DEN BESTEN SONNENBRAND holt man sich am Strand. Vorzugsweise auf einer Luftmatratze, die es in allen Grössen, Formen und Farben gibt. Meinte man und wird eines besseren belehrt durch die Patentschrift 681 592 A5, Int. Cl. A 47 C 27/08.
Was ihn zu seiner Erfindung anspornte, schildert ihr Verfasser so: «Beim Sonnenbaden in Bauchlage zum Bräunen des Rückens ist es praktisch unmöglich, auf einer herkömmlichen Luftmatratze eine atemfreie und bequeme Körperlage zu erreichen. Will man, um ein freies Atmen zu erreichen, die Nase frei halten, so ist man gezwungen, unter der Stirn die Arme zu kreuzen mit dem Ergebnis, dass nach kurzer Zeit Nacken und Arme schmerzen, weil der Kopf in den Nacken gedrückt und die Arme in den Schultern nach oben gepresst werden. Hinzu kommt, dass bei längerem Liegen au dem Bauch der Rücken schmerzt, weil die Rückenwirbelsäule durch die gleichmässig horizontale Unterlage zu einem <hohlen Rücken> gezwungen wird. Schliesslich schmerzen auch die Füsse und Zehen, weil sie, sollen sie nicht senkrecht und daher schmerzhaft auf den Boden treffen, abgedreht werden müssen.»
Da glaubten wir also, uns auf einer kommunen Luftmatratze zu räkeln, und lagen die ganze Zeit in einem Prokrustesbett. Aber damit ist es vorbei. Ohne die anatomisch durchgestaltete Matratze mit Frischluftkanal (1), Gesichts- (2) und Beinmulde (3) sieht Rimini uns nicht wieder.