NZZ Folio 12/96 - Thema: Wunder   Inhaltsverzeichnis

Madonna!

Blutige Tränen und klingelnde Kassen.

Von Leonardo La Rosa

GOTTES WEGE sind unergründlich, und so begab es sich weder im Frieden des Ribatejo noch im Dämmerlicht einer pyrenäischen Höhle, sondern am Fuss zweier Hochspannungsmasten im nördlich von Civitavecchia liegenden Pantano, dass der Himmel ein Zeichen setzte.

Linkerhand haben wir eben die riesigen thermischen Kraftwerke von Italiens Elektrizitätsgesellschaft ENEL hinter uns gelassen, sind an einem zwischen mastodontischen Tankanlagen eingezwängten Friedhof vorbeigefahren und in die eukalyptusgesäumte Via Fontanatetta eingebogen, als der Taxifahrer auf das unauffällige Einfamilienhaus des ENEL-Angestellten Fabio Gregori zeigt, wo am frühen Abend des 2. Februars 1995 die fünfjährige Jessica ihren Vater mit den Worten aufschreckte: «Papa, die Madonna weint Blut.»

Gregori traute seinen Augen kaum, als er sich versichern wollte, dass ihn seine Tochter nicht auf den Arm nahm: Gleichsam aus dem Nichts materialisierten sich auf den Augen der gut vierzig Zentimeter hohen Madonnenstatue Blutstropfen und liefen ihr übers Gesicht. Er eilte in die Kirche, wandte sich zitternd an den Pfarrer und berichtete ihm das Vorgefallene. Pfarrer Don Pedro, ein Spanier, folgte ihm sogleich nach Hause, kniete vor der Statue nieder, und das Wunder wiederholte sich vor seinen Augen. Während der nächsten Stunden traten die Tränen im Beisein von verschiedenen Zeugen erneut auf, und trotz dem vereinbarten Stillschweigen liess sich die Nachricht keine vierundzwanzig Stunden geheimhalten.

Schon am übernächsten Tag setzte ein derartiger Zustrom von Gläubigen und Neugierigen ein, dass die Via Fontanatetta bald belebter war als der Petersplatz beim Ostersegen. Die Belagerung durch die Wundergläubigen nahm Formen an, dass für die Gregoris an ein normales Leben nicht mehr zu denken war. Der Familienvater, von Nervenanspannung und Schlaflosigkeit gezeichnet, entschloss sich deshalb, eine Polizeieskorte zu engagieren, welche die Statue in der nahen Pfarrkirche Sant' Agostino abgeben sollte. Dort hat sie ihren vorerst endgültigen Standort gefunden.

Der magere, struppige Hund, der mir schwanzwedelnd entgegenkommt, scheint der Mildtätigkeit der Christenheit noch nicht ganz zu trauen und bleibt auf Distanz. In den Pfützen auf dem riesigen ungeteerten Parkplatz spiegeln sich die Wolken, die vom Meer landeinwärts treiben. Der Informationscontainer der Azienda Soggiorno e Turismo der Stadt Civitavecchia ist verwaist, ein einziger Car aus Bari parkt an der Zufahrtsstrasse, und der Wind zerzaust die aus dem Inneren der Kirche übertragene Liturgie, der ausser mir und einem nordafrikanischen Bettler niemand lauscht.

Es scheint heute nicht der Tag, an dem der fliegende Devotionalienhändler Vincenzo Sorbo das grosse Geschäft macht. Nebst allerlei erbaulicher Literatur führt Sorbo in seinem Sortiment Replikate der aus dem herzegowinischen Medjigorje stammenden Gipsstatue zu 25 000 Lire, goldgerahmte Fotos des von blutigen Tränen gezierten Antlitzes, Hausaltare in Nippesformat zu 3000 oder 8000 Lire in der «versione musicale». In grosser Zahl finden sich überdies die in Italien so beliebten magnetischen Vignetten, mit denen man sich und sein Gefährt vor Unglück bewahrt - sollte einem der himmlische Schutz für einmal versagt bleiben, hilft bestimmt die eingravierte Bitte, sich anzuschnallen und vorsichtig zu fahren.

Kaum zwei Dutzend Pilger verlassen die Kirche, als der Priester nach einer Reihe von abschliessenden «Ave Marias» sie in Frieden entlässt. Gefragter als religiöse Paraphernalien ist eindeutig der gute caffè in der nahen Bar. Am Wochenende aber sei das jeweils ganz anders, erzählt Sorbo, dreissig, vierzig, ja sogar sechzig Reisebusse zähle man da, ganz zu schweigen von den Hunderten von Autos.

Don Augusto Baldini, der Vorsteher der Pfarrkirche, empfängt mich in seinem spartanisch eingerichteten Büro. Die Wand hinter ihm wird von einem Poster der Madonna in Weltformat beherrscht. Don Augusto bittet mich um eine Minute Geduld und wendet sich wieder einer Wirtschaftsstudentin zu, die Material über die ökonomische Bedeutung von Wallfahrtsorten zusammenträgt. Er gibt ihr Adressen, organisiert ein Treffen mit einem Abt und ermahnt sie zum Abschied, doch bitte vorsichtig umzugehen mit den Theorien, wonach die meisten katholischen Heiligtümer auf den Ruinen heidnischer Kultstätten stünden.

Don Augusto ist der Typ des im Süden oft anzutreffenden Pfarrer-Sozialarbeiters, der das Heil seiner Gemeinde nicht erst im Himmelreich gesichert haben möchte. Alles an diesem Mann ist Nüchternheit, Überlegung, Vorsicht. «Offiziell ist dies noch keine Wallfahrtsstätte», macht er gleich zu Anfang klar und setzt hinzu, dass die Kirche von sich aus auch keinerlei ökonomische Initiativen zu unternehmen gedenke. Das grosse Zelt, in dem an Regensonntagen die Messe gelesen wird, sei von einem anonymen Gläubigen gespendet worden, die Kleriker und Laien arbeiteten alle ausser der Köchin für Gottes Lohn, und die Kirche beabsichtige auch nicht, sich irgendwie an den «speculazioni» zu beteiligen. Mit einem Anflug von Ironie weist er darauf hin, dass das Projekt für eine grosse Wallfahrtskirche von der Stadtverwaltung und nicht von der Kirche stamme.

Seit die Madonnenstatue hier in Sant'Agostino untergebracht ist, wurden keine blutigen Tränen mehr beobachtet, die rund vierzig bisher registrierten Spontanheilungen schwerer Krankheiten sorgen jedoch dafür, dass der Strom der Pilger nicht abreisst. Doch Don Augusto mahnt zur Vorsicht: «Man muss abwarten, prüfen, sich Zeit lassen. Gewisse Krankheiten können auch nach langen Latenzzeiten wieder ausbrechen. Wir werden uns davor hüten, vorschnell von Wundern zu reden.» Die Pilgerreisen Schwerkranker stellen Civitavecchia jedoch vor bisher ungelöste Probleme, zumal keine Einrichtungen zu ihrer Beherbergung vorhanden sind; zurzeit werden sie im südlich gelegenen Santa Marinella untergebracht. Zu gegebener Zeit, räumt Don Augusto ein, werde man sich die Errichtung eines Hauses für solche Fälle überlegen müssen.

Der Blick des Wallfahrers, der sich in der nahen Trattoria stärken will, fällt zunächst auf ein Werbeplakat für einen «active drink», auf dem eine üppige Schöne an anderes als jungfräuliche Geburten denken lässt. Im Speisesaal finden sich weder Bilder der Madonna noch des Papstes, dafür Reproduktionen von Klimt, Kandinsky und ein grosses, Magritte nachempfundenes pseudosurrealistisches Gemälde. «Grazie a Dio», ruft die nicht gerade bigott wirkende Besitzerin, auf die Madonnina angesprochen, schränkt dann aber ein, dass sich mit den für Touristen gedachten Menus zu 25 000 bzw. 35 000 Lire kaum etwas verdienen lasse. Überdies bleibe mancher Stammgast des seit zehn Jahren bestehenden Restaurants wegen des Trubels um die Madonna aus. Die apulische Pilgergruppe, die lärmend den Speisesaal betritt, langt jedoch so herzhaft zu, dass sich damit der Verlust des einen oder anderen Stammkunden wohl verschmerzen lassen wird, grazie a Dio.

Monsignore Girolamo Grillo, der Bischof der Diözese von Civitavecchia und Tarquinia, hatte sich mit seiner anfänglich geäusserten Skepsis bös in die Nesseln gesetzt. Als die Gläubigen schon zu Tausenden das Anwesen der Gregoris belagerten, verbot er seinen Untergebenen, auch nur einen Schritt auf das Grundstück zu tun, und setzte noch eines drauf, als er in einem Interview zum besten gab, die Christen sollten sich nicht wie Einfaltspinsel und Dummköpfe verhalten. Er glaube nicht, dass sich im Pantano draussen etwas Übernatürliches ereigne. Als der öffentliche Druck wuchs und man mit einer Unterschriftensammlung gar seinen Rücktritt forderte, empfing er die Gregoris, meinte jedoch kurz darauf, er hoffe, es handle sich nicht um ein Wunder.

Der Grund für den Unwillen des Monsignore liegt in der in Italien epidemische Ausmasse annehmenden Ausbreitung abstruser Sekten, im regen Zulauf, dessen sich die unzähligen «maghi» und «maghe» erfreuen, im ganzen okkultistischen Hokuspokus, dem die Kirche paradoxerweise nur einen prononcierten Rationalismus entgegenzusetzen hat.

Um die Sache in geordnete Bahnen zu leiten, erklärte der Bischof sich schliesslich bereit, die Statue entgegenzunehmen, wobei er aus seiner Skepsis kein Hehl machte. Auf seine Veranlassung hin wurde die Madonna zuerst in Civitavecchia und dann in Rom geröntgt und tomographiert, um allfällige verborgene Mechanismen zu entdecken, ohne dass dabei etwas Auffälliges zutage getreten wäre. Kritiker wie Befürworter seiner ablehnenden Haltung waren jedoch sprachlos, als der Bischof am 4. April öffentlich bekannte, die Statue habe auch in seinen Armen geweint.

Jeweils am Mittwoch ist Monsignore fürs Publikum zu sprechen. Mit einem nachsichtigen Lächeln quittiert der Bischof die Verrenkung, mit der ich die zum Ringkuss ausgestreckte Hand in einen Händedruck zwinge. Noch lägen keine Resultate der von ihm eingesetzten Untersuchungskommission aus Naturwissenschaftern, Mariologen und Parapsychologen vor, sagt er. Trotz seiner eigenen einschneidenden Erfahrung wagt sich der Prälat nicht auf die Äste hinaus. «Als die Statue in meinen Händen weinte, habe ich mir gesagt, hier geht etwas Mysteriöses vor, also bitte ich die Wissenschafter, mir das zu erklären. Ich jedenfalls habe bisher noch nicht von einem Wunder gesprochen. Wer weiss, vielleicht kann uns die Wissenschaft in fünfzig Jahren eine rationale Erklärung für solche Vorgänge geben.»

Der etwa siebzigjährige, wohlbeleibte Bischof wirkt in seinem modern und funktional eingerichteten Büro eher wie ein Manager als wie ein Kirchenfürst. Seine klugen Augen haben jedoch eine menschliche Wärme, die man in weltlichen Chefetagen eher selten antrifft. «Ja, wir haben Beweise der göttlichen Gnade bekommen», bestätigt er die Worte Don Augustos, «viele -grazie?, nicht nur Heilungen, bei denen man ohnehin vorsichtig sein muss. Für mich zählen vor allem die spirituellen Folgen: Menschen, die wieder zum Glauben zurückfinden, Ehen, die wieder gekittet werden konnten, Drogensüchtige, die ihre Spritzen weglegten und ein neues Leben begannen.» Er erzählt von den Festen, die da draussen stattfinden, von den ersten Trauringen, die Paare der Madonna schenken, wenn sie sich wieder vereint haben. «Später verkaufen wir sie und unterstützen damit die Armen.»

Über die geplante Vermarktung des Marienwunders weiss er so gut Bescheid wie alle anderen. Doch aus der Politik will er sich heraushalten. Als die Statue beschlagnahmt wurde, weil die Konsumentenorganisation Codacons eine gerichtliche Untersuchung veranlasst hatte, pochte er laut und deutlich auf die Einhaltung der Verträge zwischen dem italienischen Staat und der Kirche. Dennoch werde ich den Eindruck nicht ganz los, dass Monsignore über das Wunder in seiner Diözese nicht besonders erbaut ist. «Wissen Sie, das Wichtigste ist die Familie», sagt er, bevor er mir sanft zu verstehen gibt, dass ich nun genug von seiner Zeit gestohlen habe.

Ironischerweise nahm Bürgermeister Pietro Tidei von der postkommunistischen Tochter des verblichenen PCI die Nachricht von den Vorgängen am Nordrand seiner Stadt weit bereitwilliger auf als Bischof Grillo. Bei einer Arbeitslosenquote von 19 Prozent kann auch ein Atheist nicht kleinherzig sein. Noch als sich der Konflikt zwischen dem Gericht, das die Statue für weitere Tests beschlagnahmen wollte, und der Diözese zuspitzte, dachte Tidei laut über die Möglichkeiten nach, die sich seiner Stadt dank dem religiösen Tourismus eröffnen könnten.

Bei den militärischen Behörden liess er nachfragen, ob sie Land für Parkplätze zur Verfügung stellen könnten, erwog, ausgemusterte Schiffe als Unterkünfte für Pilger herzurichten, und bezeichnete gar schon einen Ort, wo die neue, grosse Wallfahrtskirche zu stehen kommen könnte, für die der Architekt Alfiero Antonini bereits einen Entwurf vorgelegt hatte. Dass er sich etwas weit aus dem Fenster gelehnt hatte, musste er rasch feststellen. Von der linken Seite wurde ihm das Etikett «rotes Klerikerlein» verpasst, während ihm katholische Kreise mit einer Anzeige wegen Verunglimpfung der Kirche drohten. Tidei erklärte darauf, dass er zwar Kommunist und also Atheist sei und nicht an die Vorgänge draussen im Pantano glaube, dass es jedoch seine Pflicht als Bürgermeister sei, alle Bürger der Stadt zu repräsentieren und dafür zu sorgen, dass Pilger die nötige Infrastruktur vorfänden.

Nach der Beschlagnahmung der Statue begann zwischen Kirche und Gericht ein heftiges Tauziehen, begleitet von Demonstrationen Gläubiger, die die Herausgabe der inhaftierten Muttergottes forderten. Empörung rief schliesslich die vom Gericht geforderte DNA-Untersuchung des Blutes aller männlichen Zeugen des Wunders hervor, da die Untersuchung der Blutspuren ergeben hatte, dass es sich in der Tat um Blut handelte, allerdings um solches mit männlichen Merkmalen. Angesichts des Aufruhrs stellten die Behörden ihre Forderung nicht mit besonderem Nachdruck, um so weniger, als sich die Zeugen alle bereit erklärten, sich im Rahmen einer von der Kirche angeordneten Untersuchung auch dem DNA-Test zu unterziehen. Am 18. April wurde die Beschlagnahmung aufgehoben, und die Statue kehrte unter dem Jubel des Volkes zu Monsignore Grillo zurück.

In den Foyers und Gängen des Rathauses treffen sich Bürger und Beamte zum Schwatz und ignorieren die zahlreichen Rauchverbotsschilder. Der Pressesprecher Costantino Forno ist gerne bereit, die Anstrengungen der Stadtverwaltung zur Besserung des wirtschaftlichen Wohls der Bevölkerung vorzustellen. Herzstück des Wirtschaftsplans ist die geplante Zollfreizone, die, falls Rom nicht rasch genug reagieren sollte, notfalls direkt mit EU-Geldern finanziert werden soll. Und die Madonnina? Forno überhört die Frage geflissentlich und wendet sich dem Hafenausbau zu, für den bereits eine Summe von 180 Milliarden Lire bewilligt wurde. Als grösster Personenhafen Italiens fertigt Civitavecchia pro Jahr rund zwei Millionen Passagiere ab, für das Jubiläumsjahr 2000 werden deren fünf Millionen erwartet, zumal die Stadt, wie neben ihr der Flughafen Fiumicino und der Bahnhof Termini, den Status eines der drei Tore Roms erhalten hat.

«Künftig werden wir uns auf die Tourismusindustrie konzentrieren», verkündet Signor Forno, und in Gedanken an die verfallenen Badehäuschen und die ramponierte Grandezza der Palazzi am Lungomare will ich mehr wissen. «Themenparks», lautet des Rätsels Lösung. Geplant seien ein Archäologiepark bei den Trajan-Thermen, ein Spielpark sowie ein Nachtpark mit Betrieb rund um die Uhr nebst dem bereits realisierten Wasserpark. Die in letzter Zeit häufig auftauchenden Spekulationen über ein zweites Eurodisney dementiert er, drückt mir jedoch eine Presseerklärung in die Hand, die man ebensogut als Bestätigung lesen könnte.

So mache ich einen weiteren Anlauf in Richtung Madonna. Zur Belohnung werde ich en détail über die ausgezeichneten Verkehrsverbindungen Civitavecchias informiert. Schliesslich erweicht sich das Herz des Homo politicus doch, und er erinnert sich meines Anliegens. «Ja, es gibt ein <progetto>», deutet er vage an und gibt mir die Telefonnummer des Architekten, der nicht zu erreichen ist. Wer jedoch schon eine moderne Wallfahrtskirche in Italien gesehen hat, der kann sich auch so vorstellen, was der Stadt droht.

Mit der Miene eines schwer Magenkranken bittet mich der Herr im Touristeninformationsbüro Platz zu nehmen und nickt auf meine Frage betrübt, als hätte ich mich nach seinem letzten Befund erkundigt. «Si, si, ihretwegen kommen sogar Amerikaner, Kanadier und Japaner hierher», eröffnet er mir nach schmerzhafter Pause. Überdies habe die Azienda di Soggiorno e Turismo Fotos der weinenden Madonna mit den Katalogen verschickt.

Draussen auf dem Viale Garibaldi kommt mir ein russisch parlierendes Trio entgegen, das wie das inkarnierte Klischee der bisnesmeni aussieht. Fünf Millionen Touristen soll das himmlische Füllhorn also über Civitavecchia ausleeren, ein Heuschreckenschwarm in Shorts, mit Kameras, Krampfadern und Wohnwagen, der den Tag zur Nacht und die Nacht zum Tage machen wird, auf dass die Kassen von Civitavecchia klingeln und auch Kommunisten zum wahren Glauben finden. Fürwahr, Gottes Wege sind unergründlich.

Leonardo La Rosa ist Journalist in Zürich.


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