Seit beinahe jenen Zeiten, da der gute Mond, der so stille geht, nicht mehr als göttliches Wesen galt, sondern als eine andere, vielleicht bewohnbare und bewohnte Welt, wurde er auch zum Ort utopischer Sehnsucht. Untrennbar damit verknüpft ist der Traum vom Fliegen, denn anders ist der Mond nicht zu erreichen. Vor allem die Flecken gaben Rätsel auf. Manche Hellenen sahen in ihnen einfach Spiegelungen der Oberflächengestalt der Erde, an denen man die Landkarte der Erde ablesen könne, andere Trübungen der Erdatmosphäre. Spiegel war der utopische Mond immer, wenn auch in metaphorischer Hinsicht; den Utopisten, Satirikern und Erzählern von Lügenmärchen diente er als andere Welt für den Entwurf eines Landes der Glückseligen, als kurioser Zielort für «voyages imaginaires» und «voyages extraordinaires» und als Zerrspiegel für satirische Darstellungen höchst irdischer Torheiten. Daneben gab es stets auch ein wissenschaftliches Interesse an seiner Natur und eventuellen Bewohnbarkeit. Schon Thales behauptete, dass der Mond «erdiger Natur» sei. Philolaus, ein Zeitgenosse von Sokrates, hielt den Mond für von Wesen bewohnt, die fünfzehnmal grösser als die der Erde seien - weil der Tag dort so viel länger ist. In seinem «De Facie in Orbe Lunare» fasste Plutarch bereits frühere Vorstellungen über den Mond zusammen und entwickelte seine eigenen - der Mond sei die Stätte, wohin die Seelen der Verschiedenen gelangten. Plutarch warf auch bereits lange vor Bernard de Fontenelles «Entretiens sur la Pluralité des Mondes» (1686) die Frage nach dem Sinn dieser Schöpfung auf: wenn der Mond unbewohnbar wäre, wäre er vergeblich und ohne Sinn geschaffen worden.
Ungefähr im Todesjahr Plutarchs (120 n. Chr.) wurde Lukian von Samosata geboren, der Autor der ersten bekannten Mondfahrten in der Literatur. Die Helden seines Lügenmärchens (weshalb es «Wahre Geschichte» heisst) geraten jenseits der Säulen des Herakles, also in einer nicht geheuren Gegend, wo ziemlich alles möglich ist, in einen gewaltigen Sturm, der ihr Schiff in die Höhe hebt. Sieben Tage und sieben Nächte treiben sie durch die Luft, am achten Tag sehen sie vor sich in der Luft ein gleissendes Land wie eine Insel. Sie sind auf dem Mond gelandet. Lukians Geschichte könnte, so erfindungsreich, witzig und literarisch unanfechtbar sie ist, doch als Vorbild für viele spätere «Space-operas», Kitschstücke der Science-fiction, gedient haben, denn Lukians Helden geraten sofort in einen Sternenkrieg, einen, den Endymion, der König der Mondbewohner, gegen Phaeton, den König der Sonnenbewohner, führt. Von Hippogypen, das heisst Männern, die auf dreiköpfigen Riesengeiern reiten, werden sie vor den König gebracht. Furchtbar an Aussehen und gewaltig an Zahl sind die beiden Kriegsheere:
«Den rechten Flügel, wo der König stand, bildeten die Hippogypen und die königliche Garde, unter die auch wir eingereiht waren. Den linken Flügel hatten die Kohlvögel inne, und im Zentrum standen die einzelnen Bundesgenossen. Die Infanterie zählte gegen sechzig Millionen Mann. Ihre Aufstellung war in folgender Weise vollzogen: unter ihnen gibt es eine riesige und zahlreiche Spinnenart, von denen jedes einzelne Tier grösser ist als die Kykladen. Diese Spinnen erhielten den Auftrag, den Luftraum zwischen dem Mond und dem Morgenstern mit ihren Geweben auszufüllen.»
Zu den Mondsoldaten zählen «Hirseschützen», «Knoblauchwerfer», «Flohschützen», «Windläufer», «Sperlingseicheln», «Pferdekraniche»; ihre Gegner von der Sonne und deren Verbündete umfassen «Pferdeameisen», «Luftmücken», «Hundeeichler» (Hilfstruppen vom Sirius), «Wolkenkentauren» und viele andere.
Seltsam ist die Fortpflanzung der Mondbewohner: «Der Fötus sitzt bei ihnen nicht im Leibe, sondern in der Wade. Nach der Empfängnis schwillt die Wade, und nach einiger Zeit schneiden sie sich dann auf und nehmen den Embryo heraus.» Die Seleniten sterben auch nicht, sie lösen sich einfach in Luft auf.
Werden die Reisenden der «Vera Historia» zum Mond verschlagen, strebt Menippus, der Held von Lukians anderer Monderzählung «Icaromenippus», dieses Ziel planmässig an. Er nimmt die linke Schwinge eines Lämmergeiers und die rechte eines Adlers, und ehe er zum Mondflug bereit ist, unternimmt er systematisch Übungsflüge von Dächern und Hügeln. Vom Gipfel des Olymps aus fliegt er wahrhaftig zum Mond, als er aber den Himmel erreicht, schreiten die Götter ein und nehmen ihm die Flügel ab; weiter wird er nicht bestraft. In der Alexandersage wird Alexander dem Grossen zugeschrieben, dass er von Greifen in den Himmel getragen wurde, und auch der Ritter Astolfo aus Ariosts «Orlando Furioso» (1516) reist zum Mond - auf der Suche nach seinem verlorenen Gedächtnis, und zwar genau in dem Wagen, der den Propheten Elias himmelwärts entführte.
Trieb Lukian die Spottlust zu seinen Lügenmärchen, deren Spuren man noch in den Geschichten vom Baron Münchhausen findet, regiert vierzehn Jahrhunderte später die Wissenschaft. Kopernikus, Kepler und Galileo hatten die Astronomie revolutioniert, das Fernrohr Hans Lippersheys ermöglichte es, den Mond und die Planeten im Bild näherzurücken. Kein Geringerer als Johannes Kepler schrieb die melancholische Traumerzählung «Somnium», die erst postum 1634 veröffentlicht wurde. Kepler bemüht sich nicht um eine wissenschaftliche Mondreise, die er wohl für unmöglich hielt. Sein Held, der Isländer Duracoto, der bei Tycho Brahe Astronomie studiert, wird von einem Dämon befördert, denn Dämonen, der Mutter als Kräuterhexe gut bekannt, können über eine Schattenbrücke Sterbliche mit zum Mond tragen. Die Geschichte will einen Eindruck von den physikalischen Verhältnissen auf dem Mond, der Welt Levania, vermitteln. Infolge der krassen Temperaturunterschiede sind die Mondbewohner, Endymioden genannt (was auf Kenntnis Lukians hindeutet), meist schlangenförmig, um sich vor der gleissenden Hitze schnell in Höhlen flüchten zu können. Werden sie von der Sonne erfasst, verdorrt ein Teil des Körpers, während der übrige weiter lebensfähig ist. Der Mond hat zwei Arten von Bewohnern, die «Subvolvani», die auf der der Erde zugekehrten Mondseite leben, und die «Privolvani», die Bewohner der erdabgekehrten Hälfte. Kepler glaubte, dass es auf dem Mond Strukturen gebe, Städte und Burgen, die auf intelligentes Leben hinwiesen. Die nur im Fernrohr sichtbaren Mondkrater hielt er für sumpfige Stellen.
1638 erschien «The Man in the Moone: or A Discourse of a Voyage thither» des englischen Bischofs Francis Godwin. Sein Held, der Spanier Gonzales, zähmt auf St. Helena eine Art wilder Schwäne, die Gansas, und baut sich ein Gestell mit Sitz, das von den gezähmten Vögeln getragen wird. Er will keineswegs zum Mond fliegen, weiss aber nicht, dass es sich bei den Tieren um Zugvögel handelt, die auf dem Mond überwintern. Der zwölftägige Flug führt ihn, nachdem die kleine magnetische Anziehungssphäre, die die Erde (und den Mond) umgibt, passiert ist, durch ein Gebiet übler Geister, aber der Mond selbst ist ein Paradies, und der Held verspürt während seines ganzen Aufenthaltes weder Hunger noch Durst. Der Status der Mondbewohner richtet sich nach ihrer Grösse, der Grösste ist König. Die Mondbewohner verständigen sich durch Musik, eine Einrichtung, die Cyrano de Bergerac übernehmen sollte. Als seine Gansas zur Erde zurückkehren, landet Gonzales schliesslich in China.
Höhepunkt der frühen Mondphantasien ist Cyrano de Bergeracs «L'autre monde ou les états et empires de la lune» (1649), gewöhnlich veröffentlicht als erster Teil seiner «Mondstaaten und Sonnenreiche». Das ist teils philosophischer Diskurs, teils Schilderung eines Idealstaates, teils Satire auf irdische Zustände. Bergerac verwendet die Flugmethoden seiner Vorgänger, erweitert sie aber um weitere, etwa um in Flaschen gesammelten Tau, der von der Sonne angezogen wird, oder um ein eisernes Gefährt, das von Magneten angezogen wird, die in die Höhe geworfen werden. Bemerkenswert ist seine Vorwegnahme der Raketenfahrt mittels eines Gestells, das von Pulverraketen angetrieben wird. Auf dem Mond nährt man sich von Gerüchen, die Vornehmen verständigen sich durch Musik, das Volk durch Gesten, es gibt mobile Häuser, und in der Erziehung herrscht eine verkehrte Welt - die Jugend erzieht das bockige Alter. Man vertraut nicht blind auf Autoritäten, sondern jeder zeigt sich Vernunftgründen zugänglich.
Einer der nächsten Streiche war ein echter Streich: 1835 erschienen in der New Yorker «Sun», die dadurch zeitweilig zur auflagenstärksten Zeitung der Welt wurde, aufsehenerregende Berichte, die Sir John Herschel, dem Sohn des Uranus-Entdeckers William Herschel, zugeschrieben wurden. Der war nach Kapstadt gereist, um dort den südlichen Sternenhimmel zu durchforschen. Er habe mit Hilfe eines speziellen Riesenteleskops von 24 Fuss Durchmesser auf dem Mond sensationelle Beobachtungen gemacht, hiess es. Obwohl schon seit der «Selenographia» (1647) des Danziger Astronomen Johannes Hevelius klar war, dass der Mond luftleer ist, wollte der Autor der «Sun» auf dem Mond wildromantische Landschaften mit reicher Vegetation entdeckt haben, aber auch eine Art Bison, ziegenartige Antilopen mit einem Horn und fliegende Menschen, die «Vespertilio-homo» oder «Fledermausmenschen» benannt wurden - «ohne Zweifel unschuldige glückliche Kreaturen, obgleich einige ihrer Vergnügungen sich nur schlecht mit unseren irdischen Ansichten von guten Sitten vertragen würden». Das alles war eine gigantische Zeitungsente des Journalisten Richard Adam Locke, dessen «Neueste Berichte vom Cap der guten Hoffnung» als «Moon-hoax» in die Geschichte eingingen und Edgar Allan Poe zu seinem «Hans Phaall - A Tale» (1835) inspirierten.
Die modernen Mondflüge beginnen in der Literatur wohl mit Jules Verne, obschon seine beiden Romane «De la Terre à la Lune» (1865) und «Autour de la Lune» (1867) auf das falsche Prinzip setzten: den Kanonenschuss und nicht die Rakete. Immerhin aber erkannte er, dass es darauf ankommt, eine hohe Geschwindigkeit zu erreichen, um die Erdanziehung zu überwinden. Verne konzentrierte sich ganz auf die Startvorbereitungen, der Mondschuss ist das Resultat einer Wette des Baltimore Gun Club, einer Vereinigung ehemaliger Kanoniere aus dem amerikanischen Bürgerkrieg. Vom Mond sehen die Reisenden des vorsichtigen Verne nichts; als sie, von einem Zweigmond abgelenkt, den Mond umkreisen, liegt die unbekannte Mondrückseite in Dunkelheit, sie nehmen bloss ein Licht wahr, das sie als den Schein eines Vulkans interpretieren.
Ganz anders H. G. Wells, dessen «First Men in the Moon» (1901) der schönste Mondroman des Fin de siècle ist. Er «erfindet» eine schwerelose Substanz unbekannter Zusammensetzung, das «Cavorit», deren Geheimnis mit ihrem Erfinder stirbt, der auf dem Mond zurückbleibt. Seinem jungen Gefährten Bedford, einem gescheiterten Schriftsteller, gelingt es, den Seleniten zu entkommen und nach England zurückzukehren. (Diese Erfindung hat Verne Wells zum Vorwurf gemacht und gefordert, man möge ihm diese Substanz zeigen.) Wells aber interessierte die Reise selbst kaum, sie war für ihn nur das unumgängliche Mittel, die Geschichte der seltsamen insektengleichen Mondgesellschaft zu ermöglichen. In der Schilderung der Mondoberfläche schliesst Wells an Kepler an, dessen «subvolvani» ausdrücklich erwähnt werden. Die dünne Mondatmosphäre ist während der langen Mondnacht gefroren, erst bei Sonnenaufgang bildet sie sich aus, und es entsteht ein heftig aufspriessendes, kurzlebiges Pflanzenreich.
Die Schilderung dieses Aufblühens bei H. G. Wells hat selbst ein T. S. Eliot «unvergesslich» genannt. Von diesem Pflanzenwuchs nähren sich riesige, dreissig Meter lange Mondkühe und Mondkälber. Die Herren des Mondes indes sind eineinhalb Meter grosse, insektenartige Wesen, die mit einem lederartigen Material bekleidet sind. Auf die Besucher wirkt der erste Selenit «wie ein untersetztes, borstiges Geschöpf, einem weiterentwickelten Insekt sehr ähnlich, mit peitschenähnlichen Fühlern und einem klirrendem Arm, der aus seinem zylinderförmigen, schimmernden Körper herausragte». Die Seleniten gehören zwar alle einer Art an, aber sie sind dem Aussehen nach sehr unterschiedlich. Je nach der Funktion, die sie in der Gesellschaft zu erfüllen haben, werden sie herangezüchtet. «Auf dem Mond», berichtet der zurückgebliebene Cavor in verstümmelten Funkbotschaften, «kennt jeder Bewohner seinen Platz. Er ist für diesen Platz geboren, und durch die mühsame Disziplin bei seiner Ausbildung, seiner Erziehung und durch gewisse ärztliche Eingriffe, die er über sich ergehen lassen muss, wird er schliesslich für seine Aufgabe so vollkommen vorbereitet, dass ihm jegliche Ideen oder Organe für jeden anderen Zweck, der über diese Aufgabe hinausginge, fehlen.» Höhepunkt dieser Spezialisierung ist der tief im Innern hausende albtraumhafte Herrscher des Mondes, der Grosse Lunar, ein riesiges Gehirn von mehreren Metern Durchmesser, aber winzigem Körper, der ständig gestützt werden muss und von Helfern umgeben ist. Cavors Kardinalfehler besteht darin, dass er dem Grossen Lunar von der gewalttätigen, kriegerischen Natur des Menschen erzählt (die sein Begleiter Bedford, der gleich nach der Ankunft auf dem Mond von Annexion, der Bürde des weissen Mannes und dergleichen zu faseln beginnt, den Seleniten auch handgreiflich demonstriert).
Paul Scheerbarts «Die grosse Revolution» (1902) ist unter den Mondromanen insofern einzigartig, als Scheerbart ganz auf menschliche Protagonisten und eine Mondreise verzichtet. Er schildert unmittelbar das Leben der Mondleute. Diese grotesken Wesen hatten «unten Kugelgestalt, und aus der ragte oben ein kleiner Brustrumpf mit einem Rübenkopf und zwei Armen heraus». Auf dem Mond gibt es zwei Parteien, die eine will weiter die Erde beobachten, die andere die Zahl der «Weltbilder» durch Hinwendung zum Kosmos vergrössern. (Beobachten ist die grosse Leidenschaft, der Existenzgrund der kosmischen Wesen Scheerbarts.) Streitpunkt sind die Kriegsheere der Erde, selbst den Erdfreunden sind die «kostümierten Massenmörder» ein Dorn im Auge. So gibt man den Menschen eine Frist von fünfzig Jahren für die Abrüstung - als das nicht geschieht, wendet sich das Interesse der Mondleute dem äusseren Kosmos zu, was durch die Entdeckung gewaltiger natürlicher Linsen im Inneren des Mondes erleichtert wird. Der Mond soll Auge, ganz Auge werden für die Betrachtung der Wunder der Welt, ein wiederkehrendes Motiv in Scheerbarts einzigartigem, märchenhaften Kosmos.
Den Schlusspunkt der klassischen Mondphantastik setzte der Pole Jerzy Zulawski mit seiner Trilogie «Auf dem Silbermond» (auch «Auf silbernen Gefilden») (1903), «Der Sieger» (1910) und «Die alte Erde» (1911). Seine Mondreisenden, in Kanonenkugeln à la Jules Verne zum Mond geschossen, müssen in ihrer zum eisernen Fahrzeug gewandelten Granatenspitze - in beeindruckend geschilderten Szenen - durch die unwirtliche Mondwüste der Erdseite reisen und finden auf der anderen Mondseite Luft, Wasser und fruchtbare Erde. Die Nachfahren der ersten Mondreisenden, die mit eingeborenen Mondungeheuern, den Schernen, im Kampf liegen, entwickeln einen religiösen Mythos über ihre Herkunft, und im zweiten Band wird, achthundert Mondjahre später, ein neuer Astronaut zum verheissenen Erlöser vom Schernen-Joch. Zeigte Wells eine fremdartige Gesellschaft, die zugleich ein Warnbild (der Mond wieder als Spiegel der Erde!) einer möglichen zukünftigen menschlichen Entwicklung ist, so entwarf Zulawski das Modell einer Geschichtsphilosophie, übertragen auf eine andere Welt, die zum Labor wird.
Damit war die Zeit der Geschichten vorbei, die den Mond noch für bewohnt hielten. Die ersten Satellitenaufnahmen von 1959 zeigten, dass die stets erdabgewandte Mondseite genau so luft- und wasserleer ist wie die erdzugewandte. Dennoch verlor der Mond, auch nach der ersten Mondlandung der Astronauten Neil Armstrong, Edwin Aldrin und Michael Collins, nicht an Interesse für Science-fiction-Schriftsteller: als Stützpunkt für ausgedehntere Fahrten ins All, als Treffpunkt mit ausserirdischen Besuchern, als Ort, der sich mit Kuppelstädten kolonisieren liess. Und weiterhin haben Autoren Erzählungen auf dem Mond angesiedelt und Mondstaaten und Mondgesellschaften, nunmehr menschliche, erfunden.
Franz Rottensteiner ist Herausgeber der «Phantastischen Bibliothek» bei Suhrkamp; er lebt in Wien.