DAS AUFGEBOT. 1999 wurde die McDonald's Restaurants (Schweiz) AG vom Magazin «Bilanz» zum dritten aufeinanderfolgenden Mal zum eidgenössischen Job-Schöpfer des Jahres gekürt. 672 neue Stellen hat der Schweizer Ableger der grössten Fast-food-Kette der Welt zwischen Januar 1998 und Juni 1999 geschaffen. McDonald's (Schweiz) beschäftigte Ende 1999 in 108 Restaurants und Verkaufsstellen rund 5900 Arbeitnehmer. Und eine Sättigung des Markts scheint nicht in Sicht. 1999 wurden elf neue Restaurants eröffnet, im Jahr 2000 sollen es ebenso viele sein.
Trotz diesem rasanten Wachstum steckt die «McDonaldisierung» der Schweiz erst im Anfangsstadium. In den USA soll bald jeder zweite Kunde von McDonald's selbst einmal auf der anderen Seite der Verkaufsfront gestanden haben. Das Maskottchen der Restaurantkette, der Clown Ronald McDonald, wird von 96 Prozent aller amerikanischen Kinder erkannt, womit er auf ihrer Popularitätsrangliste auf Platz 2 rangiert - hinter dem Weihnachtsmann. Laut «New York Times» will McDonald's schon bald 7 Prozent der amerikanischen Bevölkerung ernähren und ferner erreichen, dass kein Amerikaner mehr als vier Autominuten von einem McDonald's entfernt ist.
McDonald's ernährt rund 1 Prozent der Weltbevölkerung, und rund 75 Prozent aller Menschen haben Zugang zu einer Bude des grössten Fast-food-Konzerns. Das Grundrecht auf einen eigenen BigMac ist das am besten respektierte Menschenrecht der Welt. McDonald's gilt als der grösste Immobilienbesitzer der Welt und könnte bald auch der grösste Arbeitgeber werden. Alle fünf Minuten wird irgendwo auf der Welt ein neues Restaurant eröffnet. Und wenn die Welt, wie dies Marshall McLuhan vorausgesagt hat, zu einem «global village» zusammenwächst, so ist die Chance gross, dass ein stattlicher Teil dieser globalen Dörfler dereinst bei McDonald's isst und bei McDonald's arbeitet.
Wie aber arbeitet sich's beim Fast-food-Giganten? Ich wollte es ganz genau wissen. Und so kam es, dass ich am 25. November 1999 von der Generaldirektion McDonald's (Schweiz) ein Aufgebot mit folgendem Wortlaut bekam: «Lieber Herr Büchi, gern bestätigen wir Ihnen Ihr OJE (On The Job Experience) in unserem Familienrestaurant McDonald's in Crissier. Monsieur Mohsin Kazmi, Geschäftsführer, freut sich, Sie am Freitag, dem 3. Dezember, in seinem Restaurant empfangen zu dürfen, und erwartet Sie um 8.30 Uhr. Die Arbeitskleider werden zur Verfügung gestellt. Wir empfehlen Ihnen, geschlossene schwarze Schuhe mit rutschsicherer Sohle zu tragen.»
DIE BEGRÜSSUNG. An jenem Freitag sitze ich also frühmorgens im McDonald's von Crissier, einem Vorort von Lausanne, wo neben dem Gastronomietempel von Girardet/Rochat auch der Hauptsitz von McDonald's Schweiz zu finden ist. Die Filiale beim Headquarter ist gleichzeitig Familienrestaurant und McDrive, wo der eilige Automobilist Kohlenhydrate tanken kann, ohne aus seinem Gefährt aussteigen zu müssen. Jetzt ist das Lokal noch leer. Eine Kopie des Clowns Ronald McDonald sitzt mutterseelenallein auf einem Bänkchen im menschenleeren Kinderspielplatz. Im Restaurant machen sich vereinzelte Crewmitglieder zu schaffen. Ruhe vor dem Sturm.
Um punkt 8.30 Uhr werde ich von Herrn Kazmi willkommen geheissen. Wir trinken zum An- und Aufwärmen einen Becher dünnen Kaffee. Der 32jährige Manager stammt aus Pakistan, hat seine ganze Schulzeit aber in der Schweiz verbracht. «McDo ist eine der besten Schulen nach der Schule», sagt Kazmi. «Wo sonst haben Sie die Möglichkeit, nach drei Monaten dreissig Mitarbeiter zu managen?» Er selbst hat nach der Hotelfachschule im Oktober 1995 hier angefangen, heute verwaltet er das grösste McDo-Restaurant der Schweiz. Hier könne man wirklich noch vom Tellerwäscher zum Manager aufsteigen. Man müsse nur wollen.
120 Leute hat Kazmi jetzt unter sich. Rund die Hälfte sind Studenten, die maximal 17 Stunden pro Woche arbeiten, die andere Hälfte sind Festangestellte mit Voll- oder Teilzeitpensum. Gut die Hälfte sind Schweizer, die anderen kommen aus aller Herren Ländern, aus Sri Lanka, der Türkei, aus dem Maghreb. Die meisten Mitarbeiter sind «polyvalent» und werden sowohl in der Küche als auch an der Kasse oder beim Putzen eingesetzt. Gut drei Viertel sind unter 30 Jahren, ein Drittel ist ohne Berufsausbildung.
«McDonald's wird für immer mehr Junge zum Eingangstor zur Arbeitswelt», sagt François Serex, der in der Generaldirektion für «human resources», also für Personalfragen, zuständig ist. Hier lerne man im Team zu arbeiten und Verantwortung zu übernehmen. Vor allem die flexiblen Arbeitszeiten seien für viele Studenten und Frauen ideal. Und die Löhne? Man dürfe einen McDonald's-Mitarbeiter nicht mit einem Koch vergleichen, der eine dreijährige Lehre gemacht habe, für vergleichbare Arbeit zahle man aber besser als andere Restaurants, weicht Serex aus und verweist auf «schlechte Erfahrungen» mit Journalisten. Später bringen wir immerhin in Erfahrung: Ein Student, der maximal 17 Stunden arbeitet, bekommt im Waadtland einen Grundstundenlohn von Fr. 14.10 brutto und Vergünstigungen auf das Essen bei McDo. Dies nur als Beispiel.
DIE EINKLEIDUNG. Inzwischen ist es 9.30 Uhr und höchste Zeit, meine OJE zu beginnen. Herr Kazmi macht mich mit der Gepflogenheit des Hauses vertraut, dass sich hier, in der McFamily, alle duzen. Anfangs wechselt man noch zwischen Sie und Du hin und her, dann hat man bald den symbolischen Sprung auf die andere Seite vollzogen. Man gewöhnt sich an vieles.
Thamany, ein Mann aus Sri Lanka, der die Funktion eines OJE-Trainers innehat, nimmt mich nun in seine Obhut. Er führt mich zuerst in die Garderobe im Kellergeschoss, wo ich meine Zivilkleidung an einen Kleiderbügel hänge. Ich bekomme eine dunkelblaue Schirmmütze mit gelbem «M», ein bunt-rosarotes kurzärmliges Hemd und eine Krawatte mit vorfabriziertem Krawattenknopf, was mich als männliches Mitglied der Crew ausweist (die Männer tragen, wie ich bald herausfinde, eine blaue Krawatte und die Frauen ein Foulard).
Bei der Auswahl der Hose wird die Sache etwas komplizierter, denn hier gilt es zwischen mehreren Grössen auszuwählen. Thamany mustert mich kurz, was mich an den ersten Tag meiner Rekrutenschule erinnert, wobei der Vergleich des freundlichen Sri Lanki mit dem mürrischen Thuner Zeughausangestellten von anno dazumal zum Vorteil des ersteren ausfällt. Auch ist die Wahl der richtigen Hosengrösse hier wesentlich einfacher, da man nur zwischen drei Grössen - large, medium und small - auswählen muss, so wie es bei McDonald's ein grosses, ein mittleres und ein kleines Coca-Cola gibt. Weniger erfreulich ist allerdings, dass an der Hose im Gegensatz zu militärischen Modellen kein Hosensack angebracht ist, in dem man seine Hände in Wartezeiten aufwärmen kann, wahrscheinlich weil es hier keine Wartezeiten geben darf.
Nachdem ich - aus Gründen der Hygiene - auch meine Uhr und meinen Notizblock deponiert habe, bekomme ich das Namensschild «Christophe» angeheftet, worauf dem lächelnden Thamany das Du schon leichter über die Lippen geht. Ich fühle mich jetzt als Mitglied der McFamily und freue mich, wenn nette Burschen und hübsche Mädchen, die fast meine Söhne und Töchter sein könnten, mir ein freundschaftliches «Bonjour» zurufen. Trotz meinem bloss mittleren Alter wirke ich als Methusalem, aber in jedem Beruf gibt es Spätberufene. Und Unterschiede des Alters, des Geschlechts und der Herkunft sind in der grossen McFamily belanglos: Vor dem BigMac sind alle Menschen gleich.
FRONTBESICHTIGUNG. Solcherart gehäutet und in einen neuen Menschen verwandelt, werde ich von Herrn Kazmi, das heisst von Mohsin, durch den Tatort geführt. Auf einem Anschlagbrett, «Football Field» genannt, ist die Disposition der heutigen Crew zu sehen. Jeder Posten ist mit einem Magnetschild versehen, auf dem der Name eines Crewmitglieds steht (blaue Schilder für die Männer, rote für die Frauen). Das McDrive von Crissier benötigt bis zu 30 Personen, um den Grossandrang am Freitag zu bewältigen. Besonders wichtig ist der Shift Manager, der an der Schnittstelle zwischen Küche und Verkaufsfront steht. Er überwacht, was an der Front passiert, und kommandiert den Nachschub. Bei einem McDrive gibt es aber noch eine zweite Frontlinie, bestehend aus drei Fensternischen, von denen aus die Automobilisten gefüttert werden.
In der Vorratskammer besichtigen wir die Munition für die heutige Schlacht. In Eiseskälte stapeln sich pickelharte Scheiben, deren Form entfernt an einen Eishockeypuck erinnert: die tiefgekühlten Hacksteaks, die McDonald's weltweit berühmt gemacht haben.
DIE AUSBILDUNG. Thamany übernimmt wieder die Führung, um mich in der Kunst des Hamburgerbratens zu unterrichten. In einem kleinen Raum des Kellergeschosses lerne ich meine zwei Mitlehrlinge kennen, eine junge Schweizerin namens Michaela, die ein kleines Kind hat und Teilzeit arbeiten möchte, und einen Schwarzen namens Américain, der aber aus Kongo, Ex-Zaire, stammt.
Heute steht ein schwer befrachtetes Programm bevor: McChicken, VegiMac, Chicken McNuggets und Apfeltasche. Wir bekommen A4-Blätter, auf denen die Herstellung dieser Produkte bis ins kleinste Detail beschrieben ist. Das ist komplizierter, als man denkt. Man muss aufpassen, dass man die verschiedenen Produkte nicht verwechselt. Beispielsweise ist für den VegiMac Formula 189 zu verwenden (100 Prozent pflanzliches Fett), für McChicken dagegen Formula 47 (92 Prozent tierisches, 8 Prozent vegetabiles Fett). Und man muss höllisch aufpassen, damit man aus McChicken und Chicken McNuggets nicht einen riesigen Brei anrichtet.
Vor lauter Mac-Mac-Mac-Mac bin ich ganz verwirrt. Meinen Kollegen geht es ähnlich. Aber der Trainer lächelt aufmunternd: «Am Anfang scheint alles furchtbar schwierig. Aber nach und nach kommt es.»
DIE GENERALMOBILMACHUNG. Inzwischen ist es 11 Uhr. In der Küche sind die ersten Crew-Mitglieder schon am Werk, andere trudeln ein. Vorläufig kommen die Bestellungen tröpfchenweise. Alles wirkt cool. Da und dort fällt ein Witzchen.
Thamany demonstriert uns, wie man einen FishMac macht. Mit asiatisch anmutender Geschicklichkeit disponiert er mit einem Griff sechs Brötchen auf einer Palette, schiebt sie in den Toaster, stellt den Timer ein, zwängt in der Zwischenzeit die Fischfilets in ein Metallkörbchen, taucht sie ins richtige Fettbad (Formula 47!), das dem VegiMac-Bad (Formula 189!) zum Verwechseln ähnlich sieht, setzt einen zweiten Timer in Gang, schneidet Käseschnitten in zwei Hälften, zieht, weil der Timer bereits protestiert, die Fische aus dem Fett und die Brötchen aus dem Toaster, salzt, knallt, während die Fische abtropfen, mit einer pistolenförmigen Vorrichtung Mayonnaise auf die Brötchen, setzt die Fischfilets drauf, streut nochmals Salz, legt eine halbe Käseschnitte und dann das Brotköpfchen auf. Nun sind die VegiMacs, die McChickens, die McNuggets und die Apfeltaschen an der Reihe. Bei letzteren muss man aufpassen wie ein Häftlimacher, denn man verwechselt sie leicht mit den ananashaltigen McJungles, die im Rahmen einer Promotion für den Walt-Disney-Film «Tarzan» verkauft werden.
Der Produktionschef bestellt gerade «sechs plus sechs», will heissen: sechs Apfeltaschen und sechs Tarzan-McJungles, ein Auftrag, den Thamany, weil probieren über studieren geht, gleich an mich weitergibt. Ich versuche so gut als möglich, die tiefgekühlten Apfel- und Ananasstücke ins Metallkörbchen zu zwängen, in denen sie ins Fettbad getaucht werden. Doch schon zerbricht mir ein Tarzan in den Fingern und muss auf Thamanys Weisung den organischen Abfällen übergeben werden. Schliesslich gelingt es mir doch, die sechs mal sechs ins Fett zu tauchen, den Timer einzustellen, in der Zwischenzeit die Plasticverpackungen aufzuklappen und mit dem Etikett, das die Verfallszeit des Produkts markiert, zu bekleben. Miam!
DIE SCHLACHT. Unerbittlich kriecht der Zeiger auf der grossen Uhr gegen 12 Uhr, und wie in «High Noon» nähert sich die Spannung in der Küchencrew ihrem Höhepunkt. In immer kürzeren Abständen erteilt der Shift Manager seine Anweisungen. Zwischen Verkaufsfront und Küche werden Order hin und her gerufen wie früher an der Börse, und bisweilen werden die Befehle mit aufgestreckten Fingern weitergegeben. Die Multikultur der Crew ist kein Problem, denn die McDonald's-Sprache ist so standardisiert wie die Produkte.
Mein Trainer delegiert mich jetzt zu den Fischfilets. Ich versuche, mich an die A4-Blätter zu erinnern. Links und rechts läuten die Timer. Es scheppert, wie wenn zehn Wecker oder zehn Handys gleichzeitig läuten würden, und ich habe Mühe herauszufinden, ob es nun die eigenen Fischfilets sind, die nach Erlösung aus dem Fettbad rufen, oder des Nachbarn VegiMacs, welche die auf die Sekunde genau reglementierte Bratzeit erreicht haben. In regelmässigen Abständen lässt der Steamer, in denen die Brötchen grilliert werden, Dampf ab, und meine Brille beschlägt jedesmal. Und der Boden wird fettig und rutschig wie ein Schiffsdeck.
In der engen Küche herrscht ein ständiges Hin und Her. Da kommt einer gerade mit dem Putzzeug daher, weil ein Gast wieder einmal sein Coca-Cola ausgeleert hat, dann wieder muss man sich ganz dünn machen und an den Arbeitsplatz herandrücken, weil jemand eine Gasflasche herbeirollt. Gleichzeitig gilt es, sich nicht die Finger zu verbrennen. Eine kleine Unachtsamkeit, und schon ist es passiert. Selbst der wendige Thamany bekommt eine Blessur ab, als er sich hinter einer Kollegin durchschlängelt, die gerade den Steamer aufmacht.
Gegen 12.30 Uhr wird es noch hektischer. Die Monitoren zeigen eine Autowarteschlange; auf dem Schwarzweissbildschirm gleichen die Autos Seebären, die sich zur Fütterung heranschieben. Durchs Fenster wirken die Automobilisten wie Fische in einem Aquarium: Die Innenwelt wird zur Aussenwelt und umgekehrt. In einem Porsche erblicke ich einen Geschäftsanwalt, den ich vor einer Woche interviewt habe. Er erkennt mich nicht - wie sollte er auch, hat mich ja noch nie mit Schirmdachkäppi gesehen.
Ich bin jetzt ziemlich am Rotieren, käme wahrscheinlich auch ins Schwitzen, wenn ich nicht ein kurzärmliges Hemd tragen würde. Während ich versuche, meine Fischfilets zu braten, greifen meine Nebenleute immer wieder an mir vorbei in die Kühltruhe. Von Zeit zu Zeit kommt Thamany vorbei und ruft «Ça va, Christophe?»
Erst gegen 13.30 Uhr verlangsamt sich das wild gewordene Räderwerk. Auf den Monitoren erscheinen die Autos seltener, die Befehle ertönen weniger laut. Auf dem Küchenboden Frites und Spritzer von Mayonnaise. Fischfilets müssen jetzt nur noch auf Befehl und nicht mehr auf Vorrat hergestellt werden. Man hat Zeit, den Arbeitsplatz aufzuräumen und abzuwischen. Um zwei Uhr kann ich zum Essen. Ich nehme einen BigMac und Frites, was sonst? Ich fühle mich nicht sehr hungrig, aber ziemlich geschafft.
MANÖVERKRITIK. Die Schlacht ist geschlagen, die Stimmung aufgeräumt, wie unter Leuten, die gerade eine gemeinsame Survival-Übung hinter sich haben. Mohsin macht Manöverkritik: Es hat gut geklappt, von einigen vorübergehenden Versorgungsengpässen abgesehen. Die BigMacs liefen wie immer hervorragend, und auch bei den FishMacs war einiges los, denn die Nachfrage nach Fisch ist - trotz Entchristlichung des Abendlandes - an Freitagen immer besonders hoch. Gegen 17 Uhr komme ich ins Freie. Ich habe eine Riesenlust, zu duschen und mir ein Birchermüesli zu machen.
DER TRAUM. In der Nacht erhalte ich Besuch, Ronald McDonald verfolgt mich bis in den Schlaf. Er hält mir eine Pistole an die Schläfe und befiehlt: FishMac! Soll ich nun ein normales Brötchen nehmen oder ein Sesambrötchen? Wie lange ist die Bratzeit? Hat's beim FishMac Zwiebeln drin oder nicht? Je länger ich zögere, desto ungeduldiger wird Ronald. Schliesslich drückt er die Pistole - und platsch! Ein Schuss Mayonnaise spritzt mir ins Gesicht. Ich wache auf. Da merke ich, dass ich wohl nicht für einen Job bei McDonald's geschaffen bin.
Christophe Büchi ist Westschweizer Korrespondent verschiedener Deutschschweizer Zeitungen. Er lebt in Prilly.