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NZZ Folio 05/09 - Thema: Do it yourself   Inhaltsverzeichnis

Rätsel -- Auf dem Tisch

© Anna-Lina Balke
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Was geschah da Unerhörtes im Thurgauischen? Raten Sie mit!

Von CUS

Es geschah um die Jahrhundertwende im Thurgauischen: Auf dem Tisch in der Stube bahnt sich eine Sensation an. Bis dahin mussten sich die Experten für die eine oder das andere entscheiden. Nun versuchte ein Quereinsteiger das Unerhörte, das seit Jahrhunderten allenfalls klammheimlich Gewagte – er wollte es mit seinen eigenen Händen vollbringen.

So absonderlich schien das Unterfangen, dass er erst in der Stadt um höheren Beistand bitten musste, welcher, nach mancherlei Hin und Her, huldvoll gewährt wurde. Beispiele für sein Tun kannte er nicht. Immerhin hat es Macbeths Widersacher in Shakespeares Drama überlebt. Auf dem Tisch in der Stube kam unser Quereinsteiger mit seinem Do-it-yourself-Vorhaben zu einem glücklichen Ende, die Sensation war gelungen. Als andere das Geschrei drinnen hörten, vergassen sie ihre Angst und wollten auch hinein, doch fanden sie die Tür zur Stube von innen verriegelt. Das Unterfangen ist nach einem Promi benannt, der vermutlich gar nichts damit zu tun hatte. Wie lautet der populäre Name?

Auflösung des Rätsels aus Folio 4/09:

Gesucht war das Goldvreneli. Die Goldmünze wurde von Fritz Landry geschaffen. Modell stand ihm möglicherweise die 17-jährige Rosa Tännler aus dem Oberhasli. Die Stirntolle aus dem Entwurf wurde wegretuschiert. 1946 versah man die Münze mit der Jahreszahl 1935. 1949 wurde die Prägung eingestellt.

CUS ist Rätselmacher, auch für NZZ Folio; er lebt in München.

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