NZZ Folio 07/03 - Thema: Olten Einfach   Inhaltsverzeichnis

Die Stadt hinter dem Bahnhof

Wie lebt es sich in Olten? Was ist das Beste an der Stadt? Was fällt Ihnen zu Olten ein? Stimmen von Oltnern und Nichtoltnern.

Von Lilli Binzegger

JORIS GRATWOHL, Schauspieler und Sänger, Träger des Kulturförderpreises der Oltner Rentsch-Stiftung, aufgewachsen in Winznau bei Olten.

Herr Gratwohl, Sie spielen unter anderem den Alex in der «Lindenstrasse». Wie reagieren die Leute, wenn Sie sagen, Sie seien aus Olten?

Meist fragen sie nach: woher kommst du? Ich habe keinen Komplex zu sagen, dass ich von Olten bin, ich hätte eher ein Problem, wenn ich immer noch dort wäre. Es sind seit Jahren dieselben Leute, die dort wohnen, das ist an sich nichts Schlimmes, aber ich hatte das Gefühl, alles drehte sich immer im Kreis.

Sind Sie darum weggezogen? Sie wohnen jetzt in Köln.

In Olten gab’s einfach die Möglichkeiten nicht, die ich für meinen Weg brauchte. Es ist zwar schwieriger und härter im Ausland, aber die Inspiration und die Chancen sind grösser.

Hat die «Lindenstrasse» Ähnlichkeit mit Olten?

Ein bisschen schon, an beiden Orten sieht man immer dieselben Gesichter. Wenn ich in Olten ausgehe und mich die meisten noch vom Fussball her kennen oder so, finde ich das aber cool. Sie verfolgen hier meinen Weg, und viele sind an mein Konzert in Olten gekommen. Das klingt vielleicht jetzt blöd, aber für mich ist es ziemlich schön, dass ich weiss, wo ich hingehöre, wo meine Familie ist, wo noch ein paar Freunde sind.

Wurzeln zu haben?

Ja genau. Ausserdem kann ich mich in Olten in den Zug setzen, und fünf Stunden später bin ich ohne umzusteigen zu Hause in Köln.


ANDREAS GROSS, Mitbegründer der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA), als SP-Nationalrat Pendler zwischen Zürich und Bern.

Herr Gross, wenn Sie Zug fahren, schauen Sie da aus dem Fenster?

Wenn ich nicht lese oder schreibe, was ich beim Zugfahren meistens tue, sondern träume, dann ja. Bloss schlafe ich da meistens gleich ein.

Merken Sie, wenn Sie in Olten sind?

Ich erkenne an den Strecken Zürich–Bern, Bern– Basel und Bern–Biel alle Bahnhöfe auf einen Blick, auch am Tempo, mit dem der Zug einfährt. Als man in den Zügen die Fenster noch öffnen konnte, kam als Unterscheidungsmerkmal die Akustik der Bahnhöfe dazu.

Woran erkennen Sie den Oltner Bahnhof?

Nicht am Ortsschild, das nahm ich nur einmal bewusst wahr, auf einer Schulreise mit etwa elf. Ich muss einfach nur vom Buch aufschauen, und ich weiss, dass ich in Olten bin. Vielleicht wegen der langen überdachten Perrons, des weiten Raums über den vielen Gleisen.

In Olten ist, weil es so zentral liegt, manches gegründet worden, was für die Schweiz von Bedeutung ist. Warum wurde die GSoA in Solothurn gegründet und nicht auch in Olten?

Weil es in Solothurn eine Alternativbeiz mit einem grossen Saal hatte, das «Kreuz», und in Olten nicht. Die Alternativbeiz von Olten, das «Isebähnli», war damals zudem dauernd in der Krise. Wir hatten dort aber oft Vorstandssitzung, bis dreissig Leute hatten Platz. Vor dem Bahnhofbuffet, wo alle anderen hingingen, hat es uns gegraut. Für unsere Politik war uns die Atmosphäre immer ganz wichtig.


NICO, Karikaturist des «Tages-Anzeigers», wohnt seit 35 Jahren in Olten und in Zürich und seit ein paar Jahren wetterbedingt auch noch in Cannes.


ERICH KÜHNHACKL, Eishockeystürmer, langjähriger deutscher Nationalspieler, spielte 1985/86 für den EHC Olten. Er wohnt heute in Landshut.

Herr Kühnhackl, was sind Ihre schönsten Erinnerungen an Olten?

Die sind natürlich mit dem Eishockey verbunden. Als ich 1985 nach Olten kam, war Olten gerade von der Nationalliga B in die Nationalliga A aufgestiegen und wurde als krasser Aussenseiter gehandelt. Jedermann nahm an, wir würden gleich wieder absteigen. Wir haben dann mit einer Mannschaft, die vielleicht nicht so stark war wie der ZSC damals, die aber immer von der ersten Minute bis zur letzten gekämpft hat, den Klassenerhalt geschafft. Wir haben den grossen ZSC hinter uns gelassen, das war ein grosser Erfolg. Ich erinnere mich auch gern daran, wie ich mit der Familie bei Beppo Andreani, unserem Masseur, beim Spaghettiessen war.

Haben Sie noch Kontakt zu Olten?

Mit Beppo Andreani telefoniere ich noch ab und zu, und auch mit dem Architekten Massimo Hauswirth. Oder ich lade sie zu meinem Golfturnier ein. Ich habe mich gut verstanden mit den Oltnern. Die Lebensqualität in Olten war schon sehr gut.

Wie haben Sie in Deutschland Olten beschrieben?

Wenn Sie von Richtung Basel kommen, müssen Sie nach links Richtung Zürich fahren, und wenn Sie vom Bodensee kommen und Richtung Zürich fahren, dann müssen Sie Richtung Basel fahren. Dazwischen liegt Olten, mit einem Freibad, mit sehr vielen netten Leuten und einer sehr guten Eishockeymannschaft. Wenn sie es bis dato nicht gewusst hatten, nachher wussten sie’s.


TIMMERMAHN, Kunstmaler, Theater- und Hörspielautor, wohnt mit seiner Familie in Rüeggisberg.


ULRICH KNELLWOLF, Schriftsteller und Theologe, aufgewachsen in Olten und Zürich, heute wohnhaft in Zollikon ZH.

Bist du eigentlich ein Berner?, fragt ein Zürcher Freund. Nein, ein Appenzeller, antworte ich. Aber du sprichst nicht Appenzellerdeutsch, sagt der Freund. Nein, Oltnerdeutsch, sage ich. Ich dachte immer, es sei Berndeutsch, sagt der Freund. Das meinen viele, sage ich. Es kommt daher, dass meine Mutter Bernerin war. Aber es ist also Oltnerdeutsch, sagt der Zürcher Freund. Ich meinte, die Oltner sagen vüu, nicht vil für viel wie du. Das sind die westlichen Oltner, sage ich. Die östlichen Oltner sagen vil. Dann bist du ein östlicher Oltner. Nein, ein westlicher, aber ich habe mir u für l abgewöhnt, als ich in der Ostschweiz wohnte.

Also sprichst du doch nicht mehr reines Oltnerdeutsch, sagt der Freund. Nicht für einen Oltner aus dem Westen; für einen aus dem Osten schon, sage ich. Und die aus dem Norden? Sprechen ein wenig wie die Trimbacher, und die schon ein ganz klein wenig wie die Oberbaselbieter. Und die im Süden? Doch nicht bereits wie die Tessiner? Nein, entfernt wie die Zofinger.

Nun weiss ich überhaupt nicht mehr, was Oltnerdeutsch ist, sagt der Zürcher Freund. Ich auch nicht, sage ich. Warum sprichst du es dann noch? Warum soll ich es nicht sprechen? Du hättest dir Zürichdeutsch aneignen können, schliesslich lebst du schon mehr als dreissig Jahre im Kanton Zürich. Meinst du, das Problem wäre damit gelöst?


WERNER DE SCHEPPER, «Blick»-Chefredaktor, in Belgien geboren, wohnhaft in Olten.

Herr De Schepper, lieben Sie Nebel?

Ja. Aber leider hat es viel weniger Nebel als früher. Als Kind bin ich viel öfter durch den Nebel gestochert. Jetzt dünkt es mich, Olten habe sich etwas aufgeklärt.

Was ist denn das Schöne am Nebel?

Dass da Leute schemenhaft auftauchen und wieder verschwinden, das hat doch etwas Romantisches. Verliebt im Nebel durch die Altstadt und über die alte Brücke zu gehen, ist schön.

Ist es für Sie nicht eine Kränkung, dass nicht alle Züge zwischen Zürich und Bern in Olten halten?

Ich finde, Olten habe gerade die richtige Beachtung. Jede halbe Stunde kommt man nach Olten und von Olten weg in alle Richtungen, und schneller wollen wir gar nicht fort.

Welche Gründe gibt es, in Olten zu leben?

Ich bin hier aufgewachsen und war zehn Jahre in Freiburg, das ich mit Schmerzen verliess. Das Verrückte ist, man kann hierher zurückkommen, und am nächsten Tag hockt man in der Beiz und kann wieder mitreden, mit allen Leuten, das ist das Schöne an Olten. Ich wüsste jedenfalls keinen Grund, hier wegzuziehen.

Ist Olten auf beiden Seiten der Aare gleich schön?

Es gibt kleine Differenzen. Ich bin auf der Arbeiterseite aufgewachsen, also rechts der Aare, und wohne jetzt nicht weit von dort. Das Klima ist etwas anders hier, auf den Spielplätzen hat es viel mehr verschiedensprachige Kinder, unsere Seite hat etwas Mediterranes.

Zürich konnte Sie nicht weglocken, Sie pendeln.

Nicht, dass ich etwas gegen Zürich hätte, es ist ein wunderbarer Arbeitsort und hat wunderbare Beizen. Aber ich bin froh, wenn ich mich nach der Arbeit auf den Heimweg machen und im Speisewagen mein Feierabendbier nehmen kann. Die 30 Minuten in meiner fahrenden Stammbeiz lassen mich vergessen, dass ich «Blick»-Chefredaktor bin. Und in Olten bin ich dann einfach der Werner De Schepper.


MIKE MÜLLER, Sänger der Oltner Mundartpop-Band Soda. Ursprünglich waren alle Bandmitglieder Oltner; jetzt sind es noch drei.

Mike Müller, eine Popband aus Olten – geht das?

Wir machen quasi eine Marke daraus: Marke Olten. Wir sagen: Das ist die Stadt, von der man überall schnell hinkommt. Es ist cooler, Olten als Klischee rüberzubringen, als irgendein Image aufzubauen. Und ein Image braucht jede Band, sonst ist die Plattenfirma nicht zufrieden. Also sind wir die «Oltner Band».

Ist es schwieriger, den Durchbruch zu schaffen, wenn man aus der Provinz kommt?

Es ist eher ein Vorteil. Wenn du aus Bern kommst, kommen noch zwanzig andere Bands aus Bern. Viele glauben, dass sie ihre Chance nur bekommen, wenn sie nach Zürich oder London oder weiss nicht wohin gehen. Aber dort gehen sie in der Masse leicht unter, und plötzlich sind sie alle wieder in Olten.

Der Song «Himmu über Olte» ist eine Hymne an das Oltner Wetter. Hat Olten ein gutes Klima für Musik?

Ja. Letzten Winter hatte es einmal fünf Wochen lang keinen Sonnenstrahl, nicht einen, das geht an die Nieren. Aber das gibt viel kreativen Freiraum, wenn es immer so drückt von oben. Es gibt doch auch die Melancholie, in der man sich gerne mal waten sieht, schwelgen, das kennt wohl jeder. Du musst einfach schauen, dass du rauskommst, wenn es dir zu viel wird, in den Jura oder nach Basel, dort ist es auch immer recht sonnig. Sonst gehst du in den Keller und machst Musik, dann merkst du nichts vom Wetter.

Wo probt Soda?

Unser Studio steht im Bahndreieck, 50 Meter neben den Gleisen. Aber man hört auf den Aufnahmen nichts von den Zügen. Wir haben eine Top-Ausgangslage, oder? Wir können uns aus dem ganzen Land die besten Musiker zusammensuchen, weil wir so zentral liegen.

Kein Drang, wegzuziehen?

Ich bin hier aufgewachsen, es ist wirklich nicht so eine schlechte Stadt, wie alle meinen. Dafür, dass Olten eine Kleinstadt ist, läuft recht viel, kulturell, wenn man das zum Beispiel mit Aarau vergleicht. Nichts gegen Aarau, aber dort ist tote Hose, was Konzerte anbelangt. In Olten hast du fünfzehn Bars und fünf Konzertlokale.

Das Beste an Olten?

Das Bürostuhlrennen, das ist noch eine recht witzige Sache. Das ist crazy, es gibt einen Abhang neben dem McDonald’s, da geht es steil runter, und die stellen sich oben hin mit dem Stuhl. Da gibt es immer wieder einmal ein paar Verletzte.


HANS GERNY, bis 2001 Bischof der Christkatholischen Kirche der Schweiz, aufgewachsen in Olten.

Olten hatte immer ein gespanntes Verhältnis zur Obrigkeit. Demokratiedurst, Unabhängigkeitsdrang, Liberalismus prägten das kleine Städtchen im 19. Jahrhundert. Man war (der Freisinn war damals noch liberal) freisinnig bis in die Knochen. Das beeinflusste nicht nur das politische und gesellschaftliche Klima, sondern vor allem auch das kirchliche. So ist es nicht verwunderlich, dass der Widerstand gegen die Papstdogmen von 1870 hier besonders stark war. Das führte zu einer Spaltung der Katholiken in eine christkatholische und eine römisch-katholische Gemeinde.

Diese Spaltung war bis in das alltägliche Leben spürbar. Erst die starke Ökumene vermochte die Spannungen abzubauen. Heute leben die Kirchgemeinden friedlich nebeneinander und unterscheiden sich für viele gar nicht mehr richtig voneinander. Identität und Profil sind wohl schwächer geworden. Das hilft zwar friedlich zu sein, aber vielleicht ist das mit ein Grund, dass die Kirchen heute das politische und gesellschaftliche Leben kaum mehr beeinflussen.


BEAT NÜTZI, Ko-Chefredaktor des «Oltner Tagblatts», wohnt in Wolfwil SO, eine gute halbe Stunde im Auto von Olten entfernt.

Herr Nützi, Sie sind im Gäu aufgewachsen, Richtung Oensingen. Dort soll es ja noch mehr Nebel haben als in Olten.

Wir haben viel Sonne, wir haben ab und zu Schnee, wir haben schöne Frühlings- und Herbstlandschaften, und zu so einer Vielfalt gehört auch Nebel. Ich habe nichts gegen Nebel. Man könnte ja sagen: Im Nebel kann man lernen, unter erschwerten Bedingungen etwas Gutes zu machen.

Was denken Sie, was wir Zürcher Journalisten an Olten wahrnehmen?


Ich hoffe: nur Gutes!

Klar. Und was ist das?

Dass Olten ein lebendiges Städtchen ist, dessen Puls vielleicht noch etwas gemächlicher schlägt, weil es doch etwas abseits der Grossstädte liegt.

Nichts Negatives?

Wenn ich einen Negativpunkt nennen soll, dann vielleicht den Verkehr. Ein Glück, dass die Entlastungsprojekte jetzt beim Volk durchgekommen sind und realisiert werden. Das hat eine gewisse Aufbruchstimmung erzeugt.

Waren die Politiker in Sachen Strassenbau vielleicht nicht so gewieft wie damals beim Eisenbahnbau?

Die Eigenheit unserer Politiker ist vielleicht schon, dass sie sich etwas viel mit sich selbst beschäftigen. Seinerzeit bei der Eisenbahn war es aber ja fast naturgegeben, dass Olten zum Knotenpunkt wurde, und es gab noch lange ein Netzwerk aus Leuten, die dazu schauten, dass Olten nachhaltig berücksichtigt wurde; da gehörte zum Beispiel Willi Ritschard dazu. Beim Autobahnkreuz wirkten im politischen Disput zwischen dem öffentlichen und dem Privatverkehr gewisse Zentrifugalkräfte, die sehr aktive grüne Bewegung hat lange Zeit alles blockiert.

Was ist an den Oltnern anders als an anderen Leuten?

Sie haben die Eigenheit, sich selbst immer ein bisschen schlecht zu machen. Allerdings ist das nicht spezifisch oltnerisch, der Solothurner ist allgemein so. Man hat sich nach Geschichten wie dem Niedergang der Kantonalbank und der Ersparniskasse Olten hier jahrelang nicht mehr richtig nach draussen getraut. Der Solothurner ist naturgegeben vielleicht eine etwas bescheidenere Person als der Zürcher, wie wir uns ihn vorstellen.


SILVIA FORSTER, seit 1993 Vorsteherin der Direktion Hochbau und Planung der Stadt Olten und Stellvertreterin des Stadtpräsidenten.

Frau Forster, auf dem Areal der Portland-Cementwerke soll ein neuer Stadtteil entstehen: Olten Südwest. Woher sollen die Menschen kommen, die ihn besiedeln?

Nach unserem Leitbild soll Olten in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren um 2000 bis 3000 Einwohner wachsen. Die Wertschriften-Dienstleistungsgesellschaft SIS Group etwa verlegt gerade 450 Arbeitsplätze von Zürich hierher. Da sind wir natürlich daran interessiert, dass die Angestellten auch bei uns wohnen, und die brauchen Wohnraum. Ich kann mir auch vorstellen, dass mit den bilateralen Verträgen Leute aus dem EU-Raum zuziehen. Und von hier aus sind Sie in 40 Minuten in praktisch allen grossen Deutschschweizer Städten und auch sehr schnell in der welschen Schweiz.

Olten hat doch jetzt schon einen hohen Leerwohnungsbestand.

Unkonventionelle Wohnungen, etwa Loft-Wohnungen, hat es nicht genug. Dann fehlt es auch an Eigentumswohnungen für Senioren, die zurück in die Stadt ziehen, und an Eigenheimen. Wovon wir wohl nicht noch mehr brauchen, sind herkömmliche Viereinhalbzimmerwohnungen.

Mit welchen Argumenten wollen Sie die Leute überzeugen, nach Olten zu ziehen?

Ich habe schon Neuzugezogene aus dem deutschen Raum gefragt, wieso sie hierhergezogen sind. Die antworten dann nicht: weil wir umgeben sind von Wäldern. Sondern sie sagen: es ist sehr zentral gelegen, man kann alles fürs tägliche Leben kaufen, es gibt gute Sportmöglichkeiten. Ausserdem sind die Lebenshaltungskosten bedeutend tiefer als etwa in Zürich. Da könnte sich doch der eine oder andere überlegen: Ja soll ich da nicht lieber pendeln?

Und Sie? Warum wohnen Sie in Olten?

Ich habe als Stadträtin Wohnsitzpflicht und wohne mitten in der Stadt neben dem Stadthaus, in der Dachwohnung eines Neubaus. Ich bin in Olten aufgewachsen und muss sagen: Olten hat viele Vorteile.


ZÜRCHER PASSANTEN. Wir fragten: Was fällt Ihnen als Erstes zu Olten ein?

SBB, Bahnhof (12 Antworten); nichts (11); Eisenbahnknotenpunkt (8); Peter Bichsel (4); Fachhochschule (3); Oltner Bündnis (3); EHC Olten (2); Niemandsland (2); Aargau (2); Mosimann (2); Otto F. Walter (2); Velotour (2); Kent Ruhnke (1); Drogenszene (1); Prostitution (1); Gösgen (1); Olten? Sorry! (1); der Arzt meiner Grossmutter, sie war seine letzte Patientin (1); der Vers «Mängisch chöme mer bis Olte, das het früener ou öppis golte» von Stiller Has (1); dort hatte ich auf der Schulreise immer den Proviant schon aufgegessen (1).


Teilen

Für 94 Franken pro Jahr gibt es NZZ Folio auch im Abonnement. Näheres hier.

Urheberrecht gilt auch im Internet: Verlinken erlaubt, Kopieren verboten.