NZZ Folio 04/08 - Thema: Die Sinne   Inhaltsverzeichnis

Rätselhaft -- Weitsichtig

© Fabienne Roth
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Von CUS

Wer an einem klaren Frühlingstag in Yverdon die Füsse in den Lac de Neu­châtel streckt, möchte meinen, er könne noch den Strand von Neuenburg am anderen Ende des Sees erkennen. Geht aber nicht, denn die Erde krümmt sich unter der Blickachse des Betrachters weg. Auf die Strecke Yverdon–Neuenburg (Luftlinie 30 Kilometer) sind das schon ein paar Meter. Anders gesagt: Über den Buckel, den die Erde dazwischen aufwirft, können wir nicht hinwegsehen. Von den Bergen reicht das Auge viel weiter. Die Sichtweite zwischen zwei Bergen von genau 8000 Metern Höhe beträgt 640 Kilometer. Der Mount Everest ist noch fast tausend Meter höher. Ob man von dort aus den Nanga Parbat in Pakistan sehen kann? Frage: Was ist die grösste denkbare ­Entfernung zwischen zwei Punkten der Erdoberfläche, über die man direkte Sinneseindrücke empfangen kann? (Telekommunikation und Ähnliches gilt natürlich nicht.)

A weniger als 700 Kilometer

B 700–1250 Kilometer

C 1250–2000 Kilometer

D mehr als 2000 Kilometer

Auflösung aus Heft 3/2008:
Bern? Nein, Salzburg. Österreich wählte seinen Nationalrat im Oktober 2006, und es hat auch eine Bundesversammlung. Wie in der Schweiz bilden zwei Frauen und ein Mann aus drei verschiedenen Parteien das «Präsidium» des Nationalrats. Bern und Salzburg schlossen wegen der Euro eine Partnerschaft, die auch eine Paul-Klee-Ausstellung in Salzburg einschliesst.

CUS

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