NZZ Folio 01/94 - Thema: Pleiten   Inhaltsverzeichnis

Auf der Schandbank

Schuld, Sühne und Hader nach dem Konkurs.

Von Dölf Duttweiler

Hotel Belle Époque in Bern. Illustrer Treffpunkt für eine Schar leidgeprüfter Geschäftsleute. Kein Zufall, wenn der unübersehbare Lino Schwab, ein Meter neunzig gross, graumelierte Haare, markanter Schnauz, blauer Blazer, zuerst da ist. Die dezente, wenn auch ein bisschen schnörkelige Jugendstilbar ist für ihn trotz seinem Immobiliendebakel das Stammlokal geblieben. Weitere Feierabendgäste wären der Peugeot-Garagist Max Hänni, im grauen Anzug wie oft, und der Spitalverwalter André Cartier, vormals Hauptaktionär einer heute konkursiten Computerfirma.

Im Schimmerlicht der goldgedrechselten Wandlämpchen warten die drei Herren auf weitere Schicksalsgenossen. «Wissen Sie, ich muss mich nicht verstecken. Ich bin gross und schaue von oben herab, mich kriegt man nicht klein», erklärt Schwab. Er hebt sein Weissweinglas, den bevorzugten Dézaley. Cartier dürfte Bier bestellt haben, Hänni Kaffee. «Wir haben eine Reihe von Fehlern gemacht», gibt der Garagist zu. «Wir horteten zu viele veraltete Ersatzteile, hatten die Filialen nicht im Griff, der Neubau in Langnau war zu teuer und die EDV-Anlage zu aufwendig.»

Dass man mit Computern Geld verlieren kann, überrascht Cartier nicht. Doch er zeigt wenig Lust, in diesem Kreis seine Meinung zu äussern. Unterdessen ist aus dem St. Galler Rheintal Willi Schertenleib eingetroffen, ein Fensterbauer im Clinch mit der AHV. Zuletzt kommt der einstige Metzgermeister Willi Balmer, ein Konkursit aus dem Berner Oberland, und entschuldigt sich für die dreckverspritzten Schuhe. Er war wieder mal auf der Alp.

So wäre die Runde komplett, fünf Konkursfälle dieser Rezession. Jeder ein Fall für sich.

«Da hat man etwas angerissen, etwas gewagt. Und jetzt ist man der Depp der Nation», zürnt Lino Schwab, der bereits zum zweitenmal mit Immobilien gescheitert ist. Ihn ärgert die Schadenfreude risikoscheuer Mitbürger und mutloser Monatslohnbezüger, die das öffentliche Konkursverfahren zur privaten Erbauung missbrauchen wie das Mittelalter den Pranger. Zwar habe er ein Imperium von 300 Millionen Franken verloren, sagt der 56jährige Pleitier. Doch als Unternehmer warte er nicht einfach auf Stelleninserate. Neue Geschäfte seien unterwegs, doch dazu sage er nichts.

In seiner Attitude als Grandseigneur scheint Schwab weniger als andere fähig, eigene Fehler zu orten; immerhin schiebt er die Verantwortung nicht auf seine Frau ab, auf deren Namen seit seinem ersten Konkurs Anfang der achtziger Jahre alle Geschäfte liefen. Sein Feind sitzt vielmehr in Bern, heisst Simeon Bühler - «Geissenpeter» nennt Schwab den Vorzeige-Bergbauern der Schweizerischen Volkspartei, der 1989 als Kommissionspräsident im Parlament die Sperrfrist für Grundstück-Wiederverkäufe propagierte.

«Das war Kriegsrecht, nicht Notrecht», schimpft Schwab heute. «Ein gut fahrender Zug lief auf einen Prellbock auf!» Wie gut sein Zug fuhr, zeigt ein Blick in die Akten. Im letzten Boomjahr vor der Sperrfrist kaufte Schwab zwischen Genf und St. Gallen im Durchschnitt jeden Monat drei Häuser: Wohnhäuser, Büros, Werkstätten, Hotels, Chalets, teils sanierungsbedürftig, teils leer. Mehr als ein Dutzend Banken waren mit von der fröhlichen Partie. «Rezession und hohe Zinsen haben nachher das Ihre dazu beigetragen», kommentiert Bühler, «aber es war natürlich der Zweck der Sperrfrist, solcher Spekulation einen Riegel zu schieben.»

In Sack und Asche geht Schwab deswegen noch lange nicht. «Er wohnt im gleichen Haus am See, fährt die gleichen Autos, gründet offenbar eine neue Firma - wir sehen keinen Unterschied zu vorher», wundert sich Jean-Paul Parisod. Der Gemeindepräsident von Faoug am Murtensee vermisst den Überblick über die Liquidation des Konglomerats. Die Behörden in Bern stellten den Konkurs mangels Aktiven ein, weil keine der düpierten Gläubigerbanken Geld für das Verfahren vorschiessen mochte. Seither werden die überschuldeten Objekte individuell verquantet. Inzwischen ist auch das schön gelegene, aber schlecht unterhaltene Wohnhaus unter den Hammer gekommen. Dem neuen Eigentümer, dem er keine Miete zahlt, drohte Schwab am Telefon, er werde bis vors Bundesgericht gehen und mit Frau und drei Kindern noch mindestens fünf Jahre lang in dem Domizil ausharren.

Dann habe er aufgelegt.

Das Zittern ums Eigenheim kennt auch Willi Schertenleib. Er stockte die Hypotheken auf, um seine Fensterbaufirma in Sennwald über den Berg zu bringen. Vergeblich, wie er heute weiss. Ebenso Max Hänni, dessen Haus zwar kaum überschuldet ist, doch heute sucht Hänni dafür einen zahlungskräftigen Käufer, damit er mit dem Erlös seine letzte Garage, das Stammhaus in Gasel, retten kann.

Anders handelte der Computerunternehmer André Cartier. Er deponierte die Bilanz der Hard- und Softwarefirma Monitor AG beim Richter, bevor sein Privatvermögen existentiell bedroht war. So blieb ihm, seiner Frau und seiner Tochter im alten, gemütlichen Bauernhäuschen in Diessbach der Besuch des Betreibungsbeamten erspart. Die Schafe, die er sich als Hobby hält, grasen weiter, und die Hühner gackern im Stall.

Auf der Strecke blieb eine junge Computerbude, aufgebaut in den achtziger Jahren, voller Pioniergeist, mit einem Dutzend Mitarbeitern, die am Feierabend öfter mal mit dem Chef Billard spielten; engagiert und flexibel, aber eben doch nicht flexibel genug, um auf den rasanten Preissturz und den mörderischen Margendruck der Branche rechtzeitig zu reagieren. «Unser Fehler war, dass wir in den guten Zeiten zu schnell wuchsen. Nachher haben wir alles probiert», sagt Cartier, «doch die Rezession war schneller.»

Was bleibt, sind Schulden und Zähneknirschen bei den Gläubigern. Über die Monitor AG empört sich Manfred Jost, der Schweizer Vertriebsleiter von Siemens Nixdorf. Erst ein halbes Jahr vor dem Kollaps ist er nichtsahnend mit der Firma ins Geschäft gekommen, «gelinkt worden», wie er heute sagt, denn Cartier, dem der Siemens-Mann Kompetenz und ein gutes Auftreten attestiert, hoffte damals noch, irgendwie über die Runden zu kommen.

So hat Cartier erst seit der Konkurseröffnung wirklich nichts mehr zu verbergen. Jetzt können alle Karten offen gespielt werden. «Man muss einfach dazu stehen», erklärt der gescheiterte Computerspezialist in seiner schlichten Bauernstube. «Es macht keinen Sinn, den Leuten im Dorf zu erzählen, man habe jetzt Ferien, wo doch die Konkursbeamten im Betrieb die Schlüssel abgenommen haben.» Auch in den Stellenbewerbungen hat der 46jährige Konkursit nichts verheimlicht. Den Personalchefs habe er erläutert, wie er im letzten Geschäftsjahr für gleichviel Arbeit ein Drittel weniger verdiente und gleichzeitig einsehen musste, dass kein Geld mehr da war für die Flucht nach vorn. Cartiers Argumente stossen auf Verständnis. Jedenfalls hat der Computermann heute einen neuen Job: als Spitalverwalter.

Denkbar, dass André Cartier und Max Hänni sich einiges zu erzählen hätten. Gemeinsame trübe Erfahrungen. Die schlaflosen Nächte vor dem Konkurs, das Warten auf versprochene Zahlungen, unerledigte Rechnungen, Mahnungen, unbeantwortete Korrespondenz, trostlose Zwischenbilanzen. Immer wieder vage Hoffnungen und herbe Enttäuschungen.

Und dennoch liegen Welten zwischen dem Computer- und dem Autohändler. Wenn Hänni die Geschichte des renommierten Familienunternehmens Gebr. Hänni AG schildert, mit seiner leisen Stimme, seinem traurigen Blick, dann spürt man über den finanziellen Verlust hinaus die ganze soziale Fallhöhe dieses Debakels. 140 Angestellte, neun Garagen zwischen Thun und Biel, gegründet 1908, das Lebenswerk des Vaters, Deutschberner Statthalter des französischen Autokonzerns Peugeot: zu solchen Wirtschaftsdaten passte das gesellschaftliche Renommee eines regional verwurzelten Unternehmers, eines begehrten Sponsors auf Fussballplätzen und Eisfeldern.

Um so schmerzlicher die Trennung, die Kluft, die sich nachher zwischen ihm und der Sportwelt auftat. Der Präsident des Eishockeyklubs SC Bern, Fred Bommes, lobt Hänni heute noch als hervorragenden Geschäftsmann und als integren, liebenswerten Menschen. Versagt hätten die teuren Manager an seiner Seite. Trotzdem hat Bommes den ehemaligen Sponsor - auch dessen Familie habe er gut gekannt - seit dem Konkurs nicht mehr getroffen. Auch die Bitte, ein Mandat in der einzigen überlebenden Hänni-Firma zu übernehmen, habe er abgelehnt. Weil die Verantwortung zu gross gewesen sei.

Als SCB-Präsident könne er, sagt Bommes, nichts mehr für Hänni tun.

Auf dem wirtschaftlichen Spielfeld ist der soziale Abstieg nicht weniger schmerzhaft. Als A-Konzessionär habe er jeweils die neuen Modelle an die Garagisten abgegeben, erinnert sich Hänni: «Das habe ich gern gemacht.» 1993 musste er nun den Peugeot 306 von seinem Nachfolger in Empfang nehmen. Als kleiner Garagist bekommt er heute noch stärker zu spüren, dass er auf Gedeih und Verderb vom französischen Autokonzern abhängig ist. Der hat zwar die meisten ehemaligen Hänni-Garagen rasch reorganisiert, doch Jean-Yves Dossal, Chef der Peugeot-Talbot (Suisse), reagiert heute noch gereizt, wenn der Fall aufs Tapet kommt. Hänni hält sich neuerdings an die Empfehlung, mit Journalisten nicht mehr zu sprechen.

Das gespannte Verhältnis zeigte sich schon vor dem Konkurs, als Peugeot ein Sortiment Neuwagen aus den Hänni-Betrieben zurückrief, um vier Millionen Franken abzusichern. Dieser Vorgang war für den Berner Richter Paul Kaelin mit ein Grund, ein Stundungsgesuch abzuweisen, mit dem der bedrängte Grossgaragist das Schlimmste verhüten wollte. Erst damit war der Schaden total.

Über angeblich fragwürdige Richtersprüche könnte Hänni zum Beispiel mit Willi Schertenleib reden, der sich von allen Amtsstellen verlassen sieht. Die AHV-Ausgleichskasse in St. Gallen habe seine Firma in den Konkurs getrieben und damit sein Sanierungskonzept torpediert, sagt er, und jetzt wolle die AHV ihn auch noch «persönlich drannehmen», mit einer Strafklage gegen ihn als Verwaltungsrat. Zudem habe das Betreibungsamt in Sennwald sein Warenlager «sinnlos verhökert».

In der Tat zählte das Betreibungsamt nur etwa zehn Personen an jener öffentlichen Versteigerung, als das Holz- und Aluminiumlager der Fensterfabrik unter den Hammer kam. Angekündigt hatte man das Ereignis pflichtgemäss im Amtsblatt. So habe man die Ware zu weniger als einem Zehntel des Einkaufswertes verscherbelt, klagt Schertenleib. Dabei seien mehr als die 100 000 Franken verlorengegangen, die er der AHV schulde.

Für den AHV-Revisor Stefan Egger ist der Fall des Fensterherstellers ein Novum. Erstmals wartete er nicht mehr auf die Konkursbetreibungen der andern Gläubiger, sondern zog gleich selber die Notbremse. Das Siechtum der Schertenleib AG, die in den besten Zeiten bis zu 30 Mitarbeiter zählte, hatte schon Mitte der achtziger Jahre begonnen. Die Geduld der AHV war daher bereits strapaziert, als die eigentliche Rezession einsetzte, immer mehr Firmen zusammenbrachen und immer öfter post festum gar nichts mehr übrig blieb, auch nicht für die im Konkursverfahren privilegierte AHV.

«Ich habe Egger erklärt, dass ich in der Slowakei die Produktion aufbaue, um künftig mit Billigimporten in der Schweiz wenigstens die Monteure weiter beschäftigen und die Schulden abtragen zu können», ereifert sich Schertenleib. «Doch das hat man jetzt abgewürgt.»

Im Gegensatz zu den Beamten glaubt der 45jährige Rheintaler noch heute an sein Slowakei-Projekt. «Die Leute denken wohl, ich habe dort Geld versteckt.» Doch von den ausstehenden AHV-Beiträgen habe er nie einen Rappen abgezweigt: «Die Bank hat in der Stunde der Not nur noch die Nettolöhne vorgeschossen und direkt den Arbeitnehmern ausbezahlt. Mehr war einfach nicht da!»

Trotz dem Fehlbetrag wird die AHV die künftigen Renten der Arbeiter voll auszahlen, versichert Egger. Dem säumigen Unternehmer dagegen lässt man fürs Überleben gerade noch 1700 Franken im Monat, keine grosse Summe für eine Kleinfamilie mit fünfjähriger Tochter. Die Freunde in der Region seien rar geworden, sagt Schertenleib, als wir am Bahnhof Rüthi auf den Zug warten. Er sei ständig unter Druck. Die Familie leide. Kontakte suche er kaum mehr. «Man schämt sich», fügt er hinzu.

In der Berner Belle-Époque-Bar hätte derweil Willi Balmer ein Bier mit Mineralwasser gemischt, sein persönlicher Kompromiss zwischen Gesundheit und Geschmack. Vor kurzem sei er in einem Restaurant von den Leuten zynisch gefragt worden: «Willi, wie geht's?» Er habe gesagt: «Danke, ausgezeichnet. Ich bin nicht auf den Bahamas.» Da habe er die Lacher auf seiner Seite gehabt. «Wissen Sie, der Willi Balmer wäre besser Pfarrer geworden», sagt Silvia Marti, die einst in seinem kleinen Büro in Thun den Laden schmiss. «Für mich ist das alles eine Prüfung, die ich bestehen muss wie andere Aufgaben im Leben auch», meint der heute 70jährige vormalige Metzgermeister und spätere Hotelier, der mit 53 Jahren auf Bauland und Häuser umstieg und in Spitzenzeiten einen Immobilienbestand von 200 Millionen Franken kontrollierte.

Wie die andern Bargäste hält auch Balmer an der Überzeugung fest, dass sein Konkurs vermeidbar gewesen wäre, unnötig, ausgelöst durch uneinsichtige Gläubiger und durch rücksichtslose Ämter verschärft. Schertenleib versteht nicht, dass die AHV den Strick zuzog, als die Lieferanten immer noch Geduld zeigten: «So zerstören sture Beamte wirtschaftliche Substanz, um ihre eigene Kasse zu schonen, und hinterher hat die Arbeitslosenversicherung das Nachsehen!» Sogar Cartier, der selber den letzten Schritt tat, träumt zuweilen davon, wie der Staat die Bankrotterklärung zurückweisen und statt dessen dem Unternehmen unter die Arme greifen könnte: «Ich glaube, das wäre bei uns gerechtfertigt gewesen.»

Weil sie die Sanierung seiner Immobilienfirmen nicht mehr abwarten wollten, trügen die Gläubiger, allen voran die vormals renommierten Kleinert Unternehmungen in Bern, selber ihren Teil der Verantwortung, sagt Balmer ohne zu zögern. Mitleid spürt er nicht. Für die Finanztochter Novo Kleinert AG hatte er 1990 ein Haus in La Chaux-de-Fonds zu einem völlig überrissenen Preis ersteigert und dafür eine Provision von einer halben Million Franken eingesteckt. Später, als bei Kleinert die Manager reihenweise über Bord gingen und die Liquidatoren das Ruder übernahmen, sah sich Balmer gezwungen, die Provision zurückzuzahlen. Er stellte einen Check aus, doch der war nicht mehr gedeckt. Dadurch kam der Konkurs ins Rollen. Heute überblickt Kleinert-Aufräumer Rolf Heim die desolate Lage: «Unser Problem ist es, dass wir bei Balmer oft das ihm fehlende Eigenkapital vorschossen. Jetzt sind von den 40 Millionen Franken, die er uns schuldet, wohl kaum noch 10 Millionen realisierbar.»

Als nichts mehr ging, setzte Willi Balmer ein Inserat auf: «Senior sucht Teilzeitjob.» So kam es, dass er im Diemtigtal Unterschlupf fand, auf der Alp des Bergbauern Paul Tschabold, einer Methodistenfamilie mit Grosseltern, Eltern und sechs Kindern wie aus Gotthelfs Zeiten. In der nur zu Fuss zugänglichen Alphütte fühlte er sich den Wirren der Geschäftswelt entrückt, weit ab vom Schlamassel seiner Immobilienfirmen, fern von den erzürnten Banken und Finanzgläubigern, abgehoben von dem Kesseltreiben um ungedeckte Checks und nicht versteuerte Provisionen, frei von verluderten Buchhaltungen und bedrohlichen Bilanzen, unerreichbar für die Konkursämter, die er zuweilen als Jäger sah und sich selbst als Wild, das die Gesellschaft zum Abschuss freigegeben hat. Obwohl sein Verhältnis zu den Ämtern sich seither entspannt hat, braucht es noch Jahre, bis alle Liegenschaften veräussert sind und der endgültige Schaden feststeht.

Unterdessen ist der Rentner Willi Balmer zum Fleischhandel zurückgekehrt (gelernt ist gelernt), in Gasel verkauft Max Hänni weiter Autos (die Franzosen liefen 1993 überdurchschnittlich gut), André Cartier versucht, als Spitalverwalter die Gesundheitskosten in den Griff zu bekommen (so gut hat er als Selbständiger nicht verdient). Willi Schertenleib ärgert sich weiter über die Ämter (die Hälfte seiner Zeit verbringt er nach wie vor in der Slowakei), während Lino Schwab (unter Ausschluss der Öffentlichkeit) seine neuen Geschäfte pflegt.

So nimmt das Leben nach dem Konkurs seinen Lauf.

Dölf Duttweiler ist Journalist beim Schweizer Fernsehen; er lebt in Zürich.


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