Der 1941 in Basel geborene Rolf Fehlbaum ist ein Vordenker der Bürokultur. In enger Zusammenarbeit mit weltbekannten Designern hat er das Möbelunternehmen Vitra mit Sitz in Birsfelden bei Basel zum international führenden Büroeinrichter gemacht. Mit seinen Konzepten prägt er den Arbeitsalltag von Zehntausenden von Büroangestellten.
Bis in die fünfziger Jahre hatte Fehlbaums Vater Willi eine Ladenbaufirma betrieben und Kleinmöbel hergestellt. Die Erfolgsgeschichte begann damit, dass Vitra die Europalizenz für die Produktion und den Vertrieb der Charles- und Ray-Eames- und George-Nelson-Möbel erhielt. Rolf Fehlbaum lernte die amerikanischen Designer bereits als Jugendlicher persönlich kennen und wurde von ihnen entscheidend beeinflusst. Er studierte Sozialwissenschaften, promovierte mit einer Arbeit über den utopischen Sozialismus Saint-Simons, war Mitbegründer eines Kunstverlags, arbeitete bei der Filmproduktionsgesellschaft Bavaria und als Referent bei der Architektenkammer in München. 1977 übernahm er mit seinem Bruder Raymond die Leitung von Vitra.
Heute ist Vitra ein Unternehmen mit 850 Mitarbeitern; 2002 wurde ein Umsatz von 340 Millionen Franken erzielt. Weitherum bekannt wurde die Firma mit dem 1989 gegründeten Design Museum am Produktionsstandort Weil am Rhein. Für die Überbauung des Geländes verpflichtete Fehlbaum Architekten wie Frank O. Gehry, Tadao Ando, Alvaro Siza und Zaha Hadid.
Herr Fehlbaum, wir führen dieses Gespräch in einem Vitra-Sitzungszimmer. Wie sieht es in Ihrem Büro aus?
So unordentlich und chaotisch, dass ich keinen reinlasse. Da stapeln sich Bücher, Unterlagen, Dokumente, ich klebe Fotos an die Wand, ich umgebe mich gern mit Objekten. Ich brauche visuelle Stimulation, das ist meine Art, mit Information umzugehen. So provoziere ich auch Zufälle. Ein geordnetes Büro würde mich lähmen. Meine Arbeit besteht zum Teil darin, Dinge zu verknüpfen, die man sonst nicht verknüpfen würde. Mein Büro ist nicht repräsentativ für jemanden, der ein Unternehmen leitet.
Ein solches Büro ist ein Privileg.
Ja, ich habe das, was ich sonst nicht propagiere: eine Tür, die ich schliesse. Ich will nicht, dass jemand in diese Werkstatt, in dieses Kabinett Einblick bekommt. So etwas ist in unserem eigenen Büroprogramm nicht vorgesehen, und ich sähe es auch nicht gern, wenn es viele Anhänger fände. Aber vielleicht wird jetzt alles anders, mein Büro wird gerade neu eingerichtet.
Vor fünf Jahren haben Sie die Büros Ihres eigenen Unternehmens neu konzipiert. Was bezweckten Sie damit?
Ich möchte, dass bei uns alle eine Passion entwickeln für das, was wir machen, der Buchhalter ebenso wie der Produktentwickler. Wir machen ja eigentlich viel zu viel: Büroeinrichtungen, Stühle, Reeditionen von Klassikern, einzelne Objekte in winziger Auflage. Im schlechtesten Fall führt das zu Konfusion, im besten Fall stützt und stimuliert sich alles gegenseitig. So etwas Komplexes funktioniert nur durch die räumliche Nähe der Mitarbeiter.
Vorher arbeitete die Vitra-Belegschaft in einem Grossraumbüro, das mit Stellwänden unterteilt war. Was war daran schlecht?
Wir erstickten daran. Mit dem Umbau wollten wir vor allem zwei Dinge erreichen: die Prozesse im Büro richtig fliessen lassen und zugleich ein Klima des Wohlfühlens für die Mitarbeiter schaffen. Das braucht einen Kompromiss. Im Unterschied zur Kunst muss Design immer unterschiedliche Interessen versöhnen. Das Unternehmen strebt nach Produktivität und Rationalisierung. Die Mitarbeiter leben im Büro und verbringen da viele Stunden.
Büroarchitektur war aber historisch nicht darauf angelegt, dass sich die Angestellten wohl fühlen sollten.
Solange das Büro von der tayloristischen Vorstellung der Arbeitsteilung geprägt war, solange man versucht hat, in erster Linie Arbeitsabläufe zu rationalisieren und zu normieren, war es schon ein trister Ort. Ein Ort der Disziplinierung, wo man an seinen Platz gekettet wurde. Heute haben wir andere Vorstellungen von der Aufgabe der Mitarbeiter: mehr Autonomie, mehr Selbstverantwortung, mehr Selbstverwaltung in Gruppen statt Hierarchie. Es kommt zu gemischten Arbeitsformen, mit den flexiblen Arbeitszeiten verwischen sich auch die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit. Da beginnt das Büro interessant zu werden: wenn es sich dem angleicht, was sich auch sonst im Leben abspielt. Heute spricht man ganz anders übers Büro als noch vor zehn Jahren. Viele Unternehmen wollen sich entbürokratisieren, und das soll in ihren Büros sichtbar werden. Plötzlich interessieren sich die CEO für das Büro.
Wie verlief die Entwicklung der Büroarchitektur?
Es gab Einschnitte durch technologische Neuerungen, aber natürlich auch durch gesellschaftliche Veränderungen. Ich sah ein unglaubliches 68er-Jahre-Büro in Apeldoorn in den Niederlanden, die Central Beheer von Hermann Hertzberger. Das war eines der ganz grossen Büroexperimente. Die Idee dahinter war: Jeder organisiert sich selbst. Da kam man rein und konnte es nicht fassen: Die Leute nahmen den Teppich von zu Hause mit, das Sofa, die Lampe, den Kanarienvogel. Es war Chaos in einem Grossraum. Das war ein Befreiungsschlag, der sich nicht durchgesetzt hat. Später kam ein neues Management, und das Ganze wurde wieder ein normales Büro.
Aber das Experiment hatte Nachwirkungen?
Ein Teil dieser Erfahrung ist in die Bürokultur eingeflossen, sicher. Ein anderes Beispiel: Vor zehn Jahren meinte man, zu Hause arbeiten werde die neue Arbeitsform. Auch das setzte sich nicht durch. Dennoch arbeiten heute fast alle zeitweise zu Hause. Die Büroarbeit ist ortlos geworden. Zugleich gibt es das grosse Bedürfnis nach dem Büro als Kirche, wo man zusammenkommen, einander sehen kann. Und ein solches Büro darf die Leute nicht in Kästchen stecken, sie brauchen nicht Fragmentierung, sondern Begegnung, Gespräch, emotionale Aufladung. Auch dafür gab es Vorkämpfer.
Wen zum Beispiel?
Die Werbeagentur Chiat/Day hatte in Los Angeles und New York radikal nonterritoriale Büros, da durfte keiner einen eigenen Arbeitsplatz haben, auch Jay Chiat selber nicht. Ich sah ihn da mal irgendwo in einer Ecke sitzen, weil die besten Plätze besetzt waren. Die Leute litten allerdings schon ein bisschen, weil man ihnen das Ganze aufgezwungen hatte. Solche Experimente sind in gemässigter Form in die heutige Praxis eingegangen. Bei uns in der Vitra arbeiten die einen territorial, die andern nonterritorial, ohne dass man sagt, die einen sind fortschrittlich, die andern nicht.
Welche Rolle spielte das Grossraumbüro in der Entwicklung der Bürokultur?
Das Grossraumbüro, wie es in den Sechzigern in Deutschland aufkam, ist eine Katastrophe. Da sind sich alle einig. Es funktionierte nicht, weil es ein rein rationales Modell war, das die Bedürfnisse der Menschen nicht einbezog. Man hatte sich gefragt: Wer hat am meisten mit wem zu tun? Die tun wir zusammen, um Arbeitswege zu sparen. Dazu entwickelte man die quadratische Grundrissidee. In der Mitte der Service-Kern mit Treppe, Lift und so weiter, und vom Kern dehnt sich das Büro nach allen Seiten gleich aus. Der Einzelne empfand sich darin als völlig ungeschützt.
Was nachvollziehbar ist.
Sicher, territoriale Wünsche gehen sehr weit zurück in unserer Stammesgeschichte. Wir sitzen lieber in einer klar definierten Zone als ausgesetzt im Raum. Das wurde beim Grossraumbüro ignoriert, und dagegen wurde rebelliert, am heftigsten in Deutschland. Im angelsächsischen Raum sind Grossraumbüros von jeher eine Selbstverständlichkeit, aber nicht in so radikaler Form. Heute herrscht die Einsicht vor, dass der grössere Raum architektonisch gegliedert sein sollte, dass es Zonen der Geborgenheit, Rückzugsorte geben muss.
Der Grossraum ist ja wohl auch billiger als Einzelbüros.
Die Grossraumlösung ist ökonomischer. In einem nonterritorialen Grossraum schafft man für hundert potentiell anwesende Mitarbeiter nur siebzig Arbeitsplätze, weil eh nie mehr als sechzig da sind. Das ist eine wesentliche Einsparung. Unseren Vitra-Grossraum, der territoriale und nonterritoriale Arbeitsplätze mischt, hätten wir verdichteter anlegen können, aber wir wollen genug Erholungsfläche. Das Einzelbüro ist letztlich ein kleines Einfamilienhaus mit Gärtchen. Die Alternative ist eine tolle Wohnung an einem Park. Wir propagieren den Park, der allen zugute kommt.
Hat auch die Normierung des Büromaterials, zum Beispiel die Einführung von DIN A4, die Büroarchitektur beeinflusst?
Das Mobiliar auf jeden Fall und dadurch indirekt auch die Räume. Die Denkweise, die strenge Organisationsform, in der eins im andern logisch aufgeht, verdankt sich dem Normenwesen. Die Aufgabe, ein Büro zu konzipieren, ist fundamental anders, wenn man die Welt nicht mehr von einem A4-Blatt aus organisieren muss.
Das wichtigste Bürogerät der letzten Jahrzehnte, der Computer, symbolisiert mit seinem Bildschirm den Schreibtisch, den Desktop. Bedeutet dies, dass der physische Schreibtisch ein Auslaufmodell ist und verschwinden wird?
Kaum. Ein Tisch bedeutet Territorium, er gibt Halt, man kann damit Distanz schaffen. Wir haben auch schon mit der Abschaffung des Tischs experimentiert, zum Beispiel einen Stuhl entworfen, in den eine Art Tisch integriert ist. Aber das geht wie das Grossraumbüro an den Grundbedürfnissen vorbei. Auch im nonterritorialen Büro ist der Arbeitsplatz während der Zeit, in der ich ihn besetze, territorial. Das brauchen wir. Die Tatsache, dass der Computer überall eingesteckt werden kann, ist befreiend, nicht nur für die Mitarbeiter. Dadurch wird eine gewisse Spontaneität in der Organisationsform eines Büros möglich.
Flexibilität, Offenheit, Vernetztheit, Interaktion sind Begriffe, die man im Zusammenhang mit modernen Büros oft braucht. Geht dabei nicht die Klarheit und Übersichtlichkeit verloren?
Man bewegt sich dann frei, wenn gewisse Sachen geordnet sind, nicht, wenn alles offen ist. Ich glaube überhaupt nicht an die Welt der permanenten Bewegung, in der man dynamisch mit dem Container hinter sich durchs Büro düst. Wir brauchen klare architektonische Grundmuster. Es braucht Tische, die stehen und nicht auf Rollen mal hier, mal da sind. Unser neustes Bürosystem zum Beispiel basiert auf einem grossen Tisch. Mal sitzen wenig Leute dran, mal mehr. Er soll nicht nur die grosse Kollektivlösung sein, man kann sich mit einsteckbaren Trennwänden abschirmen. Es ist kein Superhightech-Tisch, er ist auch nicht chic, sondern stabil, fast bodenständig.
Im Büro arbeitet man ja eigentlich öfter statisch als dynamisch.
Klar, wir rennen ja jetzt auch nicht herum während unseres Gesprächs. Wichtig ist die räumliche Veränderbarkeit. In der Architektur spricht man heute gern vom reversiblen Grundriss, aus dem man grössere und kleinere Räume machen kann. Aber die heute oft geforderte Hyperflexibilität ist letztlich eine Art Charakterzerfall. Wer immer nur verfügbar und flexibel ist, dem fehlt eigentlich Charakter. Und je mehr Flexibilität gefordert ist, desto stärker wird das Bedürfnis, sich an gewissen Sachen zu halten. In einer Gesellschaft, in der Traditionen aufgelöst werden, entwickelt man Sehnsucht nach Traditionen.
Viele haben im Büro auch den Impuls, ihrer Arbeitsumgebung etwas Privates entgegenzusetzen: Pflanzen, Fotos, Nippes und Ähnliches. Bedenken Sie das bei der Entwicklung eines Bürosystems?
Bei mir hat das einen sehr hohen Stellenwert. Mir gefällt, wenn die Leute ihr Umfeld vereinnahmen. Das ist halt in einem Grossraumbüro schwieriger als in einem Einzelbüro. Darum beschäftigt mich nicht in erster Linie, wie man dieses Bedürfnis ins Kollektiv übertragen kann, sondern wie man es im Kollektiv kompensieren kann.
Wie kann man das?
Das Büro schleift im Grunde genommen die Individualität ab, man will die Menschen in ein Kollektiv aufnehmen und eine gewisse unité de doctrine erreichen. Das geht ja bis hin zur Kleidung. Da gibt es auch heute noch Grenzen des Zulässigen. Das gilt auch für den Umgang untereinander im Büro. Befürwortet man es zum Beispiel, wenn im Büro zwischen Mitarbeitern eine persönliche Beziehung entsteht? Eigentlich findet man es doch wunderbar, dass das Büro ein sozialer und emotionaler Ort ist. Aber enge, intime Beziehungen? Die sind irritierend, eher verpönt im Büro, das irgendwo auch immer noch der Logik des divide et impera gehorcht.
Lassen sich eigentlich Errungenschaften aus der Büroeinrichtung auch auf das Zuhause, auf das Private übertragen?
Sehr begrenzt. Nehmen Sie den Bürostuhl: Warum ertragen Sie zu Hause im Wohnbereich keinen Bürostuhl? Ich arbeite zu Hause an einem Tisch, an dem wir auch essen, und ich bringe es nicht über mich, dort einen normalen Bürostuhl hinzustellen. Warum? Weil der Bürostuhl eine Mischung zwischen einer Maschine und einem Stuhl ist. Der Maschinencharakter erinnert mich pausenlos an eine Welt, in der etwas nicht für mich gemacht ist, sondern in einer allgemeinen Form konzipiert, die ich auf mich einstellen muss. Zu Hause aber will ich etwas haben, das genau für mich gemeint ist. Der Transfer funktioniert also nur in einer Richtung: vom Zuhause ins Büro. Bei unseren Büroeinrichtungen findet man immer auch Objekte des Wohnens: ein Sofa, eine Lampe, einen Klassiker wie den Coconut Chair von George Nelson, einen Kelim. Diese Einsprengsel vertreiben die Büromonotonie.
Wie müsste das ideale Büro aussehen?
Das ideale Büro ist das Büro, das die Ideale des Unternehmens ausdrückt und die Bewohner freut. In der Pionierphase eines Unternehmens ist das Umfeld unwichtig, weil alles im Werden ist. Bei zunehmender Bürokratisierung und Institutionalisierung braucht es allerdings eine stärkere Stimulation durch das Umfeld, um den Geist des Pionierunternehmens zurückzuholen. Wichtig ist, dass das Büro Charakter hat.
Wie ist das zu verstehen?
Wenn wir alles schön abwägen und ausgleichen, kommt zwar meistens etwas sehr Anständiges heraus, aber denkwürdig und stimulierend ist nur, was entschieden auftritt und sagt: So wollen wir sein, das ist die Kultur unseres Unternehmens. Unsere Aufgabe als Büroeinrichter ist es, die Unternehmen dabei zu unterstützen und gelegentlich aufzufordern, ihre Eigenheit, ihre Ziele und Ideale im Büroalltag auszudrücken. Es ist schade, wenn diese Chance, die Botschaft des Unternehmens täglich zu senden, verpasst wird. Die Inspiration für die Schaffung von Räumen mit Charakter kommt allerdings nicht aus der Unternehmenswelt. Die besten Arbeitsräume sind von Menschen geschaffen, die zwischen Arbeiten und Leben nicht trennen. Das Atelier eines Malers, die Werkstatt eines Schriftstellers sind sehr funktional und zugleich Ausdruck ihrer Passion.
Kann man sagen, welche Lebenszeit eine Büroeinrichtung ungefähr hat?
Manche Produkte treffen eine epochale Tiefenströmung, andere nur eine modische Oberflächenströmung. Welche man erwischt hat, weiss man meist erst im Nachhinein. Jedes neue Produkt kämpft gegen die alten Produkte, und meist verlieren die alten. Ausser eben die Klassiker. Denen merkt man zwar vielleicht an, dass sie nicht von heute sind, aber sie sind immer noch relevant für uns. Wenn etwas gültig bleibt, dann hat man damit eine epochale Strömung getroffen.
Können Sie dafür ein Beispiel geben?
Ein Eames-Stuhl. Es ist phänomenal, dass man einen Eames-Stuhl von 1958 heute immer noch als zeitgenössisch empfindet. Ich glaube, es befriedigt uns zutiefst, dass der Stuhl die konstruktiven Zusammenhänge sichtbar macht. Man hat gern, wenn etwas verständlich und nachvollziehbar ist. Letztlich wirkt alles, was gut ist, wie selbstverständlich. Und wenn dann jemand sagt: Was, daran haben Sie so lange gearbeitet, das ist ja eigentlich etwas ganz Normales, dann sage ich: Danke, das ist ein Kompliment. So muss es sein. Man will ja im Zirkus auch nicht die Anstrengung der Artisten sehen, sondern die Leichtigkeit.
Was veraltet am schnellsten im Büro?
Als die Computerbildschirme noch nicht flach waren, sondern tiefe Monster, hat man Möbel mit Ausbauchungen gemacht, weil man eine grössere Distanz zum Bildschirm brauchte. Wenn Sie heute ein Foto davon sehen, haben Sie das Gefühl, das ist uralt, obwohl es nur ein paar Jahre her ist.
Und was von dem, was heute gängig ist, wird bald verschwinden?
Grundsätzlich werden Bürosysteme immer weniger von den Geräten her definiert. Die werden ja ständig kleiner, immaterieller. Der nächste wichtige Schritt, der uns bevorsteht, sind die drahtlosen Netzwerke. Das wird bedeuten, dass wir viel weniger Kabel im Büro haben. Kabel gehören ja auch zu dem, was das Büro prägt. Am Schluss landen wir dann wieder beim einfachen Tisch. Der Tisch gibt den Zusammenhalt, das macht ihn so wichtig. Es ist doch seltsam, dass an einem Tisch nur einer sitzen soll. Der Tisch war nicht so gemeint, er ist eigentlich etwas Kollektives.
Arbeiten Sie bereits am nächsten Bürosystem?
Was ist das Nächste? Das Nächste kommt, wenn es kommen muss. Es wäre ja fatal, wenn einem ständig etwas Neues einfallen würde, dann würde man nie etwas zu Ende bringen.