NZZ Folio 04/00 - Thema: Russland   Inhaltsverzeichnis

Wodka, Speck und Küsse

Winterreise nach Tschita in Sibirien, wo nicht einmal die Mafia wirklich reich ist.

Von Ulrich Schmid

Umsteigen in Ulan Ude. Wacklige Lichter in der morgendlichen Schwärze, ein gellendes Pfeifen, holpernde Fahrt über Weichen, Marschmusik aus den Perron-Lautsprechern, ein Ruck, der Zug steht. Stumm drängt die dampfende Horde der Reisenden ins Bahnhofsgebäude. Der Zug nach Tschita geht erst am Mittag; Zeit für einen Blick auf Lenin. Ob er entfernt worden ist in der Zwischenzeit, beseitigt als unpassendes, grössenwahnsinniges Monument der Ideologie, die das Land ruiniert hat? Nein, da liegt er noch immer. Er liegt, ein Kopf kann nicht stehen: Lenins Kopf, in Stein gehauen, monumental; der grösste Denkmalkopf auf Erden, ein meterhoher Rundschädel mit tatarischen Schlitzaugen und Bärtchen auf einem mächtigen Sockel, der verhindern soll, dass man sich einen Körper zum Haupt denkt, einen ungeheuren, vergrabenen Körper tief unter dem Hauptplatz Ulan Udes. Der Kopf wirkt absurd; er ist zu gross, um zu imponieren, er passt nicht in die Menschenwelt, reizt zum Lachen. Aber hier scheint ihn niemand wahrzunehmen. Die Menschen eilen zur Arbeit, mit gesenktem Kopf, dick vermummt: 22 Grad minus, leichtes Schneetreiben.

Unter Lenins Kinnbart steht Wiktor Mochosojew, ein junger Burjate, ein paar Schuhe unter dem Arm, und wartet auf eine Bekannte. Er hat die schwarz glänzenden Pumps, chinesische Ware, auf Umwegen günstig erworben und übergibt sie ohne grosses Zeremoniell der jungen Frau, die pünktlich auftaucht und sich überschwänglich bedankt. Dann hat er Zeit für einen Kaffee. Vorgestern erst ist er aus Tucson, Arizona, zurückgekehrt, wo er ein halbes Jahr als Austauschstudent gearbeitet hat. Noch kommt ihm hier alles unwirklich vor. Aber er hat sich gefreut auf die Heimat; er will das kleine Geschäft seiner Eltern übernehmen, und er glaubt, dass er vieles von dem, was er in Amerika gelernt hat, hier brauchen und anwenden kann. Gegen den Lenin-Kopf hat er nichts. Geschichte, was willst du, solche Sachen lässt man auch in anderen Ländern stehen. Ein Denkmal eben. Diskussionen über die Entfernung gebe es in Ulan Ude keine. Wiktor ist Optimist, trotz den Schwierigkeiten des hiesigen Lebens, die er als «überwältigend» bezeichnet. Vieles sei besser geworden in den letzten fünf Jahren. Wer suche, finde Arbeit. Aber noch immer wollten die meisten nur eins: weg, ins Ausland, nach Japan oder Amerika. Er nicht, er wolle bleiben. Wiktor pfeift, wie er das Café verlässt. Die Kellnerinnen schauen ihm empört nach: Man pfeift nicht im Haus; wer pfeift, dem fliegt das Geld aus dem Fenster.

Auch Elena Wiktorowna will in der Heimat bleiben. Obwohl - o Gott, lieber Ausländer, es ist ein Elend. Was ist aus Russland geworden? Keine Arbeit, kein Geld, keine Hoffnung. Alles schlimmer als vor fünf Jahren. Waren gibt es zwar, aber sie sind zu teuer, niemand kann sie kaufen. Jelzin ist an allem schuld, möge ihn der Schlag - nein, sie wünscht niemandem etwas Schlechtes, nicht einmal diesem Jelzin. Elena Wiktorowna ist siebzig Jahre alt, und nie entsteht der Eindruck, sie habe je etwas anderes getan als zu klagen und zu schimpfen. Zehn Stunden lang, von Ulan Ude bis nach Tschita, vergleicht sie die heutige Misere mit den goldenen Jahren des Kommunismus. Stalin, ja Stalin. Das waren noch Zeiten. Brot für alle, stellen Sie sich das mal vor. Butter. Fleisch. Wenn Stalin heute nach dem Rechten sehen würde, dann . . .

Im Frühling will sie Putin wählen. Der gefällt ihr, der hat Haltung, der kann ein zweiter Stalin werden, das Zeug dazu hat er. Elena Wiktorownas Augen blitzen. Aber trotz ihrem Lamento schlägt sie nicht alles über einen Leisten. Putins Krieg in Tschetschenien ist ihr ein Greuel. Die Bomben, die alten Frauen, die Flüchtlinge - wozu das alles, wozu die armen Tschetschenen plagen? Die alte Frau weint plötzlich. Ihren Mann und zwei Kinder hat sie begraben müssen; sie zeigt Fotos und Briefe und wird weich und träumerisch. Aber Fotos anschauen macht hungrig. Sie nestelt an ihrer Tüte herum, kramt Wurst und Brot und Schokolade hervor, alles Dinge, die niemand kaufen kann, und nötigt den Fremden eindringlich zum Zulangen. Am Bahnhof in Tschita wird sie von dreien ihrer Enkel umarmt, von fröhlichen jungen Leuten mit gutem Beruf und dicken Pelzmänteln. Eigenartiges Elend.

Nicht, dass Elena Wiktorowna phantasieren würde. Tschita, die Hauptstadt der gleichnamigen Oblast, kann einem wahrhaftig das Gruseln lehren. Nichts, aber auch gar nichts scheint sich in der transbaikalschen Metropole seit 1995 verändert zu haben. Verfallen die Häuser, holprig die Strassen, verödet die Parks. Auf den Trottoirs verrotten Autowracks, niemand denkt daran, sie wegzuräumen, obwohl es dafür einen städtischen Dienst gibt. Die Latten der Parkbänke fehlen; sie sind längst verfeuert. Die wenigen Restaurants offerieren traditionell Sowjetisches, phantasielos bis sonderbar, und dazu sowjetischen Service. Der Umgangston ist rauh; Freundlichkeit, ostentative zumal, stösst auf Argwohn. Hier gibt es nichts zu lachen. Auf den weiten Feldern zwischen Tschita I, der Vorstadt, und Tschita II, dem Zentrum, lecken die Rohre; durch die verlassenen Fabriken, die aus dem grünlich schimmernden Eis aufragen wie Trutzburgen, jagen grimmige, stumme Hundemeuten. Filmer fänden hier überwältigende Kulissen, aber Westler kommen nicht hierher, und Russen lässt das Pittoreske am Verfall kalt.

Gebaut oder renoviert wird kaum in Tschita. Das wenige Geld, das investiert wird, scheint in die billigen Inschriften der neuen Läden zu fliessen, in denen japanische, koreanische und chinesische Unterhaltungselektronik, bewacht von fernsehenden Damen, der Kundschaft harrt. Durch Treppenhäuser geht der Westler nur mit angehaltenem Atem. Dennoch zeigen die Bürger Tschitas in ihrem Elend weit weniger Befangenheit als etwa Moskauer. Die wenigsten waren je im Ausland, und wenn, dann reiste man nach China - westliche Sauberkeits- und Ordnungsvorstellungen fehlen.

Reich ist man hier noch immer nur potentiell, das aber gründlich. Was hat die riesige sibirische Oblast - Frankreich passt gleich dreimal hinein - nicht alles zu bieten! Gold, Blei, Zinn und Silber findet man hier, und seit ein paar Jahrzehnten werden auch Molybdän, Uran und andere Mineralien gefördert. Unendlich erstrecken sich die Wälder, in denen es von Tieren wimmelt; Pelztragen ist keine Gewissensfrage. An der Bevölkerung Tschitas aber ist der Überfluss vorbeigegangen. Hier verdient man als anständiger Mensch noch immer bestenfalls 80 Dollar im Monat, und damit lässt sich vom stark verbesserten Marktangebot nur beschränkt Gebrauch machen. Die Fabriken der Region liegen darnieder - sie blühten während des Zweiten Weltkriegs, der eigentlichen sowjetischen Gründerzeit, als Stalin die militärische Produktion ins Hinterland verlegte. Privatisiert wurde auch hier mehr schlecht als recht. Die grösste Anlage, die Maschinenbau-Fabrik, die einst Kompressoren und Kühlmaschinen in über 60 Länder exportierte, ist heute eine Aktionärsgemeinschaft, bestehend aus der einst in die Tausende gehenden Belegschaft, die noch nie Dividenden gesehen hat, von Profit ganz zu schweigen, und die sich noch immer auf den Staat - er ist Minderheitsaktionär - verlässt. Dreihundert Arbeiter halten die sieche Produktion aufrecht, sie verdienen Durchschnittslöhne.

Und doch regt sich etwas in Tschita. Es blüht nicht gerade in den Ruinen, aber die Zeichen dafür, dass die Stadt daran ist, sich von den Gewohnheiten der Sowjetwirtschaft zu verabschieden, sind unübersehbar. An allen Ecken sind kleine, private Läden entstanden, und wer in ihnen einkauft, kann Preise vergleichen und wählen. Das ist in Tschita allerdings nicht allen willkommen. Früher habe alles gleichviel gekostet, stöhnt eine alte Frau - wie praktisch sei das doch gewesen! Heute müsse sie oft stundenlang durch die Läden ziehen. Selbst wer arm ist, hat etwas Geld: Draussen, beim Zusammenfluss von Ingoda und Tschita, schiessen Datschen aus dem Boden, bescheidene Bauten zwar, die grösstenteils in Eigenarbeit errichtet werden, aber dennoch Anzeichen dafür, dass man sich ein Minimum an Luxus leisten kann. Kleine Dienstleistungsbetriebe beschäftigen wendige junge Leute, die Gewinner der neuen Zeit und nicht selten Zielscheibe wortreicher Zornesausbrüche älterer Semester, die Wert darauf legen, dass es allen gleich schlecht geht.

Sergei Kulikow und Weniamin Kanew stehen stellvertretend für die Generation jener, die sich mit dem Umbruch nicht nur abgefunden, sondern von ihm profitiert haben. Seit 1994 betreiben sie im Souterrain eines vorübergehend stillgelegten Hotels im Zentrum das private Restaurant Ustriza, eine gemütliche Spelunke mit Hammond-Orgel, anständigem Essen und moldawischem Wein. Sergei und Weniamin, ruhig und von ausgesuchter Höflichkeit, machen verlässlichen Profit und haben selbst nach dem Rubel-Einbruch am 17. August 1998 kaum Einbussen registriert. Und vielleicht behalten sie sogar, was sie verdienen. Recht glaubwürdig versichern sie, dass die lokale Mafia sie nicht mehr erpresse - was sie abgeben, gehe ausschliesslich an den Staat. Die Mafia, sagt Weniamin, sei «nicht mehr in Mode».

Soll man es glauben? Die jungen Arbeiter, die in der Bahnhofshalle bei einem Bier sitzen, winken wissend ab - Unsinn, so was. Jeder zahlt, Wirte gutgehender Restaurants sowieso. Vielleicht vermengt Weniamin Hoffnung und Realität; vielleicht «beschreibt» er einen künftigen Zustand; wir wissen es nicht. Tatsache ist, dass seine Analyse da und dort bestätigt wird: In Tschita sind, genau wie im übrigen Russland, mittlerweile so viele kleine, private Geschäfte entstanden, dass das organisierte Verbrechen mit der Kontrolle ganz einfach nicht mehr nachkommt. Zudem scheint das Interesse der Jungen abzuflauen; es fehlt den Banditen an Personal, und oft ist Eigeninitiative einträglicher als Erpressung. Nicht, dass die Mafiosi abgedankt hätten. Noch gibt es sie, noch sind sie so sichtbar und unverschämt wie eh und je. Aber sie scheinen sich spezialisiert zu haben und konzentrieren sich auf grössere Unternehmen, deren Überwachung weniger aufwendig ist - es ist mühsam, sich mit Dutzenden von Buchhaltungen kleiner Geschäfte herumzuschlagen. Das ist, wenn man so will, ein Fortschritt, auch wenn er weniger über die Entwicklung des Rechtsgefühls aussagt als über den Gang der Wirtschaft.

Die Bürger Tschitas jedenfalls nehmen die Omnipräsenz der Banditen nach wie vor als etwas Gegebenes hin. Sogar in der städtischen Verwaltung, wo man allen Grund zu Schönfärberei hätte, spricht man mit grösster Selbstverständlichkeit von den Mafiosi, und der Anblick der jungen Männer im Tarnanzug, die mit ihren Kalaschnikows im Comestibles-Laden gelangweilt rauchend den Verkauf von Orangen und Bier überwachen, lässt keine Zweifel daran, dass hier unter Normalität etwas anderes zu verstehen ist als im Westen. Tschita, von russischen Zeitungen auch schon als das «Chicago Sibiriens» apostrophiert, steht, was die Mordstatistik angeht, in Russland noch immer ganz vorne. Doch «Paten», wahrhaft grosse Verbrecher, sind hier keine am Werk - in einem derart armen, abgelegenen Gebiet werden auch die Schurken nicht wirklich reich.

Doch machen die paar Schwalben, die in Tschita fliegen, wirklich schon den Frühling? Manchmal möchte man schier verzweifeln ob der Beharrlichkeit, mit der sich der Mief von gestern hält. Im Hotel zum Beispiel. Bei der ersten Berührung fällt der Vorhang von der Stange. Die Klobrille fehlt, an Seife und Klopapier ist gar nicht zu denken, das Bad steht unter Wasser, was aus der Dusche kommt, ist rötlich und kalt. Wohlgemerkt, wir sprechen vom besten Zimmer des Hauses, der «De-Luxe-Suite»; wie es in den minderen Räumen aussieht, mag man sich gar nicht vorstellen. Doch die freundliche Etagenfrau bleibt unbeirrbar. Nein, sagt sie, da kann man nichts machen: kein Geld, keine Arbeiter.

Das ewige russische Lied tönt falsch und verbraucht, heute noch mehr als früher - alles lässt sich mit der psychischen Verwahrlosung der Sowjetzeit nicht erklären. Den beiden Chinesen aus Harbin jedenfalls, die zum Geschäftemachen hierhergekommen sind, stehen die Haare zu Berge, wenn sie sehen, wie man hier lebt und was hier alles «unmöglich» sein soll. Die agilen, Kette rauchenden Zimmernachbarn bleiben freundlich und zurückhaltend, aber was sie vom Phlegma des nördlichen Nachbarn halten, wird dennoch klar, wenn sie genüsslich aufzählen, was sie, die Kommunisten, bei ihren kapitalistischen russischen Freunden alles anders machen würden.

Die Einsicht, dass zum Anpacken der Zukunft auch die neue Wertung der Vergangenheit gehört, scheint sich in Tschita nur langsam durchzusetzen. An reinigende Bilderstürmerei denkt man hier ebensowenig wie in Ulan Ude, und deshalb sind Strassen und Plätze des Zentrums auch heute noch nach Lenin, nach der Oktoberrevolution und nach den unbeugsamen Komsomolzen benannt; die Pensionäre bestehen angeblich darauf. Weitaus verschämter geht man mit den Opfern der politischen Repression unter Stalin um. An der Uliza Amurskaja steht ein kleines Denkmal, das trotz seiner Unscheinbarkeit bei älteren Leuten viel Kritik ausgelöst hat. Und auch die rund 50 Mahnmale in einem Wäldchen unweit der Stadt, die den Hunderten von Einwohnern der Oblast gewidmet sind, welche in den dreissiger Jahren den Schergen des Diktators zum Opfer fielen, sind nur schwer zu finden. Bis ihnen eine repräsentative Ehrung zuteil wird wie den über 50 000 Bürgern der Oblast, die im Zweiten Weltkrieg ums Leben kamen, werden wohl noch Jahre vergehen. Vorderhand erinnern nur ein paar holzgeschnitzte, handbemalte Kreuze an die Opfer Stalins, während die Namen seiner Frontkämpfer neben monströsen Säulen und heroischem bronzenem Sozrealismus auf weissen Mauern verewigt sind, zwischen denen sich am Samstag wie eh und je Brautpaare mit Wodka, weissem Speck und verlegenen Küssen für die Schlachten des Ehealltags rüsten.

Die Chancen, dass die Verbindungen halten, auf die unter dem Ehrenmal angestossen wird, stehen schlecht: Über 80 Prozent beträgt die Scheidungsrate. Auch Nachwuchs wird kaum noch gezeugt. Mehrere Kindergärten mussten bereits geschlossen werden - das ist der «Genozid», den die Nationalisten und Kommunisten beklagen. Dass sich in Tschita dennoch so etwas wie eine postsowjetische Normalität zu entwickeln scheint, hat jedenfalls mit wachsender Lebensqualität weit weniger zu tun als mit der uralten und bewundernswürdigen Fähigkeit der Russen, sich an alles zu gewöhnen. Man hat sich eingerichtet in der Misere, man hat sich abgehärtet, nicht anders als jene fröhlichen Helden, die jeden Nachmittag in die eisigen Fluten des Kenon-Sees unweit des Stadtzentrums eintauchen und nach zwei, drei mutigen Tauchgängen und heftigem Prusten so gelassen das Holztreppchen im Eis wieder hochsteigen, als strahle die Sonne Siziliens auf ihr Haupt. Man ist stolz geblieben im Elend.

Auch Slawa Skrominski, ein in sich gekehrter junger Maler und Vorstand der örtlichen Sektion des Bundes Russischer Künstler, gibt keinen Pfifferling auf die oft herablassend klingenden Aufmunterungen Gutmeinender. Er verkauft zwar seine Bilder immer noch - der Publikumsgeschmack fordert dräuende Wolken über dem Baikal-See, süssliche Portraits und nackte Frauenkörper -, doch leben kann er, wie er sagt, auch eher schlecht als recht. Auf der Datscha seines Malerfreundes Kolja bekämpft er seine Niedergeschlagenheit in der Banja. Während die kleine Kabine im vereisten Schnee aufheizt und Koljas Frau hervorragenden Borschtsch und garantiert «ökologisch saubere» Würstchen serviert, schmieren sich die Freunde mit einer riesigen Bierflasche die Kehlen und singen ernst und ausgiebig russische Folklore. Ein paar Stunden später stehen wir nackt und dampfend im Schnee inmitten der sibirischen Nacht, ohne die Kälte zu fühlen. Man gewöhnt sich an alles.

Ulrich Schmid ist China-Korrespondent der NZZ und lebt in Peking. In seiner Zeit als Korrespondent in Moskau verfasste er das Sachbuch «Gnadenlose Bruderschaften. Aufstieg der russischen Mafia» (Schöningh Taschenbuch 1996). Kürzlich ist bei Eichborn sein Roman «Der Zar von Brooklyn» erschienen.


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