DASS DIE ROYAL NEPAL AIRLINES in ihrer Menukarte um Verständnis bittet, «falls Ihre Auswahl auf Grund Erhöhter Nachfrage nicht mehr Vorhanden Sein Sollte», fanden wir ja ganz nett, doch insofern etwas irritierend, als unsere Auswahl durchaus, das Ausgewählte indes keineswegs vorhanden war.
Schade! Wie gerne hätten wir doch «Hühnchen Krepp» oder «Gegritte Tomato» gekostet, wie genüsslich hätten wir uns den «Lamm-Entopf», «Gerostetes Hutnchew» oder «Gemüse Eurry» schmecken lassen!
Aber alles, was es noch hatte, waren, nebst der vorservierten «Erfischung», simple «Spaghetti Mit Tamoten Sosse» und «Grantinierter Brokkoli» - und dies, obschon wir nicht nach «vegertarischem Essen» verlangt und zu diesem Zweck zuvor die «Fluggesallschaft informeiert» hatten.
Was soll's! Anderen geht's nicht besser. Schickte uns kürzlich ein Freund eine Ansichtskarte aus Grenaa, Dänemark, wo er das Aquarium besucht und sich über die Tischgewohnheiten der Fische informiert hatte. Die leben, heisst es dort, in «einer Welt, wo der Wettbewerb des Futters knochenhart ist». Ganz besonders die «Aase», die «dem vorgezogenen Futter der Krabben gehören».