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NZZ Folio 06/07 - Thema: Meine erste Million   Inhaltsverzeichnis

Der Schein trügt

Wieso ist «finanzielle Unabhängigkeit» der mit Abstand wichtigste Lebenstraum, weit vor der grossen Liebe? Unangenehme Erkenntnisse über das liebe Geld.

Von Harald Willenbrock

«Wenn man kein Geld hat, denkt man immer an Geld. Und wenn man Geld hat, denkt man nur noch an Geld», wusste schon der Ölmagnat Paul Getty, und für eine derartige Geldfixierung, wie sie heutzutage nicht nur bei Multimilliardären zu beobachten ist, gibt es gute Gründe. So verfügen Wohlhabende im Schnitt nicht nur über eine robustere Gesundheit, sondern auch über eine höhere Lebenserwartung – ein Effekt, der nicht Erstklassmedizin, sondern vor allem ihrem Status geschuldet ist.

Von ihrer Umgebung werden Reiche als vertrauenswürdiger eingeschätzt, was unter anderem erklären könnte, warum sie für dieselben Straftaten zu geringeren Gefängnisstrafen verurteilt werden als Arme. Begüterte müssen statistisch gesehen seltener damit rechnen, Opfer von Gewaltverbrechen oder einer Scheidung zu werden. Reiche Ehen halten länger – jedenfalls wenn der Mann das viele Geld nach Hause trägt; das Einkommen der Gattin scheint sich kaum auf die Haltbarkeit einer Ehe auszuwirken. Und bevor es überhaupt zur Eheschliessung kommt, ist für Frauen der Geldwert potentieller Partner nach wie vor das zentrale Auswahlkriterium.

Soziologen würden sagen: Wohlstand zahlt sich aus. Ökonomen würden sagen: Das haben wir schon immer gewusst. Schliesslich lautet eine grundlegende wirtschaftswissenschaftliche Überzeugung, dass sich mit Geld im Prinzip alles kaufen lässt, sogar das Glück.

Genau diese Überzeugung jedoch gerät dank der jungen ökonomischen Disziplin «Happiness Economics» zunehmend ins Wanken. Einer der Vorreiter der Glücks-Ökonomie, der amerikanische Ökonom Richard Easterlin, hatte Mitte der 1970er Jahre gut zwei Dutzend Langzeitstudien ausgewertet, in denen Amerikaner, Asiaten und Afrikaner nach Einkommen und Lebensglück befragt worden waren. Dabei war Easterlin auf ein überraschendes Phänomen gestossen: Zwar berichteten in diesen Umfragen die Wohlhabenden erwartungsgemäss von einer höheren Lebenszufriedenheit als ihre weniger verdienenden Landsleute. Zwischen den Ländern jedoch verflüchtigte sich dieser Effekt fast vollständig.

In einigen Fällen drehte er sich sogar um: Ägypter mit einem Pro-Kopf-Bruttosozialprodukt von lediglich 225 Dollar beispielsweise lebten offenbar ein glücklicheres Leben als ihre israelischen Nachbarn, obwohl diese das Vierfache erwirtschafteten; Israeli wiederum waren genauso zufrieden wie die Westdeutschen jener Tage, wenngleich diese 1,8-mal mehr Geld nach Hause trugen.

Heute gilt der damals weitgehend ignorierte Easterlin als wissenschaftlicher Pionier, und seine Erkenntnisse sind Allgemeinplätze: Sobald die Grundbedürfnisse eines Men schen gestillt sind – in der westlichen Welt mit einem Jahres einkommen ab etwa 20 000 Dollar –, bringt mehr Geld kaum mehr dauerhafte Lebenszufriedenheit. «Der erste Dollar kauft dir ein Stück vom Glück, und jeder weitere kauft dir ein Stückchen weniger.» So formuliert es der Harvard-Psychologe Dan Gilbert, der mit «Ins Glück stolpern» einen Bestseller über die strukturelle Unfähigkeit des Menschen geschrieben hat, sein Glück zu planen.

Die Iren sind mit ihren durchschnittlich knapp 10 000 Dollar Jahreseinkommen glücklicher als die Amerikaner, die fast doppelt so viel kassieren. Die Lebenszufriedenheit von Briten und Japanern ist seit Ende des Zweiten Weltkriegs nahezu unverändert geblieben – obwohl sich ihre Realeinkommen in dieser Zeit mehr als verdoppelt haben. Auch in Deutschland, Frankreich und fast allen anderen westlichen Industriestaaten haben die gewaltigen Einkommenszuwächse und die satten Steigerungen des Lebensstandards die Menschen nicht zufriedener gemacht.

Ganz anders ist es übrigens in der ärmeren Hälfte der Welt: Niemand ist «arm, aber glücklich», solange seine existentiellen Bedürfnisse nicht gestillt sind. Für einen Durchschnittsbürger in Niger oder Haiti bedeutet Geld pures Glück. Wir wohlhabende Westler hingegen stecken heute in demselben Dilemma wie Dagobert Duck, der legendäre Phantastilliardär aus Entenhausen: Geld bestimmt unser Leben. Aber mehr Geld macht uns einfach nicht glücklicher.

Schuld daran ist unter anderem eine menschliche Eigenschaft, die die Wissenschafter als Adaptation bezeichnen. Adaptation bedeutet, dass wir uns an hohe oder niedrige Temperaturen, an die Gegebenheiten eines neuen Wohnorts und sogar an den schrulligen Kollegen im Büro nebenan gewöhnen. Genauso schnell aber wird für uns auch mehr Geld zur Gewohnheit. «Was würden Sie machen, wenn Sie plötzlich eine Million Mark hätten?» wurde der Bankier Hermann Josef Abs einmal gefragt. Seine Antwort lautete: «Da müsste ich mich sehr einschränken.»

Unser Bewusstsein ist so konstruiert, dass es jeden neuen Zustand nach einiger Zeit der Gewöhnung kurzerhand zum Normalzustand erklärt. Britische Forscher, die eine repräsentativ ausgewählte Gruppe von 7800 Deutschen über Jahre hinweg befragten, stellten im ersten Jahr nach einem Geldregen bei den Besserverdienern eine deutlich höhere Zufriedenheit fest. Im zweiten liess sich immerhin eine messbare Wirkung beobachten, im dritten eine kaum noch nachweisbare und im vierten gar keine mehr. Jedes Mehreinkommen versickert im weichen Teppich jener Lebensumstände, die wir als selbstverständlich erachten. Um dauerhaft mehr Glück zu erleben, müssten wir also auch fortlaufend mehr Geld beschaffen. Wie kräftig wir uns jedoch ins Zeug legen und finanziell verbessern – es ist irgendwie nie genug. Denn wann hat man schon wirklich genug Geld? Bei 500 000 Franken? Einer Million? Zehn Millionen? Oder erst dann, wenn man – wie Paul Getty meinte – «sich bei der Bilanz um einige Millionen irren kann, ohne dass es auffällt»? Schwer zu sagen, weil es keine allgemeingültige Definition von Wohlstand gibt.

Selbst die EU behilft sich mit einer relativen Umschreibung: Als reich gilt nach ihrer Definition, wer über mehr als das Doppelte des Durchschnittseinkommens verfügt. Darum orientieren wir uns ersatzweise an dem, was Nachbarn, Freunde und Kollegen besitzen. Und unter denen gibt es immer jemanden, der mehr hat als wir. Daraus wächst unweigerlich das frustrierende Gefühl, weniger zu haben, als einem eigentlich zustünde, es irgendwie nicht geschafft zu haben – unabhängig davon, wie viel man verdient.

Diese Relativität des Wohlstands ist ein wichtiger Grund dafür, warum Geld uns nicht dauerhaft glücklich macht. Sie erklärt auch, warum sich die ehemaligen DDR-Bürger nach dem Fall der Mauer zwar wirtschaftlich enorm verbesserten, aber dennoch unglücklicher waren als zuvor – sie mussten sich im Vergleich mit ihren neuen Landsleuten im Westen als arme Schlucker fühlen. In Wirklichkeit sind selbst unter den «happy few» lediglich «a few happy».

Dauerhaftes Glück hingegen bringen altmodische Werte: Freunde, Familie oder Verantwortung. Diese Klassiker verfügen nämlich über die faszinierende Eigenart, sich nicht abzunutzen. Im Gegenteil: Eine Freundschaft kann intensiver werden, je öfter man sie «konsumiert». Ein interessanter, verantwortungsvoller Job ist immer wieder neu befriedigend, selbst wenn er nicht üppig bezahlt ist. Und eine gute Ehe bringt nach den Erkenntnissen britischer Happiness-Ökonomen genauso viel Glück wie das dreifache Einkommen eines Durchschnittsdeutschen.

Für ihre Studie «Geld, Sex und Glück: Eine empirische Untersuchung» hatten die Ökonomen David Blanchflower und Andrew Oswald Befragungen von 16 000 erwachsenen Amerikanern ausgewertet – und wurden ziemlich überrascht. Sie kamen nämlich zu folgendem Ergebnis: Um das Zufriedenheitsniveau eines glücklich Verheirateten zu erreichen, müsste ein Single mit derselben Bildung, einem vergleichbaren Job, Status und weiteren ähnlichen Charakteristika etwa 100 000 Dollar im Jahr zusätzlich verdienen. Eine Erklärung sahen die Forscher im Umstand, dass Sex erwiesenermassen glücklich macht und Verheiratete – entgegen allen Vorurteilen – im Schnitt 30 Prozent häufiger Sex haben als Singles. «Die konservative Pro-Ehe-Lobby wird über unsere Ergebnisse erfreut sein», sagte Oswald bei der Präsentation seiner Studie, «die ‹Sex and the City›-Weltsicht hingegen wird durch die Fakten widerlegt.»

Kaufen lässt sich der Glück-durch-Sex-Effekt übrigens nicht (Männer, die Prostituierte aufsuchten, waren laut Oswalds Studie signifikant unglücklicher), und genauso ist es mit anderen Dingen, die für Geld zu haben sind. «Ich kann mir zwar ein tolles Auto kaufen», erklärt der Psychologe und Wirtschaftsnobelpreisträger Daniel Kahneman, «aber ich kann mich nicht über lange Zeit darauf konzentrieren, dass ich mit einem tollen Auto herumfahre. Es ist irgendwann nicht mehr neu, ich fahre jeden Tag damit und denke am Steuer an meine Arbeit oder an den Haushalt.»

All das lässt sich wissenschaftlich belegen und mit gesundem Menschenverstand nachvollziehen. Die Frage ist nur: Warum handeln wir anders? Weshalb glauben wir, im Geld stecke unser Universalschlüssel zum Glück? Wieso ist «finanzielle Unabhängigkeit» für die Deutschen der mit Abstand wichtigste Lebenstraum, weit vor einer Traumreise, einem Job, der Spass macht, und – mit fünf Prozent der Nennungen deutlich abgeschlagen – der grossen Liebe?

Die einfachste Antwort lautet: Wir haben Angst. Wenn überall Sicherheiten und Grenzen, traditionelle Bindungen und Moralsysteme fallen, erscheint uns Geld als die letzte sichere Bank. «Das Systemvertrauen wird ersetzt durch Geldvertrauen», sagt der Schweizer Trendforscher David Bosshart. «Wenn die Sicherheiten schwinden, vertraut man nicht mehr dem Staat, der Bank oder sonst einer Institution, sondern nur noch dem Geld, das man hat oder nicht.» Damit aber entwickelt sich die Omnipotenzmaschine Geld zu einem mächtigen Perpetuum mobile: Weil Geld wichtig ist, wird es noch wichtiger. Dass es für viele Menschen heute immer schwieriger wird, nennenswerte Mengen dieses Stoffes zu ergattern, steigert – wie bei vielen raren Gütern – eher noch seine Anziehungskraft. Geld wird knapper und begehrter, zumal es in einer freien Marktwirtschaft als Leitwährung für Anerkennung fungiert. «Geld», meint Bosshart, «ist die einzige Belohnung, die in der Marktwirtschaft zählt. Es gibt keinen anderen Massstab. In einer religiösen Kultur ist es die Pietät. In einer kriegerischen Kultur Ehre. Bei uns bekommt man Geld.»

Aber müssten wir es nicht besser wissen? Zweifellos, meinen Glücksforscher, aber aus dem Wissen ziehen wir nicht die logischen Konsequenzen. «Menschen können sehr gut voraussagen, ob ein Ereignis ihnen positive oder negative Gefühle vermitteln wird», erklärt der Zürcher Ökonom Alois Stutzer. «Aber sie sind sehr schlecht darin, Dauer oder Intensität dieser Gefühle einzuschätzen.» So werde typischerweise die Glückswirkung eines neuen, besser bezahlten Jobs überschätzt, die damit verbundenen Nachteile – mehr Arbeit, längerer Arbeitsweg, weniger Freizeit – jedoch in der Kalkulation unterschlagen.

Mit anderen Worten: Wir treffen systematisch Fehleinschätzungen. Und besonders krass fallen sie aus, wenn es ums Materielle geht. So ähnelt der Traum vom Glück durch Geld einem jener falschen Leuchtfeuer, mit denen Plünderer früher an einsamen Küstenstrichen die Seefahrer in die Irre führten: Er lenkt vom richtigen Weg ab. Er gaukelt eine Sicherheit vor, die trügerisch ist. Und nicht selten führt er zu Schiffbruch. Wirtschaftlich gesehen ist dieser Irrweg übrigens durchaus nützlich. «Wenn keiner reich sein will, haben wir ein grosses ökonomisches Problem, weil florierende Volkswirtschaften darauf angewiesen sind, dass ihre Bürger ständig Waren und Dienstleistungen nachfragen», sagt der Harvard-Psychologe Gilbert.

So gesehen erfüllt die Gleichung «Geld = Glück» eine wichtige gesellschaftliche Funktion: Ohne individuelles Wachstumsstreben gibt es kein gesellschaftliches Wachstum, ohne Wachstum gibt es keinen gesellschaftlichen Zusammenhalt – und dieser wiederum erlaubt dem Einzelnen sein Wachstumsstreben. Weil das so ist, belügen wir uns im Interesse der Gesellschaft ein bisschen selber. «Superrezeptoren» nennt Gilbert diese Überzeugungen, die sich ungeachtet ihres offensichtlich «falschen» Inhalts durchsetzen, weil sie die Gemeinschaft stabilisieren.

Als weiteres Beispiel für einen verbreiteten Superrezeptor nennt Gilbert den Glauben, Kinder machten glücklich: Obwohl zahlreiche Studien belegen, dass die eheliche Zufriedenheit nach der Geburt des ersten Kindes dramatisch abnimmt und erst wieder ansteigt, wenn das letzte Kind das Elternhaus verlassen hat, verbreitet sich dieser Superrezeptor im Interesse der Arterhaltung immer weiter. Dass mit dem ersten Kind Vergnügen wie Essen zu gehen, Freunde zu treffen, Kino oder Sex aus dem Leben verschwinden, wird schlicht aus dem Bewusstsein gelöscht. «Wenn Eltern sagen, meine Kinder sind der grösste Glücklichmacher», so Gilbert in einem «Spiegel»-Interview, «dann gibt es dafür eine einfache Erklärung: Wenn man nur eine Sache hat, die einen glücklich macht, dann wird die wohl der grösste Glücksbringer sein.» Volkswirtschaftlich erfüllt das Rattenrennen um Geld und Güter also durchaus einen Zweck. Dass es seine Teilnehmer erschöpft und unglücklich hinterlässt, ist ein Kollateralschaden des Kapitalismus.

Andererseits: Welchem Zweck dienen Wirtschaft und Gesellschaft, wenn nicht letztlich dem, die Menschen glücklicher zu machen? Früher, ruft der französische Philosoph Pascal Bruckner in Erinnerung, habe die materielle Bereicherung noch als erster Schritt hin zur individuellen Emanzipation gegolten: Wer mehr besass, hatte mehr Möglichkeiten, ein Leben nach seinen Vorstellungen zu führen. Geld bedeutete Freiheit. Mittlerweile aber habe sich das Spiel pervertiert. «Reichtum und Wirtschaft sind oberstes Ziel geworden. Anders ausgedrückt, erleben wir eine Umkehr von Mittel und Zweck.»

Harald Willenbrock ist Journalist und Buchautor; er lebt in Hamburg. 2006 erschien von ihm im Heyne-Verlag «Das Dagobert-Dilemma. Wie die Jagd nach Geld unser Leben bestimmt».


Leserbriefe:

Zu Der Schein trügt - NZZ-Folio Meine erste Million (06/07)

Ich beziehe mich auf den Leserbrief von Herrn Chandrasekhar Ramakrishnan auf meinen Leserbrief. Das stimmt, der Konkurrenzkampf macht Menschen unglücklich - nicht die Tretmühle an sich. Nur wenn man das Wort einfach austauscht, so verliert das Wort das Bildliche in Rattenrennen/Tretmühle, und der nachfolgende Satz erscheint doppelt gemoppelt. Somit müsste man die beiden Sätze ummodellieren, damit es gutes und korrektes Deutsch wird. Trotzdem danke der Berichtigung.
Fernando Santini, per E-Mail



Zu Der Schein trügt - NZZ-Folio Meine erste Million (06/07)

In seinem Leserbrief in der Juli Ausgabe des NZZ Folio beklagt sich Herr Fernando Santini über die Eins-zu-Eins-Übernahme von englischen Redewendungen und liefert dadurch ein perfektes Beispiel, warum diese Gewohnheit problematisch ist. Trotz seinen Bemühungen hat er selbst nicht verstanden, wofür der Begriff "Rattenrennen" stehen soll. "Rat race", also Rattenrennen, bezeichnet eine Lebensart geprägt von einer ständigen Konkurrenz um Geld und Macht. Herr Santini schlägt vor, "Rattenrennen" mit "Tretmühle" zu übersetzen, wie bei dict.leo.org gefunden – dies ist allerdings falsch. Im Duden unter Tretmühle finde ich "gleichförmiger [Berufs]alltag". Nicht gerade das Gleiche. Chandrasekhar Ramakrishnan, per E-Mail



Zu Der Schein trügt - NZZ-Folio Meine erste Million (06/07)

Der wichtigste Artikel im ganzen Heft ist jener, in dem erklärt wird, wieso der Glückseffekt, den Geld auslösen kann, eigentlich recht bescheiden ist. Ich hatte noch nie etwas von «Happiness Economics» gehört: was diese Forschung herausgefunden hat, leuchtet ein. Jetzt müssten wir nur noch so weit kommen, dass wir den wirklichen «Glücksbringern» (Familie, Freunde, Verantwortung) die verdiente Wertschätzung entgegenbringen. Sabine Kleinert, per E-Mail


Zu Der Schein trügt - NZZ-Folio Meine erste Million (06/07)

Im Artikel wird von "Rattenrennen" gesprochen. Ich bitte Sie, englische Redewendungen nicht eins zu eins zu übernehmen. Auf Deutsch heisst es immer noch Tretmühle und wenn es an deutschen Wörtern mangelt: dict.leo.org hilft weiter.
Fernando Santini, per E-Mail



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