die Übernahme der Arztkosten durchsetzen.» Thanu schenkt sich Whisky nach. Er hat die Runde spendiert, womit er sich an eine stillschweigende Abmachung hält. Denn er war heute der einzige der Gruppe, der Arbeit gefunden hat, was ihn dazu verpflichtet, für das leibliche Wohl seiner Freunde zu sorgen. Morgen wird ein anderer an der Reihe sein.
Die zweite Flasche Whisky ist leer. Der betrunkene Thanu schreit nach seiner elfjährigen Tochter Atchara, die sich bisher im Hintergrund gehalten hat. Schweigend streckt sie ihre Hand nach dem Hundertbahtschein aus. «Eine Flasche Hong Thong, eine Flasche Soda und ein Sack Eis! Hier hast du hundert, den Rest kannst du behalten!» Alle lachen. Atchara ist schon weg. Sie weiss, dass das Bestellte genau hundert Baht kostet. Aber ihr Vater weiss nicht, dass ihr die Verkäuferin einen Sonderrabatt gewährt.
Wenn sie den Whisky abgeliefert hat, schleicht sich Atchara mit ihrem Gewinn aus dem Haus. Sie holt ihre gleichaltrige Freundin Jarungphon ab. Die beiden legen ihr Geld zusammen und kaufen sich an der nächsten Strassenecke eine Tube Leim. Zielstrebig eilen sie damit zur Koh Lao, der laotischen Insel. Auf diesem sumpfigen Feld hatten noch vor kurzem gut 600 Häuser gestanden. Eine Explosion in einer angrenzenden Lagerhalle, in der Fässer mit über 3000 verschiedenen Chemikalien aufbewahrt waren, und ein darauf folgender Grossbrand verwandelten das Wohnviertel in einen verseuchten Sumpf. Nur das verwinkelte Gassensystem hat den Brand überstanden. Die betonierten Gehstege sind heute bei Jugendlichen beliebt, die hier einen ruhigen Platz für den Konsum von Schnüffeldrogen finden. Geschnüffelt werden alle möglichen Chemikalien und Verbindungen wie Lack, Farbe, Verdünner und Leim.
Die Freundinnen gehen weit ins Feld hinein, an ihren Lieblingsplatz. Atchara tränkt ein Stück Tuch mit dem Leim, steckt es in einen Plastiksack, hält ihn an die Nase, atmet zweimal tief ein und reicht den Sack Jarungphon weiter. Sie sprechen nicht mehr und schauen sich bloss mit glasigen Augen an. «Wollt ihr mal dies versuchen?» fragt eine Stimme aus dem Halbdunkel. «Hier, Autolack. Das fährt richtig ein!»
Der junge Mann ist im Auftrag einer Bande unterwegs, die im Slum allgemein als Drogenmafia bekannt ist. Er selbst ist heroinsüchtig und steht unter dem Druck, der Mafia neue Kundschaft anzuwerben. Für die Mafia ist es nicht mehr so einfach, junge Leute zu gewinnen. Die Antidrogenkampagnen zeitigen allmählich Wirkung, und die immer beliebter werdenden Schnüffeldrogen sind als alltägliche Verbrauchsgüter ohnehin in fast jedem Laden legal erhältlich. Anderseits machen es die sich verändernden Familienstrukturen der Mafia leichter, junge Leute von sich abhängig zu machen: Mehr und mehr sind beide Elternteile arbeitstätig, leben getrennt oder nehmen sich sonst weniger Zeit für ihre Kinder, die, sich selbst überlassen, um so rascher in den Einflussbereich der Mafia gelangen.
Nebst Drogen verfügen die Mafiabosse über Geld, ihr zweites Machtinstrument. Die Mafia ist die einzige Institution, bei der die Slumbewohner jederzeit Geld borgen können, ohne eine Bürgschaft leisten oder ein Pfand hinterlegen zu müssen. Die Zinssätze sind sehr hoch. 20 Prozent pro Tag sind die Regel. Eine Schuld verdoppelt sich so innert fünf Tagen. Ein Krankheitsfall, ein Unfall oder andere kurzfristige finanzielle Belastungen bringen so manche Familie in einen Strudel von Abhängigkeiten. Kann die Schuld inklusive Zinsen nicht innert gebotener Frist beglichen werden, wird der Gegenwert entweder mit Gewalt eingetrieben, oder die Familienangehörigen werden zu Diensten für die Mafia gezwungen. Obwohl sie es sich ohne weiteres leisten könnten, denken die Bosse nicht daran, in eine bessere Wohngegend zu ziehen; ihre Machtbasis bleibt der Slum, wo sich ihre massiven Häuser augenfällig von den Holz- und Blechunterkünften der anderen abheben.
Das heterogene Erscheinungsbild des Slums hat viele Ursachen. Eine ist das staatliche Slumsanierungs- und Sozialwohnungsprogramm. So wohnen sowohl im sanierten Teil des Slums als auch in den Wohnblocks kaum mehr jene Familien, für welche die neuen Wohnformen vorgesehen waren. Lediglich etwa ein Drittel der ursprünglich umgesiedelten Slumbewohner lebt noch im neuen Quartier. Die anderen haben ihr Wohnrecht an Neuzuzüger verkauft und sind in den Slum zurückgekehrt. Gründe dafür gibt es, wie Phichet erklärt, verschiedene: Die neuen Wohnungen sind oft zu klein und lassen sich auf Grund der festen Bauweise weniger flexibel erweitern oder umgestalten als Holzhäuser. Zudem werden die Wohnungen meist fest zugeteilt, was Freundschafts- und Nachbarschaftsbindungen auseinanderreisst; und zahlreiche Einkommensquellen versiegen, da die Distanz zur Kundschaft zu gross wird und sich die Wohnungen für manches Gewerbe nicht eignen: Es macht wenig Sinn, im vierten Stock eines Wohnblocks eine Wäscherei oder eine Radioreparaturwerkstatt zu betreiben oder Bratspiesschen zu grillieren, wenn nur gelegentlich jemand hier vorbeikommt. «Wir brauchen die Nähe der Strasse und unserer Freunde», hört Phichet immer und überall wieder. Er versteht seine Leute. Auch er wohnt lieber in einem der dicht beieinanderstehenden Holzverschläge als in einem unpersönlichen Block. «Aber welcher Aussenstehende kann sich schon vorstellen, dass die Nähe von Freunden wichtiger ist als Wohnkomfort?»
Phichet hat sich von seinen Besuchern verabschiedet. Langsam schlendert er durch die Gassen. Auf dem Heimweg macht er noch einen Abstecher zum Slum Rong Mu, dem «Slum beim Schweineschlachthof», der bald einem Umsiedlungsprojekt zum Opfer fallen soll. Unter dem Matronat der Königin soll hier ein Park entstehen, eine grüne Lunge für die gestresste Bevölkerung Bangkoks. Wie er unterwegs an Abfallbergen vorbeikommt, steigt ihm der altvertraute, penetrantsüssliche Geruch in die Nase, eine Mischung aus Kot und verwesendem Fleisch. Das Blut der geschlachteten Tiere rinnt über die Strasse, überall liegen Plastiksäcke der Schnüffler und leere Whiskyflaschen herum. Kleine Kinder sammeln Knochen ein, wofür sie im Recycling-laden an der Ecke bis zu drei Baht pro Kilo erhalten. Phichet lächelt still vor sich hin. Diesen Ort hat er seinen Gästen bewusst vorenthalten, ebenso wie er sie um andere weniger ansehnliche Ecken des Slums herumgelotst hat. Er weiss genau, dass er mit dem Gelingen seines Abfallkonzepts geblufft hat. Das ist ihm aber egal. Denn er hat ein ganz bestimmtes Ziel: er will Klischeevorstellungen abbauen, den Leuten zeigen, dass auch in einem Slum Menschen leben, die sich zu organisieren und artikulieren verstehen. Und er versucht die Ablehnung zu bekämpfen, auf die Slumbewohner bei anderen Gesellschaftsgruppen stossen - sei es privat oder im Berufsleben.
«Nur allzuoft kommt es vor, dass ein Slumbewohner bei einer Stellenbewerbung auf Grund seiner Adresse zum vornherein abgelehnt wird», sagt Phichet. «Aber weshalb sollten wir unsere Herkunft verheimlichen oder uns ihrer schämen? Was wir heute brauchen, ist nicht fremde Hilfe, sondern Akzeptanz und Respekt. Auch wenn wir unsere Armut nie besiegen, die Probleme in unserem Slum nie ganz in den Griff bekommen werden - wir müssen der Welt zeigen, dass wir da sind, dass der Slum für uns Leben bedeutet und dass auch wir gern leben, sogar in einem Slum.»
Marco Pronk ist Diplomand am Geographischen Institut der Universität Zürich. Im Rahmen seiner Abschlussarbeit hat er 1992 für drei Monate im Slum von Klong Toey gelebt.