DAS INNIGE VERHÄLTNIS zwischen Mensch und Hund ist der Psychologie nicht entgangen. In der Studie «Die Unterscheidung von Hundegeruch durch Menschen» (Perception, Vol. 29, S. 111-115) haben 88,5 Prozent von 26 Hundebesitzern unter zwei nach Hund riechenden Decken jene erkannt, in der sich der eigene Hund gewälzt hat (und nach der zu Hause Sofa, Stereoanlage und Zahnbürste riechen). Diese Erkennungsfreudigkeit haben die Hunde in der Arbeit «Die Unterscheidung von Menschengeruch durch Hunde» (Perception, Vol. 17, S. 549-554) erwidert. Sie konnten dabei sogar Zwillinge auseinander halten. Der Grundstein für eine tragfähige Beziehung zwischen den Arten scheint also gelegt, und es stellt sich die Frage: «Besitzer und Hund: Gleiches sucht Gleiches?» (Tijdschrift voor Diergeneeskunde, Vol. 117, 175-176). Weil es an einem «einheitlichen Charaktertest für Hunde» fehle, kam die Studie zu keinem endgültigen Resultat, was die Ähnlichkeit der Persönlichkeiten betrifft. Wenn sich die Hunde ihren Haltern wenigstens im Gebrauch der Toiletten anpassen könnten, hätte dieser Artikel nie erscheinen müssen: «Entsorgung von Hundkot - warum, wer, wie? - ästhetische, rechtliche und organisatorische Aspekte» (Deutsche Tierärztliche Wochenschrift, Vol. 96, S. 109-111).