NZZ Folio 11/96 - Thema: Feuer, bitte!   Inhaltsverzeichnis

Für ein paar Stangen Marlboro

Bandenkrieg an Deutschlands Ostgrenze.

Von Sabine Sütterlin

ES GESCHAH AM HELLICHTEN NACHMITTAG, kurz vor Weihnachten letzten Jahres, mitten in Berlin. Siegfried H. begleitete seine Frau zum S-Bahnhof Treptower Park, als es plötzlich knallte. Silvesterfeuerwerk, schoss es dem 45jährigen Ingenieur noch durch den Kopf, dann spürte er einen Schlag an der Hand. Vor Schreck erstarrt, sah er mehrere Vietnamesen aus einer Imbissbude heraus auf einen weiteren Asiaten zustürzen, der verletzt am Boden lag. Als sie bei ihm angelangt waren, hob einer seine Pistole, zielte auf die Schläfe des Wehrlosen und drückte ab. Dann rannten der Schütze und seine Komplizen weg. Einer kam zurück, erinnert sich Siegfried H., sauste «wie Rumpelstilzchen» um den Toten und feuerte noch einmal auf ihn, bevor er endgültig verschwand.

Todesursache: blauer Dunst. Um genau zu sein, die gigantischen Gewinne, die sich dank der Nikotinsucht erzielen lassen. Täter und Opfer des Feuergefechts gehörten rivalisierenden Gangs der vietnamesischen Zigarettenmafia an, die im Osten des wiedervereinigten Deutschland ihr Unwesen treibt. Der Verkauf geschmuggelter, unversteuerter Glimmstengel füllt die Kassen des Syndikats mit mehrstelligen Millionensummen. Erpressungen, gewaltsame Entführungen und Mord sind ein Teil des schmutzigen Geschäftes.

Am heftigsten befehden sich die Dealer in Berlin. Ende 1992 gab es dort den ersten Toten. In den knapp vier Jahren seither kamen allein in der Hauptstadt 39 Vietnamesen im Zusammenhang mit dem illegalen Zigarettenhandel ums Leben. Insgesamt gingen in der Bundesrepublik bis Ende September dieses Jahres 92 Leichen auf das Konto des brutalen Bandenkrieges.

Voriges Jahr stürmte ein Killerkommando nachts eine Wohnung in einem Ausländerwohnheim im anonymen Berliner Plattenbauviertel Marzahn und feuerte wild auf die sieben Vietnamesen, die sich dort aufhielten. Fünf starben in dem Kugelhagel, einer erlag später seinen Verletzungen, einer überlebte das Massaker. Mitte Mai dieses Jahres wurden in einem Hochhaus, ebenfalls in Marzahn, sechs tote Vietnamesen gefunden, mit Handschellen gefesselt, geknebelt, jeder mit zwei Kopfschüssen aus nächster Nähe exekutiert. Kurz darauf entdeckten Bahnarbeiter an einer Gleisböschung in Berlin-Lichtenberg, nahe einem der Polizei bekannten Versteck für Schmuggelgut, drei weitere Opfer, deren Köpfe von Pistolenkugeln durchlöchert waren. In Halle köpften diesen Sommer unbekannte Täter einen Vietnamesen mit einem Samurai-Schwert. In Jena packten sie ihr Opfer in ein Leintuch und liessen es im Kofferraum eines abgestellten Autos ersticken.

Wer nicht zahlen will, wird mit Gewalt gefügig gemacht. Bis zu 14 000 Mark «Steuern» im Monat treiben die organisierten Erpresser von den Zigarettenverkäufern ein, je nach Umsatz und Standplatz.

Ein Strassenhändler, der sich weigerte, die geforderte Abgabe zu entrichten, wurde diesen Sommer auf offener Strasse gekidnappt und vier Wochen lang in einer Wohnung in Berlin-Treptow gefangengehalten, von seinen Bewachern ständig mit dem Tode bedroht. Sie liessen den Mann auch nicht frei, als Verwandte das geforderte Lösegeld gezahlt hatten. Erst da erstatteten diese Anzeige. Die Ermittlungsgruppe «Vietnam» der Berliner Polizei fahndete nach dem Entführten und konnte die Geisel schliesslich befreien.

Solche Erfolge können die Verbrechensbekämpfer erst in jüngster Zeit vermelden. Denn manche der kaltblütigen Morde dienten nur dazu, möglichen Zeugen auf immer den Mund zu verschliessen. Bekam die Polizei Verdächtige zu fassen, konnten sich diese, nach bekanntem sizilianischem Vorbild, an nichts erinnern. «Omertà» auf vietnamesisch. Kein Wunder, dass eine Berliner Richterin kürzlich von der «Kapitulation des Rechtsstaates» sprach, als sie mutmassliche Erpresser freisprechen musste, weil das verängstigte Opfer nicht aussagen mochte.

Der Ursache für die Schiesserei am S-Bahnhof Treptower Park kamen die Ermittler auf die Spur, weil die beiden Begleiter des Getöteten lediglich angeschossen worden waren. Sie konnten am Tatort gefasst werden und kamen im Juli dieses Jahres vor Gericht, unter anderem wegen versuchten Totschlages. Zumindest der eine stand Red und Antwort, wenn auch unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die drei hatten als Geldeintreiber und Standplatzschützer für die Hoy-Lien-QuanBande gearbeitet. Dieser war von der Ha-Ly-Gang kurz zuvor das lukrative Verkaufsrevier am Treptower Park abgejagt worden. Das war der Grund, weshalb der Hoy-Lien-Quan-Boss an jenem Dezembertag drei seiner Leute losgeschickt hatte, um das Gebiet mit Waffengewalt zurückzuerobern. Aber die Gegner warteten schon auf sie.

Mit welcher Abgebrühtheit die Gangster vorgehen, zeigt sich daran, dass es sie nicht im geringsten kümmerte, ob sie bei ihrer nachmittäglichen Aktion gesehen würden. Oder ob sie Unbeteiligte gefährdeten. Tatsächlich erlitten zwei Passanten Schussverletzungen. Drei Autos wurden getroffen, die Insassen kamen mit dem Schrecken davon.

Siegfried H. hatte Glück: Als alles vorbei war, realisierte er, dass ihn eine Kugel an der Hand gestreift hatte und am Metallknopf seiner Jacke abgeprallt war.

Der schwarze Markt mit unversteuerten Zigaretten blüht im Osten Deutschlands, seit der Eiserne Vorhang weg ist. Doch wie harmlos waren die Anfänge: Busweise reisten Polen als Touristen nach Berlin, um sich mit preisgünstigen CD-Playern und Videogeräten, mit Sangria, Schlagrahm in Spraydosen und anderen westlichen Konsumgütern für den Weiterverkauf im Osten einzudecken. Oder um auf dem «Krempelmarkt» am Potsdamer Platz ein paar Habseligkeiten in harte Währung umzumünzen. So mancher trug dabei im Jackett die offiziell erlaubte Stange Westzigaretten mit sich - oder ein paar mehr -, um sie hier zu verhökern. Denn der polnische Staat erhebt bis heute, im Gegensatz zum deutschen, keine Tabaksteuer. Dank einem Preisgefälle von rund 25 Mark pro Stange konnten die Kleinimporteure unter dem Marktpreis anbieten und dennoch saftige Profite erzielen.

Bald klinkten sich die sogenannten Vertragsarbeiter aus Vietnam in das Geschäft ein. Die DDR hatte aus Solidarität mit der Dritten Welt Zehntausende solcher Arbeiter aus sozialistischen «Bruderländern» geholt, die in den Kombinaten Geld verdienen durften. So jedenfalls die offizielle Version. In Wirklichkeit malochten die Vertragsarbeiter zu geringerem Lohn als ihre deutschen Kollegen und lebten während ihres auf fünf Jahre befristeten Aufenthaltes in eigentlichen Ghettos, wo sie obendrein von den vietnamesischen Konsulaten überwacht und gegängelt wurden.

Nach dem Ende des sozialistischen Regimes waren die Vertragsarbeiter unter den ersten, denen die Betriebe kündigten. Ohne feste Stelle duldete sie das vereinigte Deutschland jedoch nicht länger. Indes mochten viele auch nicht nach Vietnam zurück. Einige tauchten unter, schlugen sich durch mit dem Verkauf gefälschter Markenjeans, raubkopierter Musikkassetten - oder eben Schmuggelzigaretten. Das Bild der Asiaten, die auf Marktplätzen, vor Kaufhauseingängen und Bahnhöfen stumm ihre Marlboro-Päckchen aus einer Plastictüte lugen liessen, allzeit bereit, vor der nächsten Polizeistreife oder marodierenden Skinheads die Flucht zu ergreifen, gehörte bald zum Alltag in Ostdeutschland. Es gehört noch heute dazu. Obwohl Stammkunden, um Razzien zu entgehen, die Glimmstengel neuerdings sogar frei Haus geliefert bekommen.

Wie jede Boombranche hat auch der illegale Zigarettenhandel einen Strukturwandel erlebt. Die ehemaligen Vertragsarbeiter spielen kaum noch eine Rolle. Vielmehr kommen die Händler inzwischen direkt aus Vietnam, vorwiegend aus dem nördlichen, schon früher kommunistischen Teil des Landes. Sie sind schwarz eingereist oder aber als Asylbewerber. Und sie sind längst straff organisiert. In Clans, die sich meist nach den Herkunftsprovinzen ihrer Mitglieder benennen.

Nach den Erkenntnissen der Berliner Polizei besteht der harte Kern der Mafia in der Hauptstadt derzeit aus etwa 10 000 Personen, die streng arbeitsteilig als Verkäufer, «Bunker»-Verwalter, Gegenobservanten und Kassierer tätig sind. Die Drahtzieher rekrutieren sich teilweise aus ehemaligen Armeeangehörigen. Da verwundert es nicht, dass die kriegführenden Banden militärisch organisiert sind, mit Soldaten, Offizieren und Generälen.

Der Strassenverkäufer Pham Van T. zum Beispiel dient als Soldat der mittelvietnamesischen Ngoc-ThienBande, wie er einem Reporter von «Bild am Sonntag» anvertraute. Davon habe er allerdings nichts geahnt, als er im Sommer 1995 von Bekannten daheim angeworben wurde, erzählte der 28jährige ehemalige Landarbeiter: «Sie zeigten mir Fotos vom schönen Deutschland, versprachen mir einen gutbezahlten Job. Nur die Reise sollte ich selbst bezahlen.»

Die dafür notwendigen 17 000 Dollar - für Flugticket, gefälschte Papiere und Schlepperlohn - lieh ihm grosszügigerweise sein künftiger Boss. T. flog nach Warschau, gelangte nachts in einem Lieferwagen zur Grenze und zu Fuss über die Neisse. Der Bandenchef persönlich brachte ihn nach Berlin. Seither steht er allmorgendlich von fünf Uhr an der S-Bahn-Station Friedrichshain, um erst einmal seinen Schuldenberg abzutragen.

200 Stangen Schmuggelzigaretten wird er pro Tag los. Das ergibt 6000 Mark, wovon er 5000 an den «General» abliefern muss. Vom Rest entlöhnt er seine «Mitarbeiter», Späher und Nachschublieferanten. 200 Mark bleiben ihm übrig, wenn er abends um acht Feierabend macht. Ein gutes, aber riskantes Geschäft. «Die Männer von Quang Binh wollen unsere Standplätze übernehmen», sagt Pham Van T. «Wir werden uns dagegen wehren. In ein paar Monaten gibt es in Berlin nur noch eine Bande, und dann werde ich entweder tot sein oder als reicher Mann nach Vietnam zurückkehren.»

So bedrohliche Ausmasse der Bandenkrieg in Berlin, Halle, Magdeburg, Leipzig auch angenommen haben mag - die Vietnamesen bilden nur die unterste Verteilstufe innerhalb der grossen internationalen Zigarettenschmuggelnetze. Die Fäden in der Hand halten Deutsche, Schweizer, Russen und Polen. Sie kaufen legal erzeugte, noch unversteuerte Ware in westeuropäischen Ländern legal ein. Zum Beispiel in der Schweiz. Im Freilager für den Grosshandel im sankt-gallischen Buchs decken sich die Schmuggler, so wird gemunkelt, bevorzugt ein.

Auch der nächste Schritt verstösst nicht gegen die Gesetze. Die Glimmstengel werden, mit offiziellen Papieren versehen, nach Polen, Rumänien oder Russland ausgeführt. Erst zu diesem Zeitpunkt wird aus dem scheinbar arglosen Import-Export-Geschäft ein krummes: Sei es, dass der Laster während des Transits durch die Bundesrepublik aufgeschweisst wird, säuberlich um die Plomben herum, und daraufhin entladen. Mit etwas handwerklichem Geschick ist ihm bei der Weiterfahrt zu seinem ursprünglichen Bestimmungsort nichts anzusehen.

Bisweilen wird der Sattelschlepper auch kurz vor dem Ziel zum Schein ausgeraubt und die Fracht getarnt nach Deutschland zurückbefördert. Die erste Tranche des Gewinns kommt dann von der betrogenen Versicherung, die zweite berappt die vietnamesische Mafia, die das Schmuggelgut diesseits von Oder und Neisse übernimmt.

Durch den illegalen Zigarettenhandel entgeht dem deutschen Fiskus jährlich etwa eine Milliarde Mark. Insgesamt 760 Millionen Stück unversteuerte Zigaretten beschlagnahmten deutsche Zoll- und Polizeifahnder letztes Jahr. Die tatsächlich geschmuggelte Menge wird auf das Zehnfache geschätzt. Mit jeder Zigarette, die auf kriminellen Wegen zum Raucher gelangt, gehen dem Staat mindestens zwölf Pfennig verloren, etwa zehn Rappen. Das Minus, das sich so zusammenläppert, entspricht fast fünf Prozent der gesamten Tabaksteuer-Jahreseinnahmen.

Der Laie mag denken, das Schmuggelbusiness müsse auch den offiziellen Zigarettenmarkt verderben. Nun verzeichnen die deutschen Filialen der internationalen Tabakkonzerne tatsächlich Absatzeinbussen von einigen Prozent in den neuen Bundesländern. Das Loch stopfen aber letztlich Zweigunternehmen in anderen Ländern, so dass der Gesamtumsatz des Konzerns unverändert bleibt, wie Ernst Brückner vom deutschen Verband der Cigarettenindustrie freimütig einräumt.

Dennoch unterstützten laut Brückner die Produzenten Zoll und Polizei nach Kräften, wenn es etwa um die Vernichtung konfiszierten Schmuggelgutes geht. Weil davon seit zwei Jahren so viel anfällt, wird es nicht mehr verbrannt, sondern auf Kosten der Industrie in die Nähe von Brandenburg gekarrt und dort kompostiert. Vom nächsten Jahr an wollen die Fabrikanten überdies einen Code auf die Verpackungskartons drucken, damit die Raucherwaren nicht mehr so leicht auf Abwege geraten.

Den internationalen Schmuggelringen das Handwerk zu legen gelingt selten, da sie ihr dunkles Geschäft als ehrenwerten Export tarnen. Die Vietnamesenmafia indessen hat sich durch ihre unsägliche Brutalität jetzt gleichsam selbst ins Rampenlicht gestellt. Nach dem Massaker von Marzahn verstärkte die Berliner Kripo ihre dreissigköpfige Ermittlungsgruppe «Vietnam» um eine eigene Mordkommission. Auch Grenzschutz, Zoll und Bundeskriminalamt bündeln neuerdings ihre Kräfte auf höchster Ebene.

Dank diesen Anstrengungen, meldete die Polizei im Juli voller Stolz, seien die beiden grossen Berliner Erpresserbanden Ngoc Thien und Quang Binh «im Hinblick auf Logistik und Personal in erheblicher Weise geschwächt» worden. Ende September erhielt die sächsische «Soko VOKS» Hinweise eines Vietnamesen, die dann in Berlin zur Festnahme des Oberhauptes von Ngoc Thien führten. Die Mauer des Schweigens bröckelt.

Gäbe es nicht die vielen Toten und die Gefährdung der öffentlichen Sicherheit, könnte man die illegal erwirtschafteten zehn Millionen Mark, die nach Angaben der Polizei allmonatlich allein aus Berlin nach Vietnam fliessen, als Bargeld per «Körpertransport» oder über Geldwaschanlagen, mit etwas gutem Willen als Hilfe für den Wiederaufbau des kriegszerstörten Landes und das Ankurbeln der Wirtschaft auffassen. Doch das Loch im Steuersäckel stört natürlich. Zudem hat Bonn der vietnamesischen Regierung mit 100 Millionen Mark Entwicklungshilfe ein Abkommen verzuckert, nach dem diese bis zur Jahrtausendwende 40 000 ihrer Bürger zurücknehmen muss: Auf so viele schätzen die deutschen Behörden die Zahl abgewiesener Asylbewerber, ehemaliger Vertragsarbeiter und illegaler Einwanderer in der Bundesrepublik, mehr als die Hälfte davon soll sich in Berlin aufhalten - Zahlen, die Nguyen van Huong, Mitarbeiter der Berliner Ausländerbeauftragten, für weit übertrieben hält. Doch Hanoi zeigt sich bei der Umsetzung des Abkommens ohnehin nicht sehr beflissen. Von den 7500, die bis Ende dieses Jahres die Heimfahrt hätten antreten sollen, konnten bis im Mai gerade 69 einreisen.

Ein weiteres stört: Die organisierten vietnamesischen Kriminellen haben nach den Erkenntnissen der Ermittler bereits damit begonnen, erste «Niederlassungen» ausserhalb der ehemaligen DDR aufzubauen. Und neben dem Zigarettenhandel mischen sie neuerdings auch in anderen einschlägigen Branchen mit: Video- und Musik-Piraterie, Zuhälterei, Rauschgifthandel. Oder sie erpressen und entführen zu Geld gekommene Landsleute, die als «boat people» nach Westdeutschland geflüchtet sind.

Ohne die massenhafte Nachfrage nach billigen Zigaretten freilich wäre das dreckige Geschäft gar nie in Schwung gekommen. Gegen fünfzig Mark kostet an deutschen Kiosken eine Stange Marlboro oder Camel. Discount-Angebote von Zigaretten wie in der Schweiz gibt es nicht. Für 25 bis 35 Mark, je nach Konjunktur, bietet sie der vietnamesische Strassenhändler feil. Wer beim Kauf erwischt wird, kommt mit einem Bussgeld von höchstens 75 Mark davon - theoretisch. Denn die Gefahr, dass dies eintritt, ist gering, die Strafe schreckt kaum ab.

Sabine Sütterlin ist freie Journalistin. Sie lebt in Horst bei Berlin.


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