NZZ Folio 10/06 - Thema: TV-Serien   Inhaltsverzeichnis

Im Zeitraffer

Welches Genre begründete «Allein gegen die Mafia»? Was ist eine Season? Eine historische Übersicht der wichtigsten Serien und ein Glossar der zentralen Fachwörter.

Von Bernd Storz

1949
«A Woman to Remember»

TV-Serien haben ihre Wurzeln im Radio. US-Radiosender waren 1932 mit «Betty and Bob» die Vorreiter. Die erste TV-Serie wird in den USA 1949 von DuMont Television Network ausgestrahlt. Die Serie, die am Set einer Radio-Soap spielt, erzählt eine Beziehungskiste. Die Zuschauer sollen nicht nur den Geschichten um die Hauptfiguren folgen können, sondern auch sehen, wie eine Serie funktioniert: «Soap in der Soap».

1950
«The Hank McCune Show»

Das erste künstliche Publikumsgelächter wird in einer Fernsehshow eingespielt. Bis heute ist der Kunstgriff, die Menschen vor der Mattscheibe durch Lachmaschinen auf der Tonspur zum Mitlachen zu bewegen, umstritten. Kritiker bemängeln, dass Lachkonserven lediglich eingesetzt werden, um die teilweise miserablen Gags zu kaschieren. Viele klassische US-Sitcoms wie «I Love Lucy», oder «Mork & Mindy» wurden tatsächlich vor Studiopublikum gedreht – bisweilen sind sogar Applaus oder Zwischenrufe zu hören.

1951
«Sua vida me pertence»

Die erste Telenovela wird in Brasilien ausgestrahlt. Der Regisseur und Autor Walter Forster zeigt darin den ersten Kuss am brasilianischen Fernsehen.

1954
«Lassie»

Die Abenteuer um die treue Colliehündin, die bei den Millers und ihrem Sohn Jeff lebt, erstrecken sich über 591 Folgen. Über die Jahre wird Lassie von vielen verschiedenen Hunden gespielt. Die ersten Kinderserien aus den USA und Grossbritannien erobern mit Tiergeschichten die Herzen einer ganzen Generation. Dabei besitzen längst nicht alle Familien ein eigenes Fernsehgerät. Zum Fernsehen lädt man ein oder wird eingeladen.

1955
«Fury»

«Na, Fury, wie wär’s mit einem kleinen Ausritt?» Vielen der heute über 50-Jährigen klingt der Satz des Waisenjungen Joe noch im Ohr, wenn er den Hals seines schwarzen Hengstes streichelt, mit dem er 116 Folgen bestritten hat.

1959
«Bonanza»

Auf der Ponderosa-Ranch in Nevada leben die Cartwrights: der Witwer Ben und seine drei Söhne Adam, Hoss und Little Joe. 430 Episoden lang machen Banditen und Betrüger den verwaisten Männern das Leben schwer. Michael Landon, der jüngste der Männerfamilie, erhält die grössten Sympathiewerte bei einem weltweiten Millionenpublikum.

1966
«Star Trek»

Sechs Serien (726 Episoden), zehn Kinofilme. Animiert durch den Wettlauf ins Weltall, werden in den 1960ern Weltraumstories populär. Das ZDF sucht sich 39 Episoden der US-Serie aus und bringt sie unter dem Titel «Raumschiff Enterprise» ins Vorabendprogramm. In den 1980ern, als der Erfolg von «Star Trek» feststeht, sendet Sat 1 alle Folgen – bis auf «Patterns of Force», in der es um einen von Nazis bevölkerten Planeten geht.

«Raumpatrouille»
Drei Jahre bevor der erste Mensch auf dem Mond landet, denken die Fernsehmacher schon weit in die Zukunft: Die deutsche Science-Fiction-Serie, auch unter dem Namen «Raumschiff Orion» bekannt, erreicht bei der Erstausstrahlung (ARD) Einschalt quoten von bis zu 56 Prozent. Die 7-teilige Serie, in der Dietmar Schönherr den Commander spielt, wird bis 1999 zwanzigmal wiederholt.

«Daktari»
Ein Veterinär, seine Tierstation in Afrika, die Schimpansin Judy und der schielende Löwe Clarence: Die Dschungelgeschichte läuft 89 Folgen lang.

1968
«Columbo»

Der Krimiklassiker mit Peter Falk als Detektiv in Los Angeles mit Zigarre und zerknittertem Trenchcoat fängt mit zwei Einzelfilmen an, erst 1971 dreht der junge Steven Spielberg den Auftakt zur Serie, die bis 2003 auf 69 Folgen kommt.

1969
«Der Kommissar»

Herbert Reineckers Dauerbrenner mit Erik Ode, seinen jungen Assistenten und der kaffeekochenden Sekretärin («Rehbeinchen!») brachte es auf 97 Folgen.

1970
«Tatort»

Die Gemeinschaftsproduktion von ARD, ORF und SF lockt bis heute jeden Sonntagabend Millionen vor den Fernseher. Die Langlebigkeit der Serie verdankt sich dem Konzept, Polizisten aus verschiedenen Regionen ermitteln zu lassen. Bekanntester Kommissar wird zwischen 1981 und 1991 der von Götz George gespielte Horst Schimanski.

1973
«Kojak»

Telly Savalas gibt den glatzköpfigen, Lolli lutschenden Kommissar in 118 Folgen.

1974
«Derrick»

Horst Tappert und Fritz Wepper (vorher der jüngste Assistent im «Kommissar») machen bis 1998 mit 281 Folgen die Krimiserie zum Kult. Die deutsche Serie läuft weltweit in mehr als hundert Ländern.

1977
«Der Alte»

Siegfried Lowitz als Hauptkommissar Köster löst seine Fälle am Rand der Legalität. 1986 ersetzt Kress (Rolf Schimpf) Köster. Der Krimi läuft seit 243 Episoden.

1978
«Dallas»

Larry Hagman alias J. R. Ewing verändert die Serienwelt. Neu ist: der Bösewicht als Hauptfigur. Geld, Macht, Intrigen und Öl sind die Themen, gewürzt mit schönen Frauen und Suchtproblemen. Das Konzept trägt für 356 Episoden bis 1991.

1981
«Dynasty»

Die verschärfte Variante von «Dallas», in der Joan Collins die Hauptrolle des Biests spielt, läuft 218 Episoden lang, im deutschen Sprachraum als «Denver-Clan».

«Ein Fall für zwei»
Die Staranwälte der Detektivserie kommen und gehen – der Schnüffler und Publikumsliebling Josef Matula (Claus Theo Gärtner) bleibt.

1984
Am 1. Januar 1984 starten RTL und SAT 1 das Zeitalter des Privatfernsehens in Deutschland. US-Serien werden erstmals komplett gezeigt. ARD und ZDF hatten bis dahin einzelne Episoden einfach nicht ausgestrahlt oder gekürzt.

«Allein gegen die Mafia»
Die in Italien produzierte Serie (Originaltitel «La piovra», Krake) setzt das Thriller-Genre in eine TV-Serie um. Sie steht in der Tradition des italienischen Politthrillers und Kriminalfilms. Nachdem der Mafiajäger Cattani (Michele Placido) am Schluss der vierten Staffel erschossen worden ist, geht die Serie ohne ihn weiter.

«Motel»
Das Schweizer Fernsehen produziert die erste eigene TV-Serie mit 40 Folgen. Die Serie über das Zusammenleben im Motel Egerkingen wird «aktuell» während der Woche gedreht und am Sonntagabend gesendet. Jörg Schneider und Silvia Jost spielen die Hauptrollen, als kiffender Küchenbursche Peperoni ist Dani Levy zu sehen, der später Filmregisseur wird. Der «Blick» schiesst aus allen Rohren gegen die Serie, weil sie den Schweizer Alltag nur «traurig, grau und problembeladen» zeige.

1985
«Lindenstrasse»

Die von Hans W. Geissendörfer erdachte Weekly Soap erfreut sich auch nach weit über 1000 Folgen noch eines ungebrochenen Publikumsinteresses. Sie läuft jeden Sonntag und ist noch nie ausgefallen.

«Die Schwarzwaldklinik»
Klaus-Jürgen Wussow spielt den beliebten Chefarzt Professor Klaus Brinkmann in der ersten und erfolgreichsten deutschen Arztserie, von der bis 1989 70 Episoden gezeigt werden.

1989
«Baywatch»

Zuerst ist die Serie mit David Hasselhoff in der Hauptrolle ein Flop. Dann übernimmt er mit seiner Produktionsfirma die Serie. Sie läuft zwölf Jahre lang und mit 241 Folgen; ausgestrahlt in 144 Ländern, wird sie zu einer der international erfolgreichsten US-Serien. Das Konzept: grossbusige Frauen und braungebrannte Männer als Rettungsschwimmer im Einsatz am Strand von Malibu.

«The Simpsons»
Kugelförmige Augen, Überbiss, vier Finger pro Hand: Die US-Zeichentrickserie aus der Feder von Matt Groening erobert die Mattscheiben rund um den Globus.

1992
«Gute Zeiten, schlechte Zeiten»

RTL startet die erste deutsche Daily Soap mit bisher über 3500 Folgen. Die Serie ist die Adaption der australischen Seifenoper «Restless Years».

1994
«Fascht e Familie»

Die erste Schweizer Sitcom, geschrieben von Charles Lewinsky, ist ein Erfolg, der mit 40 Folgen bis 1999 läuft. Vier Untermieter beherbergt Tante Martha (Trudi Roth), darunter den Nichtsnutz Flip, den der jung verstorbene Martin Schenkel zum Publikumsliebling macht. Weitere Sitcoms von Lewinsky sind: «Fertig lustig» (2001) und «Bürgerbüro» (2002).

«Emergency Room»
Bestsellerautor Michael Crichton liefert die Idee, Erfolgsregisseur Steven Spielberg unterstützt das Projekt. Nachdem mehrere Sender die Krankenhausserie mit dem jungen George Clooney in der Hauptrolle als «nicht marktfähig» abgelehnt haben, schlägt NBC 1994 zu und landet einen weltweiten Erfolg mit über 300 Folgen.

«Die Direktorin»
In Zusammenarbeit mit dem ZDF produziert das Schweizer Fernsehen die «moderne Heimatgeschichte» in 26 Folgen: ein grössenwahnsinniger Bauspekulant, ein bodenständiger Bauer und zwischen den Fronten die neue Verkehrsdirektorin des Bündner Dorfes. Den richtigen Bündner Verkehrsdirektoren gefällt die in Bergün gedrehte Serie, dem ZDF wohl weniger; es zeigt sie erst 1998.

1998
«Sex and the City»

Sechs Jahre lang läuft die Comedy, in der sich vier selbstbewusste Frauen in Manhattan über ihre Liebhaber und Peinlichkeiten beim Sex austauschen: 94 Episoden um Power- und Karrierefrauen, um Schuh-Erotik und Rollenklischees.

1999
«Lüthi und Blanc»

Von Katja Früh stammt die Schweizer Sonntagabend-Soap um eine Schokoladendynastie. Die kürzlich bekanntgegebene Absetzung im Mai 2007 rief wütende Proteste hervor. Bis zum Schluss werden 288 Folgen über den Bildschirm gehen – damit ist «Lüthi und Blanc» die längste Schweizer Serie. Sie ist auch die mit der grössten Häufung von Product-Placement: 1858 Fälle zählte eine Studie der Universität Zürich in 50 Episoden.

«Die Sopranos»
Von der Mafia-Serie um den gestressten Unterweltsboss Tony Soprano, der heimlich eine Psychotherapeutin besucht, werden über 70 Folgen produziert. In Europa ist die Mischung von melancholischer Komödie und gewalttätigem Krimi kein Quotenrenner.

2001
«24»

Die Serie besticht mit einem dramaturgischen Kunstgriff: Jede der Episoden läuft in Echtzeit ab, die 24 Folgen einer Staffel ergeben einen Tag, an dem die Agenten um Jack Bauer Amerika vor einer Katastrophe bewahren. 2006 hat sich der Hauptdarsteller Kiefer Sutherland für 40 Millionen Dollar für drei weitere Staffeln verpflichtet.

2002
«CSI: Miami»

Die Krimiserie ist auf Anhieb mit über 20 Millionen Zuschauern die Nummer eins der Montagabendsendungen in den USA. In Europa zahlen die Sender bis zu 1,1 Millionen Dollar pro Episode. Die Serie hat inzwischen mehrere Spin-offs: «CSI: Las Vegas», «CSI: New York».

2004
«Desperate Housewives»

Aus dem Jenseits beobachtet und kommentiert eine Selbstmörderin den Alltag ihrer ehemaligen Nachbarinnen in der amerikanischen Vorstadt. Nach 55 Episoden ist noch kein Ende der Intrigen, der grossen Dramen und der alltäglichen Verzweiflungen in Sicht.

«Bianca – Wege zum Glück»
Das ZDF zeigt die erste deutsche Telenovela. 224 Folgen der täglichen 45-Minüter werden gedreht.

2005
«Rome»

Das von HBO und BBC produzierte Historiendrama startet in den USA. Der deutsche Pay-TV-Sender Premiere beteiligt sich an der Finanzierung der bisher teuersten TV-Serien-Produktion: Die Herstellungskosten belaufen sich auf 100 Millionen Dollar. Bei der Emmy-Verleihung kassiert die Serie gleich vier Awards. RTL will das Historiendrama, das die vorchristliche Welt der römischen Republik aus der Sicht des einfachen Bürgers darstellt, im Herbst 2007 ausstrahlen.

Glossar

Cliffhanger
Ein nicht aufgelöster Spannungshöhepunkt soll auf die nächste Folge neugierig machen. Oft gibt es Cliffs auch am Ende einzelner Szenen in einer Episode, wodurch die Handlungsstränge miteinander verwoben werden.

Comedy
Comedy erwächst aus dem distanzierten Blick auf die Tragik des Lebens. Die Komödie zeigt normale Menschen in Stresssituationen oder aussergewöhnliche Charaktere in Alltagssituationen, die auf die Spitze getrieben werden.

Emmy
Der Emmy ist der begehrteste Fernsehpreis der USA. Seit 1949 wird er von der Academy of Television Arts & Sciences in über 90 Kategorien vergeben.

HBO
Der Pay-TV-Sender HBO hat 28 Millionen Abonnenten und einen Jahresumsatz von über 3,5 Milliarden US-Dollar. Als erster Fernsehsender sendete HBO bereits 1975 über Satellit. Der Sender, der nur über Satellit oder Kabel zu empfangen ist, unterliegt nicht der Zensur der US-Aufsichtsbehörde. Sexszenen sind in Filmen von HBO erlaubt – ein Marktvorteil. HBO hat in den letzten zehn Jahren mehr Emmys gewonnen als alle anderen US-Fernsehsender zusammen.

Pilot
Als Pilot wird die erste Folge einer Serie bezeichnet, mit der das Publikumsinteresse in Fokusgruppen getestet wird.

Reihe
Die Reihe hat ein wiedererkennbares Grundmuster. «Tatort» funktioniert so: Jeder Fall bildet eine in sich geschlossene Geschichte. Die Kommissare können von Folge zu Folge wechseln.

Serie
Die Serie erzählt ihre Geschichten mit gleichbleibenden Hauptfiguren über beliebig viele Folgen hinweg.

Season und Staffel
In den USA wird von einer TV-Serie jährlich eine Season produziert, in der Regel besteht sie aus bis zu 22 Einzelfolgen. In Deutschland und der Schweiz wird nach Staffeln produziert. Eine Staffel bildet eine Produktionseinheit von Einzelfolgen, deren Zahl jeweils von den Sendern festgelegt wird. Es gibt keine Norm. Beim Start einer neuen Serie wird die Zahl der Folgen einer Staffel eher klein gehalten. Wenn die Serie den ersten Publikumstest bestanden hat, wird die Episodenzahl pro Staffel erweitert.

Sitcom
Situationskomik heisst: Die handelnden Figuren reagieren auf eine Konfliktsituation mit einer schnellen Abfolge von Gags und Wortspielen. Auch die Sitcom stammt aus den US-Radio-Shows der 1930er und 1940er Jahre. Im Unterschied zur Comedy-Show, in der Gags lediglich aneinandergereiht werden, werden in der Sitcom komische Momente in eine Handlung eingebunden.

Soap-Opera
Soap-Operas funktionieren nach einem einfachen Prinzip: Was sich im Alltag verdeckt abspielt, wird von der Soap ins grelle Licht der Scheinwerfer gezerrt. Die offene Darstellung dessen, worüber man normalerweise nicht spricht, macht ihre Faszination aus. Soaps bedienen voyeuristische Bedürfnisse. Der Name rührt von den Sponsoren der ersten amerikanischen Soap-Operas her, den Waschmittelkonzernen.

Telenovela
Die Telenovela ist eine in Lateinamerika entwickelte Form der TV-Serie, eine Art Fortsetzungsroman im Fernsehformat, die nach einer vorher bestimmten Anzahl Folgen abgeschlossen ist. Bereits in den 1980ern waren Produktionen aus Brasilien und Mexiko auch im deutschsprachigen Raum zu sehen. Die Telenovela wird meist aus der Perspektive einer weiblichen Hauptfigur erzählt, im Vordergrund steht das Melodrama. Nicht die Handlung, sondern Mimik, Gestik und musikalische Untermalung sollen dramatische Spannung erzeugen: eine Mischung aus Tränen und Glücksmomenten.

Bernd Storz ist freier Drehbuchautor in Reutlingen; mit Unterstützung von Christian Junklewitz und Mariano Glas, www.serienjunkies.de , Berlin.



Leserbriefe:

Zu Im Zeitraffer - NZZ-Folio TV-Serien (10/06)

Dass sich die von mir sehr geschätzten Parallelwelten der "Sopranos" nicht zum Quotenknüller entwickeln konnten, liegt wohl hauptsächlich daran, dass eine Serie, die erst gegen Mitternacht auf Sendung geht, es schwer hat, sich gegen andere zu behaupten, die bereits um 20.00 Uhr beginnen. Stellen Sie sich nur mal vor, man würde die "Highlights der Volksmusik" um Mitternacht ausstrahlen! Man würde sich die Augen reiben über eine Quote, die plötzlich in den Keller gerutscht ist. Es ist nun mal so: Die Mehrheit der Zuschauer bevorzugt wohltemperierte Gefühlsbäder mit besonders viel Seifenschaum und erhält dafür die besten Sendeplätze.
P.S.: Das Titelbild zu diesem Thema war wieder "erste Sahne". Glückwunsch!
Renate Brandes per Email



Zu Im Zeitraffer - NZZ-Folio TV-Serien (10/06)

Ich finde das neues NZZ Folio zum Thema TV-Serien sehr gut gelungen. Diskussionwürdig, aber das TV-Sehen ist eine Geschmackssache und darüber kann man ohne Ende streiten. Eine kleine Anmerkung zu Im Zeitraffer. Als CSI-Fan finde ich es unverzeihlich, dass Sie 2002: CSI:Miami erwähnen. Diese Serie ist nicht das Original, sonder der Ableger. Das Original ist CSI (Las Vegas). Miami hat als Ableger gute Einschaltquoten, bringt aber keine der Innovationen des Originals mit. Im Gegenteil, sie ist mittlerweile eine normale Krimiserie, die den hohen Ansprüchen des Originals nicht mehr entspricht. Ich möchte nicht falsch verstanden werden, sie ist unterhaltsam, aber keinesfalls herausragend. Schade, dass dieser Fehler passiert ist.
Kerstin Zarbock per Email
Anmerk. d. Red.: Die Leserin hat Recht.



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