NZZ Folio 11/08 - Thema: Image   Inhaltsverzeichnis

Rätselhaft -- Schöner Hahn

© Fabienne Roth
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Von CUS
Zum Image gehört die Imagebroschüre. Vom Regionalspital Visp bis zur UBS ein unabdingbarer Teil der Selbstdarstellung. Wir suchen aber keine Hochglanzfibel. Hier geht es um eine Imagebroschüre im weiteren Sinne. Und um, ja, Schweizer im weiteren Sinne. Einverstanden?

Also: Viele von Ihnen kennen diese Broschüre. Wer sie nicht kennt, könnte vom Titel her vielleicht meinen, sie handle vom Schönen Hähnchen – ein Irrtum, natürlich. Wer die Broschüre kennt, wird auch von den Schweizern gelesen haben, die darin prominent auftreten. Weil die Schweizer ja ein ordnungsliebendes Volk sind, hat bereits eine Volkszählung stattgefunden, und wir erfahren, dass rund ein Viertel des Volkes aus wehrfähigen Männern besteht. Und dass die Schweizer nicht immer so heimattreu waren, wie sie heute erscheinen mögen. Das alles ist eine ganze Weile her. Doch ist der Autor bis heute weltbekannt. Er wollte mit dieser Schrift sein Image aufpolieren, was sonst? Und Generationen von Schweizern haben es büssen müssen. Sozusagen die späte Rache des Gemeuchelten an den Besiegten. Wie heisst der Autor?

Auflösung des Rätsels aus Folio 10/08:

Das einzige Gut, das man wirklich nicht kaufen kann ist – Geld. Für 100 Franken wird man immer nur 100 Franken bekommen, man kann es also nur tauschen. Alte Münzen usw. kann man kaufen, aber nicht Schweizerfranken in der Schweiz («Ausprägungen» im Fragentext). Wer ein Konto eröffnet, «vermietet» Geld: Damit geben wir der Bank einen Kredit, für den sie «Miete» alias Zinsen zahlt.

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