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Freizeitfreuden -- Kleiner Lehrgang für Pilzfreunde
Von Andreas Heller
WIE JEDES Freizeitvergnügen verlangt auch das Pilzesammeln nach einer gewissen theoretischen Grundausbildung. Zu unterscheiden sind zunächst die verschiedenen Formen von Stil und Hut, die je nach Pilz zuspitzend, bauchig, gekniet, keulig oder gerandet-knollig sind, beziehungsweise polsterförmig gewölbt, gebuckelt, glockig, halbkugelig oder genabelt. Gut zu wissen ist ausserdem, bei welchem Pilz der Hut beschuppt und der Stiel beringt ist. Der braunsamtige Samtfussrübling oder Winterrübling zum Beispiel unterscheidet sich vom Hallimasch just in diesem Detail. Geniessbar sind beide, genauso wie der Graue Wulstling, der Frauentäubling oder der Semmelgelbe Schleimkopf. Schon manch einer hat allerdings den Semmelgelben Schleimkopf mit dem Schöngelben Klumpfuss verwechselt. Doch der gehört leider zu den Giftpilzen, deren Namen allein aus Rücksicht auf die Gesundheit jedem Pilzsammler geläufig sein sollten. Neben dem Knollenblätter- und dem Fliegenpilz sind dies unter anderem der Buchen-Speitäubling, der Spitzbucklige Rauhkopf, der Gifttrichterling, der gesäumte Häubling oder der Kahle Krempling.
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