NZZ Folio 06/99 - Thema: Krieg um Kosovo   Inhaltsverzeichnis

Ich bekenne meine Schuld

Als junge Intellektuelle in Belgrad.

Von Biljana Srbljanovic

Bevor ich anfange, will ich meine Schuld bekennen. Ich lebe in Serbien, in Belgrad, im Frühjahr 1999. Ich lebe nicht, ich vegetiere, stehe selten auf, schlafe fast nicht, brauche nichts zu essen, das Atmen habe ich auf ein Minimum reduziert. Ich gestehe, dies ist meine Schuld.

Die ganzen letzten zehn Jahre habe ich oft die Grenze meines immer kleineren Landes passiert und bin jedesmal in meine Stadt, mein Haus zurückgekehrt, mit der festen Absicht hierzubleiben. Ich gestehe, dies ist meine Schuld.

Hier sind meine Eltern, hier bin ich aufgewachsen, habe Schulen besucht, Freunde gewonnen, viele verloren, habe das Leben verabschiedet, das beharrlich an mir vorbeizog. Auch dies ist zweifellos meine Schuld.

Im letzten Jahrzehnt wurde ich Zeugin, wie mein Land unterging, ich wurde in drei Kriege hineingezogen, blieb am Leben, während andere umkamen, ich behielt mein Haus, während andere Menschen alles verloren, ich manövrierte, wich dem Schicksal aus und weigerte mich strikt zu emigrieren. Ich weiss, meine Schuld ist offenkundig, und darum will ich sie sofort gestehen.

In diesem Frühjahr erlebte ich Bomben über meiner Stadt, Tote in meinem Land, eine Gewalt, die sich gegen fremdes Leben richtet, eine Brutalität, wie ich sie mir nie hatte vorstellen können. In diesem Frühjahr bleibe ich weiterhin standhaft hier, obwohl ich weiss, dass das meine schwerste Schuld ist.

Aus allen diesen Gründen möchte ich gleich zu Beginn, bevor Sie Ihre Schlussfolgerungen ziehen, selbst bekennen: ich bin schuldig.

An das Leben vor der Ära Milosevic kann ich mich kaum erinnern. Als mildernden Umstand führe ich mein Geburtsjahr an und die Bemühungen meiner Eltern, in einer Zeit der zerfallenden Utopie irgendwie zurechtzukommen und mir alles zu ersparen, was sie nur konnten. Wir lebten in einem grossen, schönen, anscheinend zivilisierten Land, verbrachten die Sommerferien in Slowenien, die Winterferien in Bosnien, mein damaliger Kinderpass war gültig, auch wenn die Grenzen scharf bewacht wurden, wir reisten, lebten wie alle normalen Menschen, was wir wahrscheinlich auch waren. Ich bin mir bewusst, all das spricht mich nicht von meiner Schuld frei, zu der es im Verlauf der Geschichte erst noch kommen sollte.

Ich wurde volljährig, als Milosevic an die Eroberung der Macht ging, und bekam das Wahlrecht etwa zur gleichen Zeit wie alle anderen Bürger dieses Landes, die in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg nichts zu bestimmen hatten, weil der verstorbene Marschall für alle die Entscheidungen traf. Europa arbeitete an seiner Vereinigung, die Berliner Mauer fiel, bei unseren Volkszählungen deklarierten sich die meisten als Jugoslawen, aber ich wusste das nicht zu schätzen. Ich hatte einfach keine Ahnung, was das eigentlich bedeutet. Wenn ich jetzt zurückblicke, war meine Schuld schon damals unermesslich.

Das erste politische Ereignis, das ich bewusst beobachtete, war Milosevics Aufstieg zum Volksführer. Dazu kam es natürlich nicht über Nacht, die ganze Sache war gründlich und geschickt geplant, aber ich kümmerte mich nicht darum, ich fand es langweilig, etwas, das jemand anders betraf, das an mir vorüberging, etwas, von dem ich bestimmt nicht wusste, was es genau bedeutet. Grosse Ereignisse waren für mich die Eröffnung eines Levis-Shops und ein Konzert der Stranglers in Belgrad, der Abschluss des Gymnasiums und das Schmieden von Zukunftsplänen. Inzwischen und ohne dass ich es wusste, «ereignete sich das Volk» in meinem Land binnen eines Tages, eine Million Menschen gingen auf die Strasse, um dem neu geborenen Führer ihre blinde Ergebenheit zu zeigen, um im Sturm der nationalen Gefühle Tränenströme zu vergiessen, um - manipuliert, ohne es zu wissen - mit der Zerstörung eines Landes zu beginnen, die Ouverture einer Kriegsseifenoper aufzuspielen, deren grosses Finale wir heute erleben. Dass ich das damals nicht wusste, nicht einmal ahnte, entlastet mich nicht. Meine Schuld ist dennoch klar.

Den letzten Sommer vor dem Zerfall Jugoslawiens verbrachte ich an der Adria in Kroatien. Damals waren wir ein Land und heute sind wir benachbartes Ausland. In meiner dummen Sorglosigkeit war ich nur darauf bedacht, möglichst gleichmässig zu bräunen, vom Ozonloch hatte man noch keine Ahnung. Als eines Abends einheimische junge Leute meine Freunde verprügelten, weil ihnen ihr serbischer «Dialekt» nicht passte, war es mit unseren Ferien vorbei. Wir wussten noch nicht einmal, dass andernorts gewisse serbische junge Leute physisch mit solchen kroatischer Herkunft abrechneten und zuerst mit Fäusten, bald darauf mit Gewehren den zehnjährigen Kampf gegen Menschen anderer Abstammung einleiteten.

Ohne dass ich es bemerkte, stürzte das ganze Land in einen nationalistischen Krieg, der bis heute andauert. Viele meiner damaligen Freunde wurden Soldaten - mit Gewalt mobilisiert, unfähig, sich in abgewetzten Uniformen und mit der Waffe in der Hand zu orientieren, starrten sie dumpf auf die Menschenmassen, die sie auf Brücken und Autobahnen mit Blumen in den «gerechten Krieg» gegen die kroatischen Ungläubigen verabschiedeten. Dennoch lebte ich weiter, ging um die Kolonnen herum zur Universität, imitierte den Alltag, plante meine Zukunft, gewöhnte mich an die Armut und die schreckliche Wirtschaftskrise, in der wir versanken, an die Verachtung der ganzen Welt und die immer tiefere Isolierung. Ich möchte hinzufügen und zu Protokoll geben, dass ich die Dinge immer noch nicht verstand und nie verstehen werde, so erschwerend sich das für mich in dieser Verhandlung auch auswirken sollte.

Jahrelang beobachtete ich die Entstehung und Entwicklung des Faschismus in seiner universalen Urform, der diese Territorien eroberte, wie stets von einer Minderheit heraufbeschworen, um in Tyrannei über die Mehrheit zu münden. Wenn ich jetzt zurückblicke, erscheint es mir so klar, so einfach wie ein Rezept für Apfelstrudel, ein primitives System, das uns alle an den Rand der zivilisierten Welt gedrängt hat, das aus meinem Land ein Land der Barbaren und Wilden gemacht hat, gegen welche sich jetzt alle Macht der Welt erhoben hat. Ich gebe zu, mir hat diese Sache nie gefallen. Intuitiv, instinktiv war ich immer dagegen. Den Verstand, der wusste, worum es ging, versteckte ich, versteckte ihn vor mir selbst, denn was kann der Verstand ausrichten, wenn die Gewalt spricht? Das würde ich meiner Schuld hinzufügen.

Der nationalistische Wahnsinn begann. Die Unterdrückung der Individualität, der persönlichen Verantwortung und Freiheit war keine allzu schwere Arbeit. Die an die samtene Tyrannei des kommunistischen Marschalls gewöhnten Menschen hatten niemals grosse Verantwortung übernommen. Das Eigentum war nicht privat, die grossen Entscheidungen niemals persönlich, das Leben der Menschen wurde von einem allsehenden Machtzentrum gelenkt. Und es war ruhig und bequem. Warum sollte jetzt, da dieses alte System gestürzt und an seine Stelle ein neues, auf den ersten Blick so ähnliches getreten war, warum sollte sich jetzt irgend jemand um seine persönliche historische Aufgabe reissen?

Es war leichter, in der Masse aufzugehen, zu jemandem zu gehören, am besten zur nationalen Entität, zu reden wie die Menge, sich zu benehmen wie die Menge und sich als Menge behandeln zu lassen. Meine Mitbürger entdeckten das Serbentum, entdeckten jahrzehntelang unterdrückte religiöse Gefühle als einzig richtige Verhaltensweise, welche im Grunde die bequeme Position der Verlorenheit in der Masse offeriert, wo dich niemand persönlich aufrufen kann, weil hinter dir das «Volk» steht und du selbst das «Volk» bist und dein Wille als «Wille des Volkes» ohne dein Bemühen schliesslich in die Tat umgesetzt wird. Diese Sache mit der Entwicklung des Nationalismus als Plattform des blutrünstigen Chauvinismus ist eine bekannte Methode, und das wusste ich. Dennoch habe ich nichts Bedeutendes dagegen getan, ausser dass ich die Masse verachtete, bei vielen Demonstrationen gegen das Regime durch die Strassen zog, Tränengas einatmete und Wasserwerfern auswich. Ich habe den Mob nicht aufgehalten, nicht die Demokratie eingeführt, nicht den Nationalhass beseitigt und nicht die Welt verändert. Auch das ist meine Schuld.

Als wir in eine der schlimmsten Wirtschaftskrisen versanken, die es je in Europa gegeben hat, passte ich mich immer noch an. Machte kleine Honorararbeiten und bekam dafür Milliarden und Abermilliarden Dinare, Banknoten, die nicht das Papier wert waren, auf dem sie gedruckt wurden, kaufte Bücher für einige Billionen, Zigaretten für noch mehr, fuhr per Autostopp zu den Vorlesungen, kehrte zu Fuss zurück, erduldete die Kälte in den Wohnungen, den Zerfall der kommunalen Systeme, die Stromabschaltungen und gehörte einfach der normalen Mittelklasse an, die über Nacht Bankrott machte. In der Zwischenzeit gelangten die der Macht nahestehenden Familien zu Reichtum, vereinnahmten Häuser und Wohnungen, kauften ihren bürgerlichen Status um jeden Preis, Kriminelle wurden zu angesehenen Nabobs, ihre Frauen zu humanitären Aktivistinnen, das Land erstickte und brach zusammen, und ich tat nichts. Ich erliess keine Gesetze gegen Korruption, brachte keine Verbrecher vor Gericht, nahm an den Strassenkämpfen verfeindeter Banden nicht teil, verhinderte sie aber auch nicht. Daher ist meine Rolle klar, und ich bin schuldig.

Nachdem er die Macht so leicht usurpiert hatte, musste der Führer zusehen, dass er noch leichter an der Macht blieb. Es war einfach, die Menschen von Krieg zu Krieg zu treiben, sich auf mythische Halbwahrheiten zu berufen, Falschgläubige, Menschen anderer Nationalität und Religion abzuzählen, sie mit Hilfe einer riesigen Propagandamaschinerie zu Feinden abzustempeln, das ganze Territorium zu destabilisieren, dem einfachen Volk Angst einzuflössen, Angst um das nackte Leben, Angst vor einer Invasion der Andersgläubigen, Angst vor sich selbst. Ein Krieg aller gegen alle, aus irgendwelchen unwichtigen, nie restlos geklärten Gründen, ein unaufhörlicher Krieg, um existentielle Ängste zu schüren, die Angst, es würde noch schlimmer, wenn uns jetzt der Führer verliesse, das war es, was ihn an der Macht hielt. Der Führer wusste das genau, er kannte das uralte Prinzip der Erfindung immer neuer Zusammenstösse, einer Gefahr von aussen, die uns innen bedroht, vor der er uns schützen würde, wenn er nur der Führer bliebe. Aus den Fenstern meiner elterlichen Wohnung zählte ich täglich die Hubschrauber, die zerstückelte Menschen ins nahegelegene Militärkrankenhaus brachten. Das Getöse der Hubschrauber störte manchmal den Schlaf, ich war wütend über diese Beeinträchtigung meines Privatlebens, aber ich tat wieder nichts. Ich lernte, bei Lärm zu schlafen und mich an die Schrecken des Krieges zu gewöhnen, der immer irgendwo anders stattfand, geographisch nah, aber nicht nah genug, damit ich ihm ins Auge blicken konnte. Ich habe den Krieg nicht aufgehalten, ich habe die Zahl der Opfer um kein einziges verringert, ich habe nichts getan, und das ist meine Schuld.

Nach und nach verliessen meine Freunde das Land, jede Woche wurde jemand auf den Weg in ein neues Leben verabschiedet, mit zwei Koffern und einer Fahrkarte in einer Richtung, mit dem Autobus bis zur nächsten Grenze, denn wir durften keine Flugzeuge benutzen, und dann irgendwohin, bloss möglichst weit weg. Warteschlangen vor den Botschaften, das Einholen von Garantiebriefen für das Visum, die Aufbietung der letzten Ersparnisse, das war es, was meine Umgebung kennzeichnete. Wir, die blieben, beneideten die Abreisenden. Die Abreisenden beneideten uns, weil wir blieben. Freundschaften zerbrachen, Paare trennten sich und fanden sich nie wieder, junge Menschen flohen Hals über Kopf, flohen vor der Mobilisierung, vor der Wirtschaftskrise, vor dem Verlust ihrer Würde und vor der täglichen Angst. Ich aber blieb in der Erwartung besserer Zeiten. Auch hier steht meine Schuld fest.

Die Risse im totalitären Regime waren manchmal grösser, manchmal kleiner. Eine bürgerliche Opposition gab es immer, sie war fast stärker als die Macht, aber gegen Wahlfälschungen, Gewaltandrohung und wirtschaftlichen Verfall konnten gesunder Menschenverstand und redliche Worte nichts ausrichten. Die Menschen meiner Umgebung organisierten sich, schrieben, schufen unabhängige Medien, und ich beteiligte mich aus vollem Herzen. Diese Schuld gestehe ich offen, ich habe sie auch nie geleugnet. Ich bin schuld, weil ich den mächtigen Diktator mit demokratischen Mitteln nicht stürzen konnte, ich bin schuld, weil meine Worte den Waffen unterlegen waren, ich bin schuld, weil er in meinem Namen über die Beendigung von Kriegen verhandelte, die er selbst angezettelt hatte, ich bin schuld daran, dass er ein «Friedensfaktor auf dem Balkan», ich dagegen eine unzuverlässige Stütze war, ich bin schuld, weil ich Pazifistin bin und ihn nicht in einer bewaffneten Aktion eliminiert habe, ich bin schuld, weil ich nicht an ihn glaubte, sogar als ihm die Welt wieder die Hand reichte. Wir waren viele, aber das wollte keiner wissen. Wir waren anständiger, aber das interessierte keinen. Wir liefen monatelang durch die Strassen und versuchten, durch friedlichen Protest die Welt zu verändern, aber das wollte niemand unterstützen. Darum geht es uns jetzt so, und ich nehme hiermit meinen Teil der Schuld auf mich.

Als die Zeit der endgültigen Abrechnung kam, war ich erschöpft und wollte so bald wie möglich von hier verschwinden. Ich wollte nicht hier das Ende abwarten. Ich beschloss, einfach wegzugehen, wenn der Krieg mit der ganzen Welt näher kam. Ich machte die Augen auf und wartete auf Anzeichen. Wenn die ersten Botschaften schliessen, ist das ein sicheres Zeichen, dachte ich. Tagelang räumten die ausländischen Diplomaten ihre Büros und Vertretungen, doch ich blieb hier. Wenn es sicher ist, dass Bomben fallen werden, zögere ich nicht mehr, dachte ich. Den Luftalarm erlebte ich beim Abendessen vor dem gefüllten Teller, auf den ich nie wieder Appetit bekam. Das kann nicht lange dauern, ich warte die paar Tage ab, bis es vorbei ist, beschloss ich, und dann gehe ich. Aus den Tagen wurden Wochen, aus den Wochen Monate, und ich blieb noch immer.

Wenn das Zentrum meiner Stadt beschossen wird, lasse ich alles stehen und liegen, sagte ich. Nicht einmal, sondern viele Male, nicht eine, sondern viele Tonnen Bomben schlugen in den benachbarten Strassen ein, aber ich setzte mich nicht in Bewegung. Wenn es zur Abrechnung mit dem «inneren Feind» kommt, mit den «Verrätern», die nicht an ihren Führer glauben, und mit denen, die für Frieden um jeden Preis sind, dann werde ich definitiv fliehen müssen, entschied ich. Die brutale Abrechnung hat angefangen, die Einschüchterung dauert an, doch ich warte. Wenn sie mir die bürgerlichen Freiheiten nehmen, das Recht aufs öffentliche und geschriebene Wort, das Recht, ungehindert durch meine Strasse zu gehen, dann breche ich die Zelte ab. Meine Bewegungsfreiheit wurde auf den Weg zwischen Zimmer und Bad beschränkt, aber ich bleibe noch immer hier. Wenn sie mir den Glauben an die Freiheit nehmen, an das Ideal eines freien Menschen, der die persönliche Verantwortung für alles trägt, was er getan oder unterlassen hat, dann gehe ich, beschloss ich.

So blieb ich und wurde vor dieses Gericht gestellt. So gestehe ich öffentlich mein Vergehen: ich bin schuld, weil ich den Verlauf der Geschichte nicht geändert habe, weil ich und meinesgleichen es nicht wert waren, von der internationalen Gemeinschaft unterstützt zu werden, ich bin schuld, weil ich so lange gewartet habe, bis mein eigenes Land in Trümmern lag, ich bin schuld an den Toten und Flüchtlingen, an den Opfern des Terrors zu Lande und aus der Luft, schuld daran, dass ein Diktator über mich herrscht, schuld an den Kollateralschäden, schuld, weil es weder Strom noch Wasser gibt, schuld, weil ich mich im Dunkeln nicht zurechtfinde.

Aber meine grösste Schuld ist, dass ich noch immer hier bin. Und noch immer fest an mein Recht auf ein freies Leben glaube. Und was meine Schuld vergrössert, ich fühle, ich erlebe bereits ein gewisses Unbehagen gegenüber jenen, die durch Bomben das zu erreichen versuchen, was ich in diesen zehn Jahren versäumt habe.

Die Autorin Biljana Srbljanovic lebt in Belgrad. Bekannt wurde sie mit den Theaterstücken «Familiengeschichten. Belgrad» und «Belgrader Trilogie». Letzteres hatte kürzlich in Essen seine deutsche Premiere.


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