NZZ Folio 06/95 - Thema: Kokain   Inhaltsverzeichnis

Koka, Coke, Kokain

Die wechselvolle Geschichte der Kokapflanze.

Von Alex Baur

VOR ARBEITSBEGINN klaubt Agripino Quispe jeweils drei unbeschädigte Blätter aus einer Plastictüte, haucht sie in die Luft und bittet den Wind um Kraft für den kommenden Tag. Eine halbe Faust voll Koka verscharrt er zuhanden von Erdmutter Pachamama unter einem Stein. Erst nachdem die Götter ihren Anteil erhalten haben, wendet sich Agripino Quispe dem eigenen Genuss zu. Sorgsam bricht er den Stiel und die grösseren Adern aus den blassgrünen Blättchen, die er schliesslich, Stück für Stück, gleich Hostien im Mund verschwinden lässt. Zwischendurch schiebt er etwas Llipta nach, ein alkalisches Pülverchen aus Asche oder Perlmutter. Voraussichtlich wird Agripino Quispe nun den lieben langen Tag Koka kauen, bis die Plastictüte leer ist.

Stellt sich die Frage, ob Agripino Quispe ein notorischer Drögeler ist - wie Millionen von Land- und Minenarbeitern in den südamerikanischen Hochanden, denen Koka ihr täglich Brot ist. Ist Kokakauen ein heimtückisches Laster, vor dem die Menschheit zu bewahren ist - oder ein schützenswertes Kulturgut? Hätten bloss die Ärzte das Sagen, soviel sei vorweggenommen, wäre alles klar. Aus pharmakologischer Sicht ist das Kokablatt für den Körper nicht gefährlicher als eine Kaffeebohne. So einfach ist die Sache aber nicht.

Die Verwirrung beginnt bereits beim Begriff «Kauen». Denn eigentlich wird das Kokablatt nicht gekaut, und schon gar nicht gegessen, sondern mit Speichel und Llipta vermengt im Mund zu einem Bällchen geformt und gelutscht. Über die seltsame Gewohnheit der vermeintlichen Inder, die da «wie Bestien ein grünes Gras kauten», staunte schon Amerigo Vespucci, als er 1499 im heutigen Venezuela an Land ging. Der Kokakonsum war damals von den südlichen Ausläufern der Anden bis nach Mittelamerika weit verbreitet. Archäologische Funde lassen die tiefe Verwurzelung der Gewohnheit bis ins vierte Jahrtausend vor Christus zurückverfolgen.

Das Nasenrümpfen der Eroberer schlug alsbald in Misstrauen um, zumal die Indios das Blättchen mit übernatürlichen Kräften in Verbindung brachten. 1551 entspann sich auf dem Kirchenkonzil in Lima eine erste hitzige Debatte um das Zauberblatt. Wenige Jahre später belegten die Kleriker das «effizienteste Instrument der Kommunikation mit dem Teufel» mit einem Bann. Erfolglos. Alles mögliche liessen sich die Indios von den neuen Herren aufzwingen, doch die Liebe zum Kokablatt vermochten selbst die blutigen Inquisitoren nicht auszutreiben.

Also machte man aus der Not eine Tugend und stimulierte bisweilen den Kokakonsum sogar gezielt. Der Meinungsumschwung der Gelehrten hatte gute Gründe. «Die Indios in den Minen können 36 Stunden unter Tag bleiben, ohne zu schlafen und zu essen», lobte etwa der Eroberer Zárate den Effekt des Kokablatts. Die Kokasteuer sollte zu einem wichtigen Pfeiler der kolonialen Herrschaft werden. Die wirtschaftlichen Vorzüge des Kokas liessen den Dämon schnell vergessen. WIDERSPRÜCHE DER WISSENSCHAFT. Bis weit hinein ins 20. Jahrhundert blieb Koka ein unabdingbarer Lohnbestandteil der Indios und Mestizen in den Anden. Zum Politikum wurde das Kokablatt erst mit dem Übergreifen des kalten Krieges auf Südamerika. Bereits 1946 setzte die sowjetische Botschaft in Lima zu einer Kampagne gegen die «Drogensklaverei» skrupelloser US-Multis an. Auf Anstoss der Minengesellschaft Cerro de Pasco Copper Corporation parierte eine amerikanische Delegation vor den Vereinten Nationen die Attacke mit einer Belehrung über die Vorzüge der althergebrachten Kokasitte. O tempora, o mores. Mittlerweile stehen die Nordamerikaner an vorderster Front im Krieg gegen die Kokastaude, während die politische Linke im Kokablatt ein Opfer des Kulturimperialismus entdeckt hat.

Für die Uno-Kommission, die im September 1949 nach Peru reiste, um die Gefährlichkeit des grünen Blättchens wissenschaftlich zu ergründen, war schon bei der Ankunft in Lima klar: «Wir glauben, dass der tägliche Gebrauch der Kokablätter nicht nur absolut schädlich ist, sondern auch die Ursache einer rassischen Degeneration vieler Volkseinheiten und der Dekadenz, die zahlreiche Ureinwohner und sogar Mestizen bestimmter Zonen Perus und Boliviens zeigen. Unsere Studien werden dies sicher bestätigen . . .» Tatsächlich, die Kommission fand die Bestätigung und legte damit die Basis für die Single Convention der Vereinten Nationen, mit der die Ächtung der Kokastaude 1961 besiegelt wurde.

Als die ersten modernen Wissenschafter im letzten Jahrhundert die Andenländer bereisten, begegneten sie dem Erythroxylum coca, der kokainhaltigen Spezies einer weltweit in über 200 Arten verbreiteten Pflanze, in ihrer Überzahl noch mit Wohlwollen. Der junge Schweizer Arzt Jacob von Tschudi etwa lobte die «grosse Wohltat» des Blattes, das den Hunger stillt, die Müdigkeit vergessen lässt und den Stoffwechsel wundersam reguliert, in den höchsten Tönen und machte selber ausgiebig Gebrauch davon. Der Italiener Paolo Mantegazza entdeckte 1859 den Nährwert des Kokas und seine heilsame Wirkung gegen alle möglichen Gebrechen, der Engländer C. B. Markham empfahl Koka «jedem Alpenclub und den Touristen ganz allgemein».

1860 isolierte der deutsche Arzt Albert Niemann erstmals das Kokain-Alkaloid und vollzog damit jenen schicksalsträchtigen Schritt, der von Tschudi noch verwehrt geblieben war. Der weisse Muntermacher wurde in Europa geradezu euphorisch aufgenommen. Während sich die Athleten mit «Velococa» zu Höchstleistungen trimmten, experimentierte kein geringerer als Sigmund Freud ausgiebig mit der neuen Droge, deren Potenz als Antidepressivum er sofort erkannte. 1884 glaubte er im Kokain ein wirksames Mittel zur Entwöhnung von der Morphiumsucht gefunden zu haben. Freud wird auch die Entdeckung des Alkaloids als Lokalanästhetikum zugeschrieben.

Der junge korsische Chemiker Angelo Mariani verhalf den Kokaprodukten in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts zu breiter Popularität. Die Empfängerliste des mit modernen Werbekonzepten vertriebenen «Vin Mariani» ist lang und illuster: Der Zar von Russland, Emile Zola, Alexandre Dumas, Tomas Edison, ja selbst Präsident William McKinley und Papst Leo XIII. frönten Marianis Trank. Dank dem Apotheker John Styth Pemberton aus Atlanta fand Marianis Kokaelixier schliesslich zurück nach Amerika, um von dort aus in einem einzigartigen Feldzug die Welt zu erobern: Pemberton verbannte den Wein aus der Mariani-Mixtur und mischte dem Kokaextrakt Kolanüsse, Koffein und aromatische Essenzen bei. Mit Sprudelwasser vermengt, fand das Gebräu als probates Mittel gegen den montäglichen Hangover Anklang in den Sodabuden von Atlanta. 1889 erstand ein Hasardeur namens Asa G. Candler, angeblich für ein paar lumpige Greenbacks, das Geheimrezept der Pemberton-Tinktur. Candler füllte den Sprudel in eine Flasche, befreite ihn vom Muff der Apothekerregale und setzte damit den Grundstein zu einer amerikanischen Legende: Coca-Cola. HINTERGRÜNDE DES VERBOTS. Der erste Rausch war von kurzer Dauer. Bereits 1914 wurde das Kokain per Gesetz aus den Coca-Cola-Flaschen verbannt. Das Kokablatt ist trotzdem bis heute Bestandteil des wie ein Gralsgeheimnis gehüteten Erfolgsrezepts geblieben. Ein früheres Gesetz, der Pure Food and Drug Act, schreibt es so vor: keine Markenbezeichnung Coke ohne Koka. Koka dürfte damit weltweit zu einem der meistverbreiteten Konsumgüter geworden sein; über eine halbe Milliarde Menschen goutieren täglich davon. Nach Angaben der staatlichen peruanischen Kokagesellschaft Enaco kauft die Coca-Cola-Company jährlich gegen 1000 Tonnen Kokablätter ein, wobei die Firma Stepan Chemical als Abnehmerin vorgeschoben wird. Coca-Cola hüllt sich da in Schweigen. Offenbar widerspricht es den Regeln der «political correctness», das mittlerweile wieder verteufelte Blatt auch nur zu erwähnen.

Bei der Drogenprohibition spielten die USA von Anfang an eine Vorreiterrolle. Der Grund dürfte einerseits im puritanischen Geist zu suchen sein, der hedonistischer Ausschweifung grundsätzlich wenig Verständnis entgegenbringt. Anderseits ging es auch um handfeste wirtschaftliche Interessen, als Präsident Theodore Roosevelt 1909 die erste internationale Drogenkonferenz einberief, die in erster Linie den Schlafmohn im Visier hatte. Der Opiumhandel war ein zentraler Pfeiler der britischen und französischen Kolonialherrschaft im pazifischen Raum, was die erwachende Weltmacht nicht ungerührt lassen konnte. Die Opium-Konvention, die 1911 von dreizehn Nationen unterzeichnet wurde, war denn auch in erster Linie ein Handelsübereinkommen.

Mit ihrem rigiden Verbot von Koka und seinen Derivaten standen die Vereinigten Staaten zunächst allein da. Medizinische Einwände führten erst später zur allmählichen Ächtung des Kokains auf internationaler Ebene. In bezug auf das Kokablatt wurde dagegen sozialpolitisch argumentiert. Gerade die Oberschicht in den Herstellerländern brachte das eng in die Kulturen der Indios eingebundene Kokablatt schon immer mit Barbarei und Unterentwicklung in Verbindung. Obwohl der soziale und kulturelle Zerfall ehemaliger Hochkulturen in der Geschichte des Kolonialismus beileibe nichts Aussergewöhnliches ist, schrieb man den angeblichen Stumpfsinn der Indios gemeinhin dem Koka zu. Tatsächlich hatte man mit der Bekämpfung der Kokastaude wohl ebenso die Droge Kokain im Auge.

Die Single Convention der Vereinten Nationen von 1961 behandelte das Kokakauen sinngemäss als schlechte Gewohnheit, die einer Sucht nahekomme. Den Herstellerländern wurde eine Frist von 25 Jahren eingeräumt, um das Übel auszumerzen und die Kokaplantagen zum Verschwinden zu bringen. Die Frist verstrich, ohne dass sich am Kokakonsum viel geändert hätte - im Unterschied zur Produktion. Die Anbaufläche von Koka im unwegsamen Amazonashochland dürfte sich in den letzten zwanzig Jahren etwa verzwanzigfacht haben. WIE KOKA WIRKT. Das Kokablatt enthält neben 0,5 bis 1 Prozent Kokain dreizehn weitere Alkaloide, deren Wirkung weitgehend unbekannt ist. Beim populären Kokatee sinkt der Kokaingehalt gar auf kaum mehr spürbare 0,02 Promille. Ein geübter Kokakauer bringt es wohl auf einen Tageskonsum von rund einem Viertelpfund, was theoretisch bis zu einem Gramm Kokain bedeutet. Tatsächlich kann der Magen aber nur eine beschränkte Menge davon absorbieren und ins Blut weiterleiten. Weil das Kokain im Blut relativ schnell abgebaut wird, ist beim Kauen eine Akkumulierung des Wirkstoffs über einen gewissen Punkt hinaus ausgeschlossen.

Der peruanische Neurologe Fernando Cabieses, auf seinem Gebiet eine international bekannte Kapazität, befasst sich seit bald einem halben Jahrhundert mit der Kokafrage. Cabieses' Bilanz ist so banal wie ernüchternd: Wir wissen bloss, dass wir wenig wissen. Aus medizinischer Sicht lasse sich bezüglich des Kokakauens weder eine Schädlichkeit noch ein Suchtpotential nachweisen. Womit wir bei Paracelsus' Binsenweisheit angelangt wären: Die Menge tut's.

Zumindest empirisch erprobt sind dagegen eine ganze Reihe heilsamer Wirkungen des Kokablatts, etwa gegen Zahn- und Bauchschmerzen, Kreislaufbeschwerden, Rheumatismus und Muskelverspannung, Höhenkoller und Depressionen. Es gibt kaum ein Gebrechen, gegen das die Indios nicht ihre «Coquita» zu Hilfe riefen: Kokazäpfchen gegen Hämorrhoiden, ein Kokatee zur rechten Zeit soll vor Erkältung schützen, ein Kokablatt auf der Haut die Wundheilung beschleunigen. Wie weit die dem magischen Blättchen zugesprochenen Heilwirkungen sich dem Placeboeffekt verdanken, kann letztlich offenbleiben. Hauptsache, es wirkt.

Erst in den letzten Jahren kam man auch auf die Idee, das Kokablatt genauer auf seinen Nährwert zu untersuchen. Und die Resultate waren erstaunlich: Neben zahlreichen Vitaminen und Spurenelementen in zum Teil erheblichen Dosen wurde namentlich ein Proteingehalt festgestellt, der selbst jenen der von der Entwicklungshilfe gehätschelten Hirse übertrifft. Denkbar wäre, dass Koka im kargen Menu der Hochanden auch eine Funktion als Nahrungsmittel und Energiespender erfüllt. Hier ist allerdings insofern eine gewisse Skepsis angebracht, als nicht klar ist, welche Nährwerte beim «Lutschen» des Blattes tatsächlich in den Körper übergehen. Zudem ist der Gebrauch von Koka aus historischer Sicht keineswegs auf das Hochland beschränkt.

In seiner religiösen Bedeutung entzieht sich das Kokablatt schliesslich vollends einem wissenschaftlichen Zugang. Der Konstellation der Blätter entnehmen Schamanen ihre Prophezeiungen, Koka stellt gleichsam eine Brücke zur Transzendenz her. Weil das Blatt meistens in der Gemeinschaft konsumiert wird, kommt ihm auch eine wichtige soziale Funktion zu. Unter der relativ kurzen Herrschaft der Inkas dürfte der Kokagenuss den oberen Gesellschaftsschichten vorbehalten gewesen sein, woraus sich allerdings nicht viel ableiten lässt - die Tyrannei der Sonnenkönige hat dem gemeinen Volk noch manch anderen Genuss vorenthalten. Der kollektive Rausch war schon immer ein fester Bestandteil im sozialen Zyklus der Indios, er wird heute allerdings meistens durch in jeder Hinsicht ungleich gefährlicheren hochprozentigen Fusel erzeugt. SYMBOL NATIONALER EIGENSTÄNDIGKEIT. Im auslaufenden Jahrhundert ist das Kokablatt zu neuen Ehren gekommen. In Peru fördert neuerdings die staatliche Kokagesellschaft Enaco, deren ursprünglicher Zweck die Kontrolle und Eindämmung des Kokahandels war, die Kommerzialisierung des Blatts. Mit Rezepten für exklusive Drinks versucht Enaco ihre Teebeutel der High Society von Lima schmackhaft zu machen. In Bolivien wird an der Herstellung einer Zahnpasta auf Kokabasis gebastelt, Kokadrops sollen demnächst auf den Markt geworfen werden. Fraglich ist bloss, ob die westlich orientierten Städter das nunmehr staatlich geförderte «Indianerkraut» auch goutieren werden.

Während vor allem die USA in der Kokastaude die Wurzel ihres Drogenproblems zu erkennen glauben und entsprechend politischen Druck aufsetzen, ist die Verteidigung des Kokablatts für die Andenländer zum Prüfstein nationaler Eigenständigkeit geworden. Die Gewerkschaft der Kokabauern, heute die mächtigste in Bolivien überhaupt, wird von keiner Regierung ungestraft brüskiert. In Peru, wo die polpotianische Untergrundorganisation «Leuchtender Pfad» bei den Kokapflanzern ihr letztes Refugium gefunden hat, verhält es sich ähnlich: Die Regierungen beider Länder lavieren hilflos zwischen den unlösbaren Interessengegensätzen.

Die Wiener Konvention von 1988 trägt der neuen Sichtweise insofern Rechnung, als sie im Artikel 14 den traditionell begründeten Anbau und Gebrauch grundsätzlich verbotener Kulturdrogen, darunter auch Koka, halbwegs respektiert. In den Andenländern ist man indes bereits beim nächsten Schritt. Warum sollte das Kokablatt, das für die Indios nun wieder gut genug ist, dem Rest der Welt schaden? Warum sollte der «Kulturaustausch» bloss in südlicher Richtung funktionieren und nicht auch umgekehrt? Wozu der ohnehin hoffnungslose Versuch, illegale Kokaplantagen auszumerzen, statt sie durch legale zu ersetzen? Vor drei Jahren stellten Peru und Bolivien daher den Antrag an die Weltgesundheitsorganisation (WHO), das Verdikt ihrer Expertenkommission zu revidieren, die das Kokablatt in den fünfziger Jahren als Suchtmittel abgestempelt hatte. Die schriftliche Antwort des WHO-Generaldirektors Hiroshi Nakajima war freundlich und unverbindlich. Auf inoffiziellen Kanälen sickerte indes unmissverständlich durch: das Anliegen ist nicht opportun, eine neue wissenschaftliche Untersuchung über allfällige Gefahren des Kokakonsums nicht angezeigt.

Vielleicht war es ja tatsächlich so, dass vor langer Zeit eine leichtlebige Dame mit Namen Mama Coca von einem eifersüchtigen Verehrer erschlagen wurde. Auf dem Grab der Dirne, erzählen sich die Menschen in den Anden, habe eine seltsame Pflanze gewuchert, deren Blätter den Sehnsüchtigen Wärme und den Trauernden Trost spendeten. Für jene aber, die Mama Coca nicht die ihr gebührende Achtung zollten, wurden die Blätter zum giftigen Danaergeschenk.

Alex Baur ist freier Journalist in Zürich.


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