NZZ Folio 01/09 - Thema: Die Finanzkrise   Inhaltsverzeichnis

Rätsel -- Rote Karte!

© Anna-Lina Balke
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Um welche Immobilienkrise geht es hier? Raten Sie mit!

Von CUS

Diese Krise wird schon die meisten von Ihnen getroffen haben: «Crise de l’im­mobilier» heisst sie treffend auf französisch. Wer in dieser Krise steckt, sieht die rote Karte.

Glück in der Krise hat noch der, der Bauland zum Beispiel in Lausanne sein Eigen nennt; eine Lage in Schaffhausen bringt nur einen Bruchteil davon. Was die Krise verschärft: Solange sie andauert, gibt es keine Einnahmen für den Inhaber. Die am Ort allfällig vorhandene Hotel­lerie wird dann vom Geldinstitut geschluckt, wenn auch nur zur Hälfte des ursprünglichen Preises. Wenig hilfreich ist dabei, dass der Bankdirektor meist ein abgefeimter Konkurrent ist und dass er sich freut, wenn die anderen vor die Hunde gehen. Seltsam: Die Wandersleut fühlen sich an fremden Orten gar nicht wohl und ziehen rasch weiter, seien sie auch an den schönsten Plätzen der Schweiz untergebracht wie in Luzern oder Lugano. Was steht eigentlich ganz oben auf der «roten Karte»?

Auflösung des Rätsels aus Folio 12/08:

Wir hatten den Ausdruck «Gebrüder» im Fragentext als Gesamtheit aller Brüder einer Familie bezeichnet. So definiert es auch der Duden. Demnach war die Bezeichnung Gebrüder für keines der drei Brüderpaare korrekt. Denn in allen drei Familien gab es noch mehr Brüder: Die Montgolfiers waren zusammen 16 Geschwister, die Wrights 7. Der dritte Grimm-Bruder hiess Ludwig.

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