NZZ Folio 04/95 - Thema: Das Wetter   Inhaltsverzeichnis

Nicht immer ist der Föhn schuld

Warum der Mensch auf Wetterreize reagiert.

Von Andreas Walker

UMWELTEINFLÜSSE werden in der modernen zivilisierten Welt immer mehr zum Thema. Fast könnte man meinen, sie seien eine Erfindung unserer Zeit. Dabei sind wir alle seit je dem Umweltfaktor Wetter ausgesetzt.

Der Begriff Wetterempfindlichkeit taucht bereits im 9. Jahrhundert in einem Gesetzestext auf. Mit einer Busse wurde damals bestraft, wer einem Gegner im Streit eine Wunde zufügte, die eine wetterempfindliche Narbe hinterliess. Goethe erwähnte in einem Brief, dass er bei hohem Barometerstand besser arbeiten könne als bei niedrigem. Humboldt schrieb 1844, wie wichtig die Elemente der Atmosphäre für die organische Entwicklung der Gewächse seien, für die Reifung der Früchte, aber auch für die Seelenstimmung des Menschen.

Mitte des 19. Jahrhunderts begannen Ärzte nach den Gründen der Wetterfühligkeit zu suchen, da ihnen aufgefallen war, dass an bestimmten Tagen ähnliche Krankheitssymptome gehäuft auftraten. Das Thema beschäftigt noch heute die Forschung. Durch die Vernetzung von Medizin und Meteorologie entstanden neue Wissenschaftszweige: Bioklimatologie und Medizinmeteorologie. Obwohl sie inzwischen einige Geheimnisse gelüftet haben, bleibt noch vieles im dunkeln, denn Mensch und Wetter sind zwei komplexe Systeme.

Früher suchte man nach einzelnen meteorologischen Faktoren, die unser Wohlbefinden beeinflussen. Es zeigt sich jedoch immer deutlicher, dass eine Vielzahl von Einflüssen die Wetterwirkung ausmachen. Dazu gehören die Infrarotstrahlung, Feuchtigkeit, Luftbewegungen, Luftdruckschwankungen, Sonneneinstrahlung (insbesondere das UV-Licht), Reizung durch Spurenelemente und Luftverschmutzung, Schallwellen, Luftionisation, elektrostatische und elektromagnetische Felder und weiteres mehr. All diese Faktoren beeinflussen praktisch jeden Teil des menschlichen Organismus, vor allem betroffen sind jedoch Haut, Atmungsorgane, Nase, Augen und das zentrale Nervensystem.

Grundsätzlich teilt man die vom Wetter beeinflussbaren Menschen in drei Gruppen ein: Bei den Wetterreagierenden passt sich der Organismus automatisch den wechselnden Wetterbedingungen an; sie verspüren in der Regel keine Beschwerden. Die Wetterfühligen spüren, wenn sich das Wetter ändert; sie reagieren mit Unwohlsein, klagen über Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Müdigkeit, Herzklopfen oder Blutdruckbeschwerden. Die Wetterempfindlichen schliesslich leiden an den Folgen früherer Krankheiten oder Verletzungen; so können sich beispielsweise alte Operationsnarben oder Knochenbrüche bei Wetteränderungen noch nach Jahren schmerzhaft in Erinnerung rufen.

Was das meteorologische Geschehen betrifft, leben wir in der Schweiz in einem äusserst abwechslungsreichen Land. Unsere Breiten sind geprägt vom Durchzug der Tiefdruckwirbel, die an der Polarfront entstehen und in einer Abfolge von verschiedenen Wetterphasen innert kürzester Zeit Wetterwechsel verursachen, die im Extremfall einem Klimawechsel von den Subtropen in polare Breiten entsprechen. Solche Wetterumstürze verursachen denn auch die häufigsten Störungen des Wohlbefindens. Meinungsumfragen haben ergeben, dass sich über die Hälfte der Bevölkerung durch gewisses Wetter im Wohlbefinden beeinträchtigt fühlt.

Der Durchzug eines Tiefdruckgebietes ist von sechs typischen Wetterphasen begleitet, die je verschiedene Befindlichkeitsstörungen hervorrufen. Nicht immer präsentiert sich ein Tief derart klassisch, dass alle Wetterphasen klar erscheinen. In vielen Fällen werden wir auch nur gestreift von einer Störung, deren Ausläufer uns gerade noch erreicht. Im folgenden gehen wir jedoch davon aus, dass das Tief jung und gut ausgeprägt ist, so dass alle sechs typischen Wetterphasen deutlich erscheinen. Die Illustration veranschaulicht im Querschnitt ein vorbeiziehendes Tiefdruckgebiet in einem Zeitraum von 36 Stunden.

HOCHDRUCKLAGE (1). «Schönes Wetter» ist das Ergebnis eines Hochdruckgebietes - «schön» meint ja bei uns in erster Linie einen wolkenlosen oder nur leicht bewölkten Himmel, der keine Niederschläge bringt. Permanente Hochdruckgebiete sorgen aber unter anderem auch dafür, dass es extreme Trockengebiete, etwa die Wüste Sahara, gibt. Das schöne Wetter in unseren Breitengraden ist ebenfalls nicht überall schön. Hochdrucklagen in den Wintermonaten führen im schweizerischen Mittelland zu einer speziellen Situation: Wenn sich in der Nacht die Luft abkühlt, dadurch schwerer wird und abzufliessen beginnt, entsteht ein immenser Kaltluftsee, in dem das Wasser auskondensiert. Es breitet sich eine riesige am Boden aufliegende Wolke aus - der Nebel.

Der Nebel hat verschiedene Auswirkungen auf den Menschen. Weil unter der Nebeldecke kein vertikaler Luftaustausch stattfindet, weist die Luft oft überdurchschnittlich hohe Schadstoffwerte auf, was sich natürlich ungünstig auf die Atemwege auswirkt. Ebenso kann diese Wetterlage bei älteren oder kranken Menschen Reaktionen des Herz- und Kreislaufsystems bewirken. Über dem Nebel hingegen sind die Bedingungen gänzlich anders. Dort ist das Wetter strahlend schön und warm, die Luft - die extrem gute Fernsicht weist darauf hin - ist kristallklar.

Für Menschen, die unter Atemwegserkrankungen leiden, wirkt sich diese reine und staubarme Luft über dem Nebel sehr positiv aus. Viele Kurorte liegen deshalb in einer gewissen Höhenlage, die im Winter fast immer nebelfrei ist.

Im sommerlichen Hoch ist die Situation anders. Die Atmosphäre weist dann meist eine einheitliche Schichtung bis in grosse Höhen auf. Im Hoch drehen die Luftmassen im Uhrzeigersinn vom Zentrum weg, in dem die Luftmassen absinken, was zur Wolkenauflösung führt. Im Sommer können über dem erhitzten Land örtlich Quellwolken mit lokalen Gewittern entstehen. Abgesehen davon sind aber in einem Hoch keine dynamischen Wetterprozesse im Gang. Deshalb treten auch keine wetterbedingten Reaktionen auf.

Eine Ausnahme bilden hochsommerlich schwüle Tage mit Temperaturen über 30 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit. Bei heissem Wetter beginnt auch unsere Körpertemperatur, die konstant 37 Grad beträgt, zu steigen. Als Folge davon werden die Schweissdrüsen aktiviert: Beim Verdampfen des Schweisses wird dem Körper Wärme entzogen. Der Körper reagiert auf Hitze aber auch mit stärkerer Durchblutung, das heisst, mehr wärmeres Blut gelangt von der Körpermitte in die Extremitäten und kühlt sich dabei ab.

Extreme Temperaturschwankungen können von einem geschwächten oder kranken Organismus nicht mehr richtig ausgeglichen werden - Störungen des Herz-Kreislauf-Systems, der Atmung und des vegetativen Nervensystems sowie Asthmaanfälle können die Folge sein.

WARMFRONTAUFZUG (2). Nähert sich ein Tiefdruckwirbel, so baut sich das Hoch ab - der Luftdruck beginnt langsam zu sinken. Im Tief drehen die Luftmassen im Gegenuhrzeigersinn zum Zentrum des Tiefdruckwirbels hin. Der Wirbel, der durch die Luftmassenunterschiede an der Polarfront entstanden ist, weist ein grosses Kaltluftgebiet im Norden sowie einen Warmsektor im Süden auf. Der Warmsektor wird mit dem Alterungsprozess des Tiefs immer kleiner, da die Kaltluft, die schwerer ist als die Warmluft, diese langsam, aber sicher einholt. Beim Herannahen des Tiefdruckwirbels gleitet die wärmere Luft über der kälteren und schwereren Luft auf. Sie kühlt sich langsam ab, bis in grosser Höhe (rund 10 000 Meter) feine faserige Eiswolken entstehen - die Cirren.

Die hakenförmigen Cirruswolken, die am Anfang des Warmfrontaufzuges entstehen, verdichten sich nach und nach zu einem regelmässigen, diffusen Schleier. Sonne oder Mond sind jetzt von einem Halo umgeben, einem weisslichen Bogen, der manchmal schwach gefärbt ist. Dieses optische Phänomen wird durch sechseckige Eiskristalle in den Eiswolken verursacht, die das Licht von Sonne oder Mond reflektieren und brechen. Der Halo ist ein sicheres Anzeichen für einen Warmfrontaufzug und kündigt unweigerlich schlechtes Wetter an. Je näher das Tief rückt, desto dichter werden die Wolken. Die Sonne erscheint immer blasser, wie durch ein Milchglas gesehen, bis sie schliesslich hinter dem Wolkenschleier verschwindet.

Der Bereich vor der Warmfront kann bereits beim Aufzug der ersten Cirren bei empfindlichen Leuten eine Störung des Wohlbefindens auslösen. Überhaupt ist der Bereich vor und in der Warmfront die folgenreichste Zone: Gliederschmerzen, nervöse Unruhe, Schlafstörungen, Angstzustände, Depressionen, Schwindelgefühle, Kopfschmerzen häufen sich, zudem Konzentrations- und Reaktionsschwächen. Folge davon ist eine erhöhte Unfallgefährdung. Ebenso treten bei dieser Wetterlage oft Schmerzen an Narben, Phantomschmerzen, Kreislaufbeschwerden durch niedrigen Blutdruck und rheumatische Erkrankungen auf. WARMFRONT (3). Mit dem Eintreffen der Warmfront sinkt die Bewölkung immer tiefer, bis ein sanfter, gleichmässiger Niederschlag einsetzt, der als Landregen bezeichnet wird (dem im Winter leichter Schneefall entspricht). Während dieser Wetterphase verstärken sich die gesundheitlichen Beschwerden oft noch. So treten beispielsweise Blinddarmreizungen, Thrombosen, Embolien, aber auch Herzanfälle und -infarkte häufiger als normal auf. WARMSEKTOR (4). Wenn die Warmfront vorbeigezogen ist, gelangt der stationäre Beobachter in den Warmsektor des Tiefs. In dieser Zone finden keine Aufgleitvorgänge mehr statt. Die Luft ist warm und trocken, der Himmel meist leicht bewölkt. Da diese Zone frei ist von meteorologischen Aktivitäten, klingen die wetterbedingten Reaktionen sehr rasch und markant ab.

KALTFRONT (5). Im Gegensatz zum langsamen Vorstoss einer Warmfront herrschen beim Eintreffen einer Kaltfront ganz andere Verhältnisse. Die hereinbrechende Kaltluft stammt aus nördlichen, zum Teil sogar aus polaren Breiten; sie stösst mit konstanter Geschwindigkeit relativ schnell vor und verdrängt die warme und leichtere Luft. Im Grenzbereich dieser beiden so unterschiedlichen Luftmassen ist die Wetteraktivität sehr hoch. Die Ankunft der Kaltfront zeigt sich meist an einer sich nähernden dunklen Wolkenwand. Der Betrachter sieht dabei die dunkle Wolkenbasis der Unterseite der Front.

Plötzlich prasselt der Schauer los, und eine Sturmbö fährt in die vorher stille, warme Luft. Die vorstossende Kaltluft der Front sorgt dafür, dass innerhalb kürzester Zeit sehr grosse Energien freigesetzt werden. Deshalb sind im Sommer Kaltfrontvorstösse fast immer mit heftigen Gewittern verbunden. Hagelschäden und Überschwemmungen können die Folge sein. Im Winter sind die Wirkungen in der Regel weniger dramatisch, da die Temperaturunterschiede zwischen den beiden Luftmassen und ihre Energie geringer sind. Beim Durchzug einer Kaltfront steigen die wetterbedingten Beschwerden erneut stark an. Koliken, Krämpfe, Herzanfälle, Herzinfarkte, Schlaganfälle, Embolien, epileptische Anfälle treten bei dieser Wetterphase vermehrt auf.

RÜCKSEITENWETTER (6). Ist die Kaltfront vorbei, setzt eine markante Abkühlung ein. Manchmal wird das Ende der Front sichtbar als ziemlich gerade Wolkenlinie mit nachfolgendem klarem blauem Himmel. Der warme Südwestwind ist abgelöst worden von einem kühlen Nordwestwind. Das charakteristische Wetter auf der Rückseite der Kaltfront ist geprägt von vorüberziehenden Quellwolken, die mit zunehmendem Sonnenstand infolge Thermik wachsen und manchmal noch einen kleinen Schauer erzeugen. Im Winter oder Frühling fallen aus solchen Wolken oft Graupelkörner. Nach dem Durchgang der Kaltfront steigt der Luftdruck wieder, ein neues Hoch baut sich auf, und die Bewölkung lässt langsam nach. Ebenso klingen wetterbedingte Beschwerden nach und nach ab.

DIE FÖHNLAGE. In Sachen Wetterfühligkeit gibt es zweifellos keinen grösseren Sündenbock als den Föhn, dem so ziemlich alles angelastet wird, was als Wetterleiden kursiert. Der Wissenschafter sieht die Sache aber anders: Der Föhn selbst ist bei weitem nicht so schlimm, wie die meisten Leute glauben. Warum schreiben wir ihm dennoch so viele Unannehmlichkeiten zu? Einer der Gründe ist die Tatsache, dass die gehäuften Wetterbeschwerden, die auf der Vorderseite einer Warmfront auftreten, oft fälschlicherweise dem Föhn zugeschrieben werden. Solche Wetterlagen ähneln vom Wolkenbild und vom Wettercharakter her manchmal dem Föhn, haben aber letztlich nichts mit ihm zu tun.

Medizinmeteorologisch betrachtet funktioniert der Föhn recht kompliziert: Bei einer winterlichen Föhnlage gleitet der Föhn oft im Mittelland auf den Kaltluftsee auf, der in Form von Nebel sichtbar ist. In diesem Fall beginnt der Nebel sichtbar zu wogen und zu kochen, die Wellen im Kaltluftsee ähneln jenen, die der Wind in einem Wassersee erzeugt. Wetterfühlige spüren besonders diese Phase des Ausräumens des Kaltluftsees, denn die Kaltluftwellen erzeugen kleine, aber schnelle Luftdruckschwankungen, die dem menschlichen Körper zu schaffen machen. Diese Druckschwankungen ändern sich innert weniger Minuten. Wenn also der Föhn zum Beispiel während fünf Stunden über den Kaltluftsee bläst, steigt und fällt der Luftdruck in dieser Zeit mehrere Dutzend Male. Diese Schwankungen können den Körper, der sie auszugleichen versucht, überfordern: er reagiert mit Kopfschmerzen.

Warum uns diese kleinen Druckschwankungen derart zusetzen können, ist nach wie vor nicht schlüssig erwiesen. Am plausibelsten erscheint die Erklärung, dass der Luftdruck in einem Gleichgewicht steht mit dem menschlichen Blutdruck und somit in einer Wechselwirkung mit dem ganzen Organismus. Eine ständige Änderung des Aussendruckes bringt offenbar verschiedenste Vorgänge im Körper ins Schleudern. Messungen haben gezeigt, dass Druckschwankungen in einem Intervall von 4 bis 20 Minuten am meisten Beschwerden auslösen. Man nimmt darum an, dass diese Frequenz gewisse Regelkreise im Körper stört, die vermutlich in ähnlichen zeitlichen Abständen «schwingen».

Greift der Föhn schliesslich voll durch bis zum Boden, lassen häufig auch die Beschwerden nach. Dieses Phänomen bewirkt, dass die schlimmsten Föhnleiden nicht in den klassischen Föhntälern registriert werden, sondern in Regionen, wo der Föhn auf den Kaltluftsee aufgleitet - also vor allem im Mittelland. Als Gegenmassnahme wird denn auch eine ganz einfache Therapie ohne Nebenwirkungen empfohlen: Man steige auf einen Berg, der über dem Nebel liegt. Damit ist man zwar der Föhnströmung ausgesetzt, jedoch nicht mehr den schnellen Luftdruckschwankungen.

Der Föhn verursacht aber nicht nur Leiden. Es soll im Gegenteil Leute geben, die in einen regelrechten Föhnrausch versetzt oder von jenem «süssen Föhnfieber» befallen werden, das Hermann Hesse beschrieben hat: «Es gibt nichts Seltsameres und Köstlicheres als das süsse Föhnfieber, das in der Föhnzeit die Menschen der Bergländer und namentlich die Frauen überfällt, den Schlaf raubt und alle Sinne streichelnd reizt. Das ist der Süden, der sich dem spröden, ärmeren Norden immer wieder stürmisch und lodernd an die Brust wirft und den verschneiten Alpendörfern verkündigt, dass jetzt an den nahen purpurnen Seen Welschlands schon wieder Primeln, Narzissen und Mandelzweige blühen.»

IST ES NORMAL, dass unser Körper auf verschiedene Wetterlagen mit oft heftigen Symptomen reagiert? Macht uns das Wetter zwangsläufig krank? Wetterbedingte Beschwerden mögen «normalen» Krankheiten ähneln, in einer Hinsicht unterscheiden sie sich aber klar von ihnen: Auch mit gründlichen Untersuchungen kann der Arzt keine krankhaften Veränderungen an den betreffenden Organen nachweisen. Wetterbedingte Beschwerden müssen demnach als Symptom eines geschwächten Organismus betrachtet werden, der nicht in der Lage ist, die atmosphärischen Veränderungen zu kompensieren.

Als gesichert gilt inzwischen die Annahme, dass unser vegetatives Nervensystem die Wetterreize wie eine Antenne aufnimmt. Wie sie dann im Detail wirken, ist noch weitgehend unbekannt. Mit Sicherheit spielen die kleinen und häufigen Druckschwankungen eine Schlüsselrolle, welche immer dann auftreten, wenn verschiedene Luftmassen - im Bereich der Fronten, bei Föhn - übereinandergleiten. Vermutlich spielen auch elektrische Ladungen eine Rolle, die bei Luftmassentransporten und -überlagerungen erzeugt oder verschoben werden. Tatsache ist jedenfalls, dass auch vollklimatisierte Räume gegen Wetterbeschwerden keinen Schutz bieten.

Andreas Walker, von dem auch die Fotos stammen, ist Meteorologe und freier Wissenschaftsjournalist; er lebt in Wettingen.


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