NZZ Folio 10/92 - Thema: Die EG - Modell und Wirklichkeit   Inhaltsverzeichnis

Beim Wort genommen -- Weil's so schön war

Von Manfred Papst

SO SICHER WIE Faust II und Batman Returns erreicht den geneigten Leser hier die zweite Folge der druckfehlerteuflischen Selbstbezichtigungen aus dem tiefen Brunnen der NZZ-Vergangenheit. Keiner soll sagen können, das Wünschen hätte nichts geholfen. Diesmal geht es darum, welche Wörter wem fremde waren oder blieben.

Wenn Eltern sich um die berufliche Laufbahn ihres Sprösslings, den sie 1972 beim Analstudium überraschten, Gedanken machten, dann durften sie die Hoffnung nicht aufgeben: vielleicht war's nur eine vorübergehende Phase, ein Stadium gar? Dass die NZZ schon 1969 unter Mitvoyeuren nicht nur Männer am Feldstecher, sondern auch an Lauf und Lafette der Mitrailleuse verstand, hätte die GSoA der alten Tante wohl nicht zugetraut. Das magnetische Charisma amerikanischer Präsidentschaftskandidaten versteht sicher besser, wer weiss, dass sie seit Jahrzehnten von einem Elektronenkollegium bestimmt werden. Flore de Trappe schliesslich ist nicht etwa die schöne Tochter eines Fallenstellers aus den Wäldern des Quebec, sondern die Gesamtheit der französischen Atomstreitkräfte. Vielleicht ein Nom de guerre?


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