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Krieg Version 3.0
Kanonenkugeln waren das Mittel der mechanischen Kriegsführung, Flächenbombardements das der industriellen. Beim jüngsten digitalen Upgrade des Kriegs spielen smarte Bomben und smarte Bomber die Schlüsselrolle.
Von Gundolf S.Freyermuth
Der erste smarte Bomber sass vor einem Vierteljahrhundert auf meiner Couch. Er hiess Craig, war Mitte 30, hochdekorierter Kampfpilot und Lieutenant Commander auf der USS «Eisenhower», dem damals modernsten Flugzeugträger der Welt. «One of the best of the best», hatte ihn die Freundin angekündigt, die ihn bei mir einquartierte. Meine Couch stand in einem Berliner Zimmer, und irgendwann sprach Craig natürlich über den Weltkrieg, dessen Überreste Ende der siebziger Jahre in der ehemaligen deutschen Hauptstadt noch recht häufig zwischen der Normalität aus Neu- und reparierten Altbauten lauerten: Bombenruinen, Trümmergrundstücke, Blindgänger.
Craig lächelte mitleidig: «Früher konnte man es halt nicht besser.» Die Flächenbombardements des Zweiten Weltkriegs waren in seinen Augen primitive Praktiken einer militärtechnisch überwundenen Epoche. «Ich kann», sagte er, mit dem Finger gen Zimmerhimmel deutend, «aus 20 000 Fuss Höhe ganz genau entscheiden, ob ich dieses Haus oder das auf der anderen Strassenseite weghauen will. Und in ein paar Jahren werde ich mir auch den linken oder rechten Seitenflügel aussuchen können. Und bis zu welchem Stockwerk der Einschlag gehen soll.»
Weder wirkte diese Mitteilung auf mich besonders beruhigend, noch mochte ich sie recht glauben. Heute weiss ich, dass Craig keineswegs übertrieb, nicht in den technischen Details und nicht im Anspruch auf zivilisatorische Fortgeschrittenheit, den er mit ihnen verband. Seine Expertenvision deutete auf die Zukunft des Kriegs, in der wir heute leben. Wovon er aus eigener Erfahrung berichtete, das waren die Anfänge eines fundamentalen Wandels, der im Gefolge des Mikroprozessors einsetzte, mit der Durchsetzung digitaler Navigations-, Kommunikations- und Steuertechnik. Binnen zweier Jahrzehnte entstand in den USA eine postindustriell-digitale Form der Kriegsführung.
Generalproben erlebte der New American WayofWar im ersten Golfkrieg und bei den Nato-Interventionen in den Überresten von Jugoslawien, die Doppelpremiere zu Beginn des 21. Jahrhunderts in Afghanistan und wiederum im Irak. Unzählige Fernsehbilder bezeugen die Abkehr von der industriellen Massenvernichtung: wie Bomben die Stromversorgung einzelner Stadtteile ausschalten, während im Rest der irakischen Hauptstadt die Lichter weiterbrennen; wie ein A-10-Thunderbolt-Jäger einen einzelnen Scharfschützen von einem Hochhausdach holt, ohne das Gebäude zu beschädigen; wie ein Panzer, der sich unter einer Brücke verbirgt, zerstört wird, während die Brücke stehen bleibt; wie alles Leben im untersten Stockwerk eines Gebäudes vernichtet wird, ohne dass das Gebäude wankt.
Was noch im Zweiten Weltkrieg schlicht als Wunder gegolten hätte, wurde möglich durch sogenannte Smart Bombs. Sie erreichen im Idealfall, wozu zuvor Dutzende, wenn nicht Hunderte industrieller Explosivkörper erforderlich waren. Smart machen diese Bomben die digitalen Steuerungs- und Navigationssysteme. Sie ermöglichen die lasergesteuerte Fernlenkung oder erlauben es den Bomben, ihr Ziel eigenständig zu finden, durch hitzesuchende Autonavigation oder Rückgriff auf die im All stationierten Satelliten des GPS-Systems. Machten solche smarten Explosivkörper im ersten Golfkrieg nicht einmal einen Zehntel der eingesetzten Bomben und Geschosse aus, waren es im Kosovo bereits 35 Prozent, in Afghanistan 56 Prozent, im Irak sind es gegenwärtig fast 70 Prozent. Einen entscheidenden Erfolg erzielte die smarte Kriegsführung gegen die Medina-Division der Republikanischen Garde, die Bagdad verteidigen sollte; ihre Dezimierung aus der Luft ermöglichte erst den fast verlustlosen Durchmarsch der US-Infanterie in Saddam Husseins Machtzentrum.
Der radikale Wandel militärischen Handelns, den die Digitalisierung zuerst und am stärksten in den USA auslöste, ist in historischer Perspektive keineswegs ungewöhnlich. Technischer Fortschritt veränderte stets die Zivilisationen, denen er gelang – und die theoretische Auffassung vom Krieg wie die praktische Kriegsführung.
Zu Beginn der Neuzeit liess die Verschmelzung des mittelalterlichen Handwerks mit der wiederentdeckten antiken Wissenschaft die mechanische Technik entstehen. Sie bewirkte kriegstechnisch die Kombination von Zündpulver und mathematischem Wissen: den Aufstieg der Artillerie, vor der man sich in Festungen verschanzte. Typisch für die Kriegstechnik vorindustrieller Zeiten waren daher die – in ihrem Flug berechnete – Kanonenkugel und der Festungsbau beziehungsweise Festungskampf. Die Stossrichtung der Feldzüge musste linear sein, der Fortschritt seriell: Auf dem Weg ins Zentrum der Macht hatte Schutzwall um Schutzwall, Bastion um Bastion zu fallen.
Diesen Krieg 1.0, die erste Version neuzeitlicher Kriegsführung, veränderte die Industrialisierung radikal. Die Zahlen zeigen es: Allein im ersten Jahr des Ersten Weltkriegs verloren eine Million Soldaten ihr Leben. Insgesamt wurde das 20. Jahrhundert zum mörderischsten in der menschlichen Geschichte: 187 Millionen Menschen starben in Hunderten von Kriegen. Die wenigsten aber waren am Ende Soldaten: Trugen noch 95 Prozent der Toten des Ersten Weltkriegs Uniform und Waffen, so machten sie im Zweiten Weltkrieg mit 34 Prozent die Minderheit der Opfer aus. Darin, in der neuen Opfer- und auch Täterrolle der Zivilbevölkerung, lag der qualitative Wandel industrieller Kriegsführung. Munition und Bomben waren zwar den früheren Kriegsmitteln überlegen, im Vergleich aber unglaublich ineffektiv – das Gegenteil von smart. Statistisch brauchte es im Ersten Weltkrieg 10 000 Schuss Munition, um einen einzigen Gegner zu töten. Industrielle Kriege verlangten daher eine komplette Kriegswirtschaft. Sieg und Niederlage wurden von einer Angelegenheit der kämpfenden Soldaten und Armeen zur Sache der hinter ihnen stehenden Infrastruktur, der «Heimatfront». Wer gewinnen wollte, musste nicht mehr Soldaten allein vernichten, sondern Fabriken, Städte, Industriezentren, Nationen.
Die Waffe, das Hinterland direkt anzugreifen, war die Flugbombe. Ihre Erfindung datiert auf den 1. November 1911, als ein italienischer Leutnant über einer nordafrikanischen Oase eine dänische Handgranate aus dem offenen Cockpit schleuderte. Damit etablierte er das Potential zu nonlinearer Kriegsführung. Im Zweiten Weltkrieg wurde es zur Regel, tief im Feindesland aus der Luft jene Ressourcen zu attackieren, welche die Truppen versorgten. Maschinengewehrsalven an der Front und flächendeckende Bombenteppiche an der feindlichen Heimatfront symbolisieren den industriellen Krieg Version 2.0.
Wenig jedoch änderte sich dabei an der grundsätzlich seriellen Stossrichtung. Der Widerstand am Boden musste überwunden werden, bevor das Zentrum der feindlichen Macht zerstört werden konnte: die Hauptstadt, der Führerbunker. Massenbombardements waren ebenfalls extrem ineffektiv und erforderten in allen Nationen noch gewaltigere Ressourcen. In der logischen Konsequenz mündete die industrielle Rüstungsspirale in die Atombombe. In ihrem Kontext aber gelangen auch die Innovationen, die das Ende der herkömmlichen Kriegsführung einleiteten: Während er 1945 in Los Alamos am Manhattan-Projekt arbeitete, entwarf John von Neumann – den Stanley Kubrick als Dr. Strangelove verewigte, als Mann, der die Bombe liebte – die bis heute gültige Architektur des digitalen Computers. Die Fortschritte der Informationstechnologie liessen dann seit den siebziger Jahren ein postindustrielles System der Kriegsführung entstehen, den Krieg 3.0.
Seine letzten und alles entscheidenden Elemente sind smarte Bomben und smarte Bomber. Die Basis für ihren Einsatz jedoch bildet die digital beschleunigte Datengewinnung und -verarbeitung. RMA (Revolution in Military Affairs) ist der Fachausdruck, der sich im Pentagon für die Digitalisierung der Kriegsführung einbürgerte: Über hundert militärische US-Satelliten, eine nach Tausenden zählende Flotte von sehenden und lauschenden Aufklärungsflugzeugen, Breitbandvernetzung, stationäre und mobile audiovisuelle Kommunikation von einer Billion Wörtern pro Sekunde – all dies ermöglicht den Kommandeuren aus der Ferne die interaktive, multimediale Echtzeitteilnahme am Kampfgeschehen. Im digitalen Krieg tritt an die Stelle der Massenvernichtung die präzis ferngesteuerte Zerstörung. Sie will einerseits die Kommunikations- und Kommandostruktur des Gegners eliminieren, andererseits möglichst wenig Menschenleben fordern und kaum materiellen Schaden anrichten. Wurden früher ganze Städte dem Erdboden gleich gemacht, sollen nun allein wichtige Ziele funktionsunfähig gebombt werden.
Für den Erfolg dieser selektiven Strategie sind vor allem Beschleunigung und Automatisierung der Prozesse notwendig, die dem Einsatz der smarten Bomben vorausgehen. Anfang der 90er Jahre, im ersten Irakkrieg, mussten die Zieldaten noch vor dem Start in Bordcomputer und Bomben geladen werden. Sie nach den Vorgaben der Aufklärer zu programmieren, dauerte zwei Arbeitstage. Der Einsatz war damit auf statische Ziele limitiert. Aber die USA verfügten ohnehin nur über fünf Flugzeuge, die smarte Bomben transportieren konnten.
In Afghanistan wurden die technischen Mängel durch die Nutzung des kommerziellen Satellitentelefonnetzes weitgehend überwunden: Spezialtruppen am Boden sammelten Informationen, übermittelten die Zielkoordinaten per Laptop in die Cockpits der Langstreckenbomber und ergänzten die Daten durch fernmündliche Anweisungen. Für den zweiten Irakkrieg wurden 80 Prozent aller US-Bomber so aufgerüstet, dass sie noch im Zielanflug die Koordinaten zum Bombenabwurf empfangen können. Bei dem spektakulären, wenn auch fehlgeschlagenen decapitation strike, der den Krieg einleitete, vergingen nur gerade 44 Minuten zwischen dem Eingang der Geheimdienstinformation, wo sich Saddam Hussein angeblich aufhielt, und dem programmierten Einschlag der smarten Bombe, abgeworfen von einem B-1B-Bomber, der eigentlich zu einem anderen Ziel unterwegs war und umgeleitet wurde.
Waren Kanonenkugeln das typische Mittel der mechanischen Kriegsführung und flächendeckend abgeworfene «dumme» Bomben das typische Mittel der industriellen, so findet die digitale Kriegsführung ihr Ideal in der smarten Bombe. Führte die Belagerung und Erstürmung von Festungen zum Sieg im Krieg 1.0 und flächendeckendes Bombardement der industriellen Etappe zum Sieg im Krieg 2.0, so rückt ins Zentrum des Kriegs 3.0 die Ausschaltung der feindlichen Führung durch smarte Bomben.
Dafür ist nicht nur die Technik verantwortlich, sondern auch der Wertewandel im Gefolge der Digitalisierung: Das zentrale Mittel der industriellen Kriegsführung, die massenhafte Vernichtung von Menschen und Material, wird unter den Bedingungen der postindustriellen Zivilisation immer weniger akzeptabel. Gesunkene Geburtenraten in den entwickelten Ländern, die Globalisierung finanzieller Investitionen, ein individualisiertes Menschenbild, das den Einzelnen höher schätzt als kollektive Interessen – die Grundtendenzen der Epoche stehen der einst üblichen Massenvernichtung entgegen. Wie vor anderthalb Jahrhunderten die Sklaverei wird nun der Krieg 2.0 von einer zivilisatorischen Selbstverständlichkeit zum Ausdruck von Barbarei, zum Verbrechen.
«Militärische Machtmittel wurden eingesetzt, um ein Regime zu beseitigen, indem man den Willen einer Nation brach», charakterisierte US-Präsident George W. Bush die überholte industrielle Kriegsführung: «Mit neuen Taktiken und Präzisionswaffen können wir nun militärische Ziele erreichen, ohne Gewalt gegen Zivilisten anzuwenden. Kein menschliches Mittel kann den Krieg weniger tragisch machen, aber es ist doch ein grosser moralischer Fortschritt, wenn die Schuldigen den Krieg mehr zu fürchten haben als die Unschuldigen.»
An Kritikern der von Bush und seinem Verteidigungsminister Donald Rumsfeld gegen vehementen Widerstand des Pentagon-Establishments und mit Milliardenaufwand betriebenen Digitalisierung der Kriegsführung mangelt es natürlich nicht. Zum einen werden die finanziellen Konsequenzen beklagt: Die USA geben heute für den digitalen Upgrade ihres Militärs mehr Geld aus, als die nach ihnen führenden sechs Nationen zusammen für Rüstung aufwenden. Bessere, an nationalen statt internationalen Interessen orientierte Verwendungszwecke dieser Steuergelder liegen für viele Kritiker auf der Hand.
Zum zweiten wird die Effektivität der neuen Waffen bezweifelt: Eine interne Pentagon-Studie ermittelte, dass die Treffsicherheit der smarten Bomben keineswegs bei 50 Prozent liegt, wie oft behauptet wird, sondern eher bei nur 1 2 Prozent. Gemessen an den Standards der industriellen Waffentechnik jedoch ist auch das, wie George Friedman, Autor des Buchs «The Future of War», feststellt, noch ein sensationell guter Wert.
Zum dritten wird bemängelt, dass sich die smarten Waffen – jedenfalls beim aktuellen Ausbildungsstand – kaum zuverlässig einsetzen lassen. Beispiele dafür gibt es genug: vom US-Piloten, der seine smarte Bombe zu früh abwarf und vier verbündete Soldaten tötete, bis zur Luftattacke auf den heutigen afghanischen Präsidenten Hamid Karzai, bei der 3 US-Soldaten getötet und 25 verletzt wurden, weil eine 2000-Pfund-Smart-Bomb falsch programmiert worden war. Ebenso ist nicht auszuschliessen, dass die smarte Kriegsführung, selbst wenn sie technischen Erfolg erzielt, letztlich versagt: Die Zerstörung der Kommunikationskette des Feindes etwa könnte just dazu führen, dass die gegnerische Führung ihren Truppen den Befehl zur Kapitulation nicht mehr übermitteln kann.
Eine historische Konsequenz allerdings vermag niemand zu bezweifeln: Die USA wurden mit dem Einsatz digitaler Kommunikations- und Steuerungsmittel zur ersten und bisher einzigen Macht in der Geschichte der Menschheit, die zu jeder Zeit und an jedem Ort des Planeten nahezu jedes beliebige Objekt zerstören kann.
Eine weitere Zunahme dieser militärischen Stärke in der nahen Zukunft scheint vorgezeichnet. Zum ersten durch die technische Verbesserung der Aufklärung im All; zum zweiten durch bodennahe Robotisierung – der Silverfox, ein im Irak eingesetztes Miniaturflugzeug, keine zwei Meter lang und keine zehn Kilo schwer, liefert hochauflösende Farb- und Infrarotbilder vom feindlichen Territorium; zum dritten durch die Verkleinerung, Verbilligung und vor allem steuertechnische Verbesserung der smarten Bomben, ihre Befähigung zur selbständigeren Zielsuche und interaktiven Korrektur der Flugbahn; zum vierten schliesslich durch die Robotisierung der Bomber selbst.
Der Anfang dazu ist gemacht. Bemannte Flüge werden längst überwiegend von Software gesteuert. Das Fliegen eines Kampfjets gleicht heute mehr einem Videospiel als dem, was die Brüder Wright erfanden und was Charles Lindbergh oder die Piloten des Zweiten Weltkriegs einst taten. Man blickt nicht aus dem Fenster, sondern auf Monitoren, die nicht fotorealistische Bilder zeigen, sondern informationsangereicherte Datenlandschaften. Darüber hinaus nimmt Software den menschlichen Piloten alle Routineaufgaben ab. Bei dem 34-stündigen Einsatz einer B 2 von Missouri nach Bagdad und zurück kontrolliert die Crew den Bomber nur für wenige Minuten in der kritischen Phase des Bombenabwurfs. Den Rest der Navigation erledigen Bordcomputer und Bodenstationen entlang der Route.
Auch der Schritt zur gänzlichen Robotisierung, zum Smart Bomber, ist vollzogen. Unbemannte Aufklärungs- und Kampfflugzeuge, sogenannte UCAV (Unmanned Combat Aerial Vehicles), setzte in den 90er Jahren zuerst das israelische, dann das amerikanische Militär ein. In Afghanistan und im Irak gehören digital gesteuerte Drohnen wie Global Hawk und Predator zum Alltag der Kriegsführung. Das Kriegshandwerk folgt mit dieser Automatisierung beziehungsweise Smartisierung der Bomber dem Weg, den alle qualifizierte Arbeit gegenwärtig geht: Auf den industriellen Facharbeiter, den analog hantierenden Piloten, folgt der digitale Wissensarbeiter, ein Software manipulierender Bildschirmoperateur. Und ihn schliesslich wird das virtuelle Expertensystem ablösen.
Craig ist längst pensioniert. Wie ich ihn kannte, hätte er – der gutausgebildete, aber fehlbare und am Ende seiner Karriere von Versagensängsten geplagte Pilot – sich allerdings nur zu gern im Cockpit virtuell ersetzen lassen. Solange nur sein Nachfolger, der smarte Robotbomber, so sicher zielt und trifft, wie er es meist tat.
Gundolf S. Freyermuth ist Professor für Ästhetik und Kommunikation an der Internationalen Filmschule Köln und beschäftigt sich vorrangig mit den kulturellen Konsequenzen der Digitalisierung. Zuletzt veröffentlichte er den Medienroman «Perlen für die Säue» ( 1999, Pseudonym Peter Johannes) sowie das Sachbuch «Kommunikette 2.0» (2002).
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