ARNI-EIERTEIGWARENSPIRALEN von Coop eine gute Viertelstunde lang im stark gesalzenen Wasser so richtig weich kochen (Garprobe: Spirale ist, an die Wand geworfen, keine Spirale mehr).
Das milchige Wasser bis auf einen kleinen Rest ableeren.
Eine Büchse gehackte Pelati von der Migros mit einem guten Büchsenöffner öffnen und Inhalt in einem Schlungg über die Spiralen schütten.
Aromat und Maggi drüber, eventuell noch etwas Tomatenpüree, sollte das Verfalldatum der Tube, die man sich letztes Jahr für die Ostereier zugelegt hat, noch nicht zu lange abgelaufen sein, und alles sehr gut verrühren.
Eine Schnabeltasse Rotwein (Kalterersee, St. Magdalener) paratstellen.
Jetzt Pyjama (tomatensaucerotes) anziehen, mit Pfanne und Schnabeltasse ins Schlafzimmer dislozieren, Fernseher anstellen (sonntags: «Lindenstrasse»!, an Werktagen: «Kommissar Rex» oder «Für alle Fälle Stefanie»!).
Vorhänge zuziehen (Nachbarn!), am Bett den Kopfkeil schräg stellen, Beine ausstrecken, Pfanne auf den Bauch stellen (wärmt!) und sich mit dem Suppenlöffel über die Eierteigspiralen hermachen.
Ein Seelentrost erster Güte.
Man kann ihn auch als warmen Wickel applizieren.
Da die Eierteigspiralen aber sowieso dort zwischenlanden, wo die Seele sitzt (Solarplexus!), schafft man mit etwas Geschick beides zugleich.