Überdrüssig der Frage, wo und wie wir nun dieses Jahr unsere Ferien verbringen sollen - Surfen in der Wüste Gobi? Makramee am Himalaja? -, stossen wir auf die Pauschalangebote der Thurgauischen Verkehrsvereinigung, die da locken mit «Tannzapfenland-Hüpfer», «Esel-Trekking», «Fasten- und Vitalkuren im Märchenschloss», «Bädli-Bregenzer-Package -Nabucco?» oder dem unverwüstlichen «Einmal Kreuzlingen, immer wieder Kreuzlingen» - Offerten, die wir samt und sonders ausschlagen zugunsten des «Kurzurlaubs für Feinschmecker». Nein, nicht des «schnuckeligen Gartenwirtschäftlis» oder des «überschwenglichen Geranienschmuckes», sondern allein der versprochenen «personifizierten Frischprodukteküche» wegen: Hat uns nicht schon lange gelüstet, nach all den Hamburgern, Frankfurtern, Berlinern und Wienern endlich einen Thurgauer zu fressen?