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Leserpost zu Wir sind die Wurst NZZ Folio Agglo 01/12
Ich nehme an, dass Herr Oskar Freysinger an Parkinson leidet und ein „Gedicht“ über sich selber gemacht hat. Falls das nicht der Fall sein sollte, hat er sich äusserst primitiv ausgedrückt. Was sind das für Leute, die sich die Tränen vor Lachen aus den Augen wischen? Margrit Bass-Mahler, Tamins
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Leserpost zu Editorial -- Das grosse Dazwischen NZZ Folio Agglo 01/12
Als langjähriger Leser des NZZ-Folio möchte ich zum Ausdruck bringen, dass mir das neue Layout der Zeitschrift in keiner Weise gefällt. Kalt und gezwungen modern kommt der neue Auftritt daher, der fatal an lieblos gestaltete Gratisbeilagen deutscher Wochenzeitungen erinnert. Auch wenn sich die Entscheidung vermutlich nicht mehr ändern lässt, finde ich es doch schade, dass ein inhaltlich oft so brillantes Magazin in seinem neuen Layout in so anspruchslose und beliebige Gesellschaft abgestiegen ist. Jakob Lindenthal, Nürnberg (Deutschland)
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Leserpost zu Jagen, töten, ausstopfen NZZ Folio Ausgewandert 10/11
Ich kenne Herrn Ochsenbein aus meiner Zeit in RSA und kann nur bestätigen, dass er ein Meister seines Faches ist. Seine Liebe zur Natur hat ihn geprägt und ich kenne keinen anderen, der Tiere so ausdrucksvoll nachbilden kann. So viel Schaffenskraft ist bewundernswert. Dazu rechne ich auch seine Aufgaben für die Naturerhaltung Südafrikas. Hoffentlich bleibt Herr Ochsenbein dem Land noch lange erhalten. Carl-Hermann Büttcher, Giessen (Deutschland)
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Leserpost zu Frisches Deutsch -- Korrektes Deutsch - das ist zu wenig NZZ Folio Agglo 01/12
Der Autor spricht davon, dass die „Leute, die wir meinen, auch lesen, was wir schreiben“. Er selber redet in seinem Artikel über Männer und von Männern. Wo sind die Wissenschaftlerinnen, Leserinnen, Studentinnen oder Professorinnen in seinem Text? “. Ob wir Frauen „mitgemeint“ sind? Die deutsche Sprache kennt weibliche Bezeichnungen für Mädchen und Frauen. Für mich ist der bewusste, sorgfältige Umgang mit der Sprache das wichtigste in der Kommunikation. Ich möchte Menschen ansprechen, sie ernst nehmen, ihre Individualität beachten. Dies fehlt mir beim Autor in seiner ersten „Lektion“. Diskutiert er „Verständlichkeit“, so erwarte ich, dass er bei seinen Belehrungen auch bewusst macht, dass Sprache immer Spiegel von Denkmustern und Menschenbildern ist. Darin sind sich linguistische und soziologische Fachpersonen weltweit einig. In diesem Sinne bin ich neugierig auf die kommenden Artikel und die Lernfähigkeit des Dozenten und Autors. Kathrin Wirz, per E-Mail
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Leserpost zu Schaffe, schaffe, Hüsli baue NZZ Folio Agglo 01/12
Die Siedlungsstrukturen in städtischen Agglomerationen sind aufgrund heutiger Erkenntnisse wenig nachhaltig angelegt. Dies hat auch nachteilige Folgen auf die Kernstädte. In städtischen Agglomerationen sollten benachbarte Gemeinden gemeinsam urbane, verdichtete Regionalstädte mit gemischten Nutzungen vor allem entlang von S-Bahnen und Stadtbahnen entwickeln, wie zum Beispiel die Glatttal-Stadt und Limmatal-Stadt in der Agglomeration Zürich. Solche Regionalstädte entsprechen einer zukunftsfähigen Siedlungs-, Verkehrs-, Energie- und Umweltpolitik und helfen mit, landschaftszerstörende Zersiedlung und die Ausbreitung des Siedlungsbreis zu stoppen. Wohnen, Arbeiten und Leben in attraktiver städtischer Umgebung wird bei allen Generationen zunehmend beliebter, was auch für urbane, verdichtete Regionalstädte spricht. Früher oder später könnten die beteiligten Gemeinden von Regionalstädten einen Zweckverband oder eine politische Einheit bilden, was für die politische, planerische und städtebauliche Steuerung des Entwicklungsprozesses solcher Städte von Vorteil wäre. Da das Umprogrammieren und die Umsetzung der Siedlungsentwicklung vom "Dorf" zur urbanen Regionalstadt Jahrzehnte brauchen werden, sollte angesichts unserer Verantwortung für kommende Generationen besser heute als morgen damit begonnen werden. Es gilt mit Vorausdenken und Vorausplanen zu verhindern, dass in 20 bis 30 Jahren nicht wieder festgestellt werden muss: Die Entwicklung in den städtischen Agglomerationen hat zwar stattgefunden, aber sie ist in ökologischer, sozialer, und ökonomischer sowie in raumplanerischer und städtebaulicher Hinsicht schlecht ausgefallen. Werner Streich, Zürich
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Leserpost zu Editorial -- Das grosse Dazwischen NZZ Folio Agglo 01/12
Wie so häufig: Gebracht hat das neue Erscheinungsbild ausser dem Berater eine fette Gage nicht viel. Der Leser gewöhnt sich an alles, sogar an die neue Umschlagsseite und die unsägliche Mischung von serifenlosem Titel und Fliesstext mit Serifen. Glücklicherweise ist der Inhalt lesenswert geblieben, obwohl manchmal die Zeit fehlt. Stephan Frei, Bern
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Leserpost zu Editorial -- Das grosse Dazwischen NZZ Folio Agglo 01/12
Nun hat es auch Dich erwischt. Das Redesign-Virus. Ja, wie Du selber sagst, nur ganz fein. Aber eben doch ganz deutlich. Und Du wirst jetzt Leser haben, denen das gefällt und Leserinnen, denen es nicht gefällt. Also den Titel finde ich schrecklich! Ich dachte, die Zeit der geometrisch konstruierten Schriften sei vorbei. Es gibt doch heute so viele zeitgenössische schöne Schriften. Aber jä nu, so wird es wohl sein. Im Innern fällt mir auf, dass die Seiten mehr weiss haben als früher. Kannst Du so Druckerschwärze sparen? Und mit weniger Inhalt die Seiten füllen? Habs nicht nachgezählt, aber spontan hätte ich gewettet, dass weniger Buchstaben auf einer Seite sind als vorher. Und dann wieder längere Zeilen in zwei Spalten… Für mich bist Du nicht wirklich attraktiver geworden. Aber wie Deine Mutter ist Deine Stärke nicht Dein Aussehen, sondern was in Dir steckt. Und so werde ich Dich auch gerne Monat für Monat durchblättern, lesen, zur Seite legen, wieder in die Hand nehmen, weiterlesen. Und am Schluss dann halt auch auf den Altpapierstapel legen, sorry. Markus Bellwald, Winterthur
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Leserpost zu Editorial -- Das grosse Dazwischen NZZ Folio Agglo 01/12
Das Folio hat mich bisher immer begeistert. Inhalt, Layout und haptische Wahrnehmung gefielen besser als bei der Konkurrenz. Das neue Gewand hat mich nun leider nicht überzeugt. Die Seiten wirken überfüllt. Es fehlen die Weissräume. Auch habe ich Mühe mit all den Titeln in Kapitalschrift. Als positiv habe ich die grossen Zeilenabstände empfunden. Sie erleichtern das Lesen der überlangen Zeilen im zweispaltigen Layout. André Wyttenbach, Hilterfingen
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Leserpost zu Wir sind die Wurst NZZ Folio Agglo 01/12
Jedes Mal, wenn meiner Tageszeitung das FOLIO der Neuen Zürcher Zeitung beiliegt, schaue ich mir zuerst das Magazin an. Journalistisch und fotografisch gut aufgemacht findet es immer meine Zustimmung. Heute aber hat mir der Atem gestockt! Der Bericht von Florian Leu über die SVP-Zusammenkünfte ist toll gemacht und brachte bei mir – obwohl nicht aus der Region Zürich – Schmunzeln hervor. Bis ich dann zum Artikel vom 18. November aus Oberhasli kam (Seite 26/27). Das Zitat von Oskar Freysinger über den Zitterrochen finde ich äusserst geschmacklos. Dass man dies im FOLIO abdruckt, hat mich doch sehr erstaunt. Hier wäre etwas mehr Ethik und Fingerspitzengefühl mit Hinblick auf betroffene Parkinsonpatienten angebracht gewesen. Dass man den Walliser Nationalrat noch als Dichter bezeichnet ist blanker Hohn. Mit Literatur hat das nichts zu tun, eher mit «Im Kopf nicht dicht». Und solche Leute sitzen im Parlament! Im Geiste höre ich ihn, wie er seinen hirnverbrannten Erguss erzählt – und der ganze Saal (vielleicht ausser einigen wenigen Betroffenen) hält sich den Bauch vor Lachen (gut sind es nur SVP’ler). Rinaldo Cornacchini, Sins pensionierter Chefredaktor
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Leserpost zu Wir sind die Wurst NZZ Folio Agglo 01/12
Ein Lesegenuss der Bericht über die bewundernswerte Ausdauer von Florian Leu, der sich monatelang durch SVP-Bauernfängereien hindurch gegessen hat. Hoffentlich ohne Magenbeschwerden und ohne unerwünschte Zusatzpfunde! Das Prinzip zum Gewinnen der Globalisierungsverlierer ist genial einfach: Mit Speck fängt man Mäuse. Martin A. Liechti, Maur
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